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Tyrannosaur

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Bewertung für "Tyrannosaur" 5
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      Regie: Paddy Considine
      Drehbuch: Paddy Considine
      Produktion: Diarmid Scrimshaw, Mark Herbert
      Schauspieler: Peter Mullan, Olivia Colman
      Jahr: 2011

      Trailer: Tyrannosaur - Eine Liebesgeschichte

      Handlung:
      Tyrannosaur ist ein englisches Drama aus dem Jahr 2011 und der erste Spielfilm des Schauspielers Paddy Considine. Er wurde 2010 in Leeds gedreht, spielt aber in einem nicht näher bezeichneten Ort in Großbritannien. Die Geschichte beruht auf dem 2007 ebenfalls von Considine gedrehten Kurzfilm „Dog Altogether“. Ebenso sind Peter Mullan und Olivia Colman in den Hauptrollen wieder beteiligt. Der Film erschien in Deutschland unter dem Titel „Tyrannosaur - eine Liebesgeschichte“. Er stellt die allmähliche Entwicklung einer Liebesbeziehung zwischen zwei Personen dar, die beide in schwierigen Umständen leben. Unter anderem werden auch die Lebensbedingungen in großbritannischen Vierteln mit Sozialwohnungen thematisiert. (Quelle: Wikipedia.de)
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      Nicht vom Titel irre führen lassen, hier sind natürlich keine Dinosaurier zu sehen. Paddy Considine erzählt uns mit Tyrannosaur ein fesselndes Sozialdrama, das nicht nur grausam realistisch, sondern auch gleichzeitig wunderschön ist. Kein Film für zartbesaitete, aber faszinierend in seiner Erzählweise, daher sollte man sich von den ersten 3 Minuten auch nicht abschrecken lassen. Ausgezeichnete Leistungen von Peter Mullan und Olivia Colman, die beide finstere Tiefen durchleben und versuchen sich darin durchzuschlagen. Ein bedrückendes, kompromissloses und konsequentes Drama, das den irreführenden Titel durchaus verdient hat und zurecht mit Auszeichnungen belohnt wurde .... ein Film der unter die Haut geht.

      8,5 von 10 Punkten
      Bilder
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TLCsick“ ()

      Klingt sehr interessant. Ich bringe den Film aber leider immer mit der KK-Reihe (Kino Kontrovers) in Verbindung, da die den Film ja auch auf DVD / Blu-ray rausgebracht haben. Bei der Reihe muss ich sofort an A Hole in My Heart denken, den widerlichsten Film den ich je gesehen habe. Mir wird da sofort speiübel. Wenn ich das Trauma mal überwunden habe, dann werde ich mir Tyrannosaur ansehen. Kann aber noch dauern. Klingt absurd, ist aber so. ^^
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Flattering the Curve: Corona-Auswirkung auf die Beliebtheitskurve der Regierung.

      © Salzburger Nachrichten
      "Tyrannosaur" [Paddy Considine / GB ´11] - 8,00 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:

      Kann lediglilch bestätigen, was TLCSick bereits berichtete. Ein authentisches Drama wird uns hier geboten, das äußerst schwer verdauliche Momente in Szene setzt, aber auch sehr gefühlvolle Facetten beherbergt. Das gemächliche Tempo, die unaufgeregte Inszenierung, der rohe Stil sowie die einfachen, aber doch gewichtigen Dialoge machen "Tyrannosaur" zu einen sehr besonderen Film. Das Werk weist auf einige soziale Probleme und Gesellschaftsmisstände hin und setzt dabei zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Charaktere in den Mittelpunkt, die jedoch mehr Leid teilen, als man zunächst annehmen hätte können. Peter Mullan beherscht seine Rolle souverän. Sein über weite Strecken ruhiges und sehr charismatisches Schauspiel überzeugt, während auch Olivia Colman mit ihrem komplexen Charakter umzugehen weiß und sehr sensibles Schauspiel offenbart. Es bleibt ein sehr realistisches, herzliches, aber auch beklemmendes Drama, das unbeirrt seine Geschichte erzählt und zu jeder Sekunde die Authentzität bewahrt. Sehr sehenswert.






      Kein Drama für einen netten Abend, aber gerade wegen der ungeschönten, authentischen Darstellung und dem Schauspiel der beiden Protagonisten wird mir "Tyrannosaur" noch länger in Erinnerung bleiben.

      Die Story ist einfach gut. Direkt aus dem Leben gegriffen, ohne Klischees und irgendwelche Dinge, um dem Zuschauer ein gutes Gefühl zu geben. Nicht mal
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      eine Szene, in der Joseph James zusammenschlägt
      gönnt uns der Regisseur, und das ist auch gut so. Zu vorhersehbar und einfach wäre das gewesen. Außerdem ist Joseph halt ein starker und interessanter Charakter. Trotz einiger übler Szenen, insbesondere natürlich die am Anfang des Films, war er mir irgendwie durchgehend "sympathisch". Vielleicht war es aber auch eher Mitleid oder eine Mischung aus beidem. Sein Verhalten ist halt irgendwie nachvollziehbar. Er steht am gesellschaftlichen Abgrund bzw. hat den schon hinter sich gelassen als arbeitsloser, agressiver und gewaltbereiter Trinker, der in einem heruntergekommenen Haus lebt und
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      seine Frau vor einigen Jahren verloren hat.
      Es blitzen aber auch immer wieder seine positiven Seiten auf, die zeigen, dass er eigentlich nur verzweifelt ist und Hilfe sucht.

      Ich war mir am Anfang ganz kurz nicht sicher, ob Hannah nur eine oberflächliche Christin ist, die Joseph jetzt 90 Minuten lang bekehren will, aber ich konnte es mir eh nicht wirklich vorstellen, dafür hatte ich im Voraus zu viel Gutes über den Film gehört. Und es kam dann ja auch ganz schnell ganz anders. So wird Joseph vom Hilfesuchenden zum Helfer und irgendwie helfen sich die beiden letztendlich gegenseitig.

      Klare Empfehlung, wenn man Lust auf ein hartes Drama hat.

      8/10

      Was für ein Schlag in die Fresse. 89 Minuten durchgehend harte Momente, eine erschreckend ehrliche Momentaufnahme des unteren Bodensatzes der Gesellschaft, in der irgendwie durch all die Düsternis auch ein kleiner Funke Licht durchzuschimmern vermag. Der Film fängt mies an, geht genauso mies weiter, und hört dann auch so mies auf. Gute Laune gibt's in Tyrannosaur zu keiner Zeit, jede Figur ist beschädigt oder schon komplett zerbrochen, jeder Moment trauriger und beängstigender als der vorherige. Der Film verlässt sich gekonnt auf seine zutiefst bedrückende Atmosphäre, die gute Darstellung sämtlicher Beteiligter, sowie der ungeschönten Wahrheit, die dort draußen leider nur allzu gegenwärtig ist. Tyrannosaur verzichtet dabei auf jegliches Klischee, ignoriert die Wünsche des Zuschauers völlig und zieht unbehelligt sein Ding durch. Zutiefst bedrückend, verstörend, aber dank einiger kleiner lichter Momente auch zu einem gewissen Grad Hoffnung spendend. Tyrannosaur ist eine intensive Erfahrung, die auch noch länger in den Knochen stecken wird.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

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