Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr

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    Es gibt 51 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      erste Halbe Stunde bis zur Einnahme des weissen Hauses ist gut, unterhaltsam und auch die Action ist gut inszeniert, wenn auch mit ner Menge Plotholes. (eine AC-130 hat nicht auf 2 Seiten Maschinengewehre installiert, auch sinde die Zäune des Weissen Hauses nicht mit nem einfachen Sprengsatz so leicht zu knacken, nur um 2 der Dinge aufzuzählen). Was dann folgt ist vorraussehbar, klischeebeladen, dumm und langweilig. Gerard Butler macht einen auf mcclane, nur fehlt ihm jegliche Coolness eines Bruce Willis. Rick Yune darf mal wieder nach "Red Dawn" den bösen Koreaner geben, und einbisschen Patriotismus (in dem Fall war es mir auch too much^^) in Form der wieder gehissten Flagge über dem weissen Haus und einer Rede an die Nation vom Präsidenten, al'a "We all living in America, America is wunderbar" darf ebenfalls nicht fehlen.

      wegen einiger guten Actionszenen reichts aber dennoch für gut gemeinte 5/10 Punkten, mal sehen was Emmerich aus dem Stoff macht.


      "You have my respect Stark, when I'm done, a half of humanity will still exist, and I hope they remember you..." - Thanos
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      Original von Nightwatcher
      Keine Ahnung wie ich darauf gestossen bin aber ist jemanden aufgefallen dass im Film auch Michael Dudikoff mitgespielt hat ? mir ist er nirgends aufgefallen aber er steht in der cast liste :D


      von einem anderen Board:

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      Ich glaube, ich weiss, wen Dudikoff im Film spielt: Als die Handvoll Korea-Krieger das Weisse Haus angreifen, ist er derjenige Agent, der vor den Augen von Banning (Butler) beim Eingang des Gebäudes stirbt. Banning sieht, wie er angeschossen wird und will ihn noch ins Haus ziehen, doch durch ein paar weitere Kugeln in den Rücken stirbt er schliesslich.

      ....Genau in der Rolle war er zu sehen. Finde aber ehrlich gesagt nicht, dass er groß anders aussieht, war überrascht, dass er doch noch recht frisch wirkt. Vorher hat er sogar ein wenig Dialog, 1 Take ("Keine Ahnung!"), ich bin mir sogar recht sicher, dass er wieder von Joachim Tennstedt gesprochen wurde. Leider wurde der Satz ein wenig von den Umgebungsgeräuschen überlagert. Sollte das aber stimmen, wäre das ein höchst lobenswerter Fall von Kontinuität. Spätestens beim DVD-Start sollte das mittels Sample aber rauszukriegen sein.


      "You have my respect Stark, when I'm done, a half of humanity will still exist, and I hope they remember you..." - Thanos

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „burtons“ ()

      Wenn man mal von der übel mitschwingenden Patriotismuskeule, der aufdringlichen Holzhammermusik, und der klischeebehafteten und blödsinnigen Story absieht, kriegt man hier einen guten Actionreißer zu bieten. Es wäre erheblich mehr drin gewesen, doch ich wurde gut unterhalten.

      Original von burtons
      Gerard Butler macht einen auf mcclane, nur fehlt ihm jegliche Coolness eines Bruce Willis..


      Olympus wäre für mich definitiv ein guter Stirb langsam geworden. Zumindest besser als die letzten beiden Filme. Was man Butler zu Gute halten muss ist seine enorme physische Präsenz. Ansonsten wird er halt durch das Script sehr limitiert. Schade eigentlich.
      Kann jetzt nicht so viel schreiben, aber mir hat "Olympus Has Fallen" gefallen. Schöner harter Actioner :guns: (Z.B.
      Spoiler anzeigen
      der Angriff mit dem Flugzeug
      ) Auch Gerard Butler spielt gut, auch wenn er an einen Bruce Willis nicht rankommt.
      Das gilt auch für ältere "Stirb Langsam", da kommt der Film zwar nicht ran, aber ich habe mich gefreut mal wieder so einen Actioner zu sehen. Wie gesagt, er hat mir gefallen und mich gut unterhalten.

      8 von 10 Punkten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()

      Der richtige Mann am falschen Ort oder wie es Gerard Butler schaffte in einem Stirb langsam Remake, 30 Jahre nach dessen erscheinen immer noch zu unterhalten mit der simpelsten aller Formeln...

      Wenn in den 80ern oder späten 90ern die Welt mal wieder nahe dem Abgrund stand, bedroht wurde von verschiedenen Terroristen Gruppen oder ein besonders fieser Mensch die Welt unterjochen wollte, rief man Sly, Arnie oder Bruce. Da diese Herrschaften nur noch in Gruppen oder mit diversen Sidekicks zum Einsatzort erscheinen, erschuf sich Hollywood einen neuen Prototypen der ein Mann Armee- Gerald Butler. In 300 führte der Mann mit dem Bart ein Heer von Sixpack Kriegern in die Schlacht, in Gamer zerstörte er im Ego Shooter Modus ganze Horden und in Olympus has fallen muss er gegen koreanische Schergen im Alleingang eine ganze Nation retten.


      Bruce Willis hatte es seiner Zeit im Nakatomi Tower mit einer Bande von gemeinen Spitzbuben zu tun und musste als Ein Mann Armee diese bösen Buben, die ungutes im Schilde führten von innen heraus bekämpfen, einem nach dem anderen. Und diese Formel scheint 2013 immer noch zu funktionieren. Jedoch kracht und rumst es in der 2013er Variante von Stirb Langsam mehr als noch im Original von 1988.

      Antoine Fuqua ( Shooter, Training Day ) verändert die Geschichte nur um Nuancen, so sind die Terroristen der heutigen Zeit angepasst und Gerard Butler bekommt noch eine kleine Hintergrund Geschichte spendiert, die aber nicht zu viel Zeit einnimmt. Butlers Vergangenheit ist in so weit relevant für seine Motivation in ein von Terroristen bis zum Anschlag unter Beschuss genommenes Gebäude zu sprinten weil er einst einer von ihnen war, bevor er an den Schreibtisch versetzt wurde.

      Fuqua lässt seinen neusten Film eher gemächlich angehen und stellt zu nächst einige der hochkarätigen Schauspieler ( Morgan Freeman, Aaron Eckhart ) vor, gesteht ihnen dabei aber nicht mehr und nicht weniger als die benötigte Tiefe zu, die ein actionlastiger Film braucht. Warum man aber dann doch immer Butler wünscht, dass er es bis zum Ende schafft ist zum einen seiner syphatischen Art geschuldet und dem Underdog Prinzip oder vielleicht weil die dargestellten Koreaner dermaßen nervig und over the top cool wirken und man ihnen nicht gönnt zu gewinnen, bei aller Amerika Antipathie. Seis drum Butler im Egoshooter Modus wie in Gamer passt wie die Faust aufs Auge und rockt. Anders als Herr Willis es tat aber es gibt auch nicht nur Willis Fans auf dem Planeten.

      Roland Emmerich ging seinerzeit in Independence Day einen Schritt weiter als Fuqua in Olympus has Fallen und legte The White House in Schutt und Asche jedoch ist Fuqua nicht weit entfernt davon. Was hier an Hohlspitzgeschossen und Panzerfaust Geschosse auf das Weiße Haus nieder prasseln ist nahezu am Maximum des zeigbaren. Schön bei dieser ganzen Materialschlacht ist nicht nur das sie gut gemacht und real aussieht sondern auch, dass es kaum Wackel Brechreiz Kameras im Film gibt. In kaum einer Szene gerät man in Gefahr das Gesehene nicht mehr zu überblicken, weil das Bild wackliger als die amerikanische Finanzpolitik ist. Dafür gehört Fuqua angesichts der neusten Ergüsse Namhafter Regisseure, die dieses Stilmittel in Überdosis einsetzten allein schon der Old Scool Orden überreicht. Richtig so, nicht jeder neuen Mode hinter her zu rennen.

      Leider kommt der millionenschwere Blockbuster nicht ohne kleinerer patriotischer Phrasen und Bilder aus. Sind aber im gesamten gesehen für europäische Gemüter gerade noch zu ertragen weil sie nicht ständig präsent sind, dennoch sie sind da. Vielleicht hätte Fuqua ansonsten ein kleines schlechtes Gewissen gehabt wenn er ohne patriotische Signale an das Ami Volk ihr geliebtes Weiße Haus demontiert hätte inklusive dem Präsidenten.

      Für eine FSK 16 Variante fallen auffällig viele Szenen recht brutal aus, die uns der Regisseur zeigt, so sind Headshots keine Seltenheit. Für Begeisterungsstürme der Gore Fans reicht es dennoch nicht. Die gezeigte Härte bleibt realistisch. Fuqua drehte mit Olympus has fallen einen neuen Film der im inneren ein Kind der 80er ist. Mit dem Unterschied, dass heut zu tage so fantastische Bombadierungen und Feuergefechte kein Problem mehr darstellen in der Umsetzung, was in den 80ern eben nicht möglich war. Fuqua nutzt das Potenzial aus Stirb Langsam und führt es ins unser Jahrzehnt mit unseren technischen Möglichkeiten und einem etwas anderem Bruce Willis. Vielleicht fehlt das gewissen Augenzwinkern und Logik Fetischisten sollten am besten einen weiten Bogen um den Film machen aber im Grunde macht Fuqua hier nichts überragend falsch sondern fügt der Stirb Langsam Reihe einen weiteren guten Teil hinzu , was die Original Reihe seit dem vierten Teil nicht mehr schaffte.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „SamTrautman“ ()

      der letzte die hard war kein Die Hard ! Wenn mann mich fragen würde ,war das ein schlechter witz!
      Olympus war dem Thema um meilen weiter voraus als der letzte nicht Die Kackhard
      auch wenn ich Olympus jetzt nicht wirklich gut fand .




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Wieso sah Die Hard 5 nicht so aus?

      Mike Benning aka der John McLane der Neuzeit rettet im Alleingang das Weiße Haus und den Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und er verhindert nebenbei noch, dass sämtliche Atomraketen der Erde gezündet werden und rettet somit im Alleingang die Welt. Somit lässt sich von vornerein ein Vergleich mit dem offensichtlichen Vorbild Stirb Langsam vom John McTirnan nicht vermeiden, und obwohl Olympus Has Fallen nicht mit diesem mithalten kann, so könnte er zum Mindest dem letzten Teil dieser Reihe gehörig in den Arsch treten.

      Und das ohne Probleme , obwohl er ebenfalls natürlich nicht perfekt ist. Das liegt für mich in erster Linie daran, dass man mit der Story an sich direkt schonmal versucht hat zu große Haufen zu schei*en. Ernsthaft ein Angriff auf das Weiße Haus und den Präsidenten würde auf diese Weise niemals auch nur ansatzweise funktionieren. Und dafür, dass diese Vorgehensweise eines Anschlags so offensichtlich Banane ist (nicht alles, aber das meiste. Speziell der Bomber, der als erstes über New York fliegt…), nimmt sich der Film oft einfach doch noch zu ernst. Vielleicht hätte man hier kleinere Brötchen backen sollen und vom Weißen Haus und dem Präsidenten vielleicht auf ein reiches Unternehmen und dessen Leitung umschwenken können. Aber sei’s drum – denn funktionieren tut der Film trotzdem.

      Wieso? Weil Gerard Butler einfach mal extrem Ärsche tritt und nach all den CGI-Action-Orgien der letzten Jahren endlich mal wieder ein bisschen 80er/90er-Feeling aufkommen lässt, indem er als 1Man-Army wie gesagt das gesamte Weiße Haus zerlegt, zurückerobert und die Welt rettet. Und das auf sehr gut inszenierte Art und Weise, hier und da leider etwas schlecht wirkende CGI-Effekte und einer etwas zu langen Laufzeit. Die Charaktere sind ebenfalls nichts, was man in so einem Film nicht erwarten würde, aber darauf kommt es natürlich nicht an. Der Gegenspieler (dessen Name ich gerade nicht gegoogelt habe) und Gerard Butler sind beide ausreichend gut und böse geschrieben, dass man Spaß an der Jagd von letzterem auf ersteren hat.

      Kein Meilenstein, aber definitiv erfrischend und ohne Zweifel unterhaltend.

      7.5 von 10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GoinBlind“ ()

      "Olympus Has Fallen" [Antoine Fuqua / USA ´13] - 5,75 / 10

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :halbstern: :stern2: :stern2: :stern2: :stern2:

      Hirn aus und "Olympus Has Fallen" an. Dass mich solcher Stoff nicht restlos begeistern wird, davon konnte ich bereits ausgehen und trotzdem erfüllte der Streifen seinen Zweck. Unterhaltung auf seichtestem Level stand an der Tagesordnung und keine anderen Ambitionen hat dieses klischeedurchtränkte Actionwerk. Man nehme eine anfänglich recht erzwungene, theatralische Situation, die das Drama ankurbeln soll und dazu eine IQ-freie Story, die letztendlich darauf basiert, dass Dinge kaputt gehen, blöderweise sogar das weiße Haus. Inbegriffen dabei zwei Kontraenten, die einen Master-Abschluss im Sprücheklopfen in der Tasche haben, umzingelt von Pathos und Patriotismus. Aber auf nichts anderes habe ich mich eingestellt und genau auf sowas, war ich aus. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten agierten die Darsteller solide, der Action- und Gewaltgrad nimmt nach einer Zeit gelungene Züge an, Spannung war stellenwesie vorhanden und hier und da rundete ein Lacher die Angelegenheit ab. Womöglich hätte man den Film um die ein oder andere Minute kürzen können und das man wirklich jedes verdammte Klischee mitnimmt ist unbestritten, am Ende fühlte ich mich aber unterhalten, so dass ich den Film immerhin als "überdurchschnittlich" bewerten würde. Passt schon.

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