Star Wars: Das Erwachen der Macht (Episode VII)

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    Es gibt 5.914 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von LeftMausKlick.

      An Samurai hätte ich jetzt nicht gedacht, aber als Anglist habe ich es mehr mit Rittern. Aber wo du es sagst, stimmt, also insbesondere optisch bei Vader.
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      Emily schrieb:

      An Samurai hätte ich jetzt nicht gedacht, aber als Anglist habe ich es mehr mit Rittern. Aber wo du es sagst, stimmt, also insbesondere optisch bei Vader.

      Na für Anglisten ist dann vor allem der Cowboy-Aspekt aka Han Solo interessant. :P

      SW ist ein bunter Kultur-Mischmasch. Daher funktionierts auch so gut.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      Emily schrieb:

      An Samurai hätte ich jetzt nicht gedacht, aber als Anglist habe ich es mehr mit Rittern. Aber wo du es sagst, stimmt, also insbesondere optisch bei Vader.

      Na für Anglisten ist dann vor allem der Cowboy-Aspekt aka Han Solo interessant. :P

      SW ist ein bunter Kultur-Mischmasch. Daher funktionierts auch so gut.


      Ich hatte mal nen Trekkie als Dozenten in Amerikanistik. Final Frontier ist ein Konzept, an das ich bei Star Trek nun immer denken muss :-D.

      Star Wars war auch mal in Amerikanistik Thema, da ging es aber um Filmtechniken als Grundlage. Haben dann Lynch, Cronenberg und sowas geschaut. Postmodernismus.

      Was ich erst dieses Jahr auf nem Kolloquium angestoßen hatte, war ne Diskussion der Heldenkonzepte bei Star Wars, aber hinsichtlich Rey. Da hätte ich gerne meine Dissertation zu geschrieben, habe aber dann die Promotion hingeworfen.
      Bin trotzdem gespannt, ob wir hier mehr Gender erleben werden und nicht nur eine männliche Heldenreise (der Vortrag beschäftigte sich mit weiblichen Comicfiguren als Heldinnen, die nur Kopie von männlichen Helden sind).

      An Konzepten ist aber wirklich viel in Star Wars, wenn auch teils weniger offensichtlich.

      Emily schrieb:

      Was ich erst dieses Jahr auf nem Kolloquium angestoßen hatte, war ne Diskussion der Heldenkonzepte bei Star Wars, aber hinsichtlich Rey. Da hätte ich gerne meine Dissertation zu geschrieben, habe aber dann die Promotion hingeworfen.
      Bin trotzdem gespannt, ob wir hier mehr Gender erleben werden und nicht nur eine männliche Heldenreise (der Vortrag beschäftigte sich mit weiblichen Comicfiguren als Heldinnen, die nur Kopie von männlichen Helden sind).

      An Konzepten ist aber wirklich viel in Star Wars, wenn auch teils weniger offensichtlich.

      Mich würde mal der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Heldenreise interessieren bzw. was du da an Wissen hast. Bin neulich auch in einer Debatte gewesen, wo die Frage aufgeworfen wurde ob die Heldenreise nach Blake Snyder, Joseph Campbell usw. rein männlich oder universal sei.

      Und Episode VIII wirft ja einige sehr spannende Fragen auf bzgl. Heldentum - gerade bei Star Wars. Schade, dass du hingeworfen hast (irgendwie jedenfalls ^^) - hätt ich gern mal gelesen.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Da war ein Doktorand der Campbell zu männlich empfand. Er wollte eine weibliche Version konstruieren. Zumal z.B. Wonder Woman auch nur das Äquivalent zu Superman ist. Die Prämisse war, dass das nicht universell sei. Und wohl z.T. auch überholt.

      Es stellte sich im Plenum heraus, dass das ein schwieriges Unterfangen ist, was neues zu machen.

      Ich hatte dann den Vorschlag, Rey mit Luke zu vergleichen, zumal damals zu Episode VII einige ein Problem mit ihr und ihren Fähigkeiten hatten, obschon sie im Gegensatz zu Luke ja durchaus nahkampferprobt war. Konstruktion und Rezeption wären sicherlich interessant gewesen.

      Möglich, dass Snyder auch erwähnt wurde, dazu müsste ich morgen mal in meine Unterlagen schauen. Notiert habe ich es mir sicherlich, da mein damaliges Thema auch den Helden beinhaltet hätte (auch wenn ich an jenen Tag selber mit Blade Runner unterwegs war).

      Ich schaue mal.

      Edit: Wollte mein Thema wechseln. Durfte ich nicht. Aber Pratchett hing mir mittlerweile zum Hals raus. Hätte gerne was zum postmodernen Film gemacht, wenn auch nicht unbedingt Matrix. Also schmiss ich vor wenigen Monaten hin.

      Emily schrieb:

      An Samurai hätte ich jetzt nicht gedacht, aber als Anglist habe ich es mehr mit Rittern. Aber wo du es sagst, stimmt, also insbesondere optisch bei Vader.


      naja - da die Samurai sowas wie die japanische Ritterkaste waren passt Ritter schon ;)
      Aber der Samuraiansatz ist gerade in Epi IV kaum zu übersehen - der Kampf Obi Wan / Darth Vader hätte so auch in Die sieben Samurai stattfinden können...
      Leider hat Lucas selbst diesen Ansatz in Epi I bis III über Bord geworfen um einen wild hüpfenden digitalen Gummijoda zu zeigen....

      Genießt die Stille.....
      Der war aber doch schon ein etwas größeres Problem. Und sovieles andere... Aber es gibt auch gute Ansätze in den Filmen, die mir echt gefielen, nur leider durch manch anderes gestört wurden.


      @GregMcKenna
      Habe dich nicht vergessen, habe aber meine Unterlagen nur unvollständig vorgefunden. Zu Cyborgs und Androiden kann ich dir noch sehr viel erzählen, ist aber aktuell nicht gefragt ;-).

      Aber in dem Vortrag zur Heldenreise wurde auch ein Buch angesprochen, welches ich mir damals auf den Wunschzettel bei Amazon legte. Vielleicht ist das interessant für dich, geht es um Gender Studies hinsichtlich Frauenpower - auch Star Wars ist mit drin - und vielleicht wird bei der Abgrenzung zu den Männern auch auf die Heldenreise eingegangen, sind Superwomen ja in der Tat Heldinnen. Ansonsten vermutlich viel Representation, vermutlich ein wenig Judith Butler und was man da sonst noch an Klassikern hat.

      Jetzt sollte ich es vielleicht mal endlich bestellen; sobald ich "representation" lese, schlägt mein Cultural Studies-Herz in mir schneller... :gruebel: :goodwork:

      Link zum Buch bei Amazon

      Emily schrieb:

      Der war aber doch schon ein etwas größeres Problem. Und sovieles andere... Aber es gibt auch gute Ansätze in den Filmen, die mir echt gefielen, nur leider durch manch anderes gestört wurden.


      @GregMcKenna
      Habe dich nicht vergessen, habe aber meine Unterlagen nur unvollständig vorgefunden. Zu Cyborgs und Androiden kann ich dir noch sehr viel erzählen, ist aber aktuell nicht gefragt ;-).

      Aber in dem Vortrag zur Heldenreise wurde auch ein Buch angesprochen, welches ich mir damals auf den Wunschzettel bei Amazon legte. Vielleicht ist das interessant für dich, geht es um Gender Studies hinsichtlich Frauenpower - auch Star Wars ist mit drin - und vielleicht wird bei der Abgrenzung zu den Männern auch auf die Heldenreise eingegangen, sind Superwomen ja in der Tat Heldinnen. Ansonsten vermutlich viel Representation, vermutlich ein wenig Judith Butler und was man da sonst noch an Klassikern hat.

      Jetzt sollte ich es vielleicht mal endlich bestellen; sobald ich "representation" lese, schlägt mein Cultural Studies-Herz in mir schneller... :gruebel: :goodwork:

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      Danke für den link. :)

      Da ich grad nur am Handy bin, muss ich den ganzen obigen Beitrag zitieren. Aber lass dich bitte etwas zu Cyborgs und Androiden weiblicher Natur aus. Fänd ich schon sehr spannend. :)

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      wahrscheinlich schon ur alt - aber rofl


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