Kleine wahre Lügen (2011)

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ElMariachi90.

      Kleine wahre Lügen (2011)

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      Kleine wahre Lügen



      Originaltitel: Les petits mouchoirs
      Land/Jahr: Frankreich, 2011
      Genre: Tragikomödie
      Lauflänge: 153min

      Regie: Guillaume Canet
      Drehbuch: Guillaume Canet
      Musik: Ludovic Bource

      Schauspieler:
      François Cluzet, Marion Cotillard, Gilles Lellouche, Jean Dujardin, ...

      Kino Start (Fr): 20.10.2010
      Kino Start (D): 07.07.2011

      :: IMDB


      Inhalt:
      Wenigstens einmal im Jahr nimmt sich der dauergestresste Restaurantbesitzer Max (François Cluzet) eine Auszeit, um in seinem Strandhaus am Cap Ferret zusammen mit seinen Freunden zu essen, zu trinken, zu feiern. Dabei meint er alle seine Freunde durch und durch zu kennen, aber endlich kriegt er nur Kleine wahre Lügen zu hören. Seien es Marie (Marion Cotillard) oder Vincent (Benoît Magimel), Éric (Gilles Lellouche) oder Antoine (Laurent Lafitte) – jeder macht sich und den anderen etwas vor. Erst im Angesicht des schwer verünglückten Freundes Ludo weicht das emotionale Versteckspiel der Wirklichkeit des Alltags. (Quelle: Moviepilot)



      ---

      Ein Film, wie eine 150min lange Zündschnur direkt ins Herz des Zuschauers. Ein beispielloses Schauspielensemble (Cotillard, Cluzet, Lellouche, Dujardin) verwandelt sich auf der Leinwand zu brachliegenden Emotionen. Ein Film, der Freundschaft auf einen Sockel stellt und mit aller Kraft für sie einsteht, bis zum bitteren, aber erlösenden Ende!

      Ein Bekenntnis zum emotionalen Kino, ein Film, der sich endlich wieder traut sentimental zu sein ohne sich dafür zu schämen - und das aus der Hand von Guillaume Canet!

      9/10
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „goodspeed“ ()

      Ruhiges, kleines (aber sehr langes) Drama, dass das angespannte Verhältnis mehrerer Freunde zeigt, die zusammen in den Urlaub fahren, während das ungewisse Schicksal ihres gemeinsamen Freundes im Krankenhaus über ihnen schwebt.

      Jeder einzelne hat seine Rolle solide gespielt, Cotillard sticht natürlich hervor, aber insgesamt sind alle auf so ziemlich einem Niveau. Die Geschichte ist sehr ruhig inszeniert, dazu gibt es die andauernde unterschwellig angespannte Stimmung die über allen schwebt und sich hier und da mal in Form eines Streits entdlädt.

      Little White Lies bietet nichts wirklich aufregendes oder spannendes, ist aber interessant anzusehen, auch wenn er mehr zur den 08/15-Dramen der Franzosen gehört. "Der Geschmack von Rost und Knochen" oder "Sieben Tage, Sieben Nächte" haben da wesentlich mehr zu bieten.


      7/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:
      Schön, dass du den mal aus der Versenkung holst @Burning.

      Für mich ist Kleine Wahre Lügen ein unglaublich schönes und vor allem auf natürliche Art berührendes Drama, was durch das schöne Setting nie zu naturalistisch wird. Die Figuren sind greifbar und sympathisch - mit all ihren Macken. Dazu werden sie von Frankreichs Top-Schauspielern hervorragend gespielt. Und Cotillard kann trotzdem noch ein wenig herausstechen. Ich mag sie in französischen Filmen sowieso sehr gerne. In amerikanischen komischer Weise aber nicht so (Ausnahme: Ein gutes Jahr).
      Aber zurück zum Film: Regisseur Guillaume Canet erschafft einen wunderbar unaufgeregten Film, der in seiner emotionalen Relevanz allerdings in keiner Weise belanglos ist. Gute Dialoge, aber vor allem die starken Figuren heben das Drama auf eine unglaubliche Höhe. Die wundervollen Bilder werden dazu noch von einem gut gewählten Soundtrack begleitet. Für mich ein rundum gelungener Film, der trotz der 150 Minuten Laufzeit keine Minute zu lang wirkt. Jedes Mal aufs Neue berühren mich seine Figuren und deren Geschichten. Immer wieder ein Genuss.