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Captain Marvel

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    Es gibt 738 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von swanpride.

      Habe Captain Marvel nun am Samstag gesehen und ich war ja schon ziemlich lange auf den Film gespannt. Zwar gilt der Hype noch immer einem anderen Marvel-Film, nichtsdestotrotz habe ich mir schon einige Tage vorher einen neuen Funko gegönnt und saß dann am Samstag im Captain Marvel-Shirt im Kino, nachdem ich mir auch noch das Captain Marvel-NIN-Shirt bestellt hatte.

      Sicherlich hatte ich nach einigen Kritiken die Befürchtung, dass ich dieses Shirt nie wieder tragen könnte (da ist aber der Comiccharakter drauf und nicht Brie), aber so viel vorab: Dem ist nicht so.

      Ich hatte meinen Spaß mit dem Film, auch wenn er nicht zu den besten des MCU zählt. Jedenfalls aktuell. So hatte ich damals auch erhebliche Probleme mit dem ersten Captain America, mit der Zeit reifte der Film aber bei mir. Man muss sich auch immer vor Augen halten, dass jeder Film - obschon alle zum MCU gehören - doch irgendwie anders hinsichtlich der Formel ist. So ist z.B. ein Ant-Man absolut nicht mit einem Infinity War zu vergleichen, weil die Stimmung schon eine ganz andere ist. Genau dies mag ich aber am MCU: Habe ich Bock auf einen spannenden Agententhriller, schaue ich Winter Soldier. Will ich was zu lachen haben, wird es Ant-Man oder Thor 3, um mal einige Beispiele aufzuführen. Captain Marvel hat dann wieder eine ganz andere Identität.

      Ich hatte mir den Film ernster vorgestellt, aber ich glaube, dies hätte zu Problemen geführt: Durch den Humor wurde ihre Macht auch wieder etwas relativiert. Hätten wir ein todernstes Szenario gehabt, wo Danvers mit viel Spannung aber dennoch souverän "abgeht", hätten sich viele Fragen hinsichtlich ihrer Rolle in Endgame gestellt. So lag der Fokus nicht einmal unbedingt auf ihrer Kraft. Ich weiß, dass viele der Meinung sind, dass sie dennoch zu stark ist, aber alles, was wir über Endgame bislang wissen, lässt nicht vermuten, dass Carol vorbeigerauscht kommt und in 2 Sekunden jeden Konflikt löst. Zumal die Decimation bereits geschehen ist. Wäre sie bei Infinity War dabei gewesen, hätte es vielleicht anders ausgesehen, aber selbst ein Thor hat einen Fehler gemacht, obwohl er die nötige Macht gehabt hätte. Und jetzt wäre auch noch interessant, welche Auswirkungen es überhaupt hat, dass
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      ​Carol ihre Kraft durch den Tesseract hat, was in den Comics ja anders ist - kann sie mit der Kraft des Tesseracts beispielsweise überhaupt gegen den Gauntlet antreten, sollte dieser überhaupt noch nutzbar sein, oder falls ein neuer gemacht wird, wie sieht es da aus? Ich gehe davon aus, dass diese Abweichung zu den Comics durchaus eine Funktion hat. Ansonsten: ja, wieder der Tesseract. Ich bleibe bei dem, was ich seit fast einem Jahr sage: Der Tesseract und das Battle of New York werden in Endgame äußerst wichtig sein.

      Dann die Frage, wieso Fury sie nicht vorher gerufen hat: Erstens weiß man nicht, ob er es nicht getan hat, sie aber entweder zu weit weg war oder aber andere Dinge zu erledigen hatte. Das sehen wir dann vermutlich in Captain Marvel 2. Fury sagte mal, er habe sich schon einmal auf jemanden verlassen, und es war ein Fehler. Damals ging man davon aus, dass es evtl. Carol sein könnte. Im Film haben wir nun jetzt nichts davon gesehen, aber wer weiß, vielleicht kommt da noch was.

      Ich würde mir über so extrem ungelegte Eier noch keine Gedanken machen und "Logiklöcher, Logiklöcher!" rumbrüllen, während es noch viele Jahre gibt, die es nach 1995 abzudecken gilt.


      Den Anfang des Films fand ich wie so viele ziemlich holprig. Hatte da schon ein nicht so gutes Gefühl und dachte, ich müsse mich vom Funko trennen. Dann aber kam ich dann doch langsam in den Film und spätestens, als Carol auf der Erde war, hatte ich Spaß. Ja, ich hatte Spaß, und die Chemie zwischen Carol und Fury war großartig. Das war ja schon nahezu eine Buddykomödie.

      Besonders gut gefallen hat mir auch der feministische Ansatz, der äußerst präsent war:
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      Wird Frauen ja oft nachgesagt, sie seien zu emotional und deshalb zu schwach, so ist dies eben genau das, wogegen sich Carol am Ende wehrt. Genau dies aber macht sie noch stärker, als sie sich von den Ketten bzw. der Unterdrückung/Kontrolle eines Mannes löst. Auch Rambeau wird von ihrer Tochter ermutigt, nicht das Kind zu Hause zu hüten, sondern sich Gefahren zu stellen - "was willst du für ein Vorbild sein?" Mädchen brauchen Vorbilder, und das heißt eben nicht unbedingt, dass Mutter immer zu Hause hocken muss, sondern ihrer Tochter zeigen kann, wie man stark ist, denn das macht eine gute Mutter aus, auch wenn die Großeltern dann mal für das Kind sorgen.
      Auch die Tatsache, dass Frauen noch nicht fliegen durften, aber jeder Held in diesem Film (Mar-Vell, die für das Gute kämpft und in den Comics ein Mann war, Carol und Rambeau) ist weiblich.


      Der hier präsentierte Feminismus war vorhanden, aber wurde nicht mittels der Holzhammermethode präsentiert. Empfand ich sehr angenehm.

      Dann fand ich den
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      ​Twist auch ganz gelungen. Man muss halt auch mal hinterfragen, was für Befehle man ausführt. Haben in dem Film gleich zwei Leute getan.


      Längen habe ich keine empfunden, nur war der Anfang wie gesagt holprig. Was mir allerdings ein wenig abhanden kam, war Spannung. Nicht einmal unbedingt wegen Carols Kraft, sondern vielleicht auch wegen der Gegner. Dennoch finde ich es in Ordnung, dass man hier kleinere Brötchen gebacken hat, weil der Fokus des Films auf etwas ganz anderem lag: Carols Origin und Selbstfindung.

      Brie Larson fand ich in der Rolle gut, sie hat was niedliches an sich, das irgendwie passte. Das macht sie auch ein wenig verletzlich. Hätte sie einen Charakter wie Romanoff, dann würde sie zu übermächtig wirken. Trotzdem habe ich ihr die ganze Zeit auf die Brust geschaut :-D.

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      ​Was Furys Augenklappe angeht, hatte ich hier auch mehr Dramatik erwartet bzw. eine Verletzung im Kampf oder so.


      Die Effekte konnten sich sehen lassen und ja, das Marvel-Logo war auch ein Highlight. Die 90er Referenzen machten mir Spaß, und es ging im Film keinesfalls darum, diese mit dem Brecheisen einzubringen. Ja, es waren die 90er, deshalb gab es bestimmte Dinge, die man sah.


      Punktetechnisch einordnen kann ich Captain Marvel akut noch nicht so. Ich muss ihn vielleicht noch öfter schauen. Es ist aktuell nicht der beste Marvel-Film, aber auch nicht der schlechteste. Ich habe etwas mehr Bedrohung erwartet, aber etwaige Entscheidungen kann ich aus o.g. Gründen sowie wegen Endgame in den Startlöchern, wo es wieder mehr zur Sache geht, absolut nachvollziehen. Und ich wurde einfach gut unterhalten. 7,5 Punkte wären es aber sicherlich schon.
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      Olly schrieb:

      Fast eine halbe Milliarde nach wenigen Tagen weltweit (Quelle). Ich sehe die Erfolge des MCU immer etwas zwiespältig, weil ich stets Hollywood und das kontinuierliche Streben nach dem nächsten großen Ding sprich CU im Kopf hat. Und wohin das meistens führt wissen wir ja.


      Ziemlich beeindruckende Zahlen für einen Film bei dem das Internet schreit man solle ihn boykottieren :D
      Momentane Topfilme:
      1.Ready player one
      2.Black panther
      3.The last Jedi
      4.A quiet place
      5.Shin Godzilla
      War gestern drin und kann mich den positiven Stimmen anschließen. Ja, der Anfang ist doch etwas holprig. Ja, ich bin auch noch etwas skeptisch angesichts der Übermacht, die mit Captain Marvel nun ins MCU kommt (Superman brauchte auch sein Kryptonit, um eine Spannung aufrechtzuhalten). Und ja, Action und Humor sind recht klassische Marvelhandschrift gewesen....aber allein der außerordentlich gute Twist hebt "Captain Marvel" doch von den üblichen Superheldenfilmen ab. Wie man da also von generischer Marvel-Standardkost sprechen kann, ist mir ein Rätsel. Sehr spannende und mutige Wendung für einen Superheldenfilm, mit interessanter Botschaft, wenn natürlich auch alles im Rahmen eines Unterhaltungsblockbusters nicht allzu komplex verpackt. Nee, doch, Film hat mir insgesamt gut gefallen.

      7/10
      Ich habe den FIlm auch gestern gesehen und kann die guten Kritiken oberhalb der 7/10 Punkten nicht ganz nachvollziehen.
      Möglich das sich bei mir erste Ermüdungs/Abnutzungserscheinungen bemerkbar machen, doch für mich war Captain Marvel einfach nur unterhaltsam bis ok! (Homecoming Level/Einmal gesehen und gut ist)
      Als Lückenfüller absolut in Ordnung.
      Als Einführung eines neuen Charakters für Phase 4 etwas schwach! Ich war eigentlich guter Hoffnung, dass man es ein wenig besser machen würde als damals noch bei Cap und Thor, die zwar unterhaltsam waren aber für mich zu den schwächsten Teilen gehören.
      Gute Ansätze waren wie von fast allen genannt ja vorhanden, daher hoffe ich auf eine Entwicklung wie bei der Reihe von Captain America und wünsche mir, dass sie doch nicht sooooooooo eine entscheidende Rolle in Endgame haben wird und es die alte Truppe hauptsächlich zu Ende bringen kann.

      6/10
      Also im großen und ganzen war er für mich auch nur als maximal gutes Mittelmaß. Was mir sehr gut gefallen hat, dass einige Charaktere nochmal ins Rampenlicht kamen und natürlich auch etwas mehr tiefe bekommen konnte (wobei man das mit etwas mehr tiefe nicht zu groß auslegen sollte, wie es halt im MCU möglich wäre).

      Wenn man bedenkt, dass Goose der eigentlich heimliche Star des Films sein soll, hat er doch eigentlich wenig Szenen zu bieten, die ihn zu dem heimlichen Star macht. Und im Grunde merkt man daran, dass der Film ohne Goose nochmal ne Nummer schlechter wäre. Der gute Ben war ziemlich gut. Hat mir sogar besser gefallen als Samuel L. Jackson.

      Die Action hat mir persönlich gar nicht gefallen. Also da war gar nichts kreatives. Überhaupt war die komplette Inszenierung eigentlich 0815. Und wirklich spannend empfand ich den Film jetzt auch nicht. Der Film hat halt im Grunde so den typischen Marvel-Effekt, dass er sich in dem MCU einreiht. Daher habe ich persönlich das Gefühl, ich kann dem Film einiges verzeihen, weil er das Universum nur etwas weiterbringen möchte. Gäbe es nur Captain Marvel ohne das MCU, der Film würde bei mir gnadenlos durchbrechen.

      Und im Grunde kommen wir damit zu dem eigentlich nur wichtigen und das ist Captain Marvel selbst. Und auch wenn der Solofilm selbst keine Klasse von anderen Solofilmen innerhalb des MCU aufweist, die Figur, also Captain Marvel selbst, wird sich wunderbar einreihen und kann als "neue Anführerin" durchaus Captain America (oder Iron Man, je nachdem wie man es sehen möchte) fungieren. Außerdem hat sie neben dem toughen auch in gewisse Weise doch eine sympathische Ausstrahlung, weil sie einfach mit kleinen und feinen Gesichtsausdrücken zeigt, wie stark eine Frau sein kann. Nur hatte ich manchmal auch gedacht, ob die Art nicht dem von Black Widow ähnelt. Also das die beiden sich von ihrer Art (nicht Superkräfte) nicht so unterscheiden. Was mir aber mehr Sorgen bereitet: Sie wirkt einfach nur zu übermächtig... Also im Grunde gab es keine Schwachstelle von ihr im Film. Deswegen war er wohl auch so langweilig.
      Wer gerne etwas mehr zum Film hören möchte:

      So, nachdem Cap Marvel bei uns endlich zu einer arbeiterfreundlichen Zeit in 2D läuft, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und ihn mir angesehen.

      Ja, der Film war jetzt nicht das was Avengers oder Infinity War war, aber für einen Einführungsfilm eines Charakters doch nicht schlecht und übliche Marvel Kost, darf gerne positiv verstanden werden.

      Irgendwie musste ich immer auf das NIN Logo schauen :D

      Ich bin im Film nur über eine "kleine" Sache gestolpert.

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      Wo hatte Mar Vel den Tesseract her?

      Hatte den nicht Howard Stark zum ende des zweiten WK, äähm zum ende von Captain America, aus den tiefen der Meere gefischt?
      Und auch in Avengers hörte es sich so an, das der Tesseract seit dem unter der Fuchtel von SHIELD bzw der Vorgängerorganisation war. Verwirrt mich ein klein wenig.


      Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und gebe dem Film

      7 von 10 Blockbuster Video Stores ;)


      Sportschießen fördert die Konzentration. Sportschießen in den Sportunterricht.

      Seestadtteufel
      Deutscher Schützenbund

      Erzwo schrieb:

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      Wo hatte Mar Vel den Tesseract her?

      Hatte den nicht Howard Stark zum ende des zweiten WK, äähm zum ende von Captain America, aus den tiefen der Meere gefischt?
      Und auch in Avengers hörte es sich so an, das der Tesseract seit dem unter der Fuchtel von SHIELD bzw der Vorgängerorganisation war. Verwirrt mich ein klein wenig.

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      ​Project Pegasus ist ein Teil von SHIELD gewesen. Das wird in "Captain Marvel" nicht erzählt - dafür aber in "The Avengers". Da hat natürlich niemand danach geschaut. Der Verlauf des Tesseract ist wie folgt: Howard Stark fischt ihn aus dem Ozean, dann wird er eingemottet. Mar Vell wird unter dem Namen Wendy Lawson bei Pegasus mit der Forschung am Tesseract betreut und entwickelt den ÜLA in einer Zusammenarbeit der Air Force, der NASA und SHIELD. Daher steht in dem Bunker, den Fury und Danvers besuchen auch SHIELD-Equipment während es der Bunker von Pegasus ist. Der Tesseract bleibt in ihrem Labor. Dann wird er während der Ereignisse von "Captain Marvel" von dort wieder auf die Erde gebracht (per Goose-Transport) und SHIELD respektive Fury mottet das Ding ebenfalls wieder ein (kann ja keiner was damit anfangen weil keiner von dessen Macht weiß). Erst nach den Ereignissen von "Thor" wird "Project Pegasus" wieder reaktiviert und die Forschung am Tesseract beginnt erneut (Post-Credit-Scene von "Thor"). Daraufhin wird Erik Selvig quasi der Leitungsnachfolger an Pegasus nach Wendy Lawson:



      Fun Fact: In "Iron Man 2" sucht Tony in der Hinterlassenschaft seines Dads ebenfalls nach Überresten von "Project Pegasus" und weist JARVIS an, danach zu suchen.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      Erzwo schrieb:

      Aaaah ok, danke.

      Das ist mir tatsächlich entgangen.


      Wie kann man so etwas denn überhaupt auch nur ansatzweise nachverfolgen wenn man über all die vielen Jahre hinweg die Filme nur jeweils einmal gesehen hat? :D

      Ich komme auch gerade aus dem Kino und fühlte mich durchweg gut unterhalten. Endlich verstehe ich als Nicht-Comic-Kenner woher dieser seltsame Name überhaupt stammt und wie Fury’s erste Begegnungen mit den Helden verliefen ^^ Überraschend fand ich auch, dass man die Bindung zwischen Infinity War, Captain Marvel und Endgame direkt in der ersten After Credit Szene vorstellt. Doch, so langsam kann man sich auf das Ende von Phase 3 freuen.

      7,5 von 10 Katzen
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      Ich hatte natürlich gehofft, dass Captain Marvels Kräfte einen anderen Ursprung haben, zum Beispiel durch eine noch höhere unbekanntere Macht als die Infinity-Steine.

      Was ich mich noch frage: ist der Supressor, den Captain Marvel trägt das gleiche Modell, das Thor und Hulk in "Ragnarok" tragen?


      "My country did not send me 5,000 miles to start the race; they sent me 5,000 miles to finish the race."
      John Stephen Akhwari

      Peaky Blinders / Friends / The Big Bang Theory

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      In meinen Augen die misslungenste Marvel Produktion. Kein kreativer Impuls, lediglich eine Abfolge der bekannten Formel. Die Heldenreise kennt keine Höhen und keine Tiefen, Spannungspunkte sucht man vergeblich. Die Einführung von Carol Danvers befand ich also ebenso unglücklich. Sie wirkte zu jedem Zeitpunkt nahezu unverwundbar und verfiel in eine arrogante Haltung je weiter der Film ging. Gegen Schluss gipfelte der Nebenplot in eine lächerliche Motivationsansprache, die selbst Goose nicht ausbügeln konnte. Ich empfand CM als Witzeinöde, untypisch für Marvel. Ben Mendelsohn sticht hervor, wenn nicht er, wer dann. Muss man fast nicht gesehen haben.

      5 / 10
      Das mag ich ja so an den Filmen des MCU: Jeder Film ist mit einer Wundertüte vergleichbar. Es gibt zwar natürlich einige Elemente, die sich durch alle Filme dieser Reihe ziehen und sie gerade deshalb auch so erfolgreich machen ( auf den Wiedererkennungswert wird bekanntlich großer Wert gelegt ), was man durchaus auch als austauschbar definieren kann ( habe ich im Fazit zu Endgame ja auch exakt so gesehen, weil sich dieser Film leider überhaupt nicht aus der Masse hervorhob ), doch dann gibt es immer wieder Filme an die man vorher überhaupt keine Erwartung hatte und die dann umso mehr begeistern können. Captain Marvel ist definitiv ein Film der letzteren Sorte.

      Von Beginn an
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      wird man quasi ins kalte Wasser geworfen und muss sich, wie die Titelheldin, erst einmal zurechtfinden
      . Die Schauspieler sind alle klasse besetzt und es war toll Samuel L. Jackson als Fury noch einmal in einer so großangelegten Rolle sehen zu können. Jude Law spielte wie immer erstklassig und auch Brie Larson machte einen guten Eindruck -
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      dieses reservierte und harte steht ihrem Charakter ausgezeichnet. Ich denke und hoffe, dass sie zwar in den nächsten Marvel Filmen noch etwas auftauen darf, aber wenn Captain Marvel aufgrund ihrer Vergangenheit derart skeptisch und furchtlos bleibt, wäre das auch in Ordnung
      . Auf jeden Fall eine geniale neue MCU Figur, welche ich vorher noch nicht kannte und wo ich schon nach einem Film gespannt bin, wann das Sequel kommt. Und ich muss auch sagen, dass, wenn ich Captain Marvel vor Endgame gesehen hätte,
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      der Auftritt von Carol Danvers am Ende von Endgame mich viel mehr begeistert hätte ( der Einsatz am Ende des Origin Films war einfach absolut fantastisch ). Ohne Vorwissen hinsichtlich der Figur war die Freude über ihr Eingreifen deshalb quasi nicht vorhanden. Und die Storywendung bezüglich der Skrulls habe ich auch nicht erwartet - eine angenehme Überraschung die ich im MCU in dieser Form, glaube ich, noch nicht gesehen habe.



      Eine richtig gute Origin Story einer der mächtigsten MCU-Figuren. Der Film macht Spaß, ist spannend und weiß jederzeit zu unterhalten. Und er, wer hätte das gedacht, lässt im direkten Vergleich sogar das im Vorfeld vielgepriesene Avengers: Endgame hinter sich.

      08/10

      Was ich an dem film mag, ist, dass er so unerwartet ist. Es ist selten, dass mich ein Film oder einer Serie noch überraschen kann, aber Captain Marvel is es gelungen.

      Der Film hat technisch einige Schwächen...vor allem der Schnitt ist mir oft zu schnell, so kommt Brie Larson's subtile Schauspielkunst gar nicht voll zur Geltung. Und die Musikauswahl und wie die Songs verwendet wurde funktioniert auch nicht. Thematisch gesehen glänzt er aber.

      Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten!