Zuletzt gesehener Film

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    Es gibt 43.530 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dr. Loomis.

      Nine Days

      Mit Nine Days ist Edson Oda ein gutes Spielfilmdebüt gelungen, das vor allem auf emotionaler Ebene voll punkten kann. Das gemütlich langsam erzählte Kammerspiel befasst sich dabei in besonderer Form mit den Themen rund um Menschlichkeit, Wiedergeburt und dem Leben selbst. Durch die Augen verschiedenster Protagonisten folgt man so einem interessanten Weg, der durch seine erfrischende Perspektive des aktiven Zuschauers und Auswählers von neuem Leben einen besonderen Anstrich bekommt. Einfühlsam und behutsam geschrieben und inszeniert, zeigt Nine Days einige spannende Aspekte auf, die vor allem in ihren kleinen Nuancen sehr detailreich und liebevoll gestaltet sind.

      Insbesondere Hauptdarsteller Winston Duke kann mit seinem Spiel komplett überzeugen. Seine stoische, nur selten in Emotionen ausbrechende Figur, bietet den perfekten Blickwinkel auf diese Geschichte und lässt immer mal wieder durchblicken, warum auch und insbesondere in der heutigen Zeit, Menschlichkeit und die kleinen Dinge im Leben so wichtig sind.

      Nine Days ist eine äußerst positive Überraschung und auf eine seltsame Weise, einer der größte Wohlfühlfilme des Jahres.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Titane

      Das war wohl so ziemlich der abgefuckteste Film über Selbstbestimmung und die Suche nach dem eigenen Selbst, den man sich nur vorstellen kann. Von vorne bis hinten ist Titane vollkommen surreal und völlig weird, kann in dieser Craziness aber wunderbar seine Themen behandeln und umsetzen. Wenn man glaubt, es kann nicht mehr wilder werden, dann kommt auch schon eine neue Szene daher, die das Gegenteil beweist. Aber trotz - oder wahrscheinlich eher gerade deshalb - ist Titane ein so äußerst wichtiger Beitrag zu diesem ernsten Thema, das auch heute leider noch keine Selbstverständlichkeit ist. Wie weit ist man in einer Gesellschaft, die einem etliche Steine zwischen die Füße wirft, bereit zu gehen um ganz die Person sein zu können, die man eigentlich ist? Nach einigen Nächten über den Film geschlafen, werden noch so viele Ebenen mehr offenbart, die hier angegangen werden, mal sehr subtil, mal völlig offensichtlich mit dem Baseballschläger. Das ist in seiner Gesamtheit sehr gelungen und sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.


      Hustle

      Wohlfühlsportdrama die Dreihundertste. Und doch ist es einmal mehr sehr gelungen und unterhaltend. Vor allem Adam Sandler, der sich doch endlich mal von seinen billigen Comedys verabschieden soll, überzeugt hier einmal mehr in einer relativ ernsten Rolle. Das reicht zwar natürlich nicht an "Uncut Gems" heran, aber der Mann hat schauspielerisch wirklich was auf dem Kasten, wenn er denn die richtigen Rollen annimmt und sich reinhängt. So auch in Hustle, der Film funktioniert zu weiten Teilen dank ihm und seiner Figur, die er mit so viel Herzlichkeit zum Leben erweckt und der man regelrecht alles Gute und endlich den Abschluss dieses Deals wünscht. Wie alle anderen Sportdramen, die auf Wohlfühlatmosphäre setzen, verläuft Hustle streng nach eben diesem Bilderbuch und nimmt alle Abzweigungen über die Entdeckung des neuen Talents, die ersten glücklichen Momente, das harte Training, über die natürliche Niederlage zur Mitte bis hin zum Happy End mit und baut dabei auf symapthische Figuren mit guten Darstellern, vielen Cameos aus der echten Basketballwelt und einem warmen Humor, der mal zum Schmunzeln und mal zum richtigen Lachen einlädt. Ganz toller Film, der zwar bei weitem nichts besonderes ist, aber seine einfachen Bestandteile so hervorragend umsetzt, dass es eine wahre Freude war, dem Geschehen zu folgen.
      Mein Filmtagebuch



      „I think storytelling is all about children. We human beings love to hear stories being told - and it first happens when you're a kid.“
      - David Chase

      Der letzte Kampf (Frankreich 1983)

      Der große Luc Besson begann seine Karriere mit diesem wunderbaren Kleinod. Keine Dialoge (!), 93 Minuten, eine Welt die nicht mehr existiert und das in schwarz-weiß vorgetragen. Jean Reno ist zum ersten Mal in einer kultigen Rolle zu bestaunen, hier als Antagonist. Die deutsche Schauspiel-Legende Fritz Wepper ist ebenfalls als Schurke zu sehen (das Grinsen kann man sich hierbei freilich nicht verkneifen). Besson beweist schon früh, dass er fesselnde Bilder auf die Bildschirme zaubern kann, welche einem in Folge immer mehr in den Bann ziehen. Handwerklich ist er ebenfalls schon beachtlich unterwegs.

      Nur schade, dass die Blu-ray über keinerlei Bonusmaterial verfügt. Ein Interview mit Besson zB über die Inspiration und die Gedanken wäre toll (gewesen).

      8 / 10 zerstörten Gummi-Puppen
      Den Blick immer ein wenig auf den "etwas anderen Film" gerichtet!
      Carter (Netflix):

      Ein guter Actioner: Stark und hart ist schon recht am Anfang der
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      lämnere Kampf in dem Badehaus
      Oder nachhher so Sachen wie
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      die Kämpfe in dem Autos oder mit dem Motorrädern
      . Colo ist das die Kamara immer dicht an den Darstellern dran ist,(Obwohl einem da auch irgendwie mal schlecht beim zugucken wird. :grins: ) und das es so wirkt als habe der Film gar keine Schnitte. Nur nachher zum Ende läßt er leider etwas nach. Nachhher kommen auch noch
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      Zombies oder so was
      . Fand die Zeit vor dem Finale einfach besser. Trotzdem nach "The Gray Man" wieder ein guter Netflix-Actioner. Find man kommt hier auf seine Kosten. :goodwork:

      8 von 10 Punkten