August: Osage County (Streep, Roberts)

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    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OmegaRed.

      August: Osage County (Streep, Roberts)

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      Meryl Streep und Julia Roberts zusammen in Broadway-Verfilmung "August: Osage County"

      Die Weinstein Company gab gestern bekannt, dass man keine Geringeren als die zweifache Oscar-Gewinnerin Meryl Streep ("Die Eiserne Lady") sowie Julia Roberts ("Larry Crowne") für eine Leinwandadaption verpflichten konnte.

      "August: Osage County" basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück von Tracy Letts, das mit dem Pulitzer-Preis und dem Tony Award ausgezeichnet wurde.

      Streep wird darin die tablettenabhängige, paranoide Matriarchin Violet Weston spielen. Roberts schlüpft in die Rolle ihrer schwer erziehbaren Tochter. "August: Osage County" ist eine schwarz-humorige Familiengeschichte.

      Regie führt John Wells (The Company Men).


      Quelle: filmstarts.de
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      Hört sich richtig gut an. Streep und Roberts als Mutter und Tochter in einer rabenschwarzen Komödie? Ein Traum. :bow:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tweety“ ()

      Chris Cooper hat sich dem Cast angeschlossen. Er wird Meryl Streep's Schwager verkörpern.


      ich weiss nicht so recht, was ich von diesem projekt halten soll. einerseits hat der film eine tolle besetzung, vorallem chris cooper, der einer meiner lieblingsschauspieler ist. aber andererseits mache ich mir sorgen wegen des regisseurs, der fast ausnahmslos fürs fernsehen gearbeitet hat.
      Und hier ist das Poster zum Film.

      So richtig anlaufen will der Buzz zum Film leider nicht. Die Qualität soll ja auch nicht so richtig optimal sein - trotz absoluter Starbesetzung. :(

      Eine Nominierung für La Streep wird wohl wieder rausspringen, aber aktuell sind Judi Dench, Cate Blanchett und Sandra Bullock aussichtsreichere Kandidaten auf einen Oscar.
      Bilder
      • August Osage County.jpg

        63,28 kB, 401×566, 40 mal angesehen
      Huch - noch keine Einschätzung zu einem oscarnominierten Streep-Film? In "August: Osage County" findet eine Familie aufgrund eines tragischen Ereignisses zusammen und dabei tauen alte Konflikte auf, während sich Neue hinzugesellen. Ja, es liest sich unheimlich vertraut, doch das Werk erschien mir weniger klischeehaft, als angenommen. Die ländliche Stimmung, die nuancierten Dialoge und das votreffliche Darstelleraufgebot bescherten mir ein zweifellos sehenswertes Familiendrama, das exakt weiß, wie man die Bilder einfangen muss, sich aber in Sachen Inszenierung, Kamera und Musik schlicht zurücknimmt, und dadurch dem Schauspiel die Bühne allein überlässt.

      Die ewige Meryl löst ihre Aufgabe überzeugend wie eh und je und portraitiert ihre facettenreiche Rolle durchaus authentisch, während mir aber auch Roberts, Cooper und Co. zusagten. Ein paar Konflikte waren womöglich etwas zu gewollt, andere Momente ließen mich aber schon ein wenig die Luft anhalten. Sicherlich bewegt man sich als eher klassisch veranlagtes Familendrama in einem gewissen Rahmen, doch dieses hier wirkt verhältnismäßig geerdet. Hier traurig, da amüsant, manchmal beklemmend. Die Rechnung ging auf.
      Familienchaos? Kennt jeder. In dieser exzellent besetzten Verfilmung eines Theaterstücks kommt es bei der Beerdigung des Ehemanns von Violet Westen zu hitzigen Diskussionen und Streitereien. Die Familienmitgleider kommen seit Ewigkeiten mal wieder zusammen und dabei werden Wahrheiten und Geheimnisse angesprochen und ausgepackt. Eine wie immer starke Meryl Streep sorgt dabei für herrliche Dialoge und Momente. Das authentische Drama bleibt größtenteils auf dem Boden und ist nur in einigen wenigen Momenten etwas über der Spur. Ein Familienchaos kann herrlich sein, wenn man nicht selbst betroffen ist.

      8/10