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    Es gibt 4.243 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von GregMcKenna.

      Krabbe schrieb:

      Ob Trump nun 4 oder 8 Jahre regiert. Egal. Bei mir sind die Amis durch! Ich war immer ein Freund der Amerikaner. Mochte sie wirklich. Aber seit die sowas hirnverbranntes gemacht haben, wie einen geisteskranken Politik-Amateur zum Präsidenten zu wählen... Das war es. Die sind für mich durch.


      Dito. Allen voran, wie kann ein Politiker in diesem hohen Rang stets seinen Mist über Twitter auslassen? Seriösitat und Professionalität sieht anders aus.
      Die Amerikaner haben jegliche Wahrnehmung über die Welt verloren und besonders der fanatische Patriotismus ist kaum auszuhalten. Ich habe letztens American Sniper gesehen und ich musste wirklich fast...
      Wie kann man einen Krieg oder besonders einen Menschen so glorifizieren? Im Krieg gibt es keine Gewinner und für mich gibt es auch keine Kriegshelden, zumindest in der Realität, denn Krieg ist immer eine Sache, die es zu vermeiden gilt.

      Das ist auch ein Grund, warum ich Michael Bay's Filme hauptsächlich meide. Schändlicherweise konnte ich sogar Armageddon etwas abgewinnen, aber mit zunehmenden Alter seh ich die eklige Botschaft der Weltpolizei.

      Ich mag ja Hollywood, aber sobald patriotische und us-parteiliche Dinge ins Spiel kommen, bin ich weg.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Ich werde jetzt beobachten. Letztendlich ist Trump das Symptom eines größeren Problems - aber genau wegen Trump werden sie vielleicht endlich beheben was nun schon seit Dekaden im argen liegt.

      KBBSNT schrieb:

      Und der Präsident retweeted erst einmal Beiträge wo spekuliert wird ob Clinton nicht hinter einen vermeintlichen Mord an epstein steckt :crazy2: :headbash:

      dieser Mann schafft es echt das Präsidentenamt noch mehr zu beschädigen als er es ohnehin schon getan hat

      Das Ziel jeden Tyrannen ist es, die Institution Staat komplett zu zerstören um sich an seiner Stelle zu installieren. Du kannst davon ausgehen, dass Trump, sofern er sich jemals aus der Position des Präsidenten rausbewegen sollte, das nicht freiwillig tun wird.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Krabbe schrieb:

      Machiavellis Prinzip von "Teile und Herrsche" hat Trump jedenfalls bestens verstanden.

      Das würde gelten, wenn ihm die Teile auch Untertan sind. Sind sie aber nicht. Das ist ja das, was die USA in bürgerkriegsähnliche Zustände schlittern lässt.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Krabbe schrieb:

      <p>Ich denke, das ist nebens&auml;chlich. Das Ziel ist es, die Gesellschaft zu spalten und dadurch die Herrschaft durchzuf&uuml;hren.</p>

      Das ist mit "Teile und herrsche" / "Divide et impera" aber nicht gemeint. Das ist eher sowas wie "Ich erobere das Gebiet der Germanen und teile es in Goten und Sachsen auf, damit sich Goten und Sachsen bekämpfen und nicht mich gemeinsam als Germanen angreifen können" und nicht "Ich bin Republikaner und schimpfe auf Demokraten". ^^

      EDIT: Wenn man in der Sache "Divide Et Impera" sucht, dann gelingt das eher Putin.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      GregMcKenna schrieb:

      KBBSNT schrieb:

      Und der Präsident retweeted erst einmal Beiträge wo spekuliert wird ob Clinton nicht hinter einen vermeintlichen Mord an epstein steckt :crazy2: :headbash:

      dieser Mann schafft es echt das Präsidentenamt noch mehr zu beschädigen als er es ohnehin schon getan hat

      Das Ziel jeden Tyrannen ist es, die Institution Staat komplett zu zerstören um sich an seiner Stelle zu installieren. Du kannst davon ausgehen, dass Trump, sofern er sich jemals aus der Position des Präsidenten rausbewegen sollte, das nicht freiwillig tun wird.


      Das glaube ich auch. Ich würde eine menge Geld darauf wetten, dass wenn Trump die nächsten Wahlen gewinnt, dass in seiner nächsten Amtszeit er lautstark für eine Gesetzesänderung werben wird, so dass man länger als 2 Amtszeiten Präsident bleiben kann.

      smoochy schrieb:


      Das glaube ich auch. Ich würde eine menge Geld darauf wetten, dass wenn Trump die nächsten Wahlen gewinnt, dass in seiner nächsten Amtszeit er lautstark für eine Gesetzesänderung werben wird, so dass man länger als 2 Amtszeiten Präsident bleiben kann.


      Ob es um mehrere Amtszeiten ging, weiß ich nicht mehr genau. Aber über eine Verlängerung der Amtszeiten hat er schon mal laut nachgedacht...

      Zweimal Präsident sein ist meiner Meinung nach eigentlich eine ganz gute Sache. Könnte Deutschland auch einführen, dass man maximal zweimal hintereinander Kanzler sein kann. Das würde ich dann aber tatsächlich mit einer Verlängerung der Amtszeit kombinieren. Nicht viel, vielleicht auf fünf Jahre raufgehen oder so, weil man das letzte Jahr wegen Wahlkampf ja eh mehr oder weniger streichen kann. Bleibt also mehr Zeit, um wirklich zu regieren und Dinge anzupacken. Globale Probleme wie Migration oder Klimawandel brauchen ja Weitsicht und langen Atem, dem würde das vielleicht entgegen kommen. Wenn man zudem weiß, dass man nur zweimal darf, ist man vielleicht auch mehr an Ergebnissen und historischer Wirkung interessiert, als einfach die eigene Macht zu verlängern.
      Ich sehe das etwas anders. Warum jemanden ersetzen, der doch einen ganz guten Job macht? Wo wäre Finnland heute wenn sie Kekkonen nicht hätten widerwählen können? Und, nebenbei bemerkt, sind die zwei Amtszeiten in den USA eine ziemlich neue Erfindung. Das hatten die ursprünglich nämlich auch nicht. Dabei würde die Abschaffung des Elektoral College einiges mehr zur Demokratie beitragen.

      Und die Sache mit der "eigenen Macht" ist für mich ein schwaches argument, denn normalerweise sorgen sich die jeweiligen Führer durchaus noch um die Zukunft ihrer jeweiligen Partei, auch wenn sie selbst nicht wiedergewählt werden können. Und warum sollte man Weitsicht zeigen, wenn man nach acht Jahren sowieso rausgeschmissen wird, und dann der Nachfolger all den Lob für die gute Arbeit einheimst?

      swanpride schrieb:

      Und warum sollte man Weitsicht zeigen, wenn man nach acht Jahren sowieso rausgeschmissen wird, und dann der Nachfolger all den Lob für die gute Arbeit einheimst?


      Deswegen in Kombination mit längeren Amtszeiten. Zweimal Kanzler, zweimal fünf Jahre. Ich denke, dass man in 10 Jahren schon einiges machen kann. Je nach Wahlergebnis.

      Die Angst vor dem Lorbeeren einheimsenden Nachfolger ist zwar menschlich, aber wenn es wirklich ums Land geht, werden ja erstmal die Ergebnisse zählen.

      Und das mit dem guten Job machen ist ja relativ. Bei Merkel werden da auch nicht alle sagen, dass es passt. Für die einen ist es gut, für die anderen nicht...

      Ich find's nur allgemein richtig, politische Machtpositionen mit der Zeit abgeben zu müssen. Über Details kann man ja streiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TheKillingJoke“ ()

      Ziemlich erschreckend wie sehr hier auf die USA eingedroschen wird. Die USA sind ein komplexes Land. Das Land besteht aus mehr als nur New York City, San Francisco , Los Angeles oder anderen Großstädten. Ich empfehle jedem mal eine etwas längere Reise quer durch das Land zu machen. Das öffnet einem die Augen, man versteht dann auch, wie Obama oder auch Trump an die Macht gekommen sind.

      Viel größere Sorgen sollte jedem Europäer China machen. Der Einfluss auf europäische Länder und Firmen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, u.a wegen der Finanzkrise und der strukturellen Probleme in den jeweilligen Ländern. Europa schafft sich gerade ab bzw. hat dieser Entwicklung kaum etwas entgegenzusetzen, da die Ländern mit sich selbst zu beschäftigt sind. Das nutzt China eiskalt aus. Das beste Beispiel ist Afrika und China's Einflussnahme. Die USA bzw. die amerikanische Regierung haben das erkannt, man kann sicherlich darüber streiten, ob die richtige Methode ausgewählt wurde, aber man hat die Gefahr erkannt, leider ein paar Jahre zu spät. Jetzt besteht durch die Globalisierung und die Verpflechtung der Wirtschaft eine zu große Abhängigkeit zueinander. Nichtsdestotrotz wichtig China in die Schranken zu weisen. Die ganze Russland Wahl-Affäre kommt China aber sehr gelegen, innenpolitische Quereleien in Ländern helfen Ihnen die eigene Agenda voranzutreiben, still und heimlich.