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Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere

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    Es gibt 450 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Ein Film, der sehr inhaltsleer ist. Passiert eigentlich nicht viel aber schön in die Länge gezogen...
      Nahezu unglaublich aber machbar und allemal einen Versuch wert: Zum "Denglisch" gibt es eine sinnvolle Alternative - die deutsche Sprache.

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      Peter Jackson:
      ‘I didn’t know what the hell I was doing’ when I made The Hobbit’!


      Das Bonusmaterial der 3. EE scheint ganz besonders interessant zu werden, da sich Jackson kritisch äußerst. Und wie das Video zeigt schien Peter Jackson schon langsam am Ende mit seinem Latein zu sein. Siehe bei Minute 01:54 oder auch bei 06:22.



      Quelle: theguardian.com/film/2015/nov/…MP%3Dtwt_a-film_b-gdnfilm
      Pure Cagesploitation.
      der Film / die Trilogie ist nicht schlecht,aber ein großer Wurf isses eben auch nicht geworden. Liegt mMn u.a. auch ein wenig am CGI Overkill. ein aktueller Vergleich wird (so hoffe ich) zeigen wie man es besser gemacht hätte. Mit Star Wars geht man ja bewusst einen Schritt zurück .... Aus meiner heutigen Sicht wäre es deutlich besser gewesen am Stil aus dem HDR festzuhalten und nur Nuancen zu aktualisieren (betrifft auch das HFR).

      Hab mir neulich mal das Making Of zu the TTT angesehen ( z.B. wie man die Schlacht von Helms Klamm realisiert hat). Ich finde man erkennt da die große Liebe zum Detail, den Enthusiasmus. All das spüre ich beim Hobbit nicht. Auf mich wirkt das ganze Konstrukt sehr nach Routine ... als ob man gemacht hat was man machen musste. keine Ahnung wie ich es ausdrücken soll.

      Ein fieber hat keiner der drei Teile in mir geweckt. Ich weiß noch als ich FOR gesehen habe, danach musste ich einfach wissen wie es weiter geht, kannte die Bücher damals noch nicht, genauso wie ich den Hobbit als Buch nicht kenne. Das war mir diesesmal im Grunde gleichgültig. Vl. liegts auch an mir, bin ja auch nicht jünger geworden ;)
      Bin ja nicht der große Fantasy Fan, aber die HERR DER RINGE Triologie fand ich trotzdem gut.
      Der 1. teil vom HOBBIT war auch ok, aber diesen hier fand ich schlecht.
      Alles sah nach Studio aus, Story hat mich nicht mitgerissen, es gab keine Schlachten, wenig Action, alles wirkte lieblos und langgezogen.
      Ich habe die fünf Heere noch vor mir (nicht gesehen bisher).
      Bislang haben mich die Filme nicht enttäuscht, konnten mich aber andererseits nicht so begeistern, wie seinerzeit die HdR Filme.

      Zur "Verteidigung" einerseits muss man hier aber auch ganz klar sagen, dass der Hobbit auch vom Buch her wesentlich "kindlicher" und unbeschwerter daher kommt, als Der Herr der Ringe. Trotz düsterer Elemente (wobei in den Filmen bereits mehr vertreten sind, als im Buch, was mich aber weniger stört), ist das ganze Hobbit-Story-Paket einfach freundlicher und heller im Großen und Ganzen. Und das muss es auch sein, denn sonst würde es doch so einiges von der Düsternis und der Dramaturgie der großartigen Ringetrilogie entkräften.
      Ich vermute, dass deswegen die Hobbit Trilogie auch optisch etwas hochpolierter aussieht, eben weil diese Welt, bzw. diese Zeiten etwas "unschuldiger" sind/sein sollen und nicht so "dreckig und hoffnungslos", wie in HdR.

      Alles im Hobbit gefällt mir bislang aber auch nicht:

      - den Gesang vom Orkkönig halte ich für überflüssig, bzw für nicht gelungen.

      - mehr Handwerk und weniger CGI wäre schön gewesen.

      - die Story hätte nicht auf 3 Filme gezogen werden müssen: 2 hätten's auch getan.

      Das ist meine subjektive Meinung/Sichtweise der Dinge bisher.

      Aber jetzt freu ich mich dennoch erstmal auf spätestens Donnerstag, wenn ich mir die Extended zu Teil 3 in 3D zulege und selbst bewerten/beurteilen kann, wie mir dieser gefällt...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Matze“ ()

      Alles reiner Populismus. Auch mit einer Vorbereitungszeit von 3 Jahren wäre beispielsweise die Effektdarstellung nicht anders ausgefallen. Und außerdem darf man das Studio auch nicht vergessen. Tauriel wachst zB. nicht auf den Mist der Autoren Jackson, Walsh, Boyens und del Toro. Und die Geschichte mit der "schwachen Vorlage" (im Vergleich zum HdR) ist bekanntlich schon ein alter Hut.
      Pure Cagesploitation.
      Wie gesagt, ich will hier ja längst nicht alles lobpreisen ( mein Wort des Tages heute), aber gut unterhalten tun mich die Filme dennoch.

      und die Sache "mit dem alten Hut": Ok, deine Meinung - respektiere ich! Für mich zählt es trotzdem, da es (meiner Meinung nach) einfach den Tatsachen entspricht. Und auch, wenn jetzt ca.3 Jahre seit Teil 1 vergangen sind - und selbst da schon der Vergleich aufkam- so ist dieser Film ja jetzt in er Extendet nochmal aktuell im Gespräch hier (letztendlich sind alle Teile
      für mich sowieso 1 laaaaanger Film).

      Und da HdR, wie auch der Hobbit sowohl im Buch als auch im Film recht unterschiedlich sind, hab ich dieses Vergleichsargument auch einfach nochmal gebracht.

      Never Mind! ;)
      Also nach dem ich ihm im Kino gesehen habe und nun die SEE am Laufen hatte, finde ich mich besser unterhalten mit der Blue Ray Edition, lag vielleicht auch daran, das dass Kino-3D irgendwie nicht so ganz zur Atmosphäre des Films beigetragen hat und mir das ganze zu plastisch rüberkam. Jetzt muss ich aber sagen, dass der Film bei weitem nicht so schlecht ist, wie er gemacht wird, das ist zumindest meine Meinung. Ja er hat plot-technisch nicht mehr viel Inhalt. Es geht um Krieg, um Schlachten, aber die Dramaturgie um Thorin und um Bilbo macht das ganze wieder wett.

      Was aber überhaupt nicht geht und was andere schon bemängelt haben, sind diese Legolas Einlagen. PJ versucht aus dem Charakter einen populistischen Superhelden zu formen, dabei ist er auch nur ein Elb wie jeder andere auch und nur weil er eine Hauptrolle in sich trägt, sollte er sich nicht so sehr abgrenzen wie seine restliche Rasse. Selbiges war ja auch schon in den Fässer-Szenen vorzufinden. Da kann ich auch einen Grund verstehen, warum die Tolkien Erben dem Franchise mit Argwohn entgegnen und eine Silmarillion Verfilmung in weite Ferne rückt. Man sollte Buchcharaktere (besonders von fremden Autoren) einfach nicht zu sehr der Popkultur anpassen und sie als eine Art "Trend"-Symbol kreieren. Wenn PJ mehr Seriosität beibehalten hätte, dann hätte er meiner Meinung nach eine sehr zufriedene Hobbit Trilogie abgeschlossen.

      Nichtsdestotrotz finde ich die Trilogie im Ganzen als gelungen und damit ist ein weiterer Traum erfüllt worden.
      Ob das aber alles so auf Peter Jacksons Mist gewachsen ist?

      Kann mir gut vorstellen, dass Warner zu Jackson gesagt hat: "Marvel verdient Milliarden mit Superhelden. Kannst du nicht auch irgendwie so einen Superhelden in die Story einbauen?"

      Ich würde ja auch wetten, dass ursprünglich Beorn Bolg hätte bekämpfen und töten sollen. So wie im Buch. Durch die Dreiteilung hat man das wohl geändert, weil man irgendwie diese komische Legolas-Tauriel-Kili-Story abschließen musste und weil man eben Legolas für die bessere Figur für das Massenpublikum hielt. Deshalb hat Beorn in der Schlacht so gut wie keine Funktion.

      Ich kann ja mit "Bolg vs Legolas" gut leben, hätten mir aber wenigstens einen Fight zwischen Beorn und einem großen Troll gewünscht. Wenigstens in der SEE ...

      Die Verlängrung des dritten Hobbits gibt leider kaum etwas her. Warum Sauron die Ringe sucht und sammelt, wird nicht erklärt. Ansonsten wurden eigentlich nur die Action-Szenen verlängert. Nur die Beerdigungsszene der toten Zwerge schließt die Story dann doch mehr ab. Die Heimreise von Bilbo ist immer noch viel zu kurz ... Und was aus den Menschen inkl. Bard aus der Seestadt wird, fehlt auch. So eine Szene über die Verteilung des Schatzes mit Dain, Bard, Thandruiel und Gandalf fehlt genauso ...

      Bei der letzten SEE hat man schon das Gefühl, dass Jackson darauf keine wirkliche Lust mehr hatte ... Da wäre viel mehr möglich gewesen ...
      Gandalf reist nun endgültig Richtung Valinor! :)

      Auf die Frage, ob er noch einmal Gandalf spielen würde:
      Ich glaube, wie haben kein Material mehr [lacht]. Ich glaube, ich habe genug von Gandalf. Obwohl ich es liebe, nach Neuseeland zu reisen, wo wir gedreht haben, und das großartige Zeiten waren. Aber davon hatte ich ungefähr 15 Jahre.

      Quelle: filmstarts.de/nachrichten/18499624.html

      Kein Material mehr? Naja. Warner verfilmt doch ein fiktives Lehrbuch aus dem "Harry Potter"-Universum. Denen ist ja alles zuzutrauen. Vielleicht schicken sie Gandalf in der neuen Trilogie "Gandalf und die Schlacht der Werwürmer" in die Letzte Wüste im Osten Mittelerdes. Rechtlich sollte es ja kein Problem darstellen, denn dies findet sich im "Hobbit". Sonst hätte die Würmer Jackson auch nicht verwenden dürfen. Wobei ich nicht sicher bin, ob sie den Namen "Letzte Wüste" verwenden dürfen. ^^
      Pure Cagesploitation.
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      Naja, mehr Mittelerde-Filme will ich ehrlich gesagt garnicht. Der Herr der Ringe ist ein Meisterwerk. Das stellt selbst andere Tolkienbücher in den Schatten. Man merkt es ja schon am Hobbit. Das gibt die Geschichte bei weitem nicht so viel her.

      Und ein zweites "Der Herr der Ringe" hat ja Tolkien nicht geschrieben. Zumden erzählen auch die sechs Filme ziemlich perfekt das Finden des Ringes durch Bilbo und das Zerstören des Ringes durch Frodo. Ist doch das wichtigste erzählt, oder?
      Der Ringkrieg und die Geschichte der Hobbits ist vorbei (wobei bei letzterem geht auch noch was ^^ ). Die wichtigsten Ereignisse finden sich aber in der Vergangenheit. "Das Silmarillion" in vielen, vielen Jahren als DAS TV-Serienhighlight kann ich mir sehr gut vorstellen. Nach "Game of Thrones" ist dies jedenfalls dann ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Vor allem, wenn man bedenkt wenn sich die TV-Networks immer noch stärker entwickeln. Da scheint dann so alles möglich zu sein. Wobei man schon mit "Die Kinder Húrins" so einiges anstellen könnte.

      Aber es sieht gut aus, dass Hollywood die nächsten Jahre keine Chance hat ein Werk zu verfilmen, welches dem Geiste J.R.R. Tolkiens entspringt. Diese Franchise-Geilheit dort ist einfach erschreckend.
      Pure Cagesploitation.
      Das Silmarillion toppt eigentlich alles vorherige, bzw es war ja als Anfangsgeschichte schon immer dagewesen :) :

      Spoiler anzeigen
      Morgoth ist der stärkere Sauron
      Anbgand/Untumno das gewaltigere Barad-Dur
      Ungoliant die mächtigere Shelob
      Glaurung der stärkere Smaug
      und Feanor der grössere Verräter im Gegensatz zu Saruman


      Und wenn man Herden von Balrogs in einer Armee hat, dann ist das was in Moria passiert ist, ein Klacks ;)

      Im Grunde übertreffen fast alle Fakten des Silmarillions die der nachfolgenden Geschichten.

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Thepic schrieb:


      Von Teil 3 ist wahrscheinlich fast nichts im Buch zu finden. Die Schlacht ist da wirklich winzig.


      Die Schlacht dauert im Buch ganze fünf oder sechs Seiten. Bei Jackson halt 50 Minuten oder so ;)


      War das ne miese schlacht , obwohl schlacht das Falsche Wort dafür ist!
      Besser wäre ''knall,peng puff, zack ,beung ,rumbum, rappel und uff'




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Ob das aber alles so auf Peter Jacksons Mist gewachsen ist?

      Kann mir gut vorstellen, dass Warner zu Jackson gesagt hat: "Marvel verdient Milliarden mit Superhelden. Kannst du nicht auch irgendwie so einen Superhelden in die Story einbauen?"
      .


      Das halte ich aber mal für weit hergeholt...
      PJ hat eine gewisse Machtposition - und Warner wird da eher kleinere Brötchen gebacken haben...
      Und diese Marvel-Herleitung...

      Ich glaube das PJ einfach zu Technikverliebt und mit so einem "Bigger, better, komischer"-Denken rangegangen ist - er hat viele Fehler nochmal gemacht, die er auch schon in King Kong gemacht hat...
      Stiller Beobachter......
      Ich habe absolut gar kein Beürfnis, die "Hobbit"-Filme nochmal anzusehen. Sie sind jetzt nicht absolut furchtbar, aber größtenteils doch ziemlich furchtbar. Ich glaube, am schlimmsten war die Schlacht im dritten Teil. Ich habe da stellenweise lachen müssen und wusste dabei nicht, ob ich das jetzt lustig oder gruselig finden soll, was ich da sehe. Herz und Seele habe ich bei diesen Filmen nicht gespürt. Es hat für mich wenig mit der "Herr der Ringe"-Trilogie zu tun, aber auch kaum etwas mit Kinderbuchvorlage. Es sind mehr Produkte als Filme. Ich hoffe, dass sie Tolkiens Univesum nun ruhen lassen und nicht auf Biegen und Brechen sich noch irgendwelche Storys aus den Fingern saugen. Aber gut, immerhin scheint Peter Jackson nicht mehr richtig Bock zu haben und Ian McKellen möchte auch nicht mehr Gandalf sein.