Hallelujah (ABC)

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      Hallelujah (ABC)

      Hallelujah


      ABC hat grünes Licht für einen neuen Pilotfilm von Marc Cherry gegeben. Nachdem dieser seine "Desperate Housewives" nach der aktuellen siebten Staffel als Showrunner verlassen und fortan nur noch als Executive Producer dienen wird, kann er sich nun seinem neuen Serienprojekt "Hallelujah" widmen.

      Synopsis:

      Hallelujah, Tennessee: Die Kleinstadt droht in einem Machtkampf zwischen Gut und Böse unterzugehen. Rye Turner, ein Restaurantbesitzer, und seine Familie gegen den machthungrigen Millionär Del Roman. Dieses Machtverhältnis wird verschoben, als ein Fremder in die Stadt kommt und alles zu verändern droht.

      Hört sich ein bisschen nach Fantasy an, wenn ihr macht fragt. Das, was "Hallelujah" allerdings von anderen Projekten dieser Art unterscheiden wird, ist die Tatsache, dass die Handlung von einem Gospel-Chor narrativ begleitet wird. Damit steigt auch ABC diese Season in das Musicalgeschäft ein, hat doch unlängst erst NBC mit Steven Spielbergs "Smash" ebenfalls ein Solches in Auftrag gegeben. Beide Networks machen sich damit bereits, in die Fußstapfen des FOX-Hits "Glee" zu treten. Ob das mal gut geht ...

      Zum Cast sind bisher folgende Informationen bekannt:

      Jesse L. Martin -- as -- Jared O'Neil
      Terry O'Quinn -- as -- Del Roman
      Donald Lougue -- as -- Rye Turner
      Brett Cullen -- as -- Bob Clement
      Jonathan Scarfe -- as -- Caleb Turner

      Jesse L. Martin wird den Fremden Jared O'Neil verkörpern. Wie oben schon geschrieben, sind Terry O'Quinn (*ganz besonders gespannt*) und Donald Lougue dabei die beiden großen Kontrahenten in der Geschichte. Brett Cullen wird den korrupten Sherrif der Stadt spielen, der von Del Roman geschmiert wird. Jonathan Scarfe tritt als Rye Turners religiöser Bruder in's Geschehen.

      Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass die Serie grünes Licht für eine 13-Episoden Order bekommt. Alles andere würde in Anbetracht des Musical-Booms, der derzeit in den Köpfen der Networks-Chefs stattfindet, keinen Sinn machen. Ob sich das Ganze zum Erfolg maußern wird, ist eine andere Sache, denn "Hallelujah" hört sich in meinen Ohren schon wieder so sehr nach einem Mainstream-Außenseiter an, dass es mir schwer fällt, zu glauben, dass sich daraus der neue große ABC-Hit entwickelt (das Erfolgsrezept zu "Glee" besteht leider aus ganz anderen Zutaten). Andererseits: Es ist Marc Cherry und dass seine Hausfrauen sich bereits in der siebten Staffel befinden, zeigt, dass der Mann ein Gespür dafür hat, was die Zuschauer zum Einschalten bewegt.

      Mein Interesse ist zumindest mal durch die Faktoren Gospel-Chor (einfach, weil ich Gospel-Musik liebe) und O'Quinn geweckt - freut mich, dass er, nachdem sein "Odd Jobs"-Projekt nun offensichtlich gekippt wurde, nach Emerson ebenfalls wieder eine Anstellung gefunden hat. Bleibt nur noch das grüne Licht für die Serienbestellung.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry."

      David Chase

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