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King Kong (1976)

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    Es gibt 49 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Data.

      @Hulk Ich wollte eigentlich die 3 Hauptfilme miteinander vergleichen, und aus meine Sicht die Qualität in jeglicher Hinsicht analysieren.
      Filme wie Kong Island, King Kong Lives, A.P.E., King Kong vs. Godzilla oder Son of King Kong haben alle andere Handlungen und Charaktere und können nicht 1 zu 1 mit dem Orginal und Remakes verglichen werden. Diese aber untereinander schon.
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      Ich bin da bei @Olly : Für mich sind das Original und die Peter Jackson Version die besten King Kong Filme.
      Vom 76er war ich damals schon als Kind (als der im TV lief) so enttäuscht, alleine, weil es auf Skull Island (hieß das in dem Film überhaupt so?) nur diese eine Riesenschlange zu sehen gab. Nix mit anderen "Monstern". Kam mir einfach zu kurz. Auch heute werde ich persönlich (trotz des Dude!) nicht warm mit dem Film.

      Olly schrieb:

      Bei mir genau andersrum. Das Original und die Wuchtramme von Sir Peter sind Meisterwerke. Der 76er-Streifen fast keine Erwähnung wert.


      Bei mir ist es immer so, dass ich zwischen 33er und 76er schwanke...
      Im Kontext des Produktionszeitpunktes ist dann aber für mich der 33er vorne....
      Der war zu seiner Zeit halt bahnbrechender als 76er und PJ in ihrer Zeit...

      Und die Wuchtramme von PJ gefällt mir eigentlich am besten wenn er grad keine Wucht ablässt.. Also in den ruhigen Momenten...
      Kong auf dem Eis ist das Paradebeispiel für mich für die guten Szenen.
      EInige Actionszenen mag ich auch und bin dem Film dankbar für die Würmerszene die im Original ja hätte sein sollen...
      Ansonsten....
      Lächerliche Stampede mit den Raptoren...
      Eindeutig ein T-Rex zu viel (die Idee mit dem zweiten fand ich gut)
      Die Szenen mit den Lianen...

      Der FIlm ist mir an vielen Stellen auf der Insel einfach für das was ich von Kong erwarte ein Stück zu weit drüber...
      Im Gegensatz zu HDR hatte ich hier das Gefühl, dass manche Szenen nur dazu dienen um Effekte zu zeigen, bei HDR dienten die Effekte dazu Szenen zu ermöglichen....
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....

      SlaveOfLove schrieb:

      Der zweite Teil wurde natürlich mit keinem Wort erwähnt. :uglylol:
      Ich habe über das WE nochmal alle King Kong Filme geschaut. Weil ja bald GvK kommt, würde ich gerne eine Review über alle King Kong Filme schreiben.
      Mir ist da echt einiges aufgefallen was ich hier schreiben würde.
      Aber in welchem Thread soll das rein? Neuer Thread "Welcher King Kong ist der beste"?


      Wann kommt das???
      Ich warte... und warte....
      In den USA hättest du schon ne Millionenklage am hacken... Ich würde einfach behaupten, dass ich emotional angeschlagen bin deswegen...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Eine verdammt schicke US-Blu-ray kommt, mit dem Extended TV Broadcast Cut als Zugabe!

      Quelle: bloody-disgusting.com/home-vid…xtended-tv-broadcast-cut/

      Die zahlreichen Extras alleine wären schon einen Kauf wert. Ich hoffe ein deutsches Label lizenziert das Teil.
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Grüner Pass: Bewaldeter Bergsattel.

      © Salzburger Nachrichten
      - King Kong

      Es ist nicht leicht, einen anderen Film als King Kong aus dem Jahr 1933 nennen, der das Kino und wozu es fähig sein kann so maßgeblich beeinflusst hat, wie dieser. Die Effekte – kreiert durch akribische Stop-Motion-Arbeit von Willis O’Brien - gelten heute noch als bahnbrechend und auch knapp 90 Jahre nach seiner Veröffentlichung ist der Film so anschaulich, wie er magisch ist. Ein Film für die Ewigkeit, wenn je einer gemacht wurde.

      Es ist nicht verwunderlich, dass viele Regisseure King Kong als maßgeblichen Einfluss nennen, warum sie zu Filmemachern wurden. Der titelgebende Riesengorilla ist seither in etlichen anderen Medien aufgetaucht, aber in der Masse gibt es tatsächlich nur zwei Remakes, die man tatsächlich auch als solche bezeichnen kann. Der erste Versuch stammt aus dem Jahr 1976 und wurde produziert von Dino De Laurentiis und inszeniert von Fantasy-Regisseur John Guillermin. Der Plot wurde dabei in den gröbsten Zügen dem Original nach belassen. Ein Vertreter des Ölbohrunternehmens Petrox will eine neu entdeckte Insel erkunden, auf der er frische Ölvorkommen vermutet. Dort angekommen, stellt der Trupp fest, dass die Landmasse nicht so unbewohnt ist, wie vorher vermutet. Ein dort ansässiger Eingeborenenstamm entführt die schöne Dwan, eine aufstrebende Schauspielerin und Schiffbrüchige, die der Erkundungsfrachter aufgeschnappt hat, und möchte sie einem gigantischen Gorilla namens Kong, den sie als Gott verehren, als Opfergabe schenken. Es ist der Beginn einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte, die Mensch gegen Monster und urzeitliche Kräfte stellt.

      Was an dem Film zum größten Teil funktioniert, sind die Effekte. Anders als im Original, setzt das Remake auf einen Schauspieler im Gorillakostüm, der Miniatursets niedertrampelt und der somit natürlich wesentlich weichere Bewegungen hat, als die animierte Puppe, die Bild für Bild fotografiert werden musste. Es ist kein Upgrade per se, denn Stop-Motion ist eine ganz eigene, hochkomplexe und zeitaufwendige Form des Handwerks, das ihre eigenen Vorteile mit sich bringt. Und ein Typ im Affenkostüm ist halt immer noch ein Typ im Affenkostüm und es ist der guten Kameraarbeit zu verdanken, dass man das nicht in mehr Szenen gespürt hat. Das Herzstück des Kostüms ist die animatronische Maske, die Kong eine große Bandbreite an Mimik und Emotionen erlaubt und die für einige der besten Szenen im Film sorgen. Das hilft dann auch darüber hinweg, dass Schauspieler und Affe oft schmerzlich sichtbar in das Selbe Bild kopiert wurden.

      Der Film ist außerhalb der Szenen mit Kong aber eine recht fade Suppe. Es gibt eine Szene, als der Erkundungstrupp zum ersten Mal auf die Eingeborenen trifft und das Ergebnis ist von solch uninspirierter Langeweile geprägt, dass man nicht so recht weiß, worauf Guillermin eigentlich hinaus wollte. Viele Szenen trödeln auf diese Art und Weise etwas vor sich hin und dem wird auch nicht von einem Drehbuch geholfen, das nicht viel mit den Charakteren anzufangen weiß, die es beherbergt und das sich stattdessen zu oft auf müde Einzeiler verlässt, die teilweise der harten Arbeit des Effekteteams entgegenarbeiten und ihnen jegliche Integrität rauben (ist es wirklich notwendig gewesen, den Witz mit dem Affenkostüm zu reißen, wo doch der erste Auftritt Kongs so elegant in Szene gesetzt wurde?).

      Das King Kong-Remake ist ein seltsamer Mix. Im besten Falle kann ich es als hoch budgetiertes B-Movie bezeichnen. Im schlechtesten Falle als der Versuch, ein unschlagbares Original zu kopieren und mit überflüssigen Updates zu versehen. Den menschlichen Charakteren fehlt es an Tiefe und Jessica Lange gibt eine irritierende Performance, deren mentale Kapazitäten ich teilweise anzweifelte. Schöne Aufnahmen gehen Hand in Hand mit einer fragwürdig anteilslosen Inszenierung. Das Finale auf dem World Trade Center ist gelungen und hat einige imposante Aufnahmen zu bieten. Aber gleichzeitig mangelt es der Sequenz an der majestätischen Schönheit, die das Original ausmachte, weil es an Herzblut mangelt und der Film so unglaublich desinteressiert wirkt. Und das, im Kern, fasst das Problem mit King Kong zusammen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



      Der Film kommt ja insgesamt weniger gut bei dir weg @Data .

      Ich konnte prinzipiell auch nie wirklich mit ihm warm werden. Da habe ich einfach zu sehr die Kreaturen auf der Affeninsel vermisst. Eine Riesenschlange hat mir da absolut nicht gereicht.
      Ich stehe da eher auf Peter Jackso's Remake. Emotional ne Wucht und die Insektengrube (die im Original ja der Schere zum Opfer gefallen und bis heute verschollen ist) ist mega. Auch sonst: genug Skull Island dabei!
      Das Jackson-Remake habe ich Jahre nicht mehr gesehen, hab das aber auch als sehr gelungen in Erinnerung. Ist natürlich in der Laufzeit und in den Action Set-Pieces ausgeufert, ohne Ende. Und der Schnitt zwischen Insel- und NY-Setting wirkt sehr abrupt und wirkt stellenweise fast wie ein Sequel, für das man nicht mehr alle Schauspieler aus Teil Eins verpflichten konnte. Aber der Film wirkt in sich gesehen einfach geschlossener, hat wunderschöne einzelne Szenen und Kong sah noch nie so prächtig aus. Der Film ist mit so viel mehr Liebe gemacht und hat einen wesentlich besseren Griff auf das, was er machen will als das Remake von 1976, das trotz einiger guter Eigenschaften im Großen und Ganzen einfach kein wirklich guter Film ist.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase



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