ANZEIGE

Zuletzt gesehener Film

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 42.729 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von joerch.

      Evilution schrieb:

      The Big Lebowski

      Ich weiß nicht, was ich da gesehen habe. Auf mich wirkte das wie wie aufgesetzt, so als wollte man zwanghaft irgendwie etwas kultiges erschaffen.

      ?/10 Punkten


      Ehrliche Frage, nicht abfällig gemeint: War das dein erster Film von den Coens?

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      psyxl schrieb:

      Ausnahmezustand 7/10
      Denzel liefert ab. Bening ist fast so gut wie in Hallo, Mr. President.
      Nur die Story ist echt nicht gut gealtert. Nach 9/11 hinterlässt der Film einen bitteren Geschmack.


      Ganz ehrlich? Ich halte das Gegenteil für richtig. Die Handlung, und vor allem der Schlagabtausch zwischen Bruce Willis als fieser Army General und Denzel Washington als FBI-Mann ist wirklich gut gemacht. Und eigentlich nahm der Film die Entwicklung, die die USA nach 9/11 genommen haben (Stichwort: Patriot Act) fast schon prophetisch vorweg-

      Evilution schrieb:

      Data schrieb:



      Ehrliche Frage, nicht abfällig gemeint: War das dein erster Film von den Coens?


      Also wenn alle Filme von denen so sind, war es jedenfalls mein erster und letzter Film von und mit denen.


      Puh, wenn ich so was lese, blutet mir natürlich das Herz. Für mich gehören die beiden mit zu den besten Regisseuren unserer Zeit und ich zähle ein paar derer Filme zu den großartigsten, die je gemacht worden sind. Vielleicht war The Big Lebowski auch ein denkbar schlechter Einstieg in das Werk der Brüder und ich könnte mir noch vorstellen, warum jemand Unvoreingenommes den befremdlich finden könnte. Da gibts sicherlich bessere - wenn auch nicht unbedingt massentauglichere - Beispiele. Aber ja, der Ton, den die beiden anschlagen, ist für gewöhnlich schon ein Ähnlicher.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Wobei die Coens schon recht spezielle bzw. eigene Filme machen, die nicht jeder gut findet. V.a. hinsichtlich des Humors. Aber ich bin ebenfalls ein großer Fan (für mich bspw. die beste Komödie die je gedreht wurde). Wobei ich aber anmerken würde, dass The Big Lebowski nicht auf Kult aus ist, sondern es einfach wurde, weil er so viele kultige und ikonische Momente erschaffen hat. Man muss ja immer bedenken, selbst wenn man ihn heute zum ersten Mal sieht, dass er schon über 30 Jahre alt ist und rückblickend natürlich ein ganz anderes Standing genießt.

      Data schrieb:

      Vielleicht war The Big Lebowski auch ein denkbar schlechter Einstieg in das Werk der Brüder und ich könnte mir noch vorstellen, warum jemand Unvoreingenommes den befremdlich finden könnte.


      Naja - als "Einstieg" wäre z.B. "O Brother where are thou" z.B. schlechter geeignet...
      Eigentlich finde ich Big Lebowski noch recht "normal" für einen Coen. Ich halte den eh für ihren besten Film :) (Und das obwohl ich ja alles von ihnen mag :) )
      Ich glaub am einsteigerfreundlichsten ist wohl noch True Grit...
      Love is the light
      Scaring darkness away, yeah

      Frankie Goes to Hollywood, The Power of Love....
      Aus aktuellem Anlass finde ich das fürs Forum passend...

      joerch schrieb:

      Data schrieb:

      Vielleicht war The Big Lebowski auch ein denkbar schlechter Einstieg in das Werk der Brüder und ich könnte mir noch vorstellen, warum jemand Unvoreingenommes den befremdlich finden könnte.


      Naja - als "Einstieg" wäre z.B. "O Brother where are thou" z.B. schlechter geeignet...
      Eigentlich finde ich Big Lebowski noch recht "normal" für einen Coen. Ich halte den eh für ihren besten Film :) (Und das obwohl ich ja alles von ihnen mag :) )
      Ich glaub am einsteigerfreundlichsten ist wohl noch True Grit...


      Oh Brother war selbst für mich eher schwere Kost. Hab zu dem Film damals keinen richtigen Bezug gefunden und seither auch nicht mehr gesehen. Will ich aber irgendwann nochmal nachholen.

      Tatsächlich halte ich das Erstlingswerk der Coens, Blood Simple, für ein unterschätztes kleines Meisterwerk und denke auch, dass das für Einsteiger ein ganz guter Film sein könnte, weil sich Humor, Brutalität und das gemächliche Storytelling hier so hervorragend gegenseitig die Waage halten. True Grit ist aber sicher auch nicht verkehrt. Übrigens einer der wenigen Filme, wo ich ab irgendwann zwischendrin mal wieder deutsche Untertitel einschalten musste... Jeff Bridges hätte auch Koreanisch sprechen können, ich hätte genau so viel verstanden.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Data schrieb:

      Jeff Bridges hätte auch Koreanisch sprechen können, ich hätte genau so viel verstanden.


      Das lag bestimmt an den schlechten chinesischen Patronen :uglylol:
      Aber mit dem Verständnis hab ich da auch meine Problemchen gehabt... Aber die Figur, die Bridges spielt, wäre real warscheinlich genau so :uglylol:
      Love is the light
      Scaring darkness away, yeah

      Frankie Goes to Hollywood, The Power of Love....
      Aus aktuellem Anlass finde ich das fürs Forum passend...
      Quills


      Paris um 1800. In der berüchtigten Nervenheilanstalt Charenton fristet eine der schillerendsten und bekanntesten Persönlichkeiten des Barok sein Dasein. Die Rede ist vom Skandalschriftsteller Marquis de Sade, dessen vor sexuellen Eskapaden triefenden Schriften in jener Zeit ganz Paris in Aufruhr versetzten. Mit Geoffrey Rush, Kate Winslet, Joaquin Phoenix und Michael Caine wartet der Film mit einem äußerst hochkarätigen Cast auf. Der Film hat manchmal auch einige wenige humoristische Momente zu bieten, doch der Drama-Anteil überwiegt eindeutig das Geschehen. Neben dem tollen Score und der Kamera war es insbesondere eine Freude dem Hauptcast zuschauen zu können, da die Leistung aller vier genannten Akteure hier über jeden Zweifel erhaben ist.


      Ein vorzüglicher Vertreter des Kostümfilms.


      8,5/10

      ANZEIGE

      Snow schrieb:

      Unterwegs mit Jungs


      Ich liebe ja solche Filme in denen der erzählte Handlungsrahmen sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt. ...


      Falls du es nicht kennst, kann ich dir da Mr. Holland's Opus empfehlen. Der Film ist herrlich unaufgeregt mit einem sehr guten Richard Dreyfuss und erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte.

      Evilution schrieb:

      Data schrieb:



      Ehrliche Frage, nicht abfällig gemeint: War das dein erster Film von den Coens?


      Also wenn alle Filme von denen so sind, war es jedenfalls mein erster und letzter Film von und mit denen.


      Ein guter Einstieg ist wie gesagt True Grit.
      Persönlich finde ich Burn after Reading genial und für den Einstieg auch sehr gut geeignet.
      Ansonsten kann ich empfehlen Fargo, Blood Simple und No Country for Old Men. Alle sind geeignet, um die Coen Brüder besser kennenzulernen.
      Falls du Geschmack dran gefunden hast, kann ich dir denn auch alle anderen empfehlen. Die Coen-Brüder waren die ersten Regisseure von denen ich bewusst alle Filme geschaut habe.
      :)


      edit: Es gibt Regisseure, die fallen mehr als alle anderen durch Ihren speziellen Stil auf. Die machen meines Erachtens keine Filme fürs Publikum sondern für sich. Die haben Ihren Stil und entweder dem Zuschauer gefällt es oder nicht. Quentin Tarantino, Guy Ritchie und Wes Anderson fallen mir dazu noch ein. Auch ohne Filme bis ins letzte Detail zu analysieren, erkennt man nach 5 Minuten deren Handschrift und wenn man es nicht vorher wüsste, kann die Filme den o. g. Regisseuren zuordnen. Gib den Coen-Brüdern ruhig noch eine Chance. Die von mir genannten Filme sind nicht so speziell. Wenn sie dir auch nicht zusagen, dann lass die Finger von Barton Fink, Miller's Crossing, O Brother, Where Art Thou und Inside Llewyn Davis. Die sind denn eher "speziell" :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „psyxl“ ()

      Ready or Not


      Eine Heirat stellt ein bedeutendes Ereignis im Leben zweier Menschen dar, wenn diese sich zu jenem Schritt entschlossen haben. Doch nicht immer verläuft bei solchen Zeremonien alles genau so, wie es sich das Brautpaar vorgestellt hat - mit unplanmäßigen Überraschungen muss gewissermaßen gerechnet werden. Die Schauspieler sind alle recht gut aufgelegt, die Special Effects können sich absolut sehen lassen und der Film ist wenig vorhersehbar.


      Ein über weite Strecken sehr unterhaltsamer Horrorfilm, der sich zum Glück selbst nicht zu ernst nimmt ( und genau daraus seine Trümpfe zieht ).


      08/10 - 8,5/10 ( ich kann mich in dem Fall einfach nicht entscheiden )

      Ein Goldfisch an der Leine ( 1964 )


      Rock Hudson und Paula Prentiss dominieren das Geschehen und die abneigende Haltung ihrer Charaktere zueinander beschert dem Film so manche lustige Situation. Eine richtig tolle und unbeschwerte Komödie, deren Gagdichte auf einem soliden Level anzusiedeln ist, doch bedauerlicherweise bewegt sich der Film in der letzten halben Stunde in eine, wie ich es empfand, falsche Richtung und lässt am Ende einen der Hauptcharaktere in einem ziemlich zweifelhaften Licht erscheinen. Das hätte es nicht gebraucht und trübt letztendlich auch den Gesamteindruck.


      07/10



      Ghost Movie ( 2013 )


      Ganz im Stil von Filmen wie Blair Witch Project, Cloverfield, Paranormal Activity usw. in denen die Wackelkamera im Vordergrund steht und wir quasi "aufgezeichnete" Videofragmente zu Gesicht bekommen, präsentiert sich diese Komödie zudem als ein entfernter Ableger der Scary Movie Reihe. Der Humor geht in die ähnliche Richtung, was bedeutet, dass wir es hier qualitativ mit einem Film zu tun haben, der einige doch recht lustige Szenen zu bieten hat, aber gleichzeitig auch "Witze" vorbringt, die ihr Ziel komplett verfehlen, wodurch immer mal wieder Leerlauf entsteht.


      06/10