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    Es gibt 9.693 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Payback.

      Ich habe gelesen er hatte einen Jagdschein. Ich finde als Symptombekämpfung sollte man das Sportschießen nicht mehr legalisieren, da tummeln sich einfach zu viele Rechtsextreme rum. Hätte in diesem Fall wohl nicht geholfen, weil Jäger brauchen wir. Aber der nächste rechtsextreme Sportschütze, der irgendwann ausrasten, wartet schon. Das ist aber auch nur Bekämpfung von Symptomen, leider wird man in den nächsten Wochen auch nur über diese Symptome rauf und runter philosophieren in den Polittalks.

      smoochy schrieb:

      Aber doch kein Grund zur Sorge. Nach ersten Erkenntnissen war es nur ein besorgter Bürger aus der bürgerlichen Mitte der Angst um die deutsche Leitkultur hatte.

      Genauso wie die "bürgerliche" Terrorzelle, die wohl Anschläge hier geplant hat und einen Bürgerkrieg anzetteln wollte. Besorgte Bürger. Wir müssen deren Sorgen ernst nehmen.
      tagesschau.de/inland/terrorzelle-ermittlungen-103.html


      Außerdem gibt es ja auch linke Gewalt. Oder um das allseits beliebte Känguru zu zitieren.

      »Ein extrem wichtiges Thema. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ob Links-oder Rechtsextremismus – da sehe ich keinen Unterschied.«
      »Doch, doch«, ruft das Känguru laut dazwischen. »Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine.«
      Arguing with racist people is like playing chess with a pigeon.
      It doesn't matter how good you are, the pigeon is going to knock all the pieces down and shit on the board and parade around like he's won.
      Ich denke nicht, dass man an den Waffengesetzen noch viel drehen kann oder auch sollte. Viel mehr als zurzeit gemacht wird ist da wahrscheinlich nicht möglich (wobei ich für konkrete Vorschläge offen wäre...also z.B. wenn jemand Hassreden von sich gibt, sollte er auch keine Waffen besitzen dürfen, aber wie soll man das umsetzen? Man kann den Leuten halt nicht wirklich in den Kopf schauen).

      Letztlich ist es die Hetze im Netz der wir irgendwie beikommen müssen. Diese Leute werden doch über das Internet radikalisiert.

      Tarantel schrieb:

      smoochy schrieb:

      Aber doch kein Grund zur Sorge. Nach ersten Erkenntnissen war es nur ein besorgter Bürger aus der bürgerlichen Mitte der Angst um die deutsche Leitkultur hatte.

      Genauso wie die "bürgerliche" Terrorzelle, die wohl Anschläge hier geplant hat und einen Bürgerkrieg anzetteln wollte. Besorgte Bürger. Wir müssen deren Sorgen ernst nehmen.
      tagesschau.de/inland/terrorzelle-ermittlungen-103.html


      Außerdem gibt es ja auch linke Gewalt. Oder um das allseits beliebte Känguru zu zitieren.

      »Ein extrem wichtiges Thema. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Ob Links-oder Rechtsextremismus – da sehe ich keinen Unterschied.«
      »Doch, doch«, ruft das Känguru laut dazwischen. »Es gibt einen Unterschied. Die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos anzünden ist schlimmer. Denn es hätte mein Auto sein können. Ausländer besitze ich keine.«


      Man sollte aber schon erwähnen, dass auch gerne anderer Menschen Existenzen in Schutt und Asche gelegt werden, aber ist ja nicht so schlimm, solange es nicht die eigene ist. Polizisten mit Molotowcocktails und Pflastersteinen zu attackieren ist sowieso auch nicht tragisch.


      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      Ja die Verharmlosung der Gewalt die von Linksextremisten ausgeht sehe ich sehr kritisch und auch unpassend, allerdings darf man deren Gewalt nicht mit gezielten Tötungen von Rechtsextremen und Rechtsterroristen gleichsetzten, die bekanntermaßen in den letzten 20 Jahren dominierten und jetzt mit Halle, Kassel und Hanau wieder häufen. Klar gab es auch Links-Terrorismus wie RAF, GRAPO & IPLO, aber momentan sind die Rechtsterroristen und Islamisten in Europa für Terror verantwortlich und nicht linke Gruppierungen.
      Meist ist es doch das Gegenteil...die "die linken sind genauso schlimm" Keule wird doch zurzeit vor allem ausgepackt, um von der steigenden Rechten Gewalt abzulenken. Dabei sollte noch München, Hallen und Hanau nun wirklich endgütlich klar sein, was zurzeit das dringlichere Problem ist. Sollte die RAF wieder aktiv werden, dann können wir weiterreden, aber bis dahin ist es einfach nur verlogen so zu tun als wäre Gewalt von Rechts nicht die viel größere Bedrohung. Und zwar für uns alle. Ich habe keine Lust, niedergeschossen zu werden, nur weil meine "Restaurantgruppe" sind entschieden hat, zur Abwechslung mal wieder Arabisch oder Türkisch essen zu gehen. Oder weil ich mal Lust auf einen Döner hatte.
      Habe doch vorher auch geschrieben das die dumme Hufeisentheorie von Rechts instrumentalisiert wird, allerdings kann ich es nicht ausstehen wenn Gewalt gegenüber Polizisten oder auch persönlichen Eigentum von links so ins Lächerliche gezogen wird mit so dummen Känguru-Sprüche. Das wir ein Problem mit Rechtsextremisten und Terroristen haben, habe ich doch deutlich geschrieben und verurteile ich und besonders da wir in den letzten 20 Jahre Tötungsdelikte in Europa fast ausschließlich von den Rechten erfahren. Allerdings verachte ich jegliche Gewalt die egal aus welchen ideologischen Gründen an dritte verübt wird sei es politisch oder religös.

      Und übrigens Weltbürger, bevorzuge ich mediterranen und asiatischen Reis über den amerikanischen Kartoffeln.

      Winnfield schrieb:

      Ich habe gelesen er hatte einen Jagdschein. Ich finde als Symptombekämpfung sollte man das Sportschießen nicht mehr legalisieren, da tummeln sich einfach zu viele Rechtsextreme rum. Hätte in diesem Fall wohl nicht geholfen, weil Jäger brauchen wir. Aber der nächste rechtsextreme Sportschütze, der irgendwann ausrasten, wartet schon. Das ist aber auch nur Bekämpfung von Symptomen, leider wird man in den nächsten Wochen auch nur über diese Symptome rauf und runter philosophieren in den Polittalks.


      Ich hoffe das war nur sarkastisch gemeint.

      swanpride schrieb:

      Ich denke nicht, dass man an den Waffengesetzen noch viel drehen kann oder auch sollte. Viel mehr als zurzeit gemacht wird ist da wahrscheinlich nicht möglich (wobei ich für konkrete Vorschläge offen wäre...also z.B. wenn jemand Hassreden von sich gibt, sollte er auch keine Waffen besitzen dürfen, aber wie soll man das umsetzen? Man kann den Leuten halt nicht wirklich in den Kopf schauen).

      Letztlich ist es die Hetze im Netz der wir irgendwie beikommen müssen. Diese Leute werden doch über das Internet radikalisiert.


      Wobei die letzten Änderungen des Waffengesetzes völlig am Thema vorbei sind, argumentiert wurde IMMER damit, das der ILLEGALE Zugang zu Schusswaffen erschwert wird. Getroffen haben diese Änderungen nur die Legalwaffenbesitzer die immer weiter in die krimenelle Ecke gedrängt werden mit jeder Änderung. Diejenige, die sich nicht ans Gesetz halten, holen sich ihre Waffen immer noch aus Anreinerstaaten oder aus dem Kofferraum eines PKW in einer dunklen Ecke hinterm Bahnhof.


      Sportschießen fördert die Konzentration. Sportschießen in den Sportunterricht.

      Seestadtteufel
      Deutscher Schützenbund
      Zum "Kampf gegen Linksterrorismus/Linksextremismus" möchte ich anmerken, dass man gegen die RAF äußerst hart vorgegangen ist. Das vermisse ich bei den Rechten irgendwie. Das hätte spätestens beim NSU mal dringlicher angegangen werden müssen. Mir kommt es aber so vor, als seien all dies "traurige Einzelfälle verwirrter Kranker".
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      Die Waffengesetze sind schon in Ordnung. Da geht es ja nicht nur um Leute, die ausflippen, sondern auch um Kinder, die damit rumspielen und sich selbst erschießen, Selbstmordgefährdete, die weniger erfolgreich sind, weil nun mal keine Waffe bereitliegt, und Unfällen, die durch den verantwortungslosen Umgang mit der Waffe passieren. Bei uns finden auch keine Wöchentlichen School-shootings statt.

      Aber wie gesagt fällt der augenblickliche Fall eher in die Kategorie "das kann man mit Waffengesetzen alleine nun mal nicht verhindern".Auch nicht durch Beobachtungen, unsere Polizei kann zwar Gruppen, die sich verschwören, ganz gut aufspüren und ausheben, aber Einzeltäter sind nun mal leider nicht so einfach vorherzusehen.

      Da hilft wirklich nur gegen die Ideen anzukämpfen, die Leute zu solchen Taten inspirieren.

      Emily schrieb:

      Zum "Kampf gegen Linksterrorismus/Linksextremismus" möchte ich anmerken, dass man gegen die RAF äußerst hart vorgegangen ist. Das vermisse ich bei den Rechten irgendwie. Das hätte spätestens beim NSU mal dringlicher angegangen werden müssen. Mir kommt es aber so vor, als seien all dies "traurige Einzelfälle verwirrter Kranker".


      Da stimmte ich dir zu und hoffe das jetzt nach dem Maßen weg ist endlich mal was passiert. Immerhin wurde jetzt vor ein paar Tagen diese Zelle hoch genommen, denn bis jetzt hatten wir noch glück, so ekelhaft sich das auch gerade anhören mag, das es seit NSU "nur" Einzeltäter waren und keine organisierten Gruppen.

      Bezüglich der Verfügbarkeit von Waffen, glaube ich das auch das Verbot von Schützenvereinen da recht wenig gebracht hätte, auch wenn ich von diesen Clubs allgemein nicht viel halte und denen keine Träne nachtrauern würde. Weil wenn jemand wirklich Waffen haben will holt man sich die eben aus dem ehemaligen Jugoslawien.
      Ich wäre prinzipiell dafür, über das zu reden, was ist. Wenn in Hamburg Linksextreme Krawall machen, ist das das Thema. Wenn in Berlin ein Islamist über den Weihnachtsmarkt fährt, dann das. Und wenn ein Rechtsextremer mit rassistischem Motiv tötet, dann redet man über das. Am gleichen Tag sämtliche andere Fässer aufzumachen, halte ich jetzt für wenig hilfreich.
      Wobei wir uns nicht leisten können, einfach zu übersehen, wieviel Opfer der Rechtsextremismus in Deutschland inzwischen gefordert hat. Zwischen den NSU-Morden, den Attacken in München, Halle und Hanau, sowie der gezielten Ermordung eines Politikers kommt da inzwischen einiges zusammen. Und das sind nur die Taten, die ganz klar der Rechtsextremen Szene zugeordnet werden konnten.

      swanpride schrieb:

      Wobei wir uns nicht leisten können, einfach zu übersehen, wieviel Opfer der Rechtsextremismus in Deutschland inzwischen gefordert hat. Zwischen den NSU-Morden, den Attacken in München, Halle und Hanau, sowie der gezielten Ermordung eines Politikers kommt da inzwischen einiges zusammen. Und das sind nur die Taten, die ganz klar der Rechtsextremen Szene zugeordnet werden konnten.


      Klar, aber dem widerspreche ich auch nicht. Wenn die Tat rechtsextrem ist, muss man sie im Kontext voriger Taten sehen. Das gehört dann sozusagen alles zum notwendigen Gesprächsthema dazu.
      @swanpride ich glaub mal, dass @Darkness gefragt hat, weil nicht klar war im Text ob das ernst gemeint oder Sarkasmus war ;)
      Also glaub ich mal...
      MIr gings so...

      Gambit schrieb:

      Man sollte aber schon erwähnen, dass auch gerne anderer Menschen Existenzen in Schutt und Asche gelegt werden, aber ist ja nicht so schlimm, solange es nicht die eigene ist. Polizisten mit Molotowcocktails und Pflastersteinen zu attackieren ist sowieso auch nicht tragisch.


      200 Tote aufgrund rechtsextremer Taten seit 1990 in Deutschland...
      Selbst 10.000 abgefackelte Autos sehen dagegen schwach aus...
      Was nicht besagt, dass das Abfackeln von Autos in Ordnung ist, was aber besagt, man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen... Rechte Mörder lebenslang wegsperren, linke Autoabfackler so lange in den Knast bis sie das Eigentum anderer respektieren...

      Wucki schrieb:

      Nach der vergangenen Nacht erstmal über Linksextremismus und dessen angebliche Verharmlosung sprechen.

      Deutschland deine Kartoffeln.


      War doch klar, dass das passiert. Wobei viele eher links orientierte da auch Mitschuld tragen, weil diese Sachschäden auch immer etwas verhamlost werden. Das puscht sich dann hoch usw....
      Wobei jedem denkenden Menschen klar sein sollte, dass man es einfach nicht in einen Topf werfen kann....
      Aber das sind die üblichen Beißreflexe, die dann immer kommen "Oh die linken fackeln aber Autos ab"
      Das ist genau so vorhersehbar wie der Fakt, dass die, die immer zu erst Schreien "Guck, die Ausländer machen uns platt" wenn ein Schwarzer Täter eine Deutsche Frau auf die Gleise geschubst hat, hier bei einer Vielzahl von Toten oder bei der Sache mit der Moschee untergetaucht sind und ihr Schandmaul halten....
      Schlimm finde ich übrigens, dass bei einer Gewalttat auch noch über Hautfarbe, Religion usw gesprochen wird... Als wenn verschiedene Leben unterschiedliche Wertigkeiten hätten....

      swanpride schrieb:

      Wobei wir uns nicht leisten können, einfach zu übersehen, wieviel Opfer der Rechtsextremismus in Deutschland inzwischen gefordert hat.


      Siehe weiter oben ;) Und mit dieser Verrohung der Gesellschaf und dem immer offener werdenden Hass, der durch die AfD und deren Agitatoren wie Höcke massiv befeuert wird, werden solche Leute geradezu gezüchtet....

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.