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James Bond: No Time To Die - Keine Zeit Zu Sterben (25)

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    Es gibt 1.255 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von mcclane.

      James Bond lässt Kinokassen klingeln


      Der neue James Bond "No Time to die" lässt die Kinobetreiber jubeln.

      Am ersten Wochenende holte der letzte Teil der Agentenreihe mit Daniel Craig
      119 Millionen Dollar an Einspielergebnis.

      In den kommenden Wochen folgen weitere große Märkte wie Amerika und China.

      Auch in Deutschland strömen die Menschen wieder in die Kinos und bescheren den Lichtspielhäusern volle Kinosäle. Die Kinokette cinemaxx meldete gestern, dass einige Vorstellungen ausverkauft seien.


      forbes.com/sites/scottmendelso…m-addams-family-sopranos/
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KBBSNT“ ()

      @DarkWizard
      Das explizite "JAMES BOND wird zurückkehren" am Ende des Abspanns ist dir aber schon aufgefallen, oder? Das spricht finde ich eine sehr eindeutige Sprache 8)
      My name is John Crichton. I'm lost. An astronaut. Shot through a wormhole. In some distant part of the universe.Trying to stay alive. Aboard this ship. This living ship. Of escaped prisoners. My friends. If you can hear me. Beware. If I make it back. Will they follow? If I open... the door. Are you ready? Earth is unprepared. Helpless. For the nightmares I´ve seen. Or should I stay? Protect my home? Not show them...you exist? But then you'll never know...the wonders I´ve seen!
      Diese Mini-After Credit Scene fand ich zwar durchaus ganz nett, hätte aber
      Spoiler anzeigen
      "007 kehrt zurück"
      besser gefunden. Ich mag mittlerweile Q, M und Moneypenny sehr und würde es sehr begrüßen, wenn sie in die nächste Ära mit übernommen werden, ähnlich wie Judi Dench bei den verschiedenen Bond-Darstellern. Das hätte sich bei
      Spoiler anzeigen
      "007 kehrt zurück"
      dahingehend eher angeboten, weil s
      Spoiler anzeigen
      ie mit Nomi und dem bereits etablierten Daniel Craig-Universum ohne Probleme weiter
      machen könnten. Aber da würden sich wohl die ganzen Pseudo-Hardcore-Bond-Fans zu sehr auf den Schlips getreten fühlen und sehen sich in ihrer Existenz bedroht... :rolleyes:
      Zu Matthias Schweighöfer: Vielleicht bin ich jetzt verwirrt, weil ich vorher gelesen hatte, dass er irgendwie mitspielt und ja, der CIA-Sunnyboy sieht ihm doch irgendwie ähnlich, wenn ich es so recht bedenke. :rolleyes:

      Zum Abspann: Ich hab ihn nicht bis zu Ende geschaut, weil ich nach 3 Stunden Bond dann doch lieber schnell nach Hause wollte. Aber natürlich ist klar, dass die Reihe weiter geht, die Frage ist halt nur in welche Konstellation. Ich tippe eher darauf, dass 007 komplett rebootet wird nachdem die Craig-Serie zu Ende ist. Gut, das Studio hat sich nun offenbar auch dem Druck der Trollfans gebeugt und will ihn wohl wieder weiß und männlich besetzen. Schade, eine schwarze Frau hätt ich gut gefunden. Einfach nur weil "In your Face!" :saint:


      I am the Doctor!
      Doctor Who?
      Only the Doctor!




      Ich möchte mich mal am Anfang als wirklicher Bond Fan outen. Und zwar, obwohl ich noch vergleichsweise jung bin, als einer der die alten Filme liebt. Ob man die hier wie DarkWizard zum lachen findet liegt dann entweder daran dass man generell über alles im Leben lachen tut oder man versteht es als Zeichen dass der jenige kein Bond Fan sein kann.

      "Keine Zeit zu Sterben" ist ein Film gemacht in einer Zeit des deformierten Zeitgeistes für Leute eben jene Leute. Wer "Wokeness" über Handlungsgetriebenheit setzt verachtet die Kunst des Films. Wenn sich ein Drehbuch Dinge zurecht biegen muss, widersetzt es sich seinem natürlichen Handlungsverlauf. Wenn ein Film auf einfache Fragen keine Antworten geben kann, bleibt er bleibt er unvollständig. Wenn ein Film Charaktere merkwürdige Sachen machen lässt, verachtet er seine Figuren. So alles geschehen beim neuen Bond. Daher ist "Keine Zeit zu Sterben" aufgrund des Fan Faktors zwar keiner der schlechten Filme der Reihe, aber noch weiter entfernt ist er davon ein guter zu sein.

      Erstmal zum positiven, dies geht noch spoilerfrei. Jede Szene in der Lea Seydoux auftritt ist der Knüller und hat eine enorme Wucht. Ebenso versprach das Thema der biologischen Kriegsführung interessant zu werden. Hier müssen vor allem die Ansätze und Ideen des Films genannt werden welche leider unvollendet bleiben. Madeline's Geschichte, der Versuch Safin Back Story zu geben, der Auftritt von Waltz, M's moralisches Dilemma und manche Szene in der Emotion aufkommen mag.

      Beim negativen geht's nun an das spoilern und vor allem um das Drehbuch, welches eines der faulsten ist was ich je gesehen habe.

      Spoiler anzeigen
      - Sind die Engländer in einem Hochsicherheitstrakt ernsthaft so blöd ein künstliches Auge nicht zu erkennen über einen Zeitraum von 5 Jahren?

      - Woher kommt eigentlich der schicke Aston Martin nach dem Bond nach einer "Cast Away" ähnlichen Rettungsaktion wieder in London ist?

      - Obruchev kann natürlich erst dann guten Gewissens von der farbigen Nomi getötet werden wenn er vorher noch etwas rassistisches raus haut (Wokeness)

      - Im übrigen, in was für eine Flüssigkeit fällt Obruchev eigentlich, und warum ist die tödlich?

      - Wie kann Safin eigentlich von der Anfangsszene bis zum Ende kaum bis gar nicht altern? (Drehbuch will keine Antwort geben)

      - Was machen die Leute in Safin's Labor eigentlich? Was sind das für Rote Stäbe im Wasser? Sind vielleicht sogar Menschen oder Klone in den anderen Wasserbehältern? Allgemein hätte ich gerne mehr über die Technik dahinter gewusst

      - Warum ist eigentlich die "Noh- Maske" sein Symbol? Gibt es zu der noch eine tiefere Verbindung dazu als einfach bei der Szene am Anfang?

      - Was war eigentlich Madeline's großes Geheimnis?

      - Woher kommt Safin's Besessenheit von ihr? Dass er sie liebt kommt überhaupt nicht rüber

      - Was ist eigentlich überhaupt seine Motivation? Für richtig Gott spielen zu wollen wie Stromberg oder Drax ist es zu plump und oberflächlich

      - Die Gadgets z.B. die Uhr sollten in der Regel früher eingeführt werden wie in "Leben und Sterben lassen"

      - Q sagt die Anlage ist alt und das öffnen der Tore sei ein komplexer Mechanismus, den Bond aber mit beliebigem Tastendrücken meistert (Drehbuch biegt es sich hin wie es braucht)

      - Früher hätte Bond das Pult im übrigen kaputt geschossen um genau ein schließen der Tore wieder zu verhindern (Drehbuch konstruiert künstlich die Folgesituation)

      - Dazu stirbt Bond traditionell auch nicht


      Zusammengefasst vieles wirkt genauso hingebogen weil die Handlung und der Film nun in eine bestimmte Richtung gehen muss. Hier hinzu kommt noch dass der Film andauernd bessere Filme zitiert, ohne deren Klasse je zu erreichen.

      Spoiler anzeigen
      - Waltz Auftritt = Das Schweigen der Lämmer

      - Ash's Tod = In tödlicher Mission

      - Viele Parallelen zu Im Geheimdienst Ihrer Majestät

      - und und

      Exemplarisch dafür ist dass in einer Dialogszene zwischen M und Bond einfach willkürlich das großartige Theme von Im Geheimdienst Ihrer Majestät läuft obwohl es da nicht hinpasst.

      Ich hätte den Film gerne gemocht und Daniel Craig von Herzen einen guten Abschied gegönnt. Das finde ich ist er aber nicht.

      Wer den Film gut fand, der darf sich durchaus in der Verantwortung sehen mir meine Fragen zu beantworten.
      @Daniel
      Ja, diese Fragen sind auch in meinem Kopf. Dazu die Fragen von jemand anders eine Seite weiter vorne.

      Ich grübele noch, wie ich diesen Film finden soll. Fand ihn nicht schlecht, es gab ein paar gute Ansätze, auch einige starke Szenen, aber irgendwie war mir vieles auch egal. Einiges wirkte wirklich überkonstruiert.

      Besser als Quantum Trost, aber schlechter als die anderen, wobei mich Spectre schon nicht begeistert hatte.

      Die detaillierte Kritik folgt...
      @Daniel
      Eine Frage kann ich dir beantworten, denke ich:
      Spoiler anzeigen
      Madeline ist die Tochter von Blofeld. Das wird nur subtil erzählt, ergibt für mich aber Sinn. Sie kennt ihren Vater nicht und Blofeld gewährt einzig ihr ein Gespräch. Sie ist deshalb auch der Schlüssel für Safin, um Blofeld töten zu können. Das wird dann auch ihr Geheimnis sein, von dem sie aber witzigerweise selbst nichts weiß. :D Deshalb will Blofeld auch Bonds Gesicht sehen, wenn Madeline anwesend ist (dazu kommt es aber nicht, weil er vorher stirbt).

      Anders kann ich mir nicht erklären, warum Safin ihr ständig sagt, dass er ihren Vater töten will ufb diesen Gefallen fordert er dann ja auch ein, indem sie Blofeld vergiften soll.

      patri-x schrieb:

      @Daniel
      Eine Frage kann ich dir beantworten, denke ich:
      Spoiler anzeigen
      Madeline ist die Tochter von Blofeld. Das wird nur subtil erzählt, ergibt für mich aber Sinn. Sie kennt ihren Vater nicht und Blofeld gewährt einzig ihr ein Gespräch. Sie ist deshalb auch der Schlüssel für Safin, um Blofeld töten zu können. Das wird dann auch ihr Geheimnis sein, von dem sie aber witzigerweise selbst nichts weiß. :D Deshalb will Blofeld auch Bonds Gesicht sehen, wenn Madeline anwesend ist (dazu kommt es aber nicht, weil er vorher stirbt).

      Anders kann ich mir nicht erklären, warum Safin ihr ständig sagt, dass er ihren Vater töten will ufb diesen Gefallen fordert er dann ja auch ein, indem sie Blofeld vergiften soll.


      Ja, so wird es sein.
      Spoiler anzeigen
      Madeleines Mutter sagte zu Beginn ja auch, ihr Vater sei ein Killer. Die wusste ganz genau, was er treibt.


      Passt so jedenfalls zusammen.
      Ich glaube, dass das eher als Metapher zu sehen ist.
      Spoiler anzeigen
      Madeleine ist die Tochter von Mr. White (und einer der Köpfe (oder Tentakel?) von Spectre), wie wir es auch im gleichnamigen Film erfahren haben (dort wird auch erzählt, warum sie Waffen hasst... in "Keine Zeit zu sterben" sehen wir die vorher beschriebene Szene). Madeleine kennt deshalb ihren Vater nicht, weil sie sich ja schon früh von ihm abgewendet hat (wird in dem Film auch nochmals thematisiert).
      Ich glaube eher, dass sie der Figur noch irgendeinen Tiefgang und etwas mysteriöses anhaften wollten, was bei mir absolut nicht funktioniert hat. Ohnehin zündelte diese ganze Chemie zwischen ihr und Bond meiner Meinung nach nicht. Da lag zwischen M (Judi Dench) und Bond definitiv mehr Emotion in der Luft... :D

      Blofeld spricht während Verfolgungsjagd zwar von "der wahren Tochter Spectres", als Bond und Madeleine im Wagen vor Blofelds Schergen flüchten, aber damit legt er ja nur eine falsche Fährte, welches die beiden auseinanderbringen sollte - und funktionierte. Wenn mich nicht alles täuscht, erwähnte Blofeld da auch ihren Vater, dass er stolz auf sie sein könnte oder irgendwie sowas....
      Ich würde es nicht so auslegen, dass Madeleine die leibliche Tochter von Blofeld ist.

      Ich glaube eher, dass das allgemein sehr schlechtes Storytelling war. Ausgerechnet SIE wurde die Therapeutin von Blofeld?! Bond schickt Madeleine weg und sie geht zurück nach London und setzt sich direkt ins Wespennest, obwohl sie doch mit der ganzen Sache nie wieder etwas zu tun haben wollte (das sagte sie zum Schluss in Spectre)?! Für mich sehr unlogisch. Genau wie die hier bereits erwähnte Szene mit dem Pult, welches Bond normalerweise zerstört hätte, damit die Tore nicht wieder geschlossen werden können... Einfach ein schlechtes Drehbuch!


      Bezüglich dem Alterungsprozess von Safin: Ich vermute das Problem liegt da eher im Casting.
      Spoiler anzeigen
      Rami Malek ist für die Rolle schlicht zu jung. Selbst wenn man sagen würde, dass Safin bei der Eröffnungssequenz noch ein junger Erwachsener war, passt der Altersunterschied zwischen ihm und Madeleine im späteren Film einfach nicht mehr weil sie doch relativ gleich alt aussehen. Konsequenterweise müsste Safin jedoch einige Jahre älter sein.

      XYChris schrieb:



      Bezüglich dem Alterungsprozess von Safin: Ich vermute das Problem liegt da eher im Casting.
      Spoiler anzeigen
      Rami Malek ist für die Rolle schlicht zu jung. Selbst wenn man sagen würde, dass Safin bei der Eröffnungssequenz noch ein junger Erwachsener war, passt der Altersunterschied zwischen ihm und Madeleine im späteren Film einfach nicht mehr weil sie doch relativ gleich alt aussehen. Konsequenterweise müsste Safin jedoch einige Jahre älter sein.


      Da habe ich mich im Film auch die ganze Zeit gewundert und gerechnet. Madeleine müsste mindestens um die 30 sein. Studium etc., dann der
      Spoiler anzeigen
      Zeitsprung von 5 Jahren.


      Aber gut, Vesper soll in Casino Royale ja auch erst 23 gewesen sein. Können wir wenigstens etwas so tun, als hätten die alle keinen Daddy-Komplex?
      Kurzer zwischeneinwurf


      "James Bond keine Zeit zum Sterben"
      Holt auch in Deutschland traumhafte zahlen


      Zwischen Donnerstag und Sonntag wollten 1,17 Millionen Kinobesucher den Actionfilm sehen. Zum ersten mal, seit Dezember 2019, erreicht somit wieder ein Kinofilm auf Anhieb die Millionen Grenze.

      Mit knapp 15 Millionen Dollar Umsatz ist Deutschland damit nach Großbritannien (28.9 Millionen Dollar) auf Platz 2 der Länder, die am meisten zum 119 Millionen Dollar Start Wochenende beigetragen haben.


      Ende

      Weiter diskutieren ;)
      So, jetzt wird weiterdiskutiert. Spoilertags am Smartphone sind eine Katastrophe und jetzt habe ich auch eine Nacht drüber geschlafen.

      Wie schon geschrieben, Bond 25 ist irgendwie weder Fisch noch Fleisch, also weder gut noch schlecht. Zur Einordnung: Ich finde Craig als Bond großartig, der Ton der Filme sagt mir zu, Casino Royale hat mich damals total geflasht, nachdem ich für die letzten Brosnan-Bonds nur noch ein Kopfschütteln übrig hatte (wobei ich Brosnan als Bond ganz gut fand).

      Ein Quantum Trost war dann sehr enttäuschend (wir diskutierten das vor ein paar Monaten konkreter aus hier irgendwo), Skyfall ganz ordentlich und Spectre war nicht schlecht, aber irgendwie war ich da schon ein wenig enttäuscht. Ich finde meinen Beitrag dort nun gar nicht, aber ist auch egal, hatte mich nicht ganz überzeugt.

      Ich erinnere mich aber vor allem an eins, was mir da nicht so ganz passen wollte und was hier jetzt auch ein Problem ist:
      Spoiler anzeigen
      ​Lea Seydoux. Bildschöne Frau, aber das toughe wollte ich ihr da nicht so abkaufen, die Beziehung zu Bond auch nicht. Hier das gleiche Problem. Mann, mit Eva Green waren Funken in der Luft und vom Charakter her passte sie da irgendwie mehr zu ihm. Vielleicht wurde die Beziehung in Casino Royale auch besser aufgebaut als hier, aber ich kaufe es ihnen nicht so ab. Ein Film, der auf diese Beziehung aufbaut, kann nur scheitern, wenn das irgendwie nicht nachvollziehbar ist.


      Eine weitere Sache, die mir in Spectre nicht gefiel, war
      Spoiler anzeigen
      ​Christoph Waltz als Christoph Waltz. Gut, hier ist er ja nur kurz zu sehen, das hatten sie auch gut inszeniert, der Score dazu und alles, aber dann wirkte Waltz einfach nur lustlos. Sorry, aber der große Auftritt des achso bösen Blofelds mit viel Tamtam, und dann labert der nur halbherzig seinen Text runter - ne. Hier im Thread fiel ja schon der Vergleich mit "Das Schweigen der Lämmer", so macht man das. Schaut euch Hopkins an, der mit seinen Blicken töten kann, der mit seiner Mimik aber so viel mehr macht, als nur böse zu sein, der seine Überlegenheit demonstriert. Und daneben Waltz, der keinen Bock hat und nur mit dem Dreh fertig werden möchte.

      Und mir kann keiner sagen, dass Blofeld in einem Hochsicherheitsgefängnis, das irgendwie unterirdisch und alles ist, mal eben Funkkontakt haben kann mit seinem bionischen Auge, das niemanden auffiel? Ja, es ist Bond, aber come on. Der Typ ist videoüberwacht und die denken sich, er spinnt rum? Really? Ich mache mir die Welt, wie ich sie gerade brauche?

      Gleiches gilt für M: Oh, ja, huch, habe ich einen Fehler gemacht. Keine 5 Minuten später: Ach, wird schon, wir packen das zusammen. Hätte das Drehbuch 5 Stunden Film benötigt und alles relevante ist rausgeschnitten worden und schon wundert man sich?

      Und wieso Madeleine jetzt da so besonders ist, wissen wir ja immer noch nicht, wie hier schon aufgezeigt wurde.

      Und wieso Malek deshalb einfach mal die Menschheit ausrotten will, weiß ich auch noch nicht genau. Aber das stellten hier ja bereits andere fest. Ich schließe mich also den Fragenkatalogen von @riggo und @Daniel an, die anderen Dinge fand ich nämlich auch seltsam.

      Die neue 007 war cool, wurde mir aber erst zum Ende hin sympathisch, vorher noch zu aufgesetzt cool, zu... naja, nicht meins. Ana de Amas' Rolle hingegen top.


      Jetzt zu den Positiven:
      - Der DB5. Eigentlich das beste am Film <3
      - Craig als Bond immer noch super
      - Miss Moneypenny - mittlerweile darf sie mehr sagen, ich mag sie
      - die Dynamik zwischen den ganzen Charakteren vom MI6 war ganz nett anzusehen und machte Spaß.
      - Die Action war sehr gut inszeniert, normalerweise schalte ich bei sowas oft ab, aber hier hat man die richtige Dosis gefunden, es blieb übersichtlich, es wirkte rau und hart und machte Spaß
      - teilweise kam echt gut Spannung auf. Aber leider nur teilweise.


      Spoiler anzeigen
      ​Rami Malek als Bösewichte taugte leider so gar nicht bzw. fehlt hier die Motivation dahinter und irgendwie machte er mir keine Angst. War mir alles daher ziemlich egal.


      Außerdem empfand ich den Film als ein wenig zu lang. Ich hatte im Vorfeld noch geschrieben, dass das schon passen wird, aber hier wirkte einiges dann doch etwas unnötig bzw. reichte es mir am Ende dann auch.

      Ich habe keine Ahnung, was ich an Punkten geben will. Besser als Quantum Trost, eventuell auch besser als Spectre, dafür müsste ich diesen aber nochmal sehen. Ich habe kein Problem damit, die Ereignisse aus Spectre hier weiterzuführen, aber mir war es zu sehr ein lauwarmer Aufguss.
      Habe den Film vorgestern nun auch gesehen. Bei ein paar Aspekten bin ich mir noch unschlüssig, aber alles in allem ein solider Streifen. Für mich persönlich besser als "Spectre" und "Ein Quantum Trost", aber schlechter als "Casino Royale" und "Skyfall". Habe dem Film nicht sonderlich entgegen gefiebert, zum einen, weil ich kein großer Bond-Fan bin, zum anderen, weil mich die qualitativ recht unterschiedlichen Bestandteile der Craig-Storyline im Gesamten nicht besonders fesseln konnten. "Keine Zeit zu sterben" legt meiner Meinung nach den Fokus auf die Action und das Drama, klassische Agenten-Arbeit ist da eher im Hintergrund. Das macht es zwar einfacher, der Story zu folgen, dennoch wirft es die Frage auf, ob das das passende Verhältnis für einen Bond-Film ist. Überhaupt sieht man Bond Dinge machen oder in Situationen agieren, die sehr ungewohnt für die Rolle sind. Und ich verstehe es schon, wenn nun doch einige von einer Art Themaverfehlung reden. Andererseits wollte man hier wirklich ein Bond-Ende erzählen. Die Konsequenz (auch wenn das alles wirklich übermäßig melodramatisch ist) gefällt mir an und für sich. Und ja, beim Abspann musste ich feststellen, dass es mich doch unterhalten hat.

      Daher: 7 von 10.
      Mir hat der Film sehr gefallen: Ein schöner Abschied der Craig-Bond-Ära. Bond mal etwas anders, er wirkt verlezlich, hat hier wirklich was zu verlieren, wie gehabt sehr gute Action, sehr hübsche Frauen (Ama de Amas sieht gut aus und kann ordentlich austeilen! :goodwork: Von ihr hätte ich gerne etwas mehr gesehen. Lashana Lynch als Naomi ist auch nicht schlecht.) Und ich finde es gibt mit Rami Malek als Lyutsifer Safin einen der besten Bond-Gegner überhaupt! (Er spielt stark.) Wobei mir dann das Ende da etwas zu schnell geht. Ebenso finde ich auch das mit
      Spoiler anzeigen
      Spectere u. Blofeld
      geht mir auch zu schnell. Aber, alles in allem ein sehr guter Bond der auch
      Spoiler anzeigen
      durch sein Ende
      die Daniel Craig-Ära sehr gut abschließt. (Wobei, bleibe dabei, "Casino Royale" ist da mein lLebling und wird für mich auch hier nicht getoppt.) Übrigens, die lange Laufzeit stört nicht, finde der Film verging schnell.
      Bin sehr gespannt, was jetzt die Bond-Zukunft bringt.

      8 von 10 Punkten

      (Nur irgendwie finde ich diesmal den Titelsong langweilig, nicht so doll.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von „Dr. Loomis“ ()

      riggo schrieb:


      paar Fragen an die Runde. Vielleicht kann mir die ja jemand beantworten.
      Spoiler anzeigen

      5. warum waren die nanobots auf einmal tödlich fur das Kind? Bond infiziert sich doch schon auf der Spectr Party mit nanobots.


      Spoiler anzeigen
      Die Nanobots an sich sind ja nicht tödlich, es sei denn, sie sind auf eine bestimmte DNA programmiert. Die die Bond auf der Blofeld Party injiziert bekommen hat, waren auf die DNA der Spectre Mitglieder programmiert. Beim Showdown zerbricht Safin das rote Fläschchen mit den Nanobots für Madeleine und dem Kind und kratzt Bond damit im Gesicht.


      Ich finde jedenfalls dies war ein würdiger Abschluss der Craig Bond Ära. Ja, er war vielleicht einen kleinen Ticken zu lang und hat ein paar vereinzelte Schwächen im Drehbuch aber ansonsten reiht er sich für mich hinter dem grandiosen Casino Royale und dem sehr guten Skyfall auf Platz 3 der Craig Bonds ein. Ich fand ihn durchweg richtig spannend und der Prolog war mega und für mich einer der besten der gesamten Reihe. Lediglich der Bösewicht und der Showdown enttäuschte bis auf
      Spoiler anzeigen
      die Plansequenz
      etwas. Andernfalls hab ich mich aber durchweg super unterhalten gefühlt. Zu Mal ich das erste Mal einen Film mit Dolby Atmos gesehen habe und das war schon für sich ein Erlebnis. :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scholleck“ ()

      James Bond auch in Amerika auf Platz 1 jedoch schwächer als erwartet


      Mit einer Woche Verzögerung ist der neue Bondfilm auch in Amerika gestartet und sichert sich am ersten Wochenende Platz 1 der Kinocharts.

      Mit insgesamt 56,1 Millionen Dollar startete er jedoch schwächer als erwartet.

      Spectre startete vor 6 Jahren mit 70 Millionen Dollar am ersten Wochenende. Skyfall vor. 9 jahren 2012 mit 88 Millionen Dollar.

      Weltweit läuft es dafür jedoch weiterhin prima für Bond. So kamen in der zweiten Woche weitere 130 Millionen Dollar international dazu.

      So sind die Einnahmen aktuell weltweit bei 313 Millionen Dollar.
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