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Hotline Miami

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    Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      Hotline Miami

      Millionen von Dollar verschlucken die Werbekampagnen von Shootern wie "Call of Duty" - die Käufer sind vom Einheitsbrei jedes Mal hin und weg und lieben ihre Games. Doch eigentlich ist es jedesmal dasselbe nur in grün. Welch ein Glück, dass es immer mal ein paar Leute gibt, die abseits des Massenmarktes ein paar kleine Perlen auf den Markt werfen. "Flower", "Journey" oder auch "The Walking Dead". Diese bleiben aber meist unentdeckt, weswegen ich hier mal "Hotline Miami" vorstellen will. Hier wird das erste Level gezeigt und glaubt mir, das Spiel hat einen großen Suchtfaktor!
      GTA-Look, schönes 80er-Feeling, coole Mukke und ja, das Spiel könnte auch fast "Drive: The Game" heissen.
      Biollante.
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      Wirklich tolles Indiegame, was die zwei Schweden Jonatan Söderström und Dennis Wedin da auf die Beine gestellt haben.
      Man stirbt zwar oft, da man sich nach Trial and Error-Manier durch die Räume kämpft und es kommt auch öfter vor, dass man einfach seine Tastatur mißhandeln möchte wenn man mal wieder draufgegangen ist, aber es ist schaffbar, wenn man erstmal die richtig Taktik gefunden hat und man ist immer genug motiviert weiterzuspielen.
      Durch die Masken, die man im Spielverlauf findet und die einem verschieden Fähigkeiten geben, ist für Abwechslung in der Spielweise gesorgt, sofern man da gerne experimentiert.
      Der Soundtrack ist eine Mischung aus 80er, Elektro und sphärischen Hippieklängen, wirklich großartig und auch der Grund weshalb ich erst auf das Spiel aufmerksam wurde.
      Also, wer ab und an gerne mal einem kleinen Indiegame eine Chance gibt, sollte auf jeden Fall mal reinschauen.
      Hab mir Teil 1 mal aus ´ner Laune heraus besorgt. Ein recht netter Indie-Titel mit coolem Score und nostalgischen Pixel-Charme. Hat was. Kann zwar stellenweise auch mal ordentlich nerven, aber einen gewissen Suchtfaktor kann ich nicht abstreiten. ;)






      Über 5 Jahre später nun Teil 2 gezockt. Auch der Nachfolger hat nichts an Stärken eingebüßt: Irre Pixel-Optik, charismatische Musik, gamemechanisch sehr dynamisch sowie fordernd und inszenatorisch sowieso wieder erste Sahne. Ein wirkliche gelungene Fortsetzung, die das Gameplay sinnvoll und kreativ erweitert und auch mit dem Schwierigkeitsgrad anzieht. Ein Paradebeispiel für eine Fortsetzung.

      Kleines Manko: Die Story. Teil 1 hatte zwar auch eine Geschichte zu erzählen (an welche Teil 2 teilweise anknüpft), die war jedoch eher zurückhaltender und überließ der Atmosphäre, der Surrealität und der Gesellschafts- und Medienkritik vielmehr die Bühne. Das alles beherbergt Teil 2 zwar auch, konfrontiert den Spieler aber diesmal mit einer etwas überambitionierten, überladenen und achronlogisch-zerstückelten Geschichte, was mir in dem Ausmaße in diesem Falle nicht ganz so zugesagt hat. Rein spielerisch war es aber wieder sehr spaßig, süchtig machend und einnehmend. Und das spielt für mich hier auch die entscheidendere Rolle.

      Ein angenehmer Ausreißer aus meinem üblichen Game-Beuteschema.