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    Es gibt 16.312 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von kruemel.

      "Letzte Generation” kündigt einwöchige Pause an und droht gleichzeitig mit radikaleren Proteste mit mehr Schlagkraft



      Die Mitglieder der Klima-Protestgruppe „Letzte Generation” werden eigenen Angaben zufolge bis zum Ende der kommenden Woche keine Protestaktionen in Berlin und München mehr absolvieren. Wie die Gruppe am Freitagabend mitteilte, hofft sie auf Taten in der letzten Sitzungswoche des Bundestags im laufenden Jahr.

      Gleichzeitig warnte die Gruppe vor einem Neustart der Proteste mit mehr Schlagkraft.

      Man werde die Zeit nutzen, um „die vielen Menschen, die sich der Bewegung aktuell anschließen, ordentlich zu trainieren und einzubinden, um mit noch mehr Menschen wiederzukommen”. Die Bundesregierung könne im Kampf gegen den Klimawandel noch handeln. „Es ist keine Frage des Könnens, sondern des Wollens, und wir dürfen nur inständig hoffen, dass sie ihrer Verantwortung noch gerecht wird”, hieß es in der Mitteilung.

      nordkurier.de/politik-und-wirt…mit-radikaleren-protesten
      Hab ich erst jetzt mitbekommen: Es gab auch eine Protestaktion in der Elbphilharmonie:



      Das hat schon was, wenn die Stange angehoben und die beiden einfach rausgezogen werden. :)
      Allerdings gehe ich davon aus, dass da noch mehr (und noch krasseres) kommt...
      Das Problem ist, dass sich das hochschaukelt, weil wir nur über die Auswirkungen (Straßenkleber usw.) und nicht über das ursprüngliche Problem reden...
      Die einzige Parallele, die ich - so bescheuert der Vergleich auch ist - zur RAF sehe ist, dass das auch mal friedlich begonnen hat, dann Aktionen kamen und als sich nichts änderte eine echte Radikalisierung stattfand. Schritt 3 ist noch nicht erreicht.....

      Und bei allen "guten Absichten" die ich denen unterstelle.
      Wenn wir Tempo 100 einführen und noch 1-2 Sachen erfüllen tut sich gegen den Klimawandel weltweit exakt gar nix...
      Das ist ein Problem, dass letztendlich global gelöst werden muss (weswegen ich persönlich für die Generation schwarz sehe).

      Denn selbst wenn wir Deutschland auf 0 % CO2 kriegen - wir machen aktuell 2% des weltweiten CO2 Aufkommens aus (bei 1% Bevölkerung bedeutet das, dass wir als Volk mal aufhören sollten anderen Ratschläge zu geben, wir sind umwelttechnisch "Dreckschweine"). Die 2% die wir dann abbauen würden, würde alleine China/Indien/USA im gleichen Jahr draufsatteln...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Interessant bei der RAF finde ich auch, dass die ihre Hochzeiten parallel zu SPD-Kanzlern, also eher linken Regierungen hatten, wo es ja ideologische Verwandtschaften geben dürfte. Weiß nicht, ob die RAF-Köpfe damals explizit was zur vermeintlich linken Politik von Brandt und Schmidt gesagt haben. Aber momentan sind die Grünen ja Teil der Regierung und möglicherweise mischt sich bei den Radikalen der Öko-Bewegung eine gewisse Enttäuschung mit rein? So im Sinne von: Das, was ihr da macht, ist nicht das wahre Grün!

      Auf die NSU lässt sich das Schema dann aber wieder nicht anwenden. Deren schlimmste Phase war ja parallel zu Schröder, und nicht zur vermeintlich rechten Regierung unter Merkel...
      Bei der RAF ging es vor allem darum dass sie (nicht unberechtigt) bemängelt haben, dass in der Regierung und in wichtigen Ämtern immer noch Ex-Nazis saßen, und dass das System selbst einfach von wirklicher Redefreiheit weit entfernt war - was ja dann auch bewiesen wurde, als die ersten Proteste eher mit der geballten Staatsgewalt als mit Kommunikation geregelt wurden. Interessanterweise kam es ja dann auch hinterher zu notwendigen Reformen. Deswegen bin ich ja jetzt auch so dagegen, neue Gesetze schaffen zu wollen, damit man Leute einfach hinter Gittern stecken kann. Das ist nicht nötig, es gibt schon Gesetze gegen Sachbeschädigung usw.

      Außerdem ist die wahre linke Gefahr ohnehin die FDP ;)
      Wegen Fachkräfte-Mangel: CSU will Höchstarbeitszeit auf über 10 Stunden ausweiten



      Eigentlich ist es es eines der Kern-Themen der FDP. Seit Jahren versucht die Partei immer wieder, das Arbeitszeitenschutzgesetzt aufzulockern und vor allem den festgeschriebenen Höchstarbeitszeitanteil flexibeler zu gestalten. Doch bisher Biss sie damit auf Granit.

      Nun versucht ausgerechnet die CSU ihr, das Thema streitig zu machen.

      Die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU) will die maximale Arbeitszeit pro Tag ausweiten. Bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz im Saarland werde sich Bayern für eine entsprechende Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes einsetzen, kündigte die CSU-Politikerin am Mittwoch an. „Ein erster wichtiger Schritt ist es, für einzelne Arbeitstage in der Woche auf freiwilliger Basis und unter Beachtung des Arbeitnehmerschutzes Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden zu ermöglichen.“

      Kurios mutet vor allem die Begründung von Scharf an. Sie will damit den Fachkräfte-Mangel bekämpfen.
      „Wir brauchen mehr Flexibilität, um Familie mit Beruf vereinbaren zu können – das steigert auch die Beschäftigungsquote.“ Dafür müssten die Arbeitszeitgesetze an die Lebenswelten der Menschen angepasst werden. Mit der Anpassung der Höchstarbeitszeit, geben wir der von Pandemie und Fachkräfte-Mangel geplagten Wirtschaft, die Möglichkeit, neue Modelle auszuprobieren. "

      Kritik, dass dies vor allem auf die Kosten von Arbeitnehmern gehe und einzelne Unternehmen so ihre Mitarbeiter ausnutzen können, sieht Scharf nicht. Sie glaube, dass" "die Wirtschaft diese Hand, die wir ihr reichen, nicht ausnutzen werde sondern viel mehr Dankbarkeit zeigen werde".


      Wirtschaft begrüßt Vorschlag, Gewerkschaften schlagen Alarm


      Wenig überraschend begrüßt die Wirtschaft den Vorstoß der CSU.
      Das neue Zauberwort heißt bei allen Reaktionen "mehr Flexibilität" für die Mitarbeiter. Dies klang jedoch vor einigen Jahren noch ganz anders, als diverse Wirtschaftsbosse mit ihrer Forderung von mehr Arbeitszeit, vor allem die Produktivität steigern wollten.

      Davon will man nun nichts mehr wissen.

      Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Bayern begrüßte die Pläne . „Nicht nur Betriebe brauchen mehr Flexibilität, auch die Mitarbeiter fordern hier mehr Spielraum in der Gestaltung ihrer Arbeitszeit“, sagte Landesgeschäftsführer Thomas Geppert. „Das Gastgewerbe ist keine Fließbandarbeit. Es muss gearbeitet werden, wenn die Arbeit anfällt.“ Das gelte beispielsweise bei Hochzeitsfeiern, bei denen die Gäste noch länger feiern wollten oder im Biergarten, wenn die Sonne scheine. Auch die Mitarbeiter wollen laut Geppert nicht die Spielverderber sein, und Feierlichkeiten unterbrechen, nur weil Sie ihre Arbeitszeit sonst überschreiten. "

      Man wolle angesichts des Arbeitskräftemangels nicht weniger Mitarbeiter mehr arbeiten lassen, sondern sie flexibler einsetzen.

      Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) forderte, die tägliche Höchstarbeitszeit von zehn Stunden durch eine wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden zu ersetzen. Dies führe nicht zu einer Erhöhung des Arbeitszeitvolumens sondern lediglich zu mehr Flexibilität bei der Verteilung, betonte Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.


      Ganz anders sehen dies die Gewerkschaften.

      „Die Vorschläge führen nur zu noch mehr Leistungsdruck, zu noch mehr Hamsterrad, aber zu keiner einzigen neuen Fachkraft“, sagte der Vorsitzende des DGB Bayern, Bernhard Stiedl. Die Beschäftigten wünschten sich mehr Flexibilität, aber keine Experimente beim Arbeitszeitgesetz, betonte er. „Überlange Arbeitszeiten und zu geringe Ruhezeiten sind ein Gesundheitsrisiko.“

      Auch der Bezirksleiter der IG Metall in Bayern, Johann Horn, äußerte sich kritisch: „Eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit würde Tür und Tor für die Ausbeutung von Beschäftigten öffnen“, sagte er. „Die Folge wäre Arbeit ohne Ende und ohne Grenzen.“

      Auch die SPD reagiert mit deutlichen Worten auf die Idee der Union.

      «Was die CSU zur Ausweitung der täglichen Arbeitszeit vorschlägt, ist eine Kampfansage an Millionen Beschäftigte im Land, die den Laden Tag für Tag am Laufen halten», sagte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert dem «Tagesspiegel». Mit der SPD werde es das nicht geben.

      rnd.de/wirtschaft/mehr-als-10-…BFZFEXHFOTDD6XCARZAM.html


      zeit.de/news/2022-12/01/kuehne…engere-hoechstarbeitszeit

      joerch schrieb:

      Denn selbst wenn wir Deutschland auf 0 % CO2 kriegen - wir machen aktuell 2% des weltweiten CO2 Aufkommens aus (bei 1% Bevölkerung bedeutet das, dass wir als Volk mal aufhören sollten anderen Ratschläge zu geben, wir sind umwelttechnisch "Dreckschweine"). Die 2% die wir dann abbauen würden, würde alleine China/Indien/USA im gleichen Jahr draufsatteln...


      Das ist richtig, und mit Goodwill wird sich das vermutlich nicht lösen können. Es würde sich aber ggf. zumindest insofern verbessern lassen, wenn die "westliche Welt" sich darauf einigen könnte, Importwaren, die nicht nachhaltig produziert wurden, mit sehr hohen Einfuhrzöllen zu belegen. EU und USA sind wichtige Absatzmärkte. Und die einzige Sprache, die das kapitalistische System versteht, ist das Geld. Wenn sich die Waren von Klimasündern hier nicht mehr verkaufen lassen, weil die Preise wegen Zöllen extrem steigen, dann würden sich vermutlich auch diese Unternehmen/Länder zumindest mal überlegen, was man verbessern kann. Das alleine reicht sicher nicht aus - davon abgesehen, dass wir selbst in DE oder EU noch gar nicht so weit sind, da eine einheitliche Meinung zu haben. Aber es wäre zumindest ein Hebel, der an sich recht unkompliziert einzusetzen wäre.

      Daleron schrieb:

      joerch schrieb:

      Denn selbst wenn wir Deutschland auf 0 % CO2 kriegen - wir machen aktuell 2% des weltweiten CO2 Aufkommens aus (bei 1% Bevölkerung bedeutet das, dass wir als Volk mal aufhören sollten anderen Ratschläge zu geben, wir sind umwelttechnisch "Dreckschweine"). Die 2% die wir dann abbauen würden, würde alleine China/Indien/USA im gleichen Jahr draufsatteln...


      Das ist richtig, und mit Goodwill wird sich das vermutlich nicht lösen können. Es würde sich aber ggf. zumindest insofern verbessern lassen, wenn die "westliche Welt" sich darauf einigen könnte, Importwaren, die nicht nachhaltig produziert wurden, mit sehr hohen Einfuhrzöllen zu belegen. EU und USA sind wichtige Absatzmärkte. Und die einzige Sprache, die das kapitalistische System versteht, ist das Geld. Wenn sich die Waren von Klimasündern hier nicht mehr verkaufen lassen, weil die Preise wegen Zöllen extrem steigen, dann würden sich vermutlich auch diese Unternehmen/Länder zumindest mal überlegen, was man verbessern kann. Das alleine reicht sicher nicht aus - davon abgesehen, dass wir selbst in DE oder EU noch gar nicht so weit sind, da eine einheitliche Meinung zu haben. Aber es wäre zumindest ein Hebel, der an sich recht unkompliziert einzusetzen wäre.


      Da sehe ich das Problem. Klimawandel kannst du nur weltweit lösen....
      Und dann geht es halt los. Einige Länder (also immer natürlich die Regierungen) leugnen selbigen. Einige werfen (wenn man ehrlich ist zumindest im Ansatz zurecht) ein, dass wir unseren Weg zur Wohlstandsnation gegangen sind und jetzt von anderen Ländern erwarten diesen nicht zu gehen (zumindest nicht so, dass sie es hinkriegen kurzfristig). Das einige Länder schon ständig auf den
      Barikaden sind, weil sie schlicht und einfach verschwinden werden wegen des steigenden Meeresspiegels interessiert keine Sau, weil die so klein und machtlos sind...
      Wenn jetzt USA/Kanada/Europa solche Regeln einführen wollten, hättest du schon innerhalb der EU Blockaden, in Amerika würde es evtl. im Kongress abgeschmettert werden etc...
      Aber sagen wir mal - alle kriegen das durch, dann besteht die nicht unwarscheinliche Möglichkeit, dass China mit dem Rest den Handel hochfährt, usw....

      Wenn du z.B. in Europa den Vertrieb Kreuzfahrten verbieten würdest (ein absolutes Klimadesaster) starten die Schiffe einfach außerhalb Europas und werden über Internetplattformen verscherbelt usw..
      Das macht den wirklichen Klimaschutz nicht einfacher....
      Tempo 120 wäre für mich komplett ok - aber man kauft sich da eher ein "gutes Gewissen" als das man wirklich was verändert...

      Aktuell fällt Deutschland gerade wieder total zurück in allem (Strom aus Kohle usw. hochgefahren). Tatsächlich geht Deutschland da seit Jahren auch nicht positiv vorweg, sondern versucht oberlehrerhaft der Welt zu erklären wie es gehen müsste (aber bitte ohne das es unserer Industrie weh tut). Die riesigen Chancen, die eine Vorreiterrolle in klimafreundlicher Technologie bringen würde hat Deutschland wie nahezu alles (Digitalisierung, Veränderung der Mobilität, Medien, etc.) verpennt, weil meist nur LIppenbekenntnisse kommen und keine echte initiative.....
      Und das schlimmt ist, dass der Weg Anfangs gut vorbereitet war - Bei WIndrädern, Solartechnik usw. waren wir mal führend.... ist noch nicht so ewig her...

      Und das weltweite Gesamtpaket lässt mich da eher negativ auf das was kommt schauen (Auch wenn Lanz aka Idiot sagt man muss positiv sein).
      Ich glaube das es noch deutlich schlimmer wird und dann wird man sehen ob dann richtig drastische Maßnahmen kommen...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Zur Höchstarbeitszeit Situation:

      Ham die verfickt nochmal Lack gesoffen?
      Man bekämpft ein Versorgungsproblem nicht mit höheren Stundenzeiten. Im Gegenteil. Du verbrennst da deine Mitarbeiter mit und die haben dann entweder wegen Überarbeitung den gelben Schein in der Hand oder suchen sich bessere Bedingungen. Das ist, als gieße man Öl ins Feuer.

      ​Wir brauchen mehr Flexibilität, um Familie mit Beruf vereinbaren zu können – das steigert auch die Beschäftigungsquote.


      Ehm... verstehe nur ich das nicht? Familie und Beruf sind vereinbarer, wenn die Eltern also länger arbeiten und weniger vom Tag haben? Das bekräftigt meine Lack-These oben.

      Wenn der Staat sowas will, dann soll man verdammt nochmal Steuerklasse 6 abschaffen.

      Kaibear schrieb:

      Ehm... verstehe nur ich das nicht? Familie und Beruf sind vereinbarer, wenn die Eltern also länger arbeiten und weniger vom Tag haben? Das bekräftigt meine Lack-These oben.


      Also auch wenn ich das Model nicht gut finde und dagegen bin - es geht ja eher darum, dass der Mitarbeiter z.B. statt an 5 Tagen 40 Stunden die theoretisch in 3 1/2 Tagen machen dürfte.
      Ich habe sogar eigene MItarbeiter, die das gerne hätten. Dem steht das Gesetz gegenüber, dass du nicht mehr als 10 Std. arbeiten darfst.
      Aber mal theoretisch - wenn jemand gerne 3 Tage 13 Std. arbeiten würde und dann 4 Tage frei hat, wäre eine positive Auswirkung auf das Privatleben tatsächlich möglich.
      Nochmal ich halte das aus vielen Gründen für falsch - aber wenn du deine 35-40 Std. anders verteilen dürftest könnte das nicht ausschließlich negativ sein...

      Das Hauptproblem bei einem solchen Model sind (bestimmte) Arbeitgeber, MItarbeiter die nicht gelernt haben, dass auch Sie Belastungsgrenzen haben, die steigende Unfallgefahr (bei praktischen Arbeiten), die abbauende Konzentration und damit die steigenden Fehlerzahlen usw...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Nebenbei, wenn man dann liest das ausgerechnet die Hotel - und Gastronomie Vereinigung da ganz eifrig klatscht und sich freut, sehe ich da durchaus gerade in der Branche, die sich am lautesten gegen Mindestlohn etc gewehrt hat, die Gefahr von verheizen.

      Vor allem bei solchen Sätzen

      Das gelte beispielsweise bei Hochzeitsfeiern, bei denen die Gäste noch länger feiern wollten oder im Biergarten, wenn die Sonne scheine. Auch die Mitarbeiter wollen laut Geppert nicht die Spielverderber sein, und "keine Feierlichkeiten unterbrechen, nur weil Sie ihre Arbeitszeit sonst überschreiten. "​


      Ich kenne wirklich sehr viele, die in der Gastronomie arbeiten und von denen würde sich garantiert keiner denken "och so ne tolle Gesellschaft, feiert ruhig bis zum Morgengrau" sondern die denken sich eher "verpiselt euch endlich, ich muss noch aufräumen und will Feierabend machen".


      Aber bei einigen Jobs, vor allem im Büro kann flexibeles arbeiten, wie @joerch schon schrieb, durchaus nützlich für den ein oder anderen sein.

      Nur ich vertraue halt der Wirtschaft und den Arbeitgebern kein Stück, bei ihrern Beteuerungen.

      Wuchter schrieb:

      Ich würde schon eh und je meine 40-45 Stunden lieber an 4 Tagen erledigt haben als an 5. Gut immer wäre das nicht möglich, aber so prinzipiell wäre ich da sofort dabei.


      Tatsächlich wäre 40 Std. Arbeitszeit auf 4 Tage auch nach aktuellem Recht schon möglich.
      Es gibt tatsächlich auch Firmen die - und in der Regel auf Wunsch der Belegschaft - über eine 4-Tage Woche nachdenken....
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....
      Wenn ich daran denke, wie unkonzentriert ich häufig schon nach 8 Stunden (plus Pause) bin, dann will ich mir nicht vorstellen, was dabei herauskommt, wenn ich länger arbeite...tatsächlich muss ich mir das gar nicht vorstellen, weil ich in der Fortbildungsphase das Equivalent davon teilweise gehabt habe (durch die Kombination Schule und Arbeiten). Und oh, mir bricht das Herz, für die armen Ehepaare deren Feier früher enden muss. Komischerweise habe ich das Problem nicht auf einer einzigen Hochzeit erlebt. Da haben die Wirte wohl in den sauren Apfel gebissen und im Zweifelsfalle Überstunden bezahlt. Davon darf man nämlich so viele machen, dass man auf 12 Stunden kommt.

      Klar dass sich die Chefs freuen, wenn sie die nicht mehr bezahlen müssen. Aber dadurch bekommt man doch keine einzige Fachkraft mehr. Tatsächlich kenne ich immer weniger Fachkräfte, die überhaupt Vollzeit arbeiten. Da gibt es jetzt schon viele, die entweder jeden Tag früher gehen oder einen Tag (meist Freitags) generell frei machen. Ab einer gewissen Gehaltsklasse oder bei zwei Gehältern ohne Kind kann man sich das auch leisten.
      Letzte Generation kündigt neue Proteste an
      "werden Alltag der Gesellschaft stören"


      Eine Woche machten die Klimativisten Pause, auch um manch aufheizte Gemüter zu beruhigen. Doch damit ist es ab der kommenden Woche vorbei.

      Auf einer einberufenen Pressekonferenz, teilten die Sprecher mit, dass man ab der kommenden Woche, vor allem in Berlin und München mit erheblichen Protesten starten wird.

      "Die Gruppe ziele erneut auf die "Adern der Gesellschaft", etwa Verkehrsverbindungen, und "dort wird es weiter an allen Ecken und Enden Unterbrechungen geben", sagte einer der Mitgründer der Gruppe, Henning Jeschke.
      Man wolle "den Alltag der Gesellschaft stören".

      "Wir lassen uns nicht abbringen", sagte Sprecherin Carla Hinrichs bei einer Onlinepressekonferenz. Aktivistinnen und Aktivisten erhielten derzeit "unfassbar viel Gegenwind" bis hin zu täglichen Morddrohungen. Dennoch habe man in den letzten Tagen, laut Hinrichs dutzende neue Verbündete rekrutieren können. Diese habe man in eigenen Seminaren geschult für die kommenden Aktionen.

      In München organisieren sich die Mitglieder bereits in social media Kanälen. Auch dutzende, gerade erst aus dem Gefängnis entlassene Mitglieder, werden sich erneut den Protesten anschließen. Gleichzeitig bat die Gruppe um weitere Spenden, um anfallende Gerichtskosten und Strafzahlungen für Mitglieder zahlen zu können.

      Politik und Polizei reagierten kritisch auf die neuen Drohungen, Radikalisierung und Unterwanderung befürchtet

      Im Raum steht die Frage, ob die "Letzte Generation" als kriminelle Vereinigung eingestuft wird. Hessens Innenminister Peter Beuth erklärte: "Angesichts der steigenden Intensität und Radikalität der gezielt begangenen Straftaten dieser Gruppierung müssen wir sie wachsam in den Blick nehmen und künftig womöglich als kriminelle Vereinigung behandeln."

      Zuvor hatte bereits DerSpiegel berichtet, dass sich der Gruppe immer mehr Menschen, die bekannt aus linksextremistischen Szene sind anschließen würden oder aber versuchen, Einfluss dort zu fassen. Experten befürchten eine Radikalisierung und Unterwanderung, wie es die letzten Jahre bei der Querdenkerbewegung beobachtet werden konnte, nur dass es diesmal durch die radikale linksextremistische Szene geschehe.

      Die Gruppe selbst will davon nichts wissen. Laut Sprecherin Carla Hinrichs, lasse man sich nicht unterwandern und achte genau darauf, wer sich der Gruppe anschließe. Genaue Mitgliederzahlen, wollte oder konnte Sie jedoch nicht nennen.

      Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft kritisierte die Politik, sich von den Aktivisten vorführen zu lassen. "Wenn die verhafteten, noch im Gerichtssaal lachend die nächste Aktion ankündigen, dann sehe ich hier eine besorgniserregende Entwicklung, die den völligen Respekt vor der Justiz fehlen lässt."

      Die Gruppe "Letzte Generation" fordert weiterhin ein Tempolimit auf der Autobahn und die Wiedereinführung des 9 Euro Tickets.

      tagesschau.de/inland/innenpoli…weitere-proteste-101.html

      spiegel.de/panorama/letzte-gen…11-4dd4-aa1b-a33cb3cb6835

      swanpride schrieb:

      Da haben die Wirte wohl in den sauren Apfel gebissen und im Zweifelsfalle Überstunden bezahlt. Davon darf man nämlich so viele machen, dass man auf 12 Stunden kommt.


      Überstunden müssen generell entlohnt oder abgebummelt werden....
      Und 12 Stunden Arbeitszeit (Nicht Schichtzeit) sind nicht erst seit gestern verboten....

      swanpride schrieb:

      Klar dass sich die Chefs freuen, wenn sie die nicht mehr bezahlen müssen.


      Es geht in diesem Gesetzentwurf nicht um unbezahlte Mehrarbeit - das hast du scheinbar überelesen...
      Es geht darum, dass du die (fast) gleiche Arbeitszeit anders ordnen darfst - es geht grundsätzlich erst mal gar nicht um (unbezahlte) Mehrarbeit...
      Auch wenn ich den Gesetzentwurf für falsch halte, sollte man da nichts reininterpretieren was nicht drin steht....
      Und diese grundsätzliche Unterstellung, dass "Chefs sich freuen, wenn sie nicht mehr bezahlen müssen" da dann zu implementieren ist schwach...
      Ich darf leider nicht zu sehr ins Detail gehen....

      Aber das ist meine Signatur....


      Ich feiere den Polizisten. Mein neuer Held. Jetzt kann ja die "Aktivistin" in der JVA in den Hungerstreik treten, dann isses evt. beim nächsten Mal leichter ihren (ehemals) fetten Arsch von der Strasse zu schleifen.