Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere

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    Es gibt 450 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Thepic schrieb:


      Von Teil 3 ist wahrscheinlich fast nichts im Buch zu finden. Die Schlacht ist da wirklich winzig.


      Die Schlacht dauert im Buch ganze fünf oder sechs Seiten. Bei Jackson halt 50 Minuten oder so ;)

      Für Schlachten musst du dir die Zeit nehmen, sonst brauchst du sie erst gar nicht als solche bezeichnen.

      Die größte Schlacht, der Krieg des Zorns, nimmt in den Büchern gerade einmal 2 Seiten ein. Und das obwohl die Schlachtebene wahrscheinlich die Fläche der Bundesrepublik Deutschland einnimmt. Drachen, Adler, Hochelben, Balrogs; sodass die Erde nur noch zittert. Und das vor einer Festung wahrscheinlich so groß wie die Stadt München. :D

      "Die Schlacht der Fünf Heere" wird eh wieder auf lange Zeit die gelungenste bleiben. Das was man in den nächsten Jahren sieht werden Gemetzel sein. 10, 20 Minuten stoßen da Truppen aufeinander und das war es dann. :uglylol:


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      Olly schrieb:

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Thepic schrieb:


      Von Teil 3 ist wahrscheinlich fast nichts im Buch zu finden. Die Schlacht ist da wirklich winzig.


      Die Schlacht dauert im Buch ganze fünf oder sechs Seiten. Bei Jackson halt 50 Minuten oder so ;)

      Für Schlachten musst du dir die Zeit nehmen, sonst brauchst du sie erst gar nicht als solche bezeichnen.

      Die größte Schlacht, der Krieg des Zorns, nimmt in den Büchern gerade einmal 2 Seiten ein. Und das obwohl die Schlachtebene wahrscheinlich die Fläche der Bundesrepublik Deutschland einnimmt. Drachen, Adler, Hochelben, Balrogs; sodass die Erde nur noch zittert. Und das vor einer Festung wahrscheinlich so groß wie die Stadt München. :D

      "Die Schlacht der Fünf Heere" wird eh wieder auf lange Zeit die gelungenste bleiben. Das was man in den nächsten Jahren sieht werden Gemetzel sein. 10, 20 Minuten stoßen da Truppen aufeinander und das war es dann. :uglylol:


      Mir gefällt die Schlacht doch im Film. Mir hat das Hobbit-Buch nie gefallen. Das ist einfach völlig unspannend geschrieben.

      Das beste: Bard der Bogenschütze wird vorab mit keinem Wort erwähnt. Aber der völlig unbekannte Typ darf einfach den bösen Drachen abschießen ...

      Ich mag die Hobbit-Trilogie. Finde auch "Legolas als Superman-Elb" toll. Aber das Hobbit-Buch ist einfach nur langweilig. Sorry, aber das muss man leider so knallhart sagen ...

      Persönlich brauche ich aber auch keine weiteren Filme. Ich brauche auch nicht nochmals Prequels vor den Prequels. Ich finde das ne tolle sechsteilige Reihe. Bilbo findet den Ring. Frodo zerstört den Ring. Story fertig. Ist doch wunderbar ...
      Ich meine wenn wir jetzt mal zurückgehen, in die Zeit in der das Königreich Gondolin stand, die prächtigste und größte aller Elbenstädte. Lediglich 4 Außenstehende konnten diese legendäre Stadt je sehen und die wurden geblendet von ihrer Schönheit, aber auch von ihrer Gefährlichkeit. Gesegnet von Ulmo, dem Herrn des Wassers und bewacht von den edelsten und stärksten der Adler. Und dann wird sie eines Tages durch Verrat eingenommen und zerstört von Drachen, Balrogs, Orks und Wölfen. Das wäre doch einmal ein grandioses aber auch brutales Finish eines Mittelerde-Filmes. Die Drachen schlagen die Adler nach unten und dort werden sie von den Balrogs mit ihren Feuerpeitschen und Feuerschwertern (siehe "Die Gefährten") erbarmungslos abgeschlachtet. Und die prächtigste Stadt ist geschleift und die Hoffnung endgültig im Keller.

      Damit bringst du wahrscheinlich sogar Leute in den Kinosälen zum wegschauen und weinen. Die armen Adler. Ausgerechnet diese großen Helden erwischt es. :P Denn wenn die Adler erst mal vernichtet werden, dann sieht es wirklich finster aus. Die Adler, die wohl einzige Verbindungen zwischen all den Mittelerde-Adventures. ^^

      Eines Tages kann sich damit ein Regisseur einen ähnlichen Namen wie Peter Jackson einst mit "HdR" machen. Die Frage ist nur, ob man dann überhaupt noch Filme drehen kann, welche dann auch noch für Leute ohne Interesse an Game-Ästhetik konsumierbar sind.


      Olly schrieb:

      Ich meine wenn wir jetzt mal zurückgehen, in die Zeit in der das Königreich Gondolin stand, die prächtigste und größte aller Elbenstädte. Lediglich 4 Außenstehende konnten diese legendäre Stadt je sehen und die wurden geblendet von ihrer Schönheit, aber auch von ihrer Gefährlichkeit. Gesegnet von Ulmo, dem Herrn des Wassers und bewacht von den edelsten und stärksten der Adler. Und dann wird sie eines Tages durch Verrat eingenommen und zerstört von Drachen, Balrogs, Orks und Wölfen. Das wäre doch einmal ein grandioses aber auch brutales Finish eines Mittelerde-Filmes. Die Drachen schlagen die Adler nach unten und dort werden sie von den Balrogs mit ihren Feuerpeitschen und Feuerschwertern (siehe "Die Gefährten") erbarmungslos abgeschlachtet. Und die prächtigste Stadt ist geschleift und die Hoffnung endgültig im Keller.

      Damit bringst du wahrscheinlich sogar Leute in den Kinosälen zum wegschauen und weinen. Die armen Adler. Ausgerechnet diese großen Helden erwischt es. :P Denn wenn die Adler erst mal vernichtet werden, dann sieht es wirklich finster aus. Die Adler, die wohl einzige Verbindungen zwischen all den Mittelerde-Adventures. ^^

      Eines Tages kann sich damit ein Regisseur einen ähnlichen Namen wie Peter Jackson einst mit "HdR" machen. Die Frage ist nur, ob man dann überhaupt noch Filme drehen kann, welche dann auch noch für Leute ohne Interesse an Game-Ästhetik konsumierbar sind.


      ich weine jetzt schon ! Bitte Drehbuch verfassen und Drehen




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      So, hab's nun auch mal geschafft, das Finale zu schauen. Und damit gleich in der Extended Version (kenne bis auf den ersten Teil auch keine KF).
      Ich muss sagen, der Film hat mich soweit ziemlich gut unterhalten. Das mit dem "Über-Legolas" hab ich garnicht als solches empfunden. Da gab's in der Ringtrilogie auch viele Szenen, die nicht weniger "übertrieben" waren. Auch die Änderungen, was zusätzliche Charaktere und Bösewichte betrifft, stören nach meinem Empfinden garnicht, ergänzen sogar recht gut das Ganze - im Vergleich zum Buch. So kommen einige Tode der Zwerge wesentlich emotionaler und bedeutsamer rüber und nicht so beiläufig, als noch im Buch.
      Kritikpunkte:
      Was war denn nun mit den Würmern? Erst angekündigt, dann kurz vor Schlachtenbeginn gesehen....und dann? Oder hab ich da kurz nicht richtig aufgepasst und etwas verpasst? Die waren mit einem Mal futsch?!
      Beorn hätte etwas mehr Zeit in der Schlacht verdient, ebenso Radagast. Von mir aus hätte die Schlacht noch etwas ausführlicher und spannender sein dürfen (aber das ist Meckern auf hohem Niveau).
      Zum Schluss: ok, wirkt einerseits etwas zügig, andererseits ist es auch gut so. Man HÄTTE jetzt noch mehr über Bart und die Zwerge bringen können, aber muss man jetzt auch nicht. Bei der Rückkehr des Königs hat sich noch jeder drüber muckiert, dass das Ende zu lang war - hier beschweren sich viele, es ist zu kurz abgehandelt. Ich bin damit zufrieden, wie es ist und hab mir sogar hier die ein oder andere Träne verdrückt gegen Schluss.

      Also, ich finde die Hobbit Trilogie (trotz einiger Schwächen) für sehr gut gelungen. Teil 2 war mein persönlicher Favourit.
      Und ich danke Peter Jackson für eine wirklich schöne Mittelerde-Hexalogie!

      Von mir für diesen Teil: 8 von 10 Punkten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Matze“ ()

      Hab es endlich mal geschafft die SEE zu schauen. Leider wird der Film hauptsächlich um ziemlich skurille Actionszenen erweitert. Hatte gehofft das ist wie bei den anderen SEEs und es gibt auch inhaltlich mehr dazu. Schade. So wertet das den Film leider nicht groß auf. Ich bin immer noch der Meinung, dass zwei Filme vollauf gereicht hätten und man den dritten nur aus Marketinggründen so aufgeblaßen hat.

      Die nächsten Tage mal Zusatzmaterial schauen. Ich vermute das wird wie immer großartig sein.


      I am the Doctor!
      Doctor Who?
      Only the Doctor!




      Habe es jetzt auch endlich mal geschafft, den letzten Teil der Hobbit Trilogie zu sehen. Und auch dieser steht den ersten beiden in nichts nach. CGI-Overkill bis zum geht nicht mehr, alles, aber auch wirklich alles, sieht künstlich aus, die Story des eigentlich sehr guten Buches total in die Länge gezogen, jede einzelne Szene wirkt gestreckt, das Design der Charaktere (bzw. auch Orks generell) passt mit denen im Herrn der Ringe überhaupt nicht überein, und zu den Charakteren kann man eh keine Bindung aufbauen, da einfach alles viel zu belanglos inszeniert ist.

      Mich konnte Peter Jackson mit seinen Hobbit-Machwerken nicht abholen, als Prequels zu den Herr der Ringe Meisterwerken sind die Filme für mich die reinste Katastrophe. Während Teil 1 noch halbwegs in Ordnung ging, aber auch mit seinem CGI-Look schon extrem abschreckte, ging es danach einfach nur noch steil bergab. Schade, aus der eigentlich tolle Geschichte hätte man einen guten Film machen können, aber da das Geld mal wieder regiert hat, musste es natürlich auf drei überlange Langeweiler hinauslaufen. Schade.


      3/10
      Ich will PJ nicht verteidigen, aber ich versuche objektiv zu bleiben...

      mit dem CGI geb ich dir recht, das war etwas too much. Vor allem die Orks aus Hdr sahen mir viel besser aus. Desweiteren waren mir die Legolas EInlagen zu sehr auf Superhero-Niveau getrimmt. Elben haben überdurchschnittliche Fähigkeiten, bei Bloom dachte ich mir, der kann ja schon bald wie Superman fliegen. ;)
      Darüberhinaus hatte Radagast Jar Jar Binks Niveau und Tauriel hat mir irgendwie nie gefallen.

      ABER auf der positiven Seite hat er auch einiges richtig gemacht.

      - im vorigen Beitrag wurde die Belanglosigkeit der Charaktere vorgeworfen. Nun, da muss ich fragen: War es im Buch denn nicht anders? Nein ich würde sagen, gar schlimmer. Höchstens 2-3 Charaktere die beleuchtet werden, aber alle tragen diesselben Kapuzen, sehen sich optisch ähnlich mit ihren Bärten. Hier hat PJ versucht, etwas Individualität einzuhauchen, verschiedene Looks, etwas mehr Tiefe. Dass man 13 Zwerge in einem Film nicht alle unterbringen kann, ist verständlich.

      - Seien wir ehrlich. Würde man den Hobbit in dieser Buchform, was die Länge angeht, adaptieren, es wäre nicht spektakulär genug, und diese Messlatte ist nach der erfolgreichen Ring-Trilogie nunmal da. Es wäre evtl. besser gewesen, den Hobbit zuerst zu verfilmen, aber die Erwartungshaltung war bei vielen schon verdammt hoch.
      Und es war nicht PJ's Idee, die Filme auf 3 zu strecken, das war das Studio. Er hatte auch nicht genügend Zeit gehabt, sich vorzubereiten und das Ergebnis waren grösstenteils überhastete Effekthascherei-Momente.

      - Viele kleine Verbesserungen wie

      A) Wegfall des sprechenden Beutels bei den Trollen (passt irgendwie nicht dazu)
      B) Eingriff der Zwerge in den Smaug/Bilbo Konflikt
      C) Thorins Verjüngung, die war denke ich die richtige Entscheidung.
      D) lauter kleine andere Dinge, die im Buch zu fade rüberkommen und filmgerecht umgesetzt wurden, vor allem um die Dramarturgie hervorzuheben, die im Buch oftmals gefehlt hat.

      Es ist nicht so dass alles schlimm war, aber man muss vielleicht auch verstehen, warum gewisse Änderungen gemacht wurden, abgesehen von CGI und Kohle scheffeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Ratty“ ()

      Ratty schrieb:

      Vor allem die Orks aus Hdr sahen mir viel besser aus.

      Ja, da gabs noch mehr Liebe zum Detail, hier wirken die Orks so "hingeklatscht" auf mich.


      Ratty schrieb:

      Desweiteren waren mir die Legolas EInlagen zu sehr auf Superhero-Niveau getrimmt. Elben haben überdurchschnittliche Fähigkeiten, bei Bloom dachte ich mir, der kann ja schon bald wie Superman fliegen. ;)

      Jepp. War in Herr der Ringe teilweise auch etwas too much, aber da noch nicht so over the top wie hier, wo Legolas ja wirklich ALLES kann, egal wie unmöglich es erscheint oder lächerlich am Ende aussieht.


      Ratty schrieb:

      - im vorigen Beitrag wurde die Belanglosigkeit der Charaktere vorgeworfen. Nun, da muss ich fragen: War es im Buch denn nicht anders? Nein ich würde sagen, gar schlimmer. Höchstens 2-3 Charaktere die beleuchtet werden, aber alle tragen diesselben Kapuzen, sehen sich optisch ähnlich mit ihren Bärten. Hier hat PJ versucht, etwas Individualität einzuhauchen, verschiedene Looks, etwas mehr Tiefe. Dass man 13 Zwerge in einem Film nicht alle unterbringen kann, ist verständlich.

      Nein, natürlich nicht. Das habe ich ja auch gar nicht erwartet, geschweige denn gefordert. Aber beim Hobbit wurde es meiner Meinung nach auch versemmelt so zentrale Charaktere wie Bilbo oder Gandalf interessant in Szene zu setzen. Gandalfs Story interessierte mich überhaupt nicht und trug auch nicht wirklich was bei, dazu dann Bilbo der auch nicht wirklich gut in den Filmen wegkam.


      Ratty schrieb:

      - Seien wir ehrlich. Würde man den Hobbit in dieser Buchform, was die Länge angeht, adaptieren, es wäre nicht spektakulär genug, und diese Messlatte ist nach der erfolgreichen Ring-Trilogie nunmal da. Es wäre evtl. besser gewesen, den Hobbit zuerst zu verfilmen, aber die Erwartungshaltung war bei vielen schon verdammt hoch.

      Klar, nach Herr der Ringe erwartet man natürlich ähnlich geniales. Aber diese Trilogie wirkt für mich etwas zu gezwungen, als wenn man jetzt unbedingt wieder etwas geniales schaffen MUSS. Dadurch wirkt für mich vieles zu sehr bemüht, und um den Bombast von Herr der Ringe zu toppen wurde extrem viel (zu viel) auf CGI gesetzt. Schon allein die erste Szene in diesem Film hier mit Smaug. Das wirkte dann irgendwann nur noch ermüdend, weil es viel zu künstlich aussah und auch viel zu lang war.


      Ratty schrieb:

      Und es war nicht PJ's Idee, die Filme auf 3 zu strecken, das war das Studio.

      Das ist mir durchaus bewusst, und ich wollte Peter Jackson ja auch garn icht angreifen. Aber letztendlich ist es halt er, der die Filme so gemacht hat wie sie jetzt sind, auch wenn da extrem viel Druck vom Studio dahinter steht.


      Ratty schrieb:

      Er hatte auch nicht genügend Zeit gehabt, sich vorzubereiten und das Ergebnis waren grösstenteils überhastete Effekthascherei-Momente.

      Auch das ist mir bekannt. Und auch mit einer der Gründe, warum die Filme meiner Meinung nach so schlecht sind. Man hätte sich viel mehr Zeit nehmen müssen um die Filme mit genau so viel Liebe wie die Herr der Ringe Trilogie zu gestalten. Aber da der schnelle Dollar lockte, wurde hier einfach zu sehr aufs Gaspedal gedrückt, ohne sich um das Endergebnis großartig zu scheren.


      Ratty schrieb:

      Es ist nicht so dass alles schlimm war, aber man muss vielleicht auch verstehen, warum gewisse Änderungen gemacht wurden, abgesehen von CGI und Kohle scheffeln.

      Ja klar, und aus mir spricht da auch zu sehr großen Teilen der Frust darüber, was ich hier gesehen habe, da ich ein wirklich großer Fan der Herr der Ringe Filme bin und für mich mit zum besten gehören, was jemals über die Leinwand flackern durfte. Und danach so etwas halbgares präsentiert zu bekommen, ist halt einfach nicht schön.
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