Kiss the Cook - So schmeckt das Leben [engl.: Chef] (Favreau, Johansson)

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    Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Kiss the Cook - So schmeckt das Leben [engl.: Chef] (Favreau, Johansson)

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      Wie der Hollywood Reporter berichtet, wird Scarlett Johansson eine Rolle in der Komödie "Chef" von Autor und Regisseur Jon Favreau übernehmen. Favreau wird auch die Hauptrolle spielen und neben Robert Downey Jr., Sofia Vergara, John Leguizamo und Bobby Cannavale zusehen sein.

      Die Geschichte dreht sich um einen Mann (Favreau), der seinen Job als Küchenchef verliert und folglich seinen Lebensunterhalt mit einem Imbiss auf Rädern verdient. Gleichzeitig auch versucht, sich seiner Familie zu nähern.

      Johansson spielt sein Frau namens Molly, eine Restaurant-Managerin und eine Love Interest für Favreau’s Charakter. Welche Rolle Downey Jr. verkörpert, ist zur Zeit nicht bekannt.

      Die Produktion soll am 08. Juli in Los Angeles beginnen.

      Link(Quelle): comingsoon.net/news/movienews.php?id=104314


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Burning“ ()

      hmmm klingt auf der einen seite interessant....auf der anderen seite habe (und ich denke da bin ich nicht der einzige) dann vermutlich das gefühl das downey jeden moment in seinen anzug springt und ich mich in iron man 2 bzw avengers befinde....naja warten wir erstmal den trailer ab :)
      "Geh und weck Deinen Vater! Wenn er nicht aufsteht, dann ruf: Feuer! Wenn er dann immer noch nicht aufsteht, dann leg eins...!"
      Kiss the Cook

      Noch niemand was dazu geschrieben? Gut, dann mach ich den Anfang.
      War gestern auf der Suche nach einer Komödie und dann bin ich beim Durchblättern auf Amazon Prime bei dem hier hängen geblieben. Bewertungen waren ganz gut, Cast klang vielversprechend und los ging´s.

      Kann sagen, das ich sehr positiv überrascht wurde. Hätte ich nicht mit gerechnet, das mich ein Film, der scheinbar so unter dem Radar fliegt, so begeistern konnte.
      Er fängt schon gut an indem er das Tempo vorgibt. Knackige Dialoge, gefolgt von einigen schnellen Schritten, nur um dann immer wieder den Fuß vom Gas zu nehmen um sich auf die kleinen, aber wichtigen Momente zu konzentrieren. Diese Formel behält der Film so gut wie über die komplette Spieldauer bei und so gehen die 1 Stunde und ca. 50 Minuten doch sehr schnell vorbei.
      Es werden Szenen gezeigt, die gleichzeitig verlaufen und der Schnitt immer wieder von der einen zur anderen wechselt. Dabei wird alles mit passender Musik untermalt und diese Momente machen echt Spaß. Besonders wenn Jon Favreau das Küchenmesser in die Hand nimmt und sich hinter den Herd klemmt. Also nicht schauen, wenn man noch nichts gegessen hat, denn diese Szenen sind keine Seltenheit.

      Die Darsteller sind fast durch die Bank sympathisch und man schaut ihnen einfach gerne zu. Selbst die "Bösen", oder besser gesagt, die "Spielverderber" meinen es eigentlich nicht böse, sondern scheinen mehr ihrem Instinkt zu folgen und dabei kommen sie sich eben dann und wann in die Quere.
      Jon Favreau mag nicht der beste Schauspieler der Welt sein (schlecht finde ich ihn aber auch nicht), aber er hat einfach den Vorteil, das er wie ein großer Teddybär daherkommt und man ihn irgendwie schon gern hat, wenn man ihn sieht. Seine Rolle spielt er souverän, die Figur ist sympathisch und behält sich trotz diverser Widrigkeiten stets seiner Fröhlichkeit.
      Emjay Anthony spielt dabei seinen Sohn, der auch eine sehr wichtige Figur darstellt in diesem Film und macht das auch ordentlich. Er ist ein cooler Junge mit dem man Spaß haben kann und manchmal fragt man sich als Zuschauer, wieso sein Vater sich in manchen Situationen zu ungeschickt und unsicher ihm gegenüber anstellt. Vielleicht wirkte er zu souverän?
      Die restlichen Akteure haben meist nur kleinere Nebenrolle, die zwar die Geschichte mit voran treiben, aber auf den eigentlichen Kern des Films, keinen großen Einfluss haben. Sie geben zwar mit die Richtung vor, aber das ist nicht das, worauf der Film meiner Meinung nach hinaus will.
      Scarlett Johansson ist mit an Bord, genauso wie Dustin Hoffman, Robert Downey Jr., Bobby Cannavale und Sofia Vergara. Sie haben ihre festen Rollen und sind mehr die Stichwortgeber, auf die Jon Favreau´s Figur reagiert.
      Am ehesten ist noch Jon Leguizamo zu erwähnen, der den besten Freund Favreau´s darstellt und auch ein extrem cooler Typ ist. Er bekommt auch von sämtlichen Nebenfiguren die stärkste Persönlichkeit verpasst und wirkt im Gegensatz zu den meisten anderen, noch am Eigenständigsten mit dem meisten Background (auch wenn man davon nicht´s erfährt).
      Man kann aber von jedem Einzelnen behaupten, das sie scheinbar eine Menge Spaß beim Dreh hatten. Fast alle versrpühen gute Laune und die überträgt sich auf den Zuschauer.

      Der Humor hielt sich in Grenzen. Vereinzelt musste ich Lachen, aber auch da nicht wirklich laut. Kaum ein Witz hat mich unvorbereitet erwischt und besonders originell waren die komödiantischen Abschnitte auch nicht. Das tat dem Sehvergnügen aber keinen Abbruch, da ich doch die ganze Zeit am Lächeln war. Bei dem Film habe ich mich einfach wohl gefühlt und das ist wahrlich nicht verkehrt.

      Was mir nicht so gefallen hat, war das alles irgendwie zu glatt ging. Zwar ging es auch mal kurzzeitig "bergab", aber das schienen nie wirkliche Probleme zu sein, sondern eher kleine Ärgernisse, die einen ein bisschen stören könnten. In dem Zusammenhang hat mir auch das Ende überhaupt nicht gefallen. Das war zu viel des Guten und ging meiner Meinung nach auch etwas am Thema vorbei.

      Aber trotzdem ein richtig schöner Film, den man sich ruhig mal anschauen kann wenn man gute Laune haben möchte und auch ein hübscher Verweis darauf, worauf es im Leben ankommt. Über Familie, darüber sich selbst zu verwirklichen um glücklich zu sein und das weniger manchmal mehr ist.
      Durch und durch sympathisch.

      8 von 10 Punkten
      (wäre der Film fünf Minuten vorher zu Ende gewesen, hätte ich sogar die 9 gegeben)

      Ich kann meinem Vorschreiber nur Recht geben. Kiss The Cook ist in aller erster Linie äußerst sympathisch. Liebenswürdige Darsteller verkörpern liebenswerte Figuren. Dazu konnte Jon Favreau einen namenhaften Cast um sich sammeln. Auch wenn dieser immer nur kurze Auftritte hat, macht es jedes Mal Spaß, wenn man ein bekanntes Gesicht sieht. Angeführt von Jon Favreau, der als Hauptdarsteller und Regisseur ein Traumprojekt umgesetzt hat. Und das merkt man dem Film auch an, denn er versprüht viel Liebe und vor allem merkt man in den Kochszenen, dass ein Gourmet sie inszeniert hat. Die Geschichte ist liebenswert wie ihre Figuren und bietet immer wieder amüsante Augenblicke.
      Auch wenn der Film, der bei der deutschen Auswertung einmal mehr einen fragwürdigen Titel bekommen hat, eigentlich nur seichte Unterhaltung bietet, vollbringt er dies allerdings par excellence. Ein rund um Wohlfühlpaket - auch wenn das Ende mir auch nicht zusagen konnte.
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      Dank des Films habe ich diese tolle Version von „Sexual Healing“ entdeckt:

      Definitiv kein Film, den man auf hungrigem Magen schauen sollte.

      Wenn man satt ist und den Film in Ruhe genießen kann, erfährt man einen echt tollen Wohlfühlfilm, mit vielen tollen Bildern, insbesondere vom Essen - Food Porn vom feinsten. Mir ist mehrmals das Wasser im Mund zusammengelaufen. Dazu noch eine ordentliche Portion sympathischer Figuren, einer humorvollen Inszenierung und schönen Locations. Die Geschichte ist zwar nicht besonderes, ist aber sehr schön erzählt und welche Schauspieler hier alles ihre Auftritte bekommen ist auch nicht gerade von schlechten Eltern.

      Mit Chef hatte ich sehr viel Spaß, wahrhaftig einer dieser Filme, bei denen man sich einfach nur wohl fühlt, sich für die Figuren freut und die Zeit wie im Flug vergeht.



      7/10
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