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Zuletzt gesehener Film

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    Es gibt 41.801 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Retro.

      Enough Said
      (Genug gesagt)


      Sollte man bei der Partnerwahl etwas darauf geben, was andere (insbesondere die Ex des Zukünftigen) sagen? Der passend betitelte Enough Said geht dieser Frage recht humorvoll auf den Grund, nimmt dabei natürlich das ein oder andere Klischee mit, bedient sich dort aber glücklicherweise nicht komplett. Wirklich schön anzusehen das Ganze, mit liebenswerten Figuren und schönen Dialogen. Mit dem fantastischen James Gandolfini und Julia Louis-Dreyfus perfekt besetzt, können sie ihren Charakteren ganz viel Liebe und Sympathien einhauchen.

      Vielleicht nicht unbedingt der beste Film seiner Zunft, aber definitiv einer der sympathischsten.

      For Jim <3


      7/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:
      DAKOTA HARRIS



      Indiana... ähhh... Dakota Harris, seines Zeichens Pilot und generell Abenteuerer, gerät in eine Art "Zeit und Raumstrudel".
      Er erblickt unter anderem die Osterinseln und die USS Eldridge, kriegt einen Funkspruch der gerade untergehenden Titanic,
      und stürzt mit seiner Frachtmaschine unter seltsamen Umständen im Bermuda-Dreieck ab.
      Schuld daran scheint die Fracht seines Flugzeuges gewesen sein, ein mystisches Artefakt mit geheimnisvollen Kräften-
      hinter dem jetzt einige Leute her sind...

      Hat da irgendjemand "Indiana Jones" gesagt?
      Das Cover ist schon eindeutig vom großen Vorbild inspiriert, auch der Schriftzug- und erst recht der Name.
      Ebenso allerdings die Handlung, und die Musik sowieso.
      Beim Soundtrack hat's wohl nur für ein einziges, immer wiederkehrendes, extrem am Indy-Soundtrack angelehntes Stück gereicht...
      Die Darsteller sind in Ordnung, Actionszenen gibt es ausreichend (einige kennt man aber schon fast 1:1 von einem gewissen Archäologen),
      die Tricks schwanken zwischen ordentlich und liebevoll dilettantisch-
      der Film nimmt sich nicht ernst, bietet ein paar nette Sprüche, und langweilt zu keiner Minute.
      Anders gesagt: Das Ding macht Spaß! Doch, ehrlich!
      Und das trotz dem mehr als offensichtlich übernommenen Vorbild. Irgendwas haben die Macher also richtig gemacht.
      Was man allerdings bemängeln muss, sind einige auffällige Sprünge in der Handlung-
      ich vermute, dass der Film radikal in der Handlung gekürzt wurde, denn einige Szenen erscheinen leider reichlich unzusammenhängend.

      7/10
      HATCHET



      Der entstellte, scheinbar unsterbliche Killer Victor Crowley hetzt eine Gruppe jugendlicher durch ein Sumpfgebiet.

      Viel mehr Handlung gibt es nicht- und mehr kann man auch nicht erwarten
      Purer Splatter-Horror amerikanischer Machart, wie es ihn in den 80'er Jahren massenhaft gab, eben "Old School".
      Wenn man genau das erwartet was auf dem Cover steht, wird man auch nicht enttäuscht.
      Regisseur Adam Green bedient jedes alte Horrorfilm-Klischee:
      Genau wie damals gibt's kaum Handlung, Logiklöcher, brutale Morde in Großaufnahme, welche allesamt drastisch, aber etwas billig rüberkommen,
      die typischen Oben-ohne-Mädels, kaum überlebende und das obligatorisch böse, offene Ende.
      So ganz nebenbei tauchen auch ein paar kultige Gaststars im Film auf:
      Robert Englund, Tony Todd, John Carl Buechler und Kane Hodder, der wieder mal den deformierten, unkaputtbaren Killer spielen darf.
      Der überzeugende Score und als Titelsong Marilyn Manson's "The new shit" passen ebenfalls perfekt.
      Wer bei der Beschreibung auf dem Cover ernsthaften Horror erwartet ist selbst schuld- purer Splatterspaß!

      8/10

      HATCHET II



      Marybeth, die einzige Überlebende des ersten Films versammelt einige Leute um sich, um Victor Crowley zu jagen. Die Jagd im Sumpf geht weiter...

      Tony Todd, John Carl Buechler und Kane Hodder sind wieder mit dabei,
      ausserdem Mike Mendez, Llloyd Kaufman, Tom Holland und der wohl nur wenigen bekannte R.A. Mihailoff (Leatherface in TCM III) in Gastrollen.
      Wenn das mal kein Horrorfilm-Fanservice ist! Als Titelsong darf diesmal "Just one fix" von Ministry herhalten.
      Der zweite Film um Victor Crowley beginnt etwas schleppend und Dialoglastig, wird nur gelegentlich von kurzen, aber deftigen Splatterszenen unterbrochen.
      Erst im letzten drittel gibt der Film ordentlich Gas, der Bodycount mit saftigem Splatter steigt deutlich an.
      Hier hat Regisseur Adam Green wohl versucht, ein wenig mehr Handlung in den Splatterspaß zu integrieren, was zwar nicht komplett misslungen ist,
      aber den Film eben ein wenig ausbremst. Zumindest fällt einem das auf, wenn man direkt zuvor den ersten Hatchet angesehen hat.
      Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 4 Minuten geschnitten.

      7/10

      HATCHET III



      Marybeth versucht immer noch, Victor Crowley zu töten- und wird verdächtigt selbst für die Leichen im Sumpf gesorgt zu haben...

      Adam Green fungiert hier nur noch als Produzent und Drehbuchschreiber,
      die Regie übergab man dem vorher und nachher vollkommen unbekannten BJ McDonnell.
      Und weil zu einem Splatterfilm die Musik von GWAR so schön passt, dürfen eben diese hier "Hail, Genocide" als Titelsong zur Verfügung stellen.
      Kane Hodder ist immer noch als Victor Crowley unterwegs, in Gastrollen sind Zach Galligan und Sid Haig zu sehen.
      Klingt ja erstmal beängstigend, da bei den Darstellern ja eher zurückgerudert wurde. Ganz so schlimm kommt es aber doch nicht.
      Der Splattergehalt ist hier etwas besser verteilt als im Vorgänger, und immer noch sehr deftig ausgefallen.
      Inhaltlich wird es aber inzwischen doch ein wenig langweilig, da es keine richtige Story gibt-
      und man nur damit beschäftigt ist, auf die nächste Gore-Szenen zu warten.
      Das hat zwei mal sehr gut funktioniert, beim dritten Film hat sich das aber doch schon arg abgenutzt.
      Immer noch ein feiner Splatter-Spaß, aber schon mit ersten Abnutzungserscheinungen.
      Finger weg von der deutschen DVD oder Blu-ray, hier wurden knapp 2 Minuten geschnitten.

      6/10

      HATCHET IV - VICTOR CROWLEY



      Eine Doku über die Crowley-Axtmorde soll gedreht werden- also ab in dem Sumpf. Überraschung: Crowley lebt!

      Adam Green führt wieder Regie- und Kane Hodder ist wieder Victor Crowley. Und sonst?
      Keine bekannten Namen in Nebenrollen, und ein deutlich schmaleres Budget als bisher,
      was sich nicht nur in den Splatterszenen, sondern vor allem beim lächerlichen Flugzeugabsturz bemerkbar macht.
      Auch bisher haben sich die Hatchet-Filme nicht ernst genommen, aber mit dem vierten Film wird es lächerlich.
      Statt auf Gastrollen und sonstige Filmreferenzen oder einfach nur Terror, Spannung und Splatter zu setzen,
      gibt es nun peinliche Charaktere und blöde Dialoge die wohl witzig sein sollen- es aber nicht sind.
      Die Splatterszenen selbst sind wieder absolut derb und erstaunlicherweise in Deutschland ungekürzt,
      Tricktechnisch ist das ganze allerdings arg schwankend, von (selten) richtig gut bis (meistens) richtig billig ist alles dabei.
      Rein musikalisch dürfen diesmal die eher unbekannten "Ignitor" ihre "Ballad of Victor Crowley" im Abspann unterbringen.
      Die Luft ist raus, hier haben höchstens noch Splatterfans ein paar "nette" Szenen zu erwarten, der Rest ist "Scary Movie"-Niveau.

      2/10
      Die Schlümpfe und das verlorene Dorf (Netflix)

      Sicherlich unfair diesen Film zu bewerten, wenn man mit der Zeichentrickserie aufgewachsen ist.
      Aber der Film ist maximal durchwachsen.
      Dämliche Story, langweilig inszeniert und eine dt. Synchronisation aus der Hölle.

      (Hier muss man unterscheiden: die Sprecher machen einen guten Job in diesem Rahmen. Aber verglichen mit der alten Zeichentrick-Synchro - die man liebt - ist diese hier wirklich schlimm grottig)

      3/10
      Deutsche Synchronisation - die beste Kulturform in diesem Land.
      Die Kunst des toten Mannes (Netflix)

      Im Trailer wurde leider schon alles gezeigt und verraten.
      Viel zu lang für das, was der Film versucht zu sein. Aber was genau ist das? Horrorfilm? Kunstfilm? Thriller?
      Wenn man sich nur auf den Horroraspekt konzentriert hätte, wäre der Film vielleicht sogar recht gut gelungen. Aber es sollte wohl noch irgendwas eingebaut werden, was definitiv nicht funktioniert hat.
      Und: wieder keine Auflösung, nur ein holpriger Versuch einer Erklärung.
      Verschwendete Lebenszeit.

      3/10
      Deutsche Synchronisation - die beste Kulturform in diesem Land.
      Umweg nach Hause

      Eine alte Formel, sympathisch und erfrischend in Szene gesetzt. Wirklich leichtfüßig Unterhaltung, die sich exakt zwischen Drama und Comedy positioniert. Kein Werk für die Ewigkeit, aber absolut zweckerfüllend.


      Please Stand By

      Ein Durchschnittswerk, das sich ein wenig zu sehr auf seine markant gezeichnete Protagonistin ausruht. Man kann sich hier schon mal an einem unkomplizierten Filmabend berieseln lassen, doch man verpasst wiederum auch nichts.
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      Ein Arbeitskollege hat mir gestern ein Geschenk mitgebracht.
      Nix für die Sammlung, aber durchaus interessant zum ansehen- da ich den noch gar nicht kannte:



      Das Tape ist zwar "vergewaltigt" worden, auf die ursprünglich enthaltene Originalfassung hat man eine TV-Aufnahme des Films drübergespielt,
      aber somit konnte ich ihn zumindest verstehen. :D

      Okay, natürlich hat man am Rande einiges vom Klassiker "Casablanca" einfließen lassen, aber weniger als ich gedacht hatte.
      Die Marx Brothers entdecken einen versteckten Nazi-Schatz im Hotel Casablanca, was zu seltsamen Situationen führt.
      War nett, doch. Jetzt will ich die deutsche DVD. leider ist die rar und Sauteuer. :(

      Auch genial ist ein Satz auf der Rückseite des Pappschubers (welcher übrigens auch das Drehbuch im Original und einer deutschen Version enthält):



      :tlol:
      AMOK-JAGD



      David ist aus Gewissensgründen von der Armee abgehauen, und lebt jetzt mit seiner Freundin Linda in Kanada.
      Dort ist er eine Art Hausmeister für eine zu vermietende Jagdhütte tief in der Wildnis, wo die beiden sicher niemand findet.
      Problematisch wird es, als vier amerikanische Jäger auftauchen, welche allesamt stolze Kriegsveteranen sind.
      Besonders deren Anführer Charlie (Rod Steiger) hat von Anfang an eine Abneigung gegen den etwas langhaarigeren und bärtigen David.
      Als Charlie erfährt dass David ein Deserteur ist steigt in ihm Hass auf,
      denn sein Sohn, welcher in Davids alter war, ist bei einem Einsatz in Vietnam gestorben.
      Er beginnt seine Freunde gegen die "Verräter" David und Linda aufzuhetzen, Alkohol tut sein übriges dazu-
      und schon bald stürzen sich die Männer auf Linda, welche vergewaltigt wird.
      David bleibt jetzt nichts anderes übrig, als den Spieß umzudrehen, so werden aus den Jägern bald die gejagten...

      Regisseur Burt Kennedy hat in seinem Lebenslauf hauptsächlich Western, Komödien, oder beides zusammen,
      oft für das amerikanische Fernsehen im Serienformat gedreht.
      Um so erstaunlicher, dass dieser für ihn eher untypische Menschenjagd-Thriller so unglaublich spannend und bedrückend gelungen ist.
      Zum großen Teil liegt das sicher auch an Rod Steiger, der seine Rolle absolut glaubwürdig Hasserfüllt rüberbringt.
      Die Bedrohung durch die vier Jäger ist in jeder Minute des Films spürbar, und genau das zeichnet den Film aus.
      Es gibt nur wenige brutale Szenen zu sehen, die Dialoge und das Spiel aller beteiligten reichen vollkommen aus, um Spannung zu erzeugen.
      Hier geht es auch um eher psychologische Kämpfe zwischen den Vertretern verschiedener Ideologien, weniger um Action und Gewalt.
      Im Dezember 2018 erschien in Deutschland still und heimlich eine DVD dieses Menschenjagd-Klassikers- und lässt keine Wünsche offen.
      Neben der erstmals bei uns erhältlichen Langfassung in guter Qualität ist auch die alte deutsche VHS-Fassung (in VHS-Qualität) enthalten,
      zusätzlich in den Extras gibt es noch ein böseres, alternatives Ende zu bestaunen.
      Somit hat meine alte VHS ausgedient, auch wenn das Cover der VHS meiner Meinung nach sehr viel schöner war.

      9/10
      Paddleton

      Ein wirklich sympathischer Film mit zwei gut aufgelegten und perfekt harmonierenden Hauptdarstellern. Der Film umschifft im Handumdrehen Klischees und überdramatisierte Momente. Der schrullige Humor schafft es dabei immer wieder einige ernste Momente aufzulockern und deswegen ist das Ende effektiver als bei ähnlich gelagerten Filmen.
      Paddelton ist definitiv einen Blick wert.

      7/10


      LETTERBOXD

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      dieKritik
      ALIENATOR II - DER KILLER AUS DER GALAXIS



      Als auf der Erde ein Meteor niedergeht, übernimmt eine ausserirdische Macht den Körper des Rentners Max Page.
      Unter dem Einfluss der fremden Lebensform entwickelt Max ein starkes Verlangen nach menschlichem Blut, so dass er mehrere Morde begeht.
      Das FBI wird auf den Fall angesetzt, und nimmt die Spur des mordenden Rentners auf-
      doch je näher sie ihm kommen, desto weniger passt die Beschreibung des Mannes auf den Täter.
      Je mehr Blut er zu sich nimmt, desto stärker verjüngt sich sein Körper, was ihn natürlich auch kräftiger und gefährlicher macht...

      Mit "Alienator - Der Vollstrecker aus dem All" hat dieser Film (zum Glück) nichts zu tun, trotzdem wird er als Fortsetzung vermarktet.
      David Schmoeller's wie bei ihm üblich billiger, aber unterhaltsamer Film kann immerhin mit John Saxon in der Hauptrolle punkten,
      Michael J. Pollard sowie Stuart Gordon haben einen Gastauftritt, auch Schmoeller selbst hat eine kleine Rolle übernommen.
      Der Science-Fiction-Anteil ist hier äusserst gering, der Film ist im Grunde eher ein Thriller mit übernatürlichem Einschlag.
      Sicher kein Highlight, und nichts was man gesehen haben muss- aber auch nichts, worüber man sich am Ende ärgert.
      Der Film ist still und heimlich im Februar 2019 erstmals in Deutschland auf DVD erschienen.

      4/10
      DEF-CON 4



      Eine mit Atomraketen bestückte Raumstation mit drei Mann Besatzung schwebt um die Erde.
      Eigentlich eine friedliche Mission, denn die Raketen sollen eventuell von der Erde abgeschossene Atomraketen abfangen und zerstören.
      Als sie mitkriegen dass auf der Erde Atomraketen gestartet werden sind sie in höchster Alarmbereitschaft- doch es kommt kein Einsatzbefehl.
      Der dritte Weltkrieg hat begonnen- und in nur wenigen Minuten hat jede Nation der Erde ihre Raketen abgeschossen und alles verwüstet.
      Wochen vergehen, in der Raumstation herrscht ratlosigkeit wie es weitergehen soll.
      Doch noch bevor man sich einigen kann, wird die Software der Station gehackt,
      der Bereich in dem die Besatzung ist wird abgekoppelt- und zurück zur Atomverseuchten Erde geschickt.
      Dort legt die Rettungskapsel zwar eine Bruchlandung hin- doch die Besatzung überlebt.
      Allerdings müssen die drei schon bald feststellen, dass sich auf der Erde alles verändert hat.
      Die stärksten der den Atomkrieg überlebenden haben sich zusammengeschlossen und sind zu Kannibalen geworden-
      denn Nahrung ist knapp, und deren Anführer Gideon ist verantwortlich für den Absturz der Kapsel...

      "Def-Con 4" startet vielversprechend: Astronauten im All müssen hilflos mit ansehen, wie auf der Erde ein Atomkrieg ausbricht.
      Was jetzt ein Psycho-Kammerspiel werden könnte, und auch ein paar Minuten in diese Richtung tendiert,
      wird mit der erzwungenen Landung auf der Erde zum teils unfreiwillig komischen Trash-Spektakel mit den typischen Endzeit-Punks.
      Logik sucht man zwar vergebens, und das Anführer-Bubi Gideon ist zu keiner Sekunde eine ernstzunehmende Bedrohung-
      aber der Film bleibt recht unterhaltsam, und im Vergleich mit diversen Italo-Endzeit-Gurken hat er klar die Nase vorne.
      Von den erhältlichen Blu-rays (Marketing & AMS) sollte man die Finger lassen, eine gut erhaltene VHS ist denen qualitativ vorzuziehen.
      Erstaunlicherweise bietet die DVD von Laser Paradise das bis heute beste Bild bei diesem Film.

      5/10
      BEASTMASTER - DER BEFREIER



      Der junge Dar entdeckt schon als Kind seine Fähigkeit mit wilden Tieren zu kommunizieren, kann sich aber nicht erklären warum.
      Als der komplette Stamm bei dem er aufwuchs von einer Horde Krieger getötet wird, überlebt er als einziger.
      Jahre später durchstreift er mit einem Tiger, einem Adler und zwei Frettchen das Land,
      und trifft auf ein Volk welches von Hohepriester Maax unterjocht wird, und diesem immer wieder Menschenopfer zu bringen hat.
      Da ihm Kiri, eine der Sklavinnen von Maax gefällt, greift er in eine Opferzeremonie ein, und verhindert dank seines Adlers den Opfertod eines Kindes.
      Als Dar erfährt, dass Maax damals für die Vernichtung seines Dorfes verantwortlich war, nimmt er mit Kiri, ein paar Verbündeten aus dem Volk,
      und seinen Tieren den Kampf gegen den Tyrannen auf...

      Nach seinem Überraschungserfolg im Horror-Bereich mit "Phantasm" (Das Böse),
      drehte Don Coscarelli mit "Beastmaster" einen Fantasy-Film, welchen ich persönlich als den besten der damals vielen Conan-Konkurrenten ansehe.
      Klar, die Geschichte ist bis auf die Tiere quasi identisch: Junge überlebt als einziger das Massaker an seinem Stamm- und rächt sich später an den Bösen.
      Trotzdem macht der Film Spaß, kommt nicht zu billig daher-
      und bietet neben gut dressierten Tieren eine nicht zu ernste Mischung aus Fantasy und ein wenig Horror.
      Mit Marc Singer in der Rolle als "Beastmaster" Dar, und Tanya Roberts in der weiblichen Hauptrolle der Kiri,
      gab es für männliche wie weibliche Zuschauer zumindest schon mal optische Gründe, sich den Film anzusehen.
      Ansonsten tummeln sich hier noch Rip Torn und John Amos, der Rest der Darsteller ist eher unauffällig.
      Die Ausstattung und die Tricks sind durchaus ansehnlich, der Soundtrack passend- und auch mit der Synchro kann man gut leben.
      Die BD enthält den Director's Cut und die kürzere damalige Kinofassung.
      Mit persönlich gefällt die kürzere Kinofassung allerdings besser als der Director's Cut, der doch ein paar Längen aufweist.

      8/10

      BEASTMASTER II - DER ZEITSPRINGER



      Die Heimat des Beastmasters (Marc Singer) ist wieder in Gefahr.
      Der Magier Arklon (Wings Hauser) verbündet sich mit der Hexe Lyranna, welche einen Zugang in ein magisches Zeitportal entdeckt hat.
      Durch dieses kann man in unsere Gegenwart reisen, und dort mächtige Waffen stehlen, um das Land zu unterdrücken.
      Als Arklon von der mächtigsten Waffe überhaupt, der Neutronenbombe erfährt, macht er sich mit Lyranna auf den Weg durch das Portal,
      um eben diese Waffe in seinen Besitz zu bringen.
      Doch auch der Beastmaster hat das Portal durchschritten- natürlich zusammen mit seinen tierischen Freunden.
      Dummerweise fällt ein Mann mit Tiger, Adler und zwei Frettchen im Gepäck deutlich mehr auf, als ein böser Magier,
      was die Suche und den Kampf gegen Arklon im Los Angeles der Gegenwart deutlich erschwert...

      Ein Film, von dessen Regisseur Sylvio Tabet wohl noch nie jemand gehört hat.
      Wie schlägt sich sein erster und einziger Film im Vergleich zu Kultregisseur Don Coscarelli's erstem Teil?
      Die Voraussetzungen sind nicht übel, immerhin ist Marc Singer wieder als Beastmaster dabei.
      Diesmal zwar mit anderer deutscher Synchro, an die man sich erst mal gewöhnen muss- aber da kann der Film ja nichts dafür.
      Auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen, neben Wings Hauser und Kari Wuhrer
      sind in Nebenrollen auch noch Michael Berryman und Robert Z'Dar zu sehen.
      War der erste Teil noch ein Actionbetonter Fantasy-Film mit leichtem Horror-Einschlag, der sich aber trotzdem nicht ernst nahm,
      setzt man im zweiten Teil beinahe ausschließlich auf Humor.
      Anders wäre die Geschichte aber auch noch schwerer zu ertragen, als sie es eh schon ist-
      Neutronenbomben und Barbaren passen einfach nicht besonders zusammen.
      Zudem frage ich mich immer wofür ein Magier, welcher sogar Laserstrahlen verschießen kann, eine Neutronenbombe braucht...
      Da wundert es auch nicht, dass nach der durchaus netten ersten halben Stunde der Film mit dem Sprung in die Gegenwart
      extrem stark nachlässt, und dank dem überhand nehmenden Blödelhumor sogar zu nerven beginnt.
      Dass Lyranna ständig betont, wie unwiderstehlich sie doch aussieht, und des öfteren ihre tollen Brüste lobt, macht das ganze nicht besser.
      Der einzige wirklich gut sitzende Gag des Films hat mit dem Kino zu tun, an dem unsere Helden vorbeifahren.
      Spannend inszeniert ist das ganze auch nicht, lediglich die gewohnt gut dressierten Tiere fallen positiv auf.

      3/10

      BEASTMASTER III - DAS AUGE DES BRAXUS



      König Tal wird vom bösen Zauberer Agon entführt, denn Tal ist im Besitz eines magischen Amuletts- dem "Auge des Braxus".
      Mit diesem kann man den Dämon Braxus freisetzen und beherrschen.
      Allerdings hat Tal nur einen Teil des Amuletts- die andere Hälfte hat Dar, der Beastmaster (Marc Singer)- denn Tal ist sein Bruder.

      Na klar, jetzt hat der Beastmaster auf einmal einen Bruder. Und sein Tiger ist plötzlich zu einem Löwen mutiert.
      TV-Regisseurin Gabrielle Beaumont hat die Filmreihe hiermit endgültig getötet- da hilft auch das offene Ende nichts.
      Erstaunlich ist hier lediglich die Besetzung: Neben Marc Singer, der wieder den Beastmaster spielt,
      sind noch Tony Todd, Patrick Kilpatrick, Casper Van Dien, David Warner und Lesley-Anne Down zu sehen.
      Das hilft aber alles nichts, wenn der komplette Film öde vor sich hinplätschert, keinerlei Spannung aufkommt,
      die Kämpfe unglaublich langweilig gefilmt wurden- und Dar am Ende gegen ein billiges Gummimonster kämpfen muss.

      2/10
      The Counselor (UK / USA 2013) / Extended Cut

      Wie ich die Filme von Sir Ridley liebe. Auch "The Counselor", eine Verfilmung eines Drehbuchs von Cormac McCarthy. Zwar kein Drogen-Thriller-Meisterwerk wie "Sicario". Jedoch wesentlich depressiver, düsterer und unfassbar schockierend. Es geht nicht darum ob du in den Abgrund stürzt, sondern was und wen du mit dir nimmst. Generell ein beliebtes Thema bei McCarthy (siehe "No Country for Old Men"). Sir Ridley fängt die Bilder extravagant ein (wie immer), mit tollen Schauspielern besetzt (denen er wie immer ihre Interpretationen weitestgehend selbst überlässt) und mit toller Musik bereichert - beispielsweise das einsetzende Piano-Spiel, wenn sich der Charakter von Brad Pitt in London in Sicherheit wiegt. Der Extended Cut bietet dann noch mehr interessante Szenen und blutiger Einblicke. Der Bolito-Kill wird hier noch schockierender dargestellt als er es in der Kinoversion ohnehin schon war.

      "The Counselor" = der Shakespeare unter den Kartell-Thrillern.

      8 / 10 Fensterputzer-Fischen
      BERSERKER



      Eine Legende besagt, dass die Wikinger bei ihren Raubzügen und der Entdeckung Amerikas sogenannte "Berserker" dabei hatten,
      welche die Kraft von Bären besaßen, und von Menschenfleich lebten.
      Einer davon war als besonders grausam bekannt, und wurde von Odin dazu verdammt, ewig zu leben...
      USA, Heute: Eine Gruppe Studenten will im Wald campen, doch ein Bär schleicht in der Gegend herum.
      Schon bald gibt es ein erstes Opfer. Doch war das wirklich ein Bärenangriff? Blöde Frage, bei dem Filmtitel...

      Positiv kann man herausstellen, dass hier nicht einfach nur wieder irgendein Backwoods-Massenmörder herumläuft,
      sondern man das ganze auf eine alte Sage aufbaut- und immerhin kommt hier auch ein echter Bär vor,
      der offensichtlich wirklich für den Film zur Verfügung stand. Erstaunlich für so eine No-Budget Produktion.
      Leider ist das dann auch schon alles, was positiv heraussticht.
      Die Inszenierung ist unglaublich billig, auch wenn man wohl wirklich versucht hat,
      aus dem wenigen bis gar keinem Budget das zur Verfügung stand alles herauszuholen.
      Schauspielerisch herrscht unterstes Mittelmaß, das für solche Filme aus den 80'ern typisch nervige Kanonenfutter eben.
      Atmosphärisch kann man hier auch absolut nicht punkten.
      Weder mit dem offensichtlich frisch gezimmerten, blankgeschliffenen Drachenboot am Anfang,
      noch mit der katastrophalen (weil meist zu hellen) Ausleuchtung des nächtlichen Waldes-
      und erst recht nicht mit den Nebelwerfern die da offensichtlich im Wald versteckt im Einsatz waren.
      Spannung? Naja, es kommt im Film nur eine Person vor, welche der Berserker sein kann... Sehr spannend.
      Die Angriffe passieren meist im Off, die paar wenigen blutigen Szenen bestehen aus Kratzern mit Kunstblut.
      Genau einmal wird ein Angriff auch gezeigt:
      In Form eines unbeweglichen Bärenkopfes, der auf einen Arm seines Opfers gehalten wird- und jemand spritzt Kunstblut dazu.
      Wie gesagt: Auf dem Arm. Die Bärenzähne berühren den Arm nicht einmal...
      Schade um die eigentlich nette Idee- aber der Berserker ist 'ne ziemliche Gurke.
      Qualitativ ist die DVD ebenso eine Frechheit wie der Film selbst, offensichtlich war eine VHS die Vorlage.

      1/10