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Black Stone Cherry - Folklore & Superstition

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      Black Stone Cherry - Folklore & Superstition

      BLACK STONE CHERRY – FOLKLORE & SUPERSTITION

      Black Stone Cherry, gern als „Southern Rock” bezeichnet – ist eine Band, die ihrem Können entsprechend viel zu wenig Aufmerksamkeit erregt. Ehrlicher, authentischer und schlichter Rock mit einem Frontmann, dessen Stimme es einfach in sich hat. Habe die Band zufällig auf einem Festival vor ca. 4 Jahren für mich entdeckt und findet seit dem immer wieder den Weg in meinen Player.

      Folklore & Superstition ist ihr zweites Studioalbum. Thematisiert werden unter anderem Folklore der amerkikanischen Südstaaten.



      Tracklist:
      01] Blind Man
      02] Please Come In
      03] Reverend Wrinkie
      04] Soulcreek
      05] Things My Father Said
      06] The Bitter End
      07] Long Sleeves
      08] Peace Is Free
      09] Devils Queens
      10] The Key
      11] You
      12] Sunrise
      13] Ghost Of Floyd Collins





      01] Blind Man
      Die Drums beginnen Solo, die Gitarre setzt ein - die energischen und einprägenden Vocals des talentierten Frontmanns lassen nicht lange auf sich warten. Üppiger Rock mit Ohrwurm-Refrain, an welchem man sich auch dementsprechend oft bedient. Klassischer Black Stone Cherry-Song und einer der besten auf dem Album

      02] Please Come In
      Chilliger Oldsql-Einstieg mit interessanter Gitarrenabfolge, welche immer wieder Einfluss auf den Song nimmt. Der Refrain ist lässig und geht so als richtiger „Road“-Song durch. Insgesamt aber ein eher seichter und unspektakulärer Song, der nur leicht über dem Mittelmaß anzuordnen ist, was aber wiederum nicht ausschließt, dass das gesanglich auf ganz hohem Niveau ist.

      03] Reverend Wrinkle
      Sehr metallischer und harter Einstieg in das Geschehen im Verbund mit groovigen und souligen Gesang. Der Refrain ist gut gewählt – bringt Dramatik und ein gewisses Feeling rüber. Es folgt ein ungewohnt langes Gitarren-Solo, welches die Stimmung des Songs weiterhin richtig ordentlich transportiert. Letztendlich gibt es das klassisch strukturierte Refrain-Finale nach dem Solo. Guter Song, der sicherlich zur den Besseren auf dem Album zählt.

      04] Soulcreek
      Guter, aber eher unspektakulärer Einstieg. Mal wieder gibt Robertson gesanglich alles – beim Refrain wird´s dann bis zur Spitze getrieben – rauchig, kraftvoll und charsimatisch – ohne Scheiss…Weltklasse. Zumal man erwähnen darf, dass BSC Live das hält, was die Platte zu versprechen veranlasst. Zudem ist Soulcreek ein astreiner Live-Song, unter anderem aufgrund des „Mitgröhl-Parts“ im Refrain.

      05] Things My Father Said
      Klavier und Geige – wunderschönes Intro um anschließend eine großartige, gefühlvolle Ballade und mein persönliches Highlight des Albums zu zelebrieren, wahrscheinlich sogar mein favorisiertes Lied des gesamten (albumübergreifenden) Aufgebots. Zwar wird hier die Stimme von Robertson bei Weitem nicht ausgereizt, aber das muss es auch nicht. Purer Gänsehaut-Song – wunderschön. „…the Car, that we´ve build, will always roll….“ – bei der Zeile muss ich mir nicht selten ´ne Träne verkneifen.

      06] The Bitter End
      Dieser Song wirkt zunächst sehr schnell, man darf schon fast von Thrash-Charakter sprechen. Verzerrte Vocals sind zu hören bevor man in den Refrain geleitet wird, der mich nicht so ganz überzeugt. Insgesamt wirkt der Track etwas unstimmig und weiß nicht so richtig überzeugen. Eines der verhältnismäßig schwächeren Leistungen seitens Black Stone Cherry. Darf man sich aber bei der Menge an Songs durchaus mal leisten

      07] Longsleeve
      Grooviger Song mit vielversprechendem Anfang. Hab aber hier teilweise die gleichen Probleme wie mit „The Bitter End“. Lyrics kommen leider recht plump und 0815 daher, obwohl meine rhetorischen und lyrischen Ansprüche an Black Stone Cherry nicht allzu hoch sind. Verliert sich irgendwo im Mittelmaß. Immerhin ist bei mir nach einer gewissen Zeit der Funke übergesprungen, anders als bei Track 6.

      08] Peace Is Free
      Die erste Note setzt ein und man hat dieses „Lagerfeuer Feeling“ – die Stimme wird wie immer perfekt in Szene gesetzt. Die Strophen wirken sehr ehrlich, schlicht aber verdammt gut. Auch der Refrain ist auf richtig guten FeelGood-Niveau mit gewisser dramatischen Note. Genau diese Stimmung erwartet man wenn man dem Titel „Peace Is Free“ liest und man bekommt sie. Lyrisch auch eher einfach gehalten, aber das schmälert in keinster Weise die Wirkung – zählt meiner Meinung nach ebenso zu den Highlights der Scheibe.

      09] Devils Queen
      Cooler, kultiger und charmanter Start – wie der Titel schon erahnen lässt nimmt sich der Song nicht wirklich todernst und sowas musste nun auch mal her. Beim Refrain fühlt ich mich jedoch immer etwas „zu sehr“ an Osbourne´s „Crazy Train“ erinnert – aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Solider Song für zwischendurch, passt.

      10] The Key
      Joa, wirkt dann doch eher wie der kleine Lückenfüller, zwar nicht schlecht & kann man sich durchaus mal anhören – ganz nett, nicht mehr und nicht weniger. Zwischendurch gibt’s nun ´nen recht räudigen Part, womit man verdeutlich, dass man aus dem Süden Amerikas stammt. Die Vocals bleiben durchgehend ein Highlight, da kann ich mich nicht oft genug wiederholen.

      11] You
      Man sollte sich wieder auf eher ruhige Töne gefasst machen. Rockige Ballade mit einprägsamen Strophen bzw. Refrain. Der wahrscheinlich simpelste Song auf dem Album – im internen Balladen-Vergleich aber mindestens eine Stufe unter dem großartigen „..Things My Father Said“ einzuordnen.

      12] Sunrise
      Untypischer Start, mit ungewöhnten Vocals und eher moderner Gitarre – hätte auch von Shinedown sein können. Die Gesangsstruktur in den Strophen bleibt durchgehend konstant und kann überzeugen – aber was sie sich beim Refrain gedacht haben, bleibt mir ein Rätsel. Passt null Komma null – lässt man die Lyrics weg könnte man meinen man hat es mit Bob Marley zu tun – sorry Black Stone Cherry, das war nix. (Wohl wissend, dass dieser Stil im Süden gut ankommt)

      13] Ghost Of Floyd Collins
      Mal wieder verdeutlicht man die Südstaaten-Herkunft. Ordentlicher und lässiger Abschluss. Sehr typischer Black Stone Cherry Song, der dermaßen stark an einige andere ihrer Songs erinnert, so dass die Exklusivität hier nicht wirklich gegeben ist. BSC sollte man sowieso nicht Dauerschleife hören, da sich doch einiges sehr ähnelt. Ein Problem mit dem Nickelback bei mir auch zu kämpfen hat.


      Over-All ein sehr gechilltes, rockiges Album mit einerm unglaublich talentierten Sänger.


      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2:






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