ANZEIGE

Breaking News - Nachrichten aus aller Welt

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 3.954 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Mal wieder eine neueste Ausgabe der besten deutschen Comedy-Show:



      Ich weiß, wenn die so weitermachen, geht es uns Nachbarn im Süden auch bald an den Kragen. Dann ist Schluss mit lustig. ^^



      Der US Bundesstaat Alabama treibt seine Bemühungen, der TV Serie The Handmaid’s Tale in real life nachzueifern, weiter vorran.

      der Staat wird zum Alptraum einer jeden Frau und zum feuchten Orgasmus eines jeden bibelfesten Republikaners.

      nachdem im April bereits das strengste Abtreibungsgesetz verabschiedet wurde (Abtreibung nicht einmal mehr bei Vergewaltigung erlaubt), sorgt nun ein neuer Fall für Aufsehen.

      eine schwangere Frau hat mit einer anderen Frau über den kindesvater gestritten. Beide sind wohl in ihn verliebt gewesen. Die schwangere ist dann ihrer Konkurrentin gegenüber handgreiflich geworden. Diese wusste sich amerikanisch typisch anscheinend nicht anders zu helfen als der unbewaffneten schwangeren direkt in den Bauch zu schießen. Die Frau verlor daraufhin das Kind.

      nun wurde Angeklagte erhoben, nicht etwa gegen die frau die geschossen hat, sondern gegen das Opfer. Begründung, sie hätte ihr ungeborenes Kind besser schützen müssen.


      zwei weitere Fälle aus Alabama machten bereits letzte Woche Schlagzeilen ( wenn auch weit weniger medial).

      eine Frau verursachte einen Verkehrsunfall wegen zu hoher Geschwindigkeit. Sie verlor daraufhin hier Baby und es wird nun eine Anklage gegen sie vorbereitet, wegen Tod des ungeborenen Kindes.

      und ein junges Mädchen wird ungewollt schwanger, lässt abtreiben und wird nun von den Nachbarn verklagt, die ihr kindestötung vorwerfen.


      willkommen in Amerika :crazy2:

      swanpride schrieb:

      Das kommt halt dabei heraus wenn ein Land von Religiösen Fanatikern gegründet wird.

      Gewagte Aussage im Angesicht dessen, dass die Verfassung der USA nirgendwo Gott, Jesus, Christentum oder Christenheit erwähnt. Thomas Jefferson hat mit Absicht die "unvernünftigen" Teile aus seiner Bibel gestrichen. John Adams schrieb selbst "The Government of the United States of America is not, in any sense, founded on the Christian religion". Adams war übrigens auch schon besorgt über den Aufstieg von Sekten und Verführern im Namen des Christentums. Thomas Paine nannte die Bibel ein Wort von Dämonen, nicht von Gott. Seine Haltung war klar:

      "Whenever we read the obscene stories, the voluptuous debaucheries, the cruel and torturous executions, the unrelenting vindictiveness, with which more than half the Bible is filled, it would be more consistent that we called it the word of a demon, than the word of God. It is a history of wickedness, that has served to corrupt and brutalize mankind; and, for my part, I sincerely detest it, as I detest everything that is cruel."

      Dass die Evangelikalen in den USA mittlerweile komplett am Rad drehen - geschenkt.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Pervers in der Hinsicht finde ich ja, dass sobald das Kind auf der Welt ist, es quasi nichts mehr wert ist - wenn die Mutter bereits ein Jahr im Betrieb ist und es über 50 Mitarbeiter gibt, darf sie 21 Wochen unbezahlt in Karenz gehen - vermutlich gibts noch einige Länder, wo das ähnlich ist. Papua-Neugiunea zum Beispiel. Wer aber finanziell nicht so gut gestellt ist, ein paar Monate nicht arbeiten zu müssen oder wer eben keinen gesetzlichen Anspruch hat, der geht hochschwanger ins Büro, entbindet mal eben das Kind am Wochenende und geht am Montag wieder arbeiten (und nein, das habe ich mir nicht ausgedacht, das hat meine in Amerika lebende Cousine mir erzählt. Zumindest hat es ihre Freundin so von einer Bekannten gehört. Ok, hat wirklich was von "Der Nachbar eines Kollegen hat es mir neulich erzählt).

      thecut.com/article/maternity-leave-usa.html

      Manche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern schon bessere Konditionen an, aber laut der Aussage einer Mitarbeiterin von Ivanka Trump musste diese erst kämpfen, damit sie 8 Wochen unbezahlten Mutterschaftsurlaub ist (Ironie bei dem ganzen - die Frau arbeitete an Ivankas #Womenwhowork-Kampagne, wo es um die Stärkung der Frauenrechte ging).

      slate.com/human-interest/2016/…-for-maternity-leave.html
      Guckt euch doch mal die Doku von Michael Moore an „Where to invade next“
      Ist sehr geil.
      U.A. wird ihm so gesagt 30 Tage bezahlter Urlaub im Jahr ist vollkommen normal. In Italien kriegst du sogar nochmal 2 Wochen angeblich geschenkt wenn du Heiratest. Der Michael Moore hat die Welt nicht mehr verstanden :D
      In Amerika gibts vielleicht mit viel Glück 2 Wochen bezahlten Urlaub :uglylol: Laut ihm :D
      America, the home of the free
      Nun, an was erinnert euch das neueste Spielzeug der französischen Streitkräfte? ;)

      ANZEIGE
      Noch keine Meldungen zum Rücktritt einer unserer beliebtesten Ministerinnen vom Amt der Verteidigung, da sie sich jetzt für höhere Aufgaben berufen fühlt? Ich bin verwundert. :D Das Netz überschlägt sich anscheinend gerade ob dieses brillanten und bis ins letzte Detail wohlüberlegten Wechsels, die Lücke, welche von der Leyen hinterlassen hat, jetzt mit Kramp-Karrenbauer auszufüllen. Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Eine überaus kompetente Frau, welche sich damals bei Amtsantritt bezüglich des Verteidigungsposten mit der Bundeswehr bereits bestens auskannte, wird nun durch eine ebenso qualifizierte und bestens mit der Bundeswehr vertraute Person ersetzt. Besser hätte es uns nicht treffen können... ;)

      Kramp-Karrenbauer ist mit ihrer sehr konservativen Weltsicht bei der Bundeswehr schon richtig. Entweder sie bringt die Truppe wieder zusammen auf einen Nenner oder sie scheitert und katapultiert sich aus dem Nachfolgerennen für die Kanzlerin. Für den Wähler eigentlich ne ziemliche Win-Win-Situation. Peter Tauber wäre die qualifiziertere Wahl gewesen aber eventuell ist der politisch besser im Moment aufgestellt so wie er aufgestellt ist. Jens Spahn wäre zwar ne unterhaltsame Wahl gewesen aber manchmal ist es besser, wenn nicht alles für ne geile Story gemacht wird.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Ganz ehrlich: Wir haben im Augenblick eine Bildungsministerin die nie eine Uni von Innen gesehen hat (und das ist der eine Ministerposten wofür ich diese Erfahrung als wichtig erachte) und einen Innenminister, der durch und durch inkompetent ist und unter anderem in unserem Verfassungsschutz den Bock zum Gärtner gemacht hat. Da mach ich mir weniger Sorgen um eine Verteidigungsministerin die vielleicht es auch nicht schaffen wird, den Misthaufen aufzuräumen (darf ich daran erinnern, dass die letzte Bundeswehrreform nicht unter von der Leyen sondern dem werten von und zu Guttenberg durchgeführt



      <p>Und Tauber ist doch bereits im Ministerium tätig. Wenn er ach so kompetent ist, dann kann er sein Wissen ja AKK zur Verfügung stellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „swanpride“ ()

      Minister sollten irgendeine Vorbildung haben in ihrem Fachbereich. ein Gesundheitsminister sollte Arzt sein, oder in der Pflege gearbeitet haben, ein Verteidigungsminister mindestens mal gedient haben, und zwar länger als ein Jahr, ein Finanzminister sollte Wirtschaftslehre studiert und praktische Erfahrung gesammelt haben, stattdessen installiert man einen Rechtsanwalt. Dieses Postengeschachere kann man doch nicht ernst nehmen, null Kompetenzen, null! Da sitzen gefühlt fast nur Rechtswissenschaftler in der Regierung. DIe Zukunft der CDU? AKK, Spahn, Ziemiak und Amthor - Rechtswissenschftlerin, Politikwissenschaftler und je zweimal Rechtswissenschatler, mit keiner oder kaum Berufserfharung. Lächerlich.

      TheKillingJoke schrieb:

      Hat von der Leyen die Bundeswehr nicht dermaßen an die Wand gefahren, dass sie eigentlich der Linkspartei beitreten müsste? ;)


      Der Abstieg der Bundeswehr begann schon in den 90gern, den letzten der da etwas auf Kasten hatte war Gerhard Stoltenberg. Alle anderen die danach gekommen sind waren einfach da, aber die grossen Probleme wurden dann immer weiter verschleppt. AKK ist da jedenfalls genauso fehl am platze wie es von der Leyen war, aber kann schon verstehen warum sie da alle gelandet sind.