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    Es gibt 4.388 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      PRP schrieb:

      Das stimmt. Aber der Staatsoberhaupt mit seiner Regierung hat hundertausende Uiguren in Lager gesteckt. Folter und Umerziehung.


      Glaub ich dir sofort. Ich wollte mit dem letzten Post nur sagen, dass sich Trump als "bunter und lauter Vogel" nur sehr gut anbietet und sich auch nicht-amerikanische Medien zu gerne an ihm abarbeiten. Jeder trumpsche Furz mag stinken, bedeutet aber auch prompte Klicks. China fällt da auf der anderen Seite gar nicht mehr auf.
      So lange Trump an die Macht ist und einige Regel die eingeführt/abgeschafft worden sind nicht wieder zurückgerollt/wieder in Kraft gesetzt werden, werde ich keinen Fuß in das Land setzen. Außerdem ist "verstehen warum es zu der Wahl gekommen ist" nicht gleichzusetzen damit die Umstände zu entschuldigen. Probleme müssen angesprochen und angegangen werden.

      Und um China und Russland in die Schranken zu weisen, braucht es nun einmal eine USA die bereit ist, mit seinen Alliierten auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten, und nicht eine, die wild um sich schießt. Die Situation mit China war bereits problematisch genug bevor Trump alles noch komplizierter gemacht hat.

      TheKillingJoke schrieb:

      PRP schrieb:

      Das stimmt. Aber der Staatsoberhaupt mit seiner Regierung hat hundertausende Uiguren in Lager gesteckt. Folter und Umerziehung.


      Glaub ich dir sofort. Ich wollte mit dem letzten Post nur sagen, dass sich Trump als "bunter und lauter Vogel" nur sehr gut anbietet und sich auch nicht-amerikanische Medien zu gerne an ihm abarbeiten. Jeder trumpsche Furz mag stinken, bedeutet aber auch prompte Klicks. China fällt da auf der anderen Seite gar nicht mehr auf.


      Das hat auch mit dem moralischen Verfall der Medienlandschaft bzw. des Journalismus zu tun. Aber wie der oben verlinkte Artikel auch aufzeigt, das Geld kommt in großen Mengen aus China. Da überlegen Politiker hierzulande sehr lange, ob Sie China kritisieren sollen.

      swanpride schrieb:


      Und um China und Russland in die Schranken zu weisen, braucht es nun einmal eine USA die bereit ist, mit seinen Alliierten auf Augenhöhe zusammen zu arbeiten, und nicht eine, die wild um sich schießt.


      Von Verbalitäten und Ökonomie abgesehen waren es ja eher die Bushs und auch Obama, die geschossen haben. ;)

      Also realistisch betrachtet kann man als Supermacht vermutlich nicht moralisch sein. Ich würde jetzt trotz furchtbarer US-Außenpolitik der letzten Jahrzehnte die Amis auch nicht auf eine Stufe mit Putin-Russland oder China stellen.

      Aber na ja, Supermächte kommen und gehen. Vielleicht erleben wir ja gerade einen Niedergang der Amerikaner, von dem sie sich nie wieder erholen. Europa ist seit einem Jahrhundert etwa eh nur noch Anhängsel, was Supermächte angeht. Aber eventuell wird ja die Zeit kommen, wo man übers Umsatteln nachdenken muss. Ich meine, die Amis trennt von uns ein Ozean. Russland und China nicht...

      Es wirkt alles sehr kompliziert und man hat den Eindruck, die Karten werden global neu gemischt. Nur schade, dass Trump bisher nicht dazu geführt hat, dass wir Europäer untereinander wissen, was wir wollen und wo es hin soll. Das war ja meine anfängliche Hoffnung.
      Wer weiß, vielleicht is in 30 Jahren die EU die große Supermacht, weil sich alle anderen gegeneinander aufgerieben haben.

      Ich würde die USA auch nicht auf eine Stufe stellen, gerade deswegen spreche ich die Probleme ja an. In China wird sich so schnell nichts ändern, in Russland, nun, vielleicht, da sehe ich durchaus noch Hoffnung in ferner Zukunft. Aber die USA, die steht jetzt gerade am Scheideweg. Und wir haben schon mal erlebt was passiert, wenn eine Republik den falschen Weg einschlägt.
      Moralischer Verfall? In den USA und den UK liegt es daran, dass die Medien nicht reguliert sind und Murdoch alles kontrolliert. RT ist einfach nur der Propagandaarm von Russland. Aber was für übrig haben an unabhängigen Medien, was da vor sich geht hat nichts mit "moralischem Verfall" zu tun und alles damit, dass guter Journalismus sich einfach nicht mehr auszahlt. Weder für den Journalisten, der sorgfältig recherchiert, noch für die Zeitungen, die tatsächlich noch richtige Journalisten anstellen.

      Nebenbei bemerkt sterben jedes Jahr zahlreiche Journalisten in Krisengebieten oder werden (siehe Malta, siehe Russland) umgebracht, weil sie sich von den Mächtigen nicht zum Schweigen bringen lassen. Also erzähl mir nichts vom "Moralischen Verfall". Der passiert eher bei uns, weil wir eben nicht mehr die besten Zeitungen kaufen und für gute Arbeit belohnen (und ich nehme mich selbst da nicht aus).
      Qualitätsverlust, ja. Das hat damit zu tun dass kaum noch lektoriert wird. "moralischer Verfall" - also zum einen habe ich keine Ahnung, wie du denn messen willst, zum anderen hat es die Sensationspresse schon immer gegeben. Und Fehler sind auch immer mal gemacht worden. Wann genau hat Reinard Mey "was in der Zeitung steht" geschrieben? Irgendwann in den 70ern, oder?
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      PRP schrieb:

      Tut mir leid, aber das sind Ausreden. Der moralische Verfall und der Qualitätsverlust hat in den letzten Jahren massiv zu genommen.

      Wie zum Beispiel bei den russischen Medien, die in Schweden Immigranten dafür bezahlt haben, dass die Randale machen?

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      PRP schrieb:

      Tut mir leid, aber das sind Ausreden. Der moralische Verfall und der Qualitätsverlust hat in den letzten Jahren massiv zu genommen.

      Wie zum Beispiel bei den russischen Medien, die in Schweden Immigranten dafür bezahlt haben, dass die Randale machen?


      Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Der Standard (Moral / Qualität) der westlichen Medien kann doch um Himmels Willen nicht sein, sich mit russischen oder anderen Staatsmedien zu vergleichen, deren Länder einer Diktatur ähneln. Es gibt hier unterschiedliche Erwartungshaltungen. Das Problem heutzutage in westlichen Medien bzw in der Medienberichterstattung sind die verhärteten Fronten (LEFT / RIGHT). Insbesondere in den USA hat dieser Zustand während der Obama-Ära zugenommen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, das jemand wie Murdoch bzw. Ailes gezielt Meinungsmache betrieben haben. Aber auch Sender wie CNN oder MSNBC haben sich in Folge dieser Entwicklung immer mehr von Ihrem Standard entfernt haben. In dieser Entwicklung spielen natürlich auch die Social Media Plattformen eine Rolle, die sicherlich den "alten Medien" das Leben nicht einfacher gemacht haben.
      Derweil hat die Trump Regierung klammheimlich einen lang gehegten Traum vieler älterer Republikaner und Wirtschaftunternehmen umgesetzt.

      Sie hat das Gesetz von 1973 zum Artenschutz bedrohter Tierarten wie seeadler und Wölfe stark gelockert.

      somit soll Artenschutz künftig keine große Rolle mehr spielen, wenn wirtschaftliche Interessen überwiegen.

      Welch überraschung bei einem innen und Umweltminister, der früher der Öl Lobby angehörte

      spiegel.de/politik/ausland/don…en-auf-a-1281636-amp.html

      Kaibear schrieb:

      Keine Worte über Epstein?
      Bin ja kein Fan von Verschwörungstheorien aber so langsam ist es doch mal echt merkwürdig, was da drüben abgeht.

      Naja, Ermittlungen laufen. Und vorher wilde Spekulationen anheizen ist auch nicht gerade sachlich. Insofern: Abwarten.

      PRP schrieb:

      Insbesondere in den USA hat dieser Zustand während der Obama-Ära zugenommen.

      Also das ist mal eine gelungene Untertreibung für das, was FOX so macht. ^^

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."