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World's End, The - Special

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      World's End, The - Special


      THE WORLD’S END

      Ein Film von EDGAR WRIGHT






      STAB

      Regie Edgar Wright
      Drehbuch Simon Pegg & Edgar Wright
      Produktion Nira Park, Tim Bevan, Eric Fellner
      Co-Produktion Mairi Bett

      Ausführende Produktion
      James Biddle
      Edgar Wright
      Simon Pegg
      Nick Frost
      Liza Chasin

      Kamera Bill Pope, ASC
      Produktionsdesign Marcus Rowland
      Schnitt Paul Machliss, ACE
      Musik Steven Price
      Kostüme Guy Speranza
      Make-Up und Frisuren Jane Walker


      BESETZUNG

      Gary King Simon Pegg
      Andy Knightley Nick Frost
      Steven Prince Paddy Considine
      Oliver Chamberlain Martin Freeman
      Peter Page Eddie Marsan
      Sam Chamberlain Rosamund Pike
      Basil David Bradley


      SYNCHRONSPRECHER

      Rolle Schauspieler Stimme
      Gary King Simon Pegg Dennis Schmidt-Foss
      Andy Knightley Nick Frost Olaf Reichmann
      Steven Prince Paddy Considine Marcus Off
      Oliver Chamberlain Martin Freeman Oliver Rohrbeck
      Peter Page Eddie Marsan Lutz Schnell
      Sam Chamberlain Rosamund Pike Ranja Bonalana
      Basil David Bradley Fred Maire



      Übersetzung: Andrea Wilhelm
      Buch: Oliver Rohrbeck
      Dialogregie: Oliver Rohrbeck

      Hauptfilm: Freigegeben ab 12 Jahren, feiertagsfrei
      Prädikat: Besonders Wertvoll
      Länge: 2984 m
      Laufzeit: 109 Min.


      PRESSENOTIZ / INHALT





      Ein Gebräu von unverwechselbarem Geschmack: Freundschaft, drastischer Humor, exzessive Zechtouren, fragwürdige Lebensführung, handgreifliche Auseinandersetzungen und explosive Überraschungen – mit THE WORLD’S END vollenden Regisseur Edgar Wright und seine beiden Hauptdarsteller Simon Pegg und Nick Frost ihre typisch britisch-bizarre Komödientrilogie, die sie mit den Hits „Shaun of the Dead“ (2004) und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ (2007) begonnen haben.

      Die Geschichte beginnt am 22. Juni 1990 in dem britischen Vorort Newton Haven: Fünf Teenager feiern ihren Schulabschluss, indem sie eine Sauftour durch den Ort starten, die keiner von ihnen je vergessen wird. Trotz ihrer Begeisterung und wahrer Sturzbäche an Bier gelingt es ihnen aber nicht, ihre epische Mission zu beenden und die letzte Kneipe auf ihrer Liste zu erreichen: „The World’s End“.

      Als die „fünf Musketiere“ sich nach über 20 Jahren wiedertreffen, haben sie längst ihre Heimatstadt verlassen, geheiratet, Kinder bekommen, und sie stehen voll im Berufsleben – mit einer bedeutenden Ausnahme: Ihr einstiger redseliger Anführer Gary King (Simon Pegg) ist auch nach seinem vierten Null-Geburtstag ein großes Kind geblieben.

      Mit seinem spätpubertären Enthusiasmus versucht der unermüdliche Gary zu verdrängen, dass er heute mit seinem einst besten Freund Andy (Nick Frost) nichts mehr gemein hat. Umso unerbittlicher treibt Gary seine Kumpel zurück in den Heimatort, um das legendäre Kneipenmarathon „Die goldene Meile“ zu wiederholen. An einem Freitagnachmittag trifft er sich mit Andy, Steven (Paddy Considine), Oliver (Martin Freeman) und Peter (Eddie Marsan). Gary ist in seinem Element: eine Nacht, fünf Kumpel, zwölf Kneipen – alle Freunde müssen in jedem Pub mindestens einen halben Liter Bier trinken. Bei der Ankunft in Newton Haven treffen sie auch Olivers Schwester Sam (Rosamund Pike) wieder, in die Gary und auch Steven nach wie vor heimlich verliebt sind.

      Auf ihrem Schleuderkurs durch die Stammkneipen versuchen die Freunde, den Kreis aus Vergangenheit und Gegenwart zu schließen. Doch die nicht immer ungefährliche Begegnung mit alten Bekannten macht ihnen klar, dass es eigentlich vor allem um die Zukunft geht – nicht nur um die eigene, sondern um die der gesamten Menschheit. Die Kneipe auf der Zielgeraden ist dabei ihr geringstes Problem.

      Universal Pictures International präsentiert zusammen mit Relativity Media eine Working Title Produktion zusammen mit Big Talk Pictures. Simon Pegg, Nick Frost. THE WORLD’S END. Paddy Considine, Martin Freeman, Eddie Marsan, Rosamund Pike. Casting Nina Gold, Robert Sterne. Music Supervisor Nick Angel. Musik Steven Price. Make-up und Frisuren Jane Walker. Kostüme Guy Speranza. Schnitt Paul Machliss, ACE. Produktionsdesign Marcus Rowland. Kamera Bill Pope, ASC. Co-Produktion Mairi Bett. Ausführende Produktion James Biddle, Edgar Wright, Simon Pegg, Nick Frost, Liza Chasin. Drehbuch Simon Pegg & Edgar Wright. Produktion Nira Park, Tim Bevan, Eric Fellner. Regie Edgar Wright. Im Verleih von Universal Pictures International.


      ÜBER DIE PRODUKTION






      Wie weit würde ein Mann für ein Maß Bier gehen – vielleicht sogar bis ans Ende der Welt?
      Dieser brennenden Frage stellten sich Regisseur/Autor Edgar Wright, Darsteller/Autor Simon Pegg und Darsteller Nick Frost nach ihren internationalen Erfolgen „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“. Wright beschreibt das Resultat THE WORLD’S END als „Teil der britischen Tradition frecher Respektlosigkeit oder auch stoischer Gelassenheit im Angesicht der Katastrophe. Es geht um die Sauftour der Jungs, die schrecklich aus dem Ruder läuft. Thematisch schließt das an unsere beiden früheren Filme an. Die Geschichten und Figuren sind andere, aber Simons und meine Obsessionen sind in alle drei Drehbücher eingeflossen.“
      Dazu Pegg: „Die Unternehmung ist diesmal eine deutliche Nummer größer als bei den Vorgängern.“
      THE WORLD’S END ist tatsächlich ein sehr ehrgeiziges Projekt“, bestätigt Wright. „Sichtbar wird das schon durch den schieren Aufwand. Doch in dieser Story stellen wir auch die Frage, ob es gesund ist, in Nostalgie zu baden und zurückzuschauen – von der Rückkehr in die alten Zeiten ganz zu schweigen. Wir alle überlegen manchmal, ob wir einen anderen Weg hätten einschlagen sollen, wir denken zurück an die Jugendzeit. Alle gemeinsamen Filme von Simon, Nick und mir haben auch einen biografischen Aspekt.“

      Pegg berichtet: „Dies ist der persönlichste unserer drei Filme. Bei ‚Shaun of the Dead‘ haben wir ausprobiert, ob es möglich ist, ernste Situationen mit Komik und Herz zu kombinieren. Thematisch wird THE WORLD’S END mit den anderen beiden Filmen dadurch verbunden, dass sich wieder eine Person gegen die Gruppe stellt: Einer allein gegen die Macht der Masse.“
      Wright sagt: „In allen drei Filmen nehmen wir typisch britische Klischees auf und verkehren sie ins Gegenteil. Wir schwelgen darin und machen gleichzeitig eine Satire daraus.“
      Pegg verrät, dass die Idee der Sauftour „teilweise aus einem Skript stammt, das Edgar in seiner Jugend geschrieben hat – es heißt ‚Crawl‘.“

      Wright bestätigt: „Als Teenager habe ich in meiner Heimatstadt eine Sauftour durch 15 Kneipen angefangen, aber nur sechs oder sieben Kneipen geschafft. Darauf bin ich nicht gerade stolz. Ein paar Jahre später schrieb ich ein Skript über Teenager auf einer Sauftour. Geblieben ist die Idee, dass es dabei um eine Mission, ein Abenteuer geht.“

      Langsam begann das Konzept zu reifen. Frost erinnert sich: „Vor etwa zehn Jahren sprach ich mit Edgar über einen Sauftour-Film. Wir nahmen uns einen Mietwagen und wollten das Skript in einem Ferienhaus gemeinsam entwickeln. Aber wir sind einfach nur ziellos durch die Gegend gefahren und haben überhaupt nicht an dem Skript gearbeitet. Heute bedaure ich das.“

      Nach „Hot Fuzz“ nahm Wright die Idee wieder auf: „Ich dachte an ‚Superbad‘, der gerade anlaufen sollte, und erinnerte mich an mein Jugend-Skript über die Sauftour, aus dem nie etwas geworden war. Dann kam mir die Idee: Wenn die Sauf-Mission der Teenager nur der Ausgangspunkt wäre … Ich weiß noch, wie Simon und ich im Flughafen von Sydney am Gepäckförderband warteten – wir waren mit ‚Hot Fuzz‘ auf PR-Tour. Ich sagte: ‚Ich habe eine Filmidee: In den ersten fünf Minuten zeigen wir fünf Typen im Jahr 1990, und dann kommt der Zeitsprung in die Gegenwart – sie wollen die Sauftour als Erwachsene nachholen, und dann passiert etwas Übernatürliches.‘ Wir haben das durchgesprochen und überlegten, worin dieses kosmische Ereignis bestehen könnte.“
      Dazu Pegg: „Das Konzept, in die Heimat zurückzukehren und sie verändert vorzufinden, hat uns beschäftigt, weil wir mit ‚Hot Fuzz‘ um die Welt reisten. Uns gefiel die Idee, dass die Männer zu Hause alles ganz anders vorfinden, aber das liegt eben nicht daran, dass sie älter geworden sind – denn es verändert sich wirklich einiges.“

      Wright ergänzt: „Wir stellten uns das so vor: Die Handlung des Films schlägt einen wilden Haken und verlässt sogar das Genre, aber dennoch bleibt die Originalstory die treibende Kraft des Films. Das Ziel der Helden, ihre Mission, verändert sich im Lauf des Films nicht, sondern nur das Hindernis, das ihnen im Weg steht.“

      Zunächst wurden die drei selbst abgelenkt, weil neue Projekte Vorrang hatten. Nach dem Start von „Hot Fuzz“ 2007 entwickelten Frost und Pegg die Idee zum Originaldrehbuch „Paul – Ein Alien auf der Flucht“, das sie schrieben, um dann auch die Hauptrollen zu übernehmen. Etwa zur gleichen Zeit war Wright Co-Autor der Filmversion von „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“, die er auch inszenierte. Nira Park hat alle erwähnten Filme produziert – sie sagt: „Es hat lange gedauert, bis sich Simon und Edgar wieder zusammengesetzt haben. Ich fragte mich bereits: ‚Bekommen wir das Team überhaupt wieder an einen Tisch?‘„

      Als all die verschiedenen Projekte abgeschlossen waren, drifteten die Filmemacher wieder aufeinander zu. „Uns lag sehr viel daran, das Team zusammenzuhalten“, berichtet Pegg. „Damit meine ich auch die Produzenten: Nira und Big Talk Pictures gehören zur Familie – wir kennen uns schon sehr lange. Und wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung, die wir von Tim Bevan und Eric Fellner bei Working Title bekommen – diese Beziehung begann mit ‚Shaun of the Dead‘.“
      Wright sagt: „Damals tauchten die beiden wie Märchenprinzen auf und schoben unsere Filmkarriere an. Zehn Jahre später sind wir gemeinsam ein ganzes Stück vorangekommen.“

      Dazu Fellner: „Ich erinnere mich an das erste Treffen mit Edgar und Nira vor über zehn Jahren. Ich habe ja sehr viel mit Kreativen zu tun und merke sofort, wenn ich spannende Persönlichkeiten kennen lerne. Weil der Aufwand jetzt größer war, hat es bei der Umsetzung von THE WORLD’S END länger gedauert. Aber dass aus Simons und Edgars Idee etwas werden würde, war von Anfang an klar – die beiden sind ein cleveres Team.“

      Park berichtet: „In den ersten Jahren haben wir jeden Tag zusammengearbeitet und auch die Abende miteinander verbracht – wir hatten damals noch keine eigenen Familien. Doch um die Skript-Phase von THE WORLD’S END anzuschieben, stellte ich einen Terminplan auf, um ganz genau festzulegen, wie und wo die beiden sich treffen und zwei Wochen lang daran arbeiten konnten. Denn sie konstruieren die Handlung präzise mithilfe von Grafiken auf einer Flipchart-Tafel. Wenn wir dann dazu kommen, erklären sie uns damit jede einzelne Szene.“
      Pegg bestätigt: „Edgar und ich schreiben das Skript tatsächlich immer gemeinsam in einem Raum.“ Mitte 2011 begannen sie, im US-Büro von Working Title ernsthaft am Drehbuch zu THE WORLD’S END zu arbeiten. „Zu dem Zeitpunkt hatten wir schon sehr lange darüber nachgedacht“, sagt Wright. „Es sprudelte nur so aus uns heraus.“

      „Das Schreiben ging dann sehr schnell“, bestätigt Pegg. „Denn wir haben unseren Rhythmus gefunden und die Arbeitsmethode des anderen verinnerlicht. Wir waren uns so einig wie nie zuvor und haben viel von unserer eigenen Lebenserfahrung in THE WORLD’S END eingebracht. Genremäßig orientieren wir uns an den Versatzstücken und Ideen britischer sozialkritischer Science-Fiction. Wir parodieren sie nicht, sondern beleuchten sie nur von einer komischen Seite. Dabei war uns der Autor John Wyndham ein großes Vorbild.“

      Wright fügt hinzu: „Beeinflussen ließen wir uns aber auch von den Quatermass-Filmen, von „Invasion der Körperfresser“ und den Werken von John Christopher. Dass wir uns gerade die sozialkritische Science-Fiction der 50er-, 60er- und 70er-Jahre vorgenommen haben, liegt vor allem daran, dass man die Frage nach der Identität lustig aufbereiten kann. In dem tiefen Abgrund zwischen unserer jugendlichen Persönlichkeit und dem erwachsenen Menschen finden sich eine Menge lohnender Themen, aber auch in der Entfremdung, die man spürt, wenn man in seine Heimatstadt zurückkehrt und merkt, dass sich nichts verändert hat und doch alles anders ist.“
      Fellner ergänzt: „Simon und Edgar kennen sich in dem Genre aus, aber für mich war ausschlaggebend, dass diese Story durchaus auf eigenen Füßen stehen kann.“
      Wright meint abschließend: „THE WORLD’S END ist also ein paranoider Science-Fiction-Film kombiniert mit einem Ehemaligentreffen, das in eine Sauftour mündet, die sich in diesem Fall zu einer mittelalterlichen Gralssuche ausweitet – wobei an der Spitze ein völlig verantwortungsloser König Artus steht!“
      Während Pegg das Skript mit Wright schrieb, verinnerlichte er die Hauptrolle des Gary King. Er sagt: „Edgar und ich machten uns über Klassentreffen-Filme wie ‚Der große Frust‘ lustig, weil eine Leiche die Freunde wieder zusammenbringt. In THE WORLD’S END ist im Grunde Gary dieser Tote! Als er seine alten Freunde zunächst einzeln anspricht, um sie zur Tour auf der ‚goldenen Meile‘ zu überreden, haben sie alle den Eindruck, einem Gespenst aus ihrer Vergangenheit zu begegnen.“

      Wright berichtet: „Wir hatten Garys Rolle von vornherein so angelegt. Wahrscheinlich haben viele Menschen das Gefühl, aus unterschiedlichen Gründen einen Freund zu verlieren, mit dem sie in der Schulzeit eine enge Beziehung hatten. Jetzt hat dieser Freund vielleicht Probleme, und damit will man nichts zu tun haben. Wir alle sind schon einmal Menschen wie Gary King begegnet, und in gewisser Weise ähnelt er Simon und mir mehr, als wir zugeben wollen.“

      Dazu Pegg: „Wir sehen das so: Dass er sich auf eine bestimmte Art kleidet, heißt nicht automatisch, dass er so seit 1990 unverändert herumläuft – eher trägt er das Outfit wohl aus diesem speziellen Anlass wie ein Offizier, der seine Orden anlegt und weiße Handschuhe anzieht.“
      Wright berichtet: „Wer Simons Autobiografie gelesen hat, weiß, dass er eine ‚Goth-Phase‘ durchgemacht hat. Auf Fotos erkennt man seine spezifische Frisur, und die soll er als Gary auch tragen – dadurch sieht Simon ganz anders aus als in unseren früheren Filmen. Damals spielte er Typen, die sich von Gary deutlich unterscheiden.“

      „Ich habe mir mein Haar noch nie schwarz gefärbt – also erfülle ich mir jetzt in diesem Film einen lebenslangen Wunsch“, sagt Pegg. „Die Kostüme entsprechen genau der Kleidung, die ich als 18-Jähriger getragen habe.“

      „Gary könnte leicht etwas tragisch wirken, doch Simon kann sich diesen Look tatsächlich leisten“, sagt Wright. „Überraschenderweise finde ich ihn in dem Outfit fast cool.“
      Pegg weiter: „Ich finde wirklich, dass Gary eine wandelnde Tragödie darstellt. Alle zwei Wochen färbt er sich sein Haar schwarz. Er klammert sich an jenes Schlüsselerlebnis, das nun schon über 20 Jahre zurückliegt – etwas Größeres hat er in seinem ganzen Leben nie geleistet. Was ich beim Schreiben und beim Spielen vor der Kamera besonders lustig fand: Seine persönliche Sicherheit ist ihm völlig egal, und immer noch schlägt er alle anderen in seinen Bann. So beginnt ein Abenteuer in einer Dimension, die nicht einmal er sich vorstellen kann.“

      Die Überredungskünste, die Gary aufwendet, um die anderen für die Sauftour an Bord zu holen, haben laut Pegg „beim Schreiben richtig Spaß gemacht. Als Schauspieler freut es mich immer besonders, wenn ich tagelang nur Dialoge sprechen darf. Gary geht mit Peter reichlich ruppig um, er schmeichelt Oliver, fordert Steven heraus, und Andy wird von ihm emotional erpresst. Wenn es dann um das Schreiben der Actionszenen geht, halte ich mich selbst zurück und überlasse Edgar das Feld. Der Kampf im Beehive ist zum Beispiel wirklich außergewöhnlich. Edgar hat schon früher mit Stunt Coordinator Brad Allan gearbeitet und kann sich gut ausmalen, wie fantasievoll Brad diese Szenen gestaltet.“

      Eddie Marsan, der die Rolle des Peter übernimmt, sagt begeistert: „Was Produktionsdesigner Marcus Rowland und sein Team mit dem Beehive-Set geleistet haben, ist echt fantastisch. Jeden Tag haben wir das Set in Kleinholz verwandelt, und dann haben sie es wieder aufgebaut, damit wir es aus einem anderen Kamerawinkel drehten konnten. Und wir haben es wieder kurz und klein geschlagen.“

      Bis direkt vor den Aufnahmen trainierten die Schauspieler intensiv, um sich auf die Kampfsequenzen vorzubereiten. So konnten sie ihren Rollen gerecht werden und trotzdem bei allen Stunts die nötige Sicherheit gewährleisten. Marsan lobt Allans Team, das das Skript genau analysierte und „bei den Kämpfen die Eigenarten jeder Figur berücksichtigte, damit sie sich auch in der heißesten Auseinandersetzung von den anderen absetzt. Wie die einzelnen Filmhelden kämpfen, ergibt sich aus einer bestimmten Logik – sie sind nicht alle gleich gewandt und geübt, und das wissen die Zuschauer zu schätzen.“

      Rosamund Pike übernimmt die Rolle der Sam – sie sagt: „Mir gefällt vor allem die Szene, in der Gary wirklich handgreiflich wird, aber dennoch stets darauf achtet, dass sein Bier nicht überschwappt.“

      Wright erklärt: „Natürlich muss man für die Action-Szenen mehr Zeit einplanen, um die Stunts überzeugend hinzubekommen. Aber auch bei den komischen und den Dialogszenen ziehen wir das Tempo an, was den Schauspielerleistungen zugute kommt. Als Richtschnur für die Action gilt: Diese Jungs verfügen über keine Superkräfte – das gehört nicht zur Geschichte. Wir dachten ständig an Jackie Chans ‚Drunken Master‘-Filme, in denen seine Geschicklichkeit beim Kämpfen in dem Maß zunimmt, wie er sich immer stärker betrinkt. Die Jungs trinken sich Mut an, und wir stellten uns die Helden vor, die im Verlauf der Handlung immer unerschrockener und tatsächlich tollkühn werden. Brad Allan hat jahrelang mit Jackie Chan gearbeitet und trainiert, bringt also bei der Inszenierung dieser Szenen eine irre Dynamik und großen Erfindungsreichtum mit ein. Doch im Grunde ging es mir darum, den Zuschauern den Eindruck zu vermitteln, dass solch eine Kneipenschlägerei auch jederzeit im Pub an der Ecke ausbrechen könnte.“

      Dennoch kam es Martin Freeman, der den Oliver spielt, so vor, als ob „das Stuntteam aus einem anderen Universum stammt. Es muss einfach so sein, weil es sich ja um einen Film von Edgar und Simon handelt … Ich habe mich jedenfalls bereit erklärt, einige Stunts selbst auszuführen, und bei den choreografierten Kämpfen habe ich mich ganz wacker geschlagen. Aber über einen Tisch geschleudert werden? Das habe ich dann doch dem Stuntman überlassen.“
      Wright stellt fest: „Viele unserer Darsteller lassen sich grundsätzlich nicht doubeln. Ihre Gesichter kann man in den Szenen sehr genau erkennen.“

      Dazu Frost: „Als ich endlich kapiert hatte, dass Brads erstaunliche Stuntleute offenbar desto mehr Spaß an der Sache haben, je stärker ich zuschlage, habe ich die Kampfszenen wirklich genossen. Meine Lieblingssequenz ist der Beehive, wo ich mit Barhockern um mich schlage. Simon und ich wollten die Stuntleute beeindrucken.“

      „Die beiden haben mich wirklich überzeugt“, staunt Pike. „Nick ist besonders flink mit seinen Füßen, und Simon kann mit seinem Gesicht ungeheuer viel anstellen.“

      Die Action-Szenen warfen einen langen Schatten voraus: Pegg musste „schon sieben Monate vor Drehstart mit dem Training beginnen, als ich noch ‚Star Trek Into Darkness‘ drehte. Ich wollte Gary wie einen dieser Rockstars spielen, die wir alle kennen: schon im Rentenalter, aber trotzdem sehnig und fit. Da denkt man: ‚Wie kriegt der das mit seinem Stoffwechsel hin?‘„
      Wright fügt hinzu: „Gary ist rücksichtslos, aber nur er hat überhaupt einen Plan. Die anderen kümmern sich nicht darum und sind einfach Mitläufer. Gary entwickelt eine unerwartete Tatkraft, als die Dinge völlig aus dem Ruder laufen, und trotz schier unüberwindlicher Hindernisse macht er einfach weiter. Er ist unerbittlich, und die anderen lassen sich von ihm mitreißen.“

      Beim Verfassen des Drehbuchs zu THE WORLD’S END achteten die beiden Autoren ständig darauf, den Zuschauer nicht aus den Augen zu verlieren. Pegg kommentiert: „Edgar und ich geben dem Publikum gern Hinweise darauf, wie sich die Handlung entwickeln könnte, welche Verbindungen sich ergeben – das wird subtil angedeutet. Immer wieder werfen wir den Zuschauern kleine Häppchen hin, und Details werden vorbereitet, die später in der Story aufgelöst werden. Dadurch bekommt der Film einen fast interaktiven Charakter und macht mehr Spaß. Denn wir wissen, wie intelligent die Zuschauer sind, und wir nehmen sie ernst.“

      Fellner bestätigt, dass THE WORLD’S END auf „einem sehr gut konstruierten, urkomischen Skript beruht, das ich für noch ausgeklügelter halte als ihre früheren Filme. Die Zuschauer werden sich bestens unterhalten, selbst wenn sie die ersten beiden Filme nicht kennen oder auch die Anspielungen an die Genre-Filme nicht identifizieren. Aber wer diese Hinweise und Andeutungen versteht, wird sich prächtig amüsieren, und genau darin liegt ein wesentlicher Grund dafür, warum sich eine so große Fangemeinde um dieses Team geschart hat.“

      Die langjährigen Fans werden den neuen Film als Teil 3 der von Pegg als „Blut- und Eiskrem-Trilogie“ bezeichneten Reihe erkennen – Wright nennt sie die „Drei Geschmacksrichtungen: Cornetto“-Trilogie. „Edgar ist Cineast und nennt die Trilogie gern so“, sagt Pegg. „Er verbeugt sich damit vor Krzysztof Kieslowski und dessen Trilogie ‚Drei Farben‘. Edgar hat ein Cornetto [gerade in Großbritannien ist dieses Eis besonders beliebt] in ‚Shaun of the Dead‘ untergebracht, und in ‚Hot Fuzz‘ haben wir das Eis etwas deutlicher ins Bild gerückt, um uns selbst zu zitieren.“
      Wright verrät: „In ‚Shaun of the Dead‘ taucht Cornetto-Eiskrem deswegen auf, weil ich damit während meines Studiums nach durchzechten Nächten meinen Kater kurieren konnte. Und es war einfach lustig, dass Ed (Nick Frost) am Sonntagmorgen unbedingt ein Eis haben wollte. Es tauchte dann im nächsten Film wieder auf, weil wir bei der Premiere von ‚Shaun of the Dead‘ Cornettos gratis bekamen – also überlegten wir uns, dass es wieder Gratis-Eis geben würde, wenn Cornetto auch in ‚Hot Fuzz‘ eine Rolle spielt. Aus irgendwelchen Gründen hat das aber nicht geklappt, und ich fühlte mich richtig schlecht behandelt, als das Gratis-Eis ausblieb. Aber zu diesem Zeitpunkt war es schon zu spät.“

      Pegg fährt fort: „Daher entstand plötzlich zwischen den beiden Filmen eine Verbindung. Also ließen wir uns nicht lumpen und bauten das Cornetto auch in THE WORLD’S END ein. Das ist nicht gerade subtil, aber hoffentlich wissen es die Fans zu würdigen.“

      „Simon, Edgar, Nira und ich achten stets darauf, dass die Fans nicht zu kurz kommen“, sagt Nick Frost. „Sie schätzen unseren Humor und unsere Vorliebe für Genrefilme und Schlägereien. Wenn man wie wir in allen drei Filmen Kneipen besucht, muss man letztlich immer mit gewalttätigen Auseinandersetzungen rechnen – das ist so normal wie die Frage, welchen Notausgang man im Brandfall benutzt. Und welche Chips am Tresen angeboten werden.“
      Abgesehen von solchen entscheidenden Fragen werden die treuen Fans des Teams besonders zu würdigen wissen, dass Frost im neuen Film „eine deutlich komplexere Figur spielen darf“, wie Pegg die Rolle des Andy beschreibt. „Die Beziehung zwischen Nick und mir gestalten wir diesmal spürbar anders. Andy ist kein ergebener Gefolgsmann, ja er ist sogar Garys schärfster Kritiker, in dem sich eine Menge Wut aufgestaut hat. Andy hat Newton Haven verlassen, weil der Heimatort ihn an die Enttäuschungen der Vergangenheit erinnert.“

      Wright sagt: „Nick ist diesmal gegen den Typ besetzt – was sich wunderbar bewährt hat. Als Simons Sparringspartner in THE WORLD’S END tritt er besonders heftig in Erscheinung. Es bringt Spaß, die eingefahrenen Beziehungen der früheren Filme aufzumischen und durcheinanderzuwirbeln.“

      „Ich bekam die erste Skriptfassung zur selben Zeit wie die anderen zu lesen und habe dann eigene Vorschläge eingebracht“, verrät Frost. „Ich habe den Andy etwas Frost-iger gestaltet – er bekommt von mir ein paar Streusel auf den Zuckerguss. Andy ist verheiratet, ein echter Familienmensch und erfolgreicher Partner in einer Anwaltskanzlei. Er hält gar nichts davon, dass Gary an eben der Stelle weitermachen möchte, wo die beiden damals auseinandergegangen sind. Doch dass Gary ihn damals im Stich gelassen hat, verfolgt Andy bis zum heutigen Tag. Und jetzt führt kein Weg daran vorbei: Er muss nach Newton Haven zurückkehren und sich der Situation stellen.“
      Fellner meint: „Diesmal unterscheiden sich diese Figuren völlig und sind meilenweit voneinander entfernt. Nick und Simon sind als Leinwandteam so sympathisch, weil man gern mit ihnen zusammen ist – wir würden sie liebend gern in die Kneipe begleiten. Einige Leute würden sicher auch gern mit ihnen ins Bett gehen. Das steht zwar nicht auf meiner Prioritätenliste, aber charismatisch sind sie allemal. Auch in den Drehpausen sorgen sie immer für eine angenehme Stimmung, und sie arbeiten unglaublich professionell – was besonders für mich als Produzenten ein reines Vergnügen ist.“

      Park kommentiert: „Schon seit den Anfängen in der TV-Serie ‚Spaced‘ verbindet die beiden eine innige Männerfreundschaft. Simon und Nick inspirieren sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Ich erinnere mich noch an die erste Leseprobe von ‚Shaun of the Dead‘: Ich sah, wie Tim und Eric einander vielsagende Blicke zuwarfen nach dem Motto: ‚Ja, das wird funktionieren.‘ Bei ‚Spaced‘ haben sich Simon und Nick bereits als Duo vorgestellt. Jeder weiß genau, was der andere denkt. Die Chemie stimmt – sie ist ihnen angeboren.“
      „Im Privatleben ist die Freundschaft zwischen mir und Simon wohl noch nie so intensiv gewesen wie heute“, sagt Frost. „Sie hat sich weiterentwickelt, was bei den Figuren in THE WORLD’S END durchaus nicht der Fall ist.“

      Dass Gary und Andy sich unter den ehemaligen Mitschülern behaupten müssen, wirkte sich positiv auf die Arbeit am Skript und die Produktion aus. Dazu Frost: „Ich musste mich mehr anstrengen, um nicht in der Menge unterzugehen.“

      Park ergänzt: „Simon und Edgar wussten genau, wen sie sich als weitere Partner wünschten. Sie schrieben die Rollen diesen Kollegen auf den Leib.“

      Pegg bestätigt: „Tatsächlich hatten wir diese Schauspieler so intensiv vor Augen, dass wir oft ‚Eddie Marsan‘ statt ‚Pete‘ geschrieben haben. Wir wollten diese Kollegen ins Boot holen, weil sie die besten ihres Fachs sind. Und so bekamen wir 40-jährige Männer, die sich unglaublich kindisch aufführen können.“

      Marsan berichtet: „Martin Freeman hat ein Gedächtnis wie ein Lexikon, vor allem in Musik kennt er sich aus – er inszenierte also ständig ein Quiz für uns, in dem wir uns bewähren mussten. Wir haben reichlich herumgeblödelt – immerhin wurden wir doch dafür bezahlt, in Kneipen zu gehen. Der Scherzkeks der Clique war Nick Frost.“
      „Manchmal waren sie wirklich albern. Da musste man sie schon zur Ordnung rufen!“, erinnert sich Wright.

      Zwar imitierte das Leben nicht immer die Kunst, aber die Kameradschaft am Set entwickelte sich als natürliche Folge der sorgfältig entwickelten Beziehungen im Skript. Paddy Considine übernahm die Rolle des Steven – er meint: „Die Filmhelden sind noch längst nicht so erwachsen, wie sie gern glauben möchten. Das kann jeder Zuschauer nachempfinden. Sehr komisch, aber durchaus auch nachvollziehbar ist die Gruppendynamik, die sich ihrer wieder bemächtigt: Instinktiv verfallen sie wieder in ihr Teenager-Verhalten. Steven wollte gern der Anführer der Gruppe sein, schaffte es aber nie, weil sein ‚künftiger Rockstar‘-Kollege Gary ihn immer übertrumpft hat. Obwohl Steven sich seit damals weiterentwickelt hat, steigt dieses alte Gefühl doch wieder in ihm hoch und äußerst sich in seinem Groll.“

      Wright würdigt Considine, der „das sensible Schoßhündchen ebenso spielen kann, wie er bei den Balgereien kräftig austeilt – Paddy zeigt in den Action-Szenen eine großartige Leistung.“
      Considine und Freeman waren schon früher mit dem Team aufgetreten, während Marsan allen bestens bekannt ist, seit er in den unterschiedlichsten Filmen großartige Leistungen zeigt. Dazu Pegg: „Weil wir Eddies schauspielerisches Talent kennen, trauten wir ihm eine Komödie wie unsere durchaus zu. Es ist eine Wonne, ihn als Peter zu erleben.“
      Wright ergänzt: „Ich hatte Eddie bereits mehrfach getroffen und wusste, wie komisch er sein kann. Als ich die Rolle für ihn schrieb, hatte ich ihn in ‚Vera Drake – Frau und Mutter‘ vor Augen – auch dort spielt er einen lieben und treuen Kerl.“

      Marsan definiert THE WORLD’S END als „Film über die Midlife-Crisis, in der man sich neu definieren möchte. Das machen die Jungs gerade durch, so wie es letztlich uns allen ergeht. Die Komik ergibt sich dann aus den ungewöhnlichen, extremen Umständen, in die sie geraten. Peter ist das Mauerblümchen der Gruppe. Im Verlauf der Handlung muss er viel Mut aufbringen und sein Selbstwertgefühl entwickeln, denn im Grunde fühlt er sich immer noch so unsicher wie als Teenager. Ein Schauspieler muss viel Können und Geschick mitbringen, um so clever geschriebene und komische Rollen zu spielen. Und das Timing erfordert eine Art Choreografie. Ich wollte gern mit Leuten arbeiten, die diese Disziplinen beherrschen, weil ich von ihnen lernen kann. Nick, Simon und Edgar bilden ein hervorragendes Team.“

      Er fährt fort: „Wenn wir Schauspieler jünger wären, würde das zum Wettbewerb zwischen uns ausarten, weil wir alle vom Starstatus träumen würden. Doch inzwischen sind wir verheiratet, haben Kinder, verdienen unseren Lebensunterhalt und können es uns leisten, einander zu unterstützen. Wir fühlen uns wohl in dieser Gemeinschaft und haben das nötige Selbstbewusstsein, was die Arbeit angeht.“

      Considine, der Marsan in dem gefeierten Film „Tyrannosaur“ inszeniert hat, berichtet: „Ich hatte eine Zeit lang genug von der Schauspielerei, aber die Arbeit an THE WORLD’S END hat mich wieder damit versöhnt. Edgar ist ein sehr selbstbewusster Regisseur, und wenn man mit großzügigen Leuten arbeitet, lernt man immer etwas dazu. Bei diesem Film haben mich ganz unterschiedliche Energien beeinflusst – zum Beispiel, wenn man Simon von der Leine lässt.“
      „Gary ist für Simon eine geniale Rolle – ein Wirbelwind aus Enthusiasmuns und Verdrängung“, sagt Freeman. „Als er und Edgar mir erzählten, wen sie sonst noch auf ihrer Wunschliste für die Freunde hatten, war ich sofort bereit, in dieser Clique den Oliver zu spielen.“
      Wright berichtet: „Die Rolle haben wir speziell für Martin geschrieben, doch sie setzt sich aus den Eigenschaften etlicher meiner Freunde zusammen … mit denen ich immer noch befreundet bin.“
      Dazu Freeman: „Mir gefällt, was das Skript über Freundschaft aussagt: Wie man sie verlieren kann und sich dann bemüht, sie zu kitten. Unter den fünf Freunden ist Oliver der abgehobenste. Das war immer so. Er wirkte arrogant und träumte schon zu Schulzeiten davon, an der Wall Street zu reüssieren. Früher als alle anderen besaß er ein Handy, und heute trägt er sein Bluetooth ganz ohne Ironie. Das hat mit mir selbst wenig zu tun – also war ich als Schauspieler gefragt.“
      Das gilt auch für Rosamund Pike – besonders in den vielen Szenen, in denen getrunken wird, wie sie gesteht: „Was unsere fröhliche Schar vor der Kamera pichelte, enthielt keinen Alkohol, sondern ein interessantes Gebräu – meines Wissens eine Vanille-Limonade mit einem Schuss Zitrone.“
      Working Title lud Pike zu einer Leseprobe des Skripts mit allen Beteiligten ein – sie übernahm die Rolle von Olivers jüngerer Schwester Sam, die allein durch ihre Existenz dafür sorgte, dass Oliver in der Gruppe stets willkommen war. So ergab sich, dass Pikes Leistung während dieser Probe für ihre feste Rolle im Ensemble sorgte. Pegg erinnert sich: „Anschließend hieß es: ‚Dass sie gut ist, wussten wir ja. Aber sie ist wirklich gut!‘ Zunächst brachte sie ihr Baby zur Welt, denn die Dreharbeiten begannen erst acht Monate später, und dabei überraschte sie uns dann auch mit ihrer Kampfkunst.“

      Pike berichtet: „Ich war auf das Kratzen, An-den-Haaren-Ziehen und Rempeln natürlich vorbereitet. Die Balgereien und die Stunts sind ein Kapitel für sich und besonders cool. Das brachte sogar noch mehr Spaß als die Schwertkämpfe, die ich in anderen Filmen absolviert habe, denn diesmal wird die Ultra-Brutalität mit Ultra-Komik kombiniert. Mich haben schon die früheren Filme des Teams amüsiert, und ich wusste, was Edgar als Regisseur leisten kann – in Kameramann Bill Pope findet er einen perfekten Partner. Bei der Lektüre des Skripts habe ich ständig gelacht. Wir können uns alle gut vorstellen, ehemalige Mitschüler wiederzutreffen – und eben auch den Typen, der sich nicht weiterentwickelt hat. Wer sich nicht in eine solche Person hineinversetzen kann, ist wahrscheinlich selbst so ein Typ. Vielleicht sagen die Leute das ja auch über mich …“

      „Ros fragte mich: ‚Wer ist das Vorbild für meine Rolle?‘“, berichtet Wright. „Und ich erzählte ihr, dass ich bei Sam an eine Ex-Freundin von mir gedacht habe. Ros fragte, ob wir noch Kontakt hätten. Obwohl wir vor mittlerweile etwa 21 Jahren mal zusammen waren, sind wir heute tatsächlich immer noch befreundet. Also hat sich Ros mit ihr in ihrem Heimatort zum Essen verabredet – offenbar hat das beiden sehr viel Spaß gebracht. Ich weiß nicht, worüber sie gesprochen haben, und will es auch gar nicht wissen. Doch Ros sagte mir anschließend: ‚Ja, ich hab’s kapiert.‘ Sie spielt die Rolle wunderbar – hoffentlich ist meine Ex damit zufrieden. Ros arbeitet akribisch nach der Stanislawski-Methode – sie hat tatsächlich einen halben Liter unseres Film-Biers getrunken. Sie brachte sich intensiv in die Action-Szenen ein und fragte: ‚Warum kann ich diese Einstellung nicht selbst spielen?‘, statt es der Stuntfrau zu überlassen.“

      Dazu Pike: „Ich hatte bisher mit keinem der Kollegen gearbeitet, aber alle nahmen mich mit offenen Armen auf – es kam nie vor, dass sich jemand in den Pausen in seinen Wohnwagen oder den Umkleideraum verzog.“

      „Wir saßen oft zusammen und starrten auf Rosamunds makellose Pfirsich-Alabasterhaut. Dann pflegten wir ihr ein Ständchen zu singen“, berichtet Frost.
      Pegg ergänzt: „Sie kam in diese von Männern dominierte Gruppe und fühlte sich sofort ganz wie zu Hause. Wenn Edgar seine Darsteller nicht bereits von früheren Filmen her kennt, nimmt er sich ein wenig mehr Zeit für sie, damit sie sich am Set wohlfühlen.“

      Die Atmosphäre an Edgar Wrights Sets ist laut Pegg davon geprägt, dass „wir mit einem Perfektionisten arbeiten. Immer wieder staune ich über Edgars Naturtalent und sein großes Filmwissen. Er hat sich als Filmemacher weiterentwickelt und ist auch im technischen Bereich ein überragender Fachmann.“

      Eric Fellner kommentiert: „Dieser Regisseur weiß genau, was er will – welchen Kamerawinkel und welche Einstellungen.“





      Nira Park bestätigt: „Als ich meinen ersten Film mit Edgar machte, verstanden wir uns sofort, weil wir einen ähnlichen Humor haben – und weil wir beide ungern Kompromisse eingehen, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Am vierten Tag wurde es ziemlich spät, und ich wies ihn darauf hin, aber er antwortete: ‚Diese Einstellung mache ich noch.‘ Das tat er, und er hatte Recht damit, weil die Szene tatsächlich viel besser wurde. Er weiß ganz genau, was nötig ist, damit die Szene funktioniert.“

      Mit Kameramann Bill Pope hatte der Regisseur bereits bei „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ zusammengearbeitet – seitdem wollte er ihn wieder ins Team holen: „Es gibt nur wenige Kameraleute, die Action derart gut drehen können, aber auch bei den Aufnahmen mit den Schauspielern überzeugen. Bill bringt eine Menge Erfahrung mit – er hat wirklich alles schon einmal ausprobiert, aber er gibt mir nie das Gefühl: ‚Kenn ich, weiß ich, war ich schon.‘ Er begeistert sich für jede Szene und bringt eine Menge Ideen ein. Wir haben uns sofort ohne viele Worte verständigt und sind inzwischen gute Freunde. Mir war klar, dass er die britischen Schauplätze besonders filmisch ins Bild bringt – vor allem, wenn er als amerikanischer Kameramann englische Pubs filmt.“

      Als feststand, dass Pope an Bord kam, kämpfte Wright dafür, „den Film auf 35mm-Film zu drehen. Ich will gar nichts gegen die Digitalkameras sagen, aber wir haben ‚Shaun of the Dead‘ und ‚Hot Fuzz‘ auf 35mm gedreht, und das wünschte ich mir auch für THE WORLD’S END. Den Prolog – die Szene im Jahr 1990 – filmten wir auf 16mm.“

      Als Regiekollege kommentiert Considine: „Ich schätze an Edgar, dass er den Film bereits fertig im Kopf hat. Er kennt sich mit der Technik aus, weiß, wie man die Kamera platziert. Aber wichtig ist, dass er auch die Darstellerleistungen zu schätzen weiß – er möchte, dass die Schauspieler ihn zum Lachen bringen.“

      Weil das Skript schon lange vor den Dreharbeiten abgeschlossen war, machte es Wright zu seiner Aufgabe, während der Proben in der Vorbereitungsphase „die Szenen wie ein Theaterstück zu proben. Am Set wird wenig improvisiert.“

      Der Regisseur bat die Hauptdarsteller, sich mit jenen jüngeren Darstellern zusammenzusetzen, die ihre Rollen als Teenager spielen. Der Bewegungstrainer Cal McCrystal arbeitete mit allen zehn Darstellern, machte Mimik-Übungen mit ihnen und koordinierte körperliche Eigenarten, die eine Brücke zwischen beiden Handlungszeiten bilden. Wright erinnert sich: „Wir machten eine ‚Spiegel‘-Übung, in der die jüngeren Schauspieler die älteren nachahmen, und es war sehr lustig, sie beim Imitieren zu beobachten.“

      Auch Choreografin Litza Bixler konzipierte Bewegungsabläufe – sie überwachte die Statisten vor Ort sowie die von Agenturen engagierten Komparsen, Tänzer und Stuntleute. Bixler war bereits bei „Shaun of the Dead“ in ähnlicher Funktion dabei, und wieder bat Wright sie, die Bewegungsabläufe der Menschenmengen vor der Kamera so zu dirigieren, dass sie seinen Vorstellungen entsprachen.
      Manche Gastdarsteller werden die Zuschauer sehr überaschen, und viele andere tauchen in THE WORLD’S END auf, weil sie es sich nicht nehmen lassen wollten, nach „Shaun of the Dead“ und/oder „Hot Fuzz“ wieder dabei zu sein. Zu den Darstellern, die in allen drei Filmen aufgetreten sind, zählen Rafe Spall, der für einen Drehtag freimachte und eine kleine Rolle übernahm; Wrights Regiekollege Garth Jennings; und ein berühmter Darsteller, der nur zu hören, aber nicht zu sehen ist. Dazu Park: „Diese Nebendarsteller gehören zur Familie.“

      Mehr noch als auf der Besetzungsliste finden sich im Mitarbeiterteam altgediente Crew-Mitglieder der früheren Filme. Produktionsdesigner Marcus Rowland hat alle Wright-Filme mitgestaltet und kam schon früh an Bord. Er merkte bei der Lektüre des Drehbuchs, „dass das Budget nur reichen würde, wenn wir uns im Studio auf die allerwichtigsten Kneipen-Sets konzentrierten. Das waren die mit den größten Schauwerten, auf denen wir Szenen filmen konnten, die an einem Originalschauplatz niemals möglich wären: wenn nämlich Wände versetzt werden müssen, damit die Kamera genug Platz findet, oder wenn Sets mit Sollbruchstellen präpariert werden, durch die dann ein Auto brettern kann … An Originalschauplätzen verbieten sie uns meist solche Spielereien! Wenn es in den Pubs eher um Dialoge geht oder wenn die Helden sich in einer Kneipe nur kurz aufhalten, dann haben wir das in echten Pubs gedreht. Im Skript wird erwähnt, dass die Pubs generell ihren Charme und ihre individuelle Atmosphäre verlieren, weil sie heute alle einheitlich eingerichtet werden und sich zum Verwechseln ähnlich sehen. Entsprechend haben wir sie fast alle im gleichen Dekor gestaltet.“

      Wright sagt dazu: „Wir erleben in Großbritannien, dass die Pubs der Jahrhundertwende mit schicken Schildern und edlen Menüs aufgepeppt werden. Häufig sind solche Elemente in allen Pubs gleich. Wird hier die Kultur nivelliert? Oder beklagen sich die Leute über den Verlust einer Atmosphäre, die im Grunde gar nicht so besonders war? Simon und ich wollten beide Auffassungen vorstellen: Gary findet nur verklärende Worte für seine Heimatstadt, während die anderen keine so romantischen Erinnerungen haben.“

      Grafiken, Schilder und Logos in und um Newton Haven wurden sorgfältig gestaltet, weil sie im Skript eine Rolle spielen und manchmal auch die Handlung beeinflussen. „Selbst die Zapfhähne und Bierdeckel haben wir individuell gestaltet“, sagt Rowland.

      Was die von Frazer Churchill verantworteten visuellen Effekte angeht, vertritt Wright den Grundsatz, dass „die besten Effekte aus einer Kombination von realen Bildern und digitalen Effekten bestehen. Obwohl die Handlung in THE WORLD’S END ins Surreale abgleitet, gestalteten Frazer und sein Team die Effekte doch so realistisch wie möglich. Wir haben die Szenen real auf dem Set gedreht und dann digital ergänzt. So konnten die Darsteller immer auf etwas reagieren, obwohl sie sich in der Blickachse und in ihren Bewegungen etwas einschränken mussten. Die digitalen Effekte lassen sich heute derart perfekt gestalten, dass die Filmemacher einfach nicht mehr die Geduld aufbringen, am Set Spezialeffekte zu verwenden. Wir konnten unsere Fantasie zwar einbringen, haben aber alles am Set durchgespielt. Unsere Bösewichte sind eine Mischung aus halb-kaputten Actionfiguren, mit denen ich als Kind gespielt habe, und Plakatfiguren aus Science-Fiction-Filmen wie John Carpenters „The Thing“ (1982) und der Originalversion von „Die Frauen von Stepford“ (1975 von Bryan Forbes inszeniert). Für das Team stellte ich eine Rolle mit Szenen aus Vorbildern zusammen, zum Beispiel Ray Harryhausens animierte Skelette aus „Jason und die Argonauten“, die mich wirklich inspiriert haben.“

      Am Set sprach sich Wright regelmäßig mit allen Abteilungsleitern ab, zu denen auch Cutter Paul Machliss gehörte. Er wurde vor allem gebraucht, als die Kampfsequenzen gedreht wurden. Dazu Wright: „Direkt am Set zu schneiden ist besonders bei großen Szenen wichtig, denn da geht es nicht darum, möglichst viele Skriptseiten pro Tag zu filmen.“

      Der Schnitt wurde auch mit Music Supervisor Nick Angel abgesprochen – er ist ebenfalls ein langjähriger Mitarbeiter im Team. Pegg übernahm Angels Namen für seine Rolle in „Hot Fuzz“. Dazu Pegg: „Garys Soundtrack orientiert sich an der Popmusik der Jahre 1989 bis 1993. Das ist eine bunte Mischung, die wir dann mit Steven Prices Filmmusik kombinieren.“

      Wright erklärt: „Bei dem Soundtrack mit der damaligen Musik handelt es sich laut Skript um eine Kassette, die Gary zusammengestellt hat und ständig im Auto hört – aber die Musik durchzieht den gesamten Film. Als Simon und ich das Drehbuch schrieben, stellten wir etwa 300 Songs aus den Jahren 1989 bis 1993 zusammen, die wir nach dem Zufallsprinzip gemischt ständig laufen ließen. Das sorgte für die richtige Stimmung. In unseren Teenagerjahren gab es viele tolle Songs, und die Titel, die wir im Film verwenden, tragen dem Rechnung.“

      Ob mit musikalischer Begleitung oder nicht – die Action-Szenen wurden bereits am Set geschnitten, und Machliss stellte die Szenen schnell zusammen. Dadurch konnte Edgar Wright die Schauspieler besser dirigieren, die Action präzise abstimmen und den Drehplan einhalten.
      Simon Pegg staunt: „Nach der Einstellung treten wir hinter die Kamera und können die Szene schon Sekunden später in den Film eingefügt anschauen. Wir haben fast vier Wochen lang nur nachts gedreht, aber diese Arbeitsweise hat uns die Energie geliefert, weiterzumachen und durchzuhalten.“

      Die meisten Nachtaufnahmen entstanden an Originalschauplätzen in Letchworth Garden City in Hertfordshire. Mit umfangreicher Unterstützung durch die Gemeinde filmte das Team sowohl Außen- als auch Innenaufnahmen in der historisch und architektonisch bedeutenden Stadt – erstmals wurde dort ein großer Film gedreht. Simon Pegg und Nick Frost waren den Anwohnern sehr dankbar und nahmen sich während des Drehs die Zeit, an der jährlichen Lichterzeremonie teilzunehmen, mit der die Weihnachtssaison eröffnet wird. Gedreht wurde dann auch in einem weiteren geschichtsträchtigen Ort in Hertfordshire: Welwyn Garden City.

      Hinzu kommen Aufnahmen im Gunnersbury Park in West-London; im Blue-Fin-Gebäude in Southwark/London; und im Bahnhof High Wycombe, wo die Szene entstand, in der Gary seine wiedervereinten Freunde abholt, um mit ihnen nach Newton Haven zu fahren.

      In Hertfordshire befinden sich außerdem die berühmten Elstree Studios, in denen Filmklassiker wie die erste „Star Wars“-Trilogie gedreht wurden. In diesen Studiohallen drehte das Team wochenlang Szenen auf speziell für den Film gebauten Sets. „Als Filmfan war es für mich ein besonderes Privileg, diese heiligen Hallen zu betreten – von der Arbeit dort ganz zu schweigen. Ich habe das als großes Glück empfunden, und es hat mich sehr bewegt.“

      Abschließend sagt Nick Frost: „Im Vergleich mit allen Dreharbeiten, die ich mit Simon und Edgar erlebt habe, waren dies eindeutig die lustigsten.“

      Eddie Marsan kommentiert: „Die Zuschauer werden mit THE WORLD’S END sicher einen schönen Kinoabend verbringen, weil sie sich in Peter oder Gary oder Andy oder Oliver oder Steven wiedererkennen. Auch das jüngere Publikum wird sich mit ihnen identifizieren, weil es genau in dem Alter ist, an das sich unsere Filmhelden gerade zu erinnern versuchen. Und diese Filmhelden werden von wirklich heißen Darstellern gespielt.“


      DARSTELLER





      Schauspieler/Drehbuchautor SIMON PEGG (Gary King) gelang sein Durchbruch mit der Sitcom „Spaced“ auf Channel 4. Mit Jessica Hynes schrieb er die Serie, in der er unter der Regie von Edgar Wright auch auftrat. Die zweite Staffel war bereits in Auftrag gegeben, bevor die erste überhaupt ausgestrahlt wurde. Die Serie wurde in der Kategorie Beste Sitcom für den British Comedy Award nominiert, und Pegg erhielt eine Nominierung als Newcomer. Nominiert wurde die Serie auch in Montreux, für den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) sowie für den International Emmy.

      Mit Regisseur Edgar Wright schrieb Pegg das Drehbuch zum Kinofilm „Shaun of the Dead“, in dem er mit „Spaced“-Kollege Nick Frost Hauptrollen spielte. Die Zombie-Geschichte erreichte Platz 2 der britischen Kino-Charts und feierte auch in den USA einen beachtlichen Erfolg. Im Rahmen der Evening Standard British Film Awards gewann Pegg den Peter Sellers Award. Der Film wurde für zwei Preise der BAFTA nominiert – darunter in der Kategorie Britischer Film des Jahres. Er gewann den British Independent Film Award (BIFA) für das Beste Drehbuch.

      Nachdem Pegg sich im Kampf gegen Zombies, auf Preisverleihungen und in den USA bewährt hatte, schrieb er mit Regisseur Edgar Wright die Supercop-Action-Komödie „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“, in der er wieder neben Nick Frost die Hauptrolle spielte. Der Film platzierte sich beim Start in Großbritannien auf Platz 1 der Charts und war ein Hit in den USA. Pegg wurde als Darsteller für den Empire Award nominiert, der Fim gewann den Preis als Beste Komödie und wurde in dieser Kategorie auch mit dem britischen National Movie Award ausgezeichnet.
      Mit Nick Frost schrieb er das Science-Fiction-Abenteuer „Paul – Ein Alien auf der Flucht“, in dem die beiden von Greg Mottola inszeniert wurden. Der Film gewann als Beste Komödie den National Movie Award. Pegg verfasste auch das Skript zu „Run, Fatboy, Run“, in dem er die Hauptrolle unter der Regie von David Schwimmer spielte.

      Hauptrollen spielte er auch neben Tom Cruise in J.J. Abrams’ „Mission: Impossible III“ und Brad Birds „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ sowie „Star Trek“ und „Star Trek Into Darkness“, beide inszeniert von J.J. Abrams.

      Hinzu kommen John Landis’ „Burke & Hare – Wir finden immer eine Leiche“; Crispian Mills und Chris Hopewells „Die fürchterliche Furcht vor dem Fürchterlichen“; Robert B. Weides „New York für Anfänger“; und Peter Chelsoms aktueller „Hector and the Search for Happiness“, in dem Pegg neben seiner THE WORLD’S END-Partnerin Rosamund Pike die Titelrolle übernimmt.

      Als Sprecher und Motion-Capture-Darsteller wirkte er in der „Ice Age“ –Serie und – zusammen mit Nick Frost – in Steven Spielbergs „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ mit. Hinzu kommt 2014 für Focus Features und LAIKA Anthony Stacchis und Graham Annables „The Boxtrolls“.

      Neben „Spaced“ gehörte Pegg zum Ensemble der Sitcom „Faith in the Future“ und „Asylum“, seiner ersten Zusammenarbeit mit Edgar Wright und Jessica Hynes. Gastrollen übernahm er unter anderem in den Serien „Doctor Who“ und „I’m Alan Partridge“. Mit seinem Auftritt in der Sketch-Serie „Big Train“ wurde er in der Kategorie Beste Entertainment Performance für den Royal Television Society Award nominiert. Außerdem wirkte er in der klassischen Miniserie „Band of Brothers – Wir waren wie Brüder“ mit.


      Bekannt wurde NICK FROST (Andy Knightley) als Mike Watt in der preisgekrönten Channel-4-Sitcom „Spaced“ – darin spielte er eine Rolle, die er ursprünglich erfunden hatte, um seinen besten Freund Simon Pegg zu unterhalten. In der Serie trat Frost erstmals unter der Regie von Edgar Wright auf. Das Trio verantwortete dann auch die Hit-Filme „Shaun of the Dead“ – der Frost den Fangoria Chainsaw Award und eine Nominierung für den British Independent Film Award einbrachte – und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“.

      Seitdem zählt Frost zu den gefragtesten britischen Darstellern. Er moderierte seine eigenen Serien „Danger! 50,000 Volts!“ und „Danger! Incoming Attack!“ auf Channel 5, trat in der Channel-4-Sitcom „Black Books“ auf und übernahm Hauptrollen in der BBC-Sketch-Comedy-Serie „Man Stroke Woman“ sowie in der BBC2-Sci-Fi-Comedy-Serie „Hyperdrive – Der Knall im All“.
      Weitere Kinofilme: Rupert Sanders’ Blockbuster „Snow White and the Huntsman“; Richard Curtis’ „Rock Radio Revolution“, ebenfalls für Working Title; Julian Jarrolds „Kinky Boots – Man(n) trägt Stiefel“; Mark Palanskys „Penelope“; Nick Moores „Wild Child – Erstklassig zickig“; und Joe Cornishs preisgekrönter „Attack the Block“. Als Hauptdarsteller und Tänzer tritt er demnächst neben Rashida Jones in James Griffiths’ „Cuban Fury“ auf, zu dem er auch die Original-Storyidee lieferte und bei dem er die ausführende Produktion übernimmt.

      Mit Simon Pegg schrieb Frost das Drehbuch zu Greg Mottolas „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ für Working Title. Er übernahm auch eine Hauptrolle und wurde damit für den britischen National Movie Award nominiert. Frost und Pegg stellten dann Hergés beliebte Detektive Thomson & Thompson in Steven Spielbergs Motion-Capture-Epos „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“ dar. Bei Anthony Stacchis und Graham Annables kommendem „The Boxtrolls“ für Focus Features und LAIKA sind sie als Sprecher beteiligt.

      Seine Hauptrolle in Jeremy Loverings BBC-Verfilmung von Martin Amis’ Roman „Gierig“ (deutscher Buchtitel; Original: Money) wurde von den Kritikern und auch dem Autor gepriesen. Demnächst übernimmt Frost neben Olivia Colman und Ophelia Lovibond die Titelrolle in der in den 1960er-Jahren spielenden Sky-Atlantic-TV-Serie „Mr. Sloane“, die Robert B. Weide schreibt und inszeniert.


      Als Darsteller gehörte PADDY CONSIDINE (Steven Prince) bereits in der Action-Komödie „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ zum Team von THE WORLD’S END-Regisseur Edgar Wright und den Darstellern Simon Pegg und Nick Frost.

      Als Autor/Regisseur gewann er den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) für „Dog Altogether“ mit Peter Mullan in der Hauptrolle; der Film wurde als Bester Kurzfilm ausgezeichnet. Einen weiteren Preis der BAFTA gewann er mit seinem Debüt als Spielfilm-Autor/Regisseur „Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte“ in der Kategorie Herausragendes Debüt eines britischen Autors, Regisseurs oder Produzenten. „Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte“ gewann den British Independent Film Award (BIFA) als Bester Film, für die Beste Darstellerin (Olivia Colman) sowie den Douglas Hickox Award (für Considine). Weitere Nominierungen verbuchte er für die Produktion, Regie, Darsteller (Peter Mullan) und Nebendarsteller (Eddie Marsan). Hinzu kommen Nominierungen für den Spirit Award und den Preis der Writers’ Guild of Great Britain (britische Gewerkschaft der Autoren); der Evening Standard British Film Award für die Beste Darstellerin Olivia Colman; und auf dem Sundance Film Festival der Jurypreis für Olivia Colman und Peter Mullan sowie der Regiepreis (in der Kategorie Dramatisches Weltkino) für Considine.
      Als Co-Autor war er an Shane Meadows‘ „Blutrache – Dead Man’s Shoes“ beteiligt. Mit Meadows war er zuvor in „A Room for Romeo Brass“ aufgetreten. „Blutrache – Dead Man’s Shoes“ brachte ihm BIFA-Nominierungen als Autor und als Darsteller ein; außerdem eine Nominierung der Londoner Filmkritiker für seine Darstellung sowie den Evening Standard British Film Award als Bester Darsteller. „Blutrache – Dead Man’s Shoes“ war zudem in der Kategorie Herausragender britischer Film des Jahres für den Preis der BAFTA nominiert. Mit Meadows trat Considine dann auch in „Le Donk & Scor-zay-zee“ auf.

      Weitere Filme: Jim Sheridans „In America“, dessen gesamtes Ensemble für den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Darsteller) nominiert wurde; Ron Howards „Das Comeback“; Stephen Woolleys „Stoned“; Michael Winterbottoms „24 Hour Party People“; Richard Ayoades „Submarine“; Ol Parkers „Now Is Good – Jeder Moment zählt“ mit Dakota Fanning und Olivia Williams; die Titelrolle in „The Half Life of Timofey Berezin“ / auch: „Pu-239“, geschrieben und inszeniert von Scott Z. Burns; Paul Greengrass’ „Das Bourne Ultimatum“ mit Matt Damon; und James Marshs „Yorkshire Killer 1980“ in der „Red Riding“-Trilogie.

      Autor/Regisseur Pawel Pawlikowskis „My Summer of Love“ brachte Considine eine BIFA-Nominierung als Nebendarsteller ein. Für den Filmemacher war er bereits in „Last Resort“ aufgetreten – mit dieser Leistung gewann er den Darstellerpreis auf dem Filmfestival in Thessaloniki. „My Summer of Love“ erhielt zwei Evening Standard British Film Awards; den Hauptpreis auf dem Edinburgh International Film Festival; und den Preis der BAFTA als Herausragender britischer Film des Jahres.

      Considine stammt aus Burton-Upon-Trent und war auch in Christopher Morris’ BAFTA-preisgekröntem Kurzfilm „My Wrongs 8245-8249 and 117“ zu sehen.


      MARTIN FREEMAN (Oliver Chamberlain) begeistert Zuschauer und Kritiker mit seinen vielseitigen Darstellungen in Komödien, dramatischen Filmen und Fantasy-Abenteuer-Epen.
      Aktuell war er als J.R.R. Tolkiens tapferer Titelheld Bilbo Beutlin in Peter Jacksons „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ zu sehen, der weltweit über eine Milliarde Dollar umsetzte. Mit dieser Leistung gewann er als Bester Darsteller den Empire Award. Bilbos Geschichte wird im Dezember 2013 mit Jacksons „Der Hobbit – Smaugs Einöde“ und im Dezember 2014 mit „Der Hobbit – Hin und zurück“ fortgesetzt.

      Freeman gewann kürzlich den Preis der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) und erhielt eine Emmy-Nominierung für seine Darstellung des John Watson in der britischen TV-Serie „Sherlock“, in der er neben Benedict Cumberbatch die Hauptrolle spielt. Zwei Staffeln wurden bisher ausgestrahlt, eine dritte ist in Produktion.

      Zu seinen weiteren Fernsehauftritten zählen die Hauptrolle des Jim in der hochgelobten britischen Originalversion der Serie „The Office“ mit Ricky Gervais, die ihm Nominierungen für den Preis der BAFTA und für den British Comedy Award einbrachten; eine Hauptrolle in der Serie „Hardware“, mit der er als Bester Komiker die Goldene Rose gewann; und Joe Wrights BAFTA-preisgekrönte Miniserie „The Last King“ / auch: „Charles II: The Power & the Passion“ an der Seite seines THE WORLD’S END-Kollegen Eddie Marsan.

      Freeman machte seine Ausbildung an der Central School of Speech & Drama unter dem Dach der University of London. Zu seinen umfangreichen Bühnenauftritten zählen am Royal National Theatre Matthew Warchus‘ Inszenierung „Volpone“ und Jonathan Kents Inszenierung „Mutter Courage und ihre Kinder“; Sean Holmes‘ Inszenierung „Komödianten“ mit der Oxford Stage Company; Bob Balabans Inszenierung „The Exonerated“ in den Riverside Studios; Dominic Cooks Pulitzer-preisgekrönte Inszenierung „Clybourne Park“ am Royal Court Theatre; und William Kerleys Inszenierung „Jump to Cow Heaven“, die 1997 auf dem Edinburgh Festival den Hauptpreis gewann.
      Er wirkte in Richard Curtis’ „Tatsächlich… Liebe“ mit, der sich zum internationalen Kultfilm entwickelt hat. Hinzu kommen Hauptrollen in Garth Jennings’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ und Jake Paltrows „The Good Night“, letzterer mit THE WORLD’S END-Partner Simon Pegg; Debbie Isitts improvisierte Komödien „Confetti – Heirate lieber ungewöhnlich“ und „Der Weihnachtsmuffel“; Justin Theroux‘ „Dedication“; Peter Greenaways „Nightwatching – Das Rembrandt-Komplott“ in der Rolle des Malers Rembrandt; und Anthony Minghellas „Breaking & Entering – Einbruch und Diebstahl“.

      Freeman hat mit THE WORLD’S END-Regisseur Edgar Wright bereits „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ gedreht.


      EDDIE MARSANs (Peter Page) unvergesslicher Auftritt neben Sally Hawkins in Mike Leighs „Happy-Go-Lucky“ brachte ihm als Bester Nebendarsteller den British Independent Film Award (BIFA) sowie den Preis der US-Filmkritiker ein. Zuvor erhielt er den BIFA-Preis für seine Leistung neben Imelda Staunton, Phil Davis und Alex Kelly in Leighs „Vera Drake – Frau und Mutter“.
      Eine weitere BIFA-Nominierung brachte ihm sein Auftritt neben Olivia Colman in „Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte“ ein, der von seinem THE WORLD’S END-Partner Paddy Considine geschrieben und inszeniert wurde.

      In Marsans umfangreicher Filmografie finden sich Steven Spielbergs „Gefährten“; Martin Scorseses „Gangs of New York“; Alejandro González Iñárritus „21 Gramm“ mit Benicio Del Toro; Terrence Malicks „The New World“; J.J. Abrams’ „Mission: Impossible III“ an der Seite seines THE WORLD’S END-Kollegen Simon Pegg; Isabel Coixets „Das geheime Leben der Worte“; Neil Burgers „The Illusionist – Nichts ist wie es scheint“; James McTeigues „V wie Vendetta“; Peter Bergs „Hancock“ mit Will Smith; Richard Linklaters „Ich & Orson Welles“ als John Houseman; Julian Jarrolds „Red Riding: In the Year of the Lord 1974“ aus der „Red Riding“-Trilogie; J Blakesons „Spurlos – Die Entführung der Alice Creed“, der Marsan in der Kategorie Bester Darsteller eine Nominierung für den Evening Standard British Film Award einbrachte; Rupert Sanders’ Blockbuster „Snow White and the Huntsman“; Bryan Singers „Jack and the Giants“; und Guy Ritchies zwei „Sherlock Holmes“-Filme – Marsan spielte Inspector Lestrade an der Seite von Robert Downey Jr. und Jude Law.
      Der gebürtige Brite machte eine Druckerlehre, bevor er Schauspieler wurde. Er absolvierte seine Ausbildung an der Mountview Academy of Theatre Arts und an der Academy of the Science of Acting & Directing (ASAD) bei deren Gründer Sam Kogan. Zu Marsans Bühnenauftritten am National Theatre zählen Roger Michells Inszenierung „Die Heimkehr“ und Howard Davies’ „Chips With Everything“. Hinzu kommt die Titelrolle in Guy Retallacks Tourneeinszenierung „Richard III.“.
      Im TV-Bereich trat Marsans in Joe Wrights Fernsehfilm „Bodily Harm“ und in der Miniserie „The Last King“ / auch: „Charles II: The Power & the Passion“ auf – letztere mit seinem THE WORLD’S END-Partner Martin Freeman. Gastrollen übernahm er in Serien wie „Criminal Justice“ und „The Bill“; und eine Hauptrolle in der Serie „Get Well Soon“. Im Sommer 2013 ist er neben Liev Schreiber und Jon Voight in einer Hauptrolle der Serie „Ray Donovan“ zu sehen, die in den USA auf dem Sender Showtime erstausgestrahlt wird.

      Mit 21 Jahren spielte ROSAMUND PIKE (Sam Chamberlain) gleich nach ihrem Abschluss an der Oxford University ihre erste wichtige Filmrolle neben Pierce Brosnan und Halle Berry als Bond-Girl in Lee Tamahoris „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“. Mit dieser Leistung gewann sie als Nachwuchsdarstellerin den Empire Award. Es folgte für Working Title Joe Wrights „Stolz & Vorurteil“, der ihr eine Nominierung der Londoner Filmkritiker einbrachte. Neben Johnny Depp trat sie in Laurence Dunmores „The Libertine – Sex, Drugs & Rococo“ auf und gewann damit den British Independent Film Award (BIFA). Weitere Nominierungen für den BIFA und den Preis der Londoner Filmkritiker erhielt Pike für ihre Leistungen in Nigel Coles „We Want Sex“ und Lone Scherfigs „An Education“. Letzterer brachte ihr gemeinsam mit dem gesamten Ensemble auch eine Nominierung der Screen Actors Guild Award (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Darsteller) ein.

      Mit ihrem Auftritt neben Paul Giamatti in Richard J. Lewis’ „Barney’s Version“ wurde sie für den Preis der Londoner Filmkritiker, den kanadischen Filmpreis Genie sowie für den Satellite Award nominiert. Hinzu kommen Jeremy Podeswas „Fugitive Pieces“, mit dem Pike ebenfalls für den Genie Award nominiert wurde; Gregory Hoblits „Das perfekte Verbrechen“ mit Ryan Gosling; Jonathan Mostows „Surrogates – Mein zweites Ich“ mit Bruce Willis; Christopher Landons „Burning Palms“; Oliver Parkers „Johnny English – Jetzt erst recht“ mit Rowan Atkinson; David Frankels „The Big Year“ mit Owen Wilson; Jonathan Liebesmans „Zorn der Titanen“ mit Sam Worthington; Christopher McQuarries „Jack Reacher“ mit Tom Cruise; und aktuell Pascal Chaumeils „A Long Way Down“ nach dem Roman von Nick Hornby. Derzeit dreht sie Peter Chelsolms „Hector and the Search for Happiness“ mit Simon Pegg aus THE WORLD’S END.

      Schon als Teenager wurde Pike ins Ensemble des National Youth Theatre aufgenommen. Regelmäßig kehrt sie auf die Bühne zurück – zuletzt mit der britischen Tourneeinszenierung „Hedda Gabler“. Begeisterte Kritiken bekam sie für ihre Hauptrolle in „Hitchcock Blonde“, geschrieben und inszeniert von Terry Johnson. Weitere Hauptrollen spielte sie in „Gaslicht“ am Old Vic Theater und neben Judi Dench in „Madame de Sade“ am Wyndhams Theatre. Auf dem Bildschirm war sie unter anderem in Miranda Bowens Miniserie „Women in Love“ zu sehen.


      FILMEMACHER






      EDGAR WRIGHT (Regie) hat sich vom ehrgeizigen jungen Film-Freak zu einem der gefragtesten Film-Freaks der Branche entwickelt.
      Er stammt aus dem englischen Somerset und drehte schon als Teenager Kurzfilme auf 8mm. Viele weitere Kurzfilme drehte er mit einer Video-8-Kamera, die er in einem Komödienwettbewerb mit seinem Film „I Want to Get Into the Movies“ gewann – es handelte sich um eine animierte Allegorie über Rampen für Rollstühle.

      Im Alter von 20 Jahren inszenierte er auf 16mm den No-Budget-Film „A Fistful of Fingers“ mit seinen Teenager-Freunden. Dieser britische Western kam gegen jede Chance in die Kinos und ebnete ihm den Weg zum Paramount Comedy Channel. Dort inszenierte Wright die Sketch-Show „Mash and Peas“ mit den späteren „Little Britain“-Stars Matt Lucas und David Walliams; sowie die Sitcom „Asylum“ mit seinen späteren Partnern Simon Pegg und Jessica Hynes.

      Er war immer noch Anfang 20, als er etliche BBC-Komödienserien wie „Merry-Go-Round“, „Is It Bill Bailey?“, „Murder Most Horrid“, „Sir Bernard’s Stately Homes“ und „French & Saunders“ inszenierte.
      Bekannt wurde Wright in Großbritannien als Regisseur zweier Staffeln von „Spaced“ auf dem Channel 4. Als Darsteller und Autoren waren Simon Pegg und Jessica Hynes beteiligt. Die Serie gewann zwei British Comedy Awards und erhielt Nominierungen für den Preis der British Film and Television Academy (BAFTA) und den International Emmy Award. Im Lauf der Jahre entwickelte sie sich zur Kultserie, und 2008 ging das Trio auf US-PR-Tour zum Start der DVD.

      Auf diesem Fundament entwickelten die Filmemacher 2004 den Spielfilm „Shaun of the Dead“, den Wright inszenierte und mit Simon Pegg schrieb, der mit „Spaced“-Kollege Nick Frost die Hauptrollen übernahm. Die Zombie-Liebeskomödie von Working Title erwies sich als Überraschungshit, wurde für zwei Preise der BAFTA nominiert (darunter in der Kategorie Herausragender britischer Film des Jahres) und gewann den British Independent Film Award (BIFA) für das Drehbuch. Das Magazin Time nahm ihn in die Liste der 25 Besten Horrorfilme aller Zeiten auf. „Shaun of the Dead“ gewann den Empire Award als Bester britischer Film und den Saturn Award (US-amerikanischer Filmpreis der Academy of Sciene Fiction, Fantasy and Horror Films) als Bester Horrorfilm. Original-Zombie-Meister George Romero bezeichnete ihn sogar als seinen „liebsten Zombie-Film“.

      Dann folgte die Action-Komödie „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“, den Wright ebenfalls inszenierte und mit Simon Pegg schrieb, der wieder mit Nick Frost die Hauptrollen übernahm. Die Working-Title-Produktion hielt sich drei Wochen lang auf Platz 1 der britischen Kino-Charts und setzte weltweit 90 Millionen Dollar um. Als Beste Komödie gewann der Film den National Movie Award und den Empire Award.

      Wright inszenierte den Trailer des nicht existierenden Films „Don’t“ für Quentin Tarantinos und Robert Rodriguez‘ Epos „Grindhouse“. Für Produzent Peter Jackson und Regisseur Steven Spielberg schrieb er mit Steven Moffat und Joe Cornish „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn“.

      Dann inszenierte er „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“, eine einmalige Mischung aus Romanze, Komödie, Action und Fantasy, die er auch produzierte und mit Michael Bacall schrieb. Als Vorlagen dienten die Comicromane von Bryan Lee O’Malley. Michael Cera übernahm die Titelrolle neben Nachwuchsstars wie Brie Larson, Ellen Wong und Aubrey Plaza. Das Drehbuch wurde für den Bradbury Award der Science Fiction and Fantasy Writers of America nominiert. Der Film gewann unter anderem den Empire Award und den Comedy Central Comedy Award für die Beste Regie; zwei Scream Awards; den Media Award der Gay and Lesbian Alliance Against Defamation (US-amerikanische Organisation); und zwei Satellite Awards, darunter für den Besten Film – Komödie/Musical.

      Als ausführender Produzent betreute Wright Joe Cornishs Spielfilmregiedebüt „Attack the Block“; und Ben Wheatleys gefeierten „Sightseers“ mit Alice Lowe und Steve Oram – die beiden Darsteller sind auch in THE WORLD’S END wieder dabei.
      2011 erhielt Wright bei der Verleihung der Empire Awards den Inspiration Award.

      NIRA PARK (Produktion) gründete 1995 Big Talk Pictures und produzierte beide Staffeln zu Edgar Wrights preisgekrönter Komödienserie „Spaced“ mit Simon Pegg und Jessica Hynes; alle drei Staffeln der zweifach mit dem Preis der British Film and Television Academy (BAFTA) ausgezeichneten Sitcom „Black Books“; und die komisch-dramatische Serien „Free Agents – Zweisam einsam“.

      Aufgrund des Erfolgs von „Spaced“ entwickelte und produzierte Park 2004 den Kinohit „Shaun of the Dead“ und arbeitete dabei erneut mit Simon Pegg und Edgar Wright zusammen. Im Rahmen der BAFTA-Preise wurde sie damit für den Carl Foreman Award nominiert. Das Branchenblatt Variety nahm sie in die Liste „10 Produzenten, auf die man achten sollte“ auf. 2006 produzierte sie Ringan Ledwidges Spielfilmdebüt „Gone – Lauf um dein Leben“ für Working Title Films und Universal Pictures.

      Als Edgar Wrights Produktionspartnerin drehte sie mit ihm und Simon Pegg „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ (2007); und sie produzierte seinen „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ mit Michael Cera, der beim Start im August 2010 enthusiastische Kritiken bekam.
      Als ausführende Produzentin war Park für BBC Three an mehreren Staffeln der erfolgreichen Sitcom „Him & Her“ und für Channel 4 an der Serie „Friday Night Dinner“ beteiligt, die Robert Popper schrieb und produzierte. Im Dezember 2010 wurde sie bei der Verleihung der britischen Women in Film and TV Awards zur Produzentin des Jahres gekürt.

      Aktuell folgten sehr unterschiedliche Spielfilme. 2011 startete für Working Title/Universal Greg Mottolas „Paul – Ein Alien auf der Flucht“, an dem Simon Pegg und Nick Frost als Autoren und Hauptdarsteller mitwirkten. Es folgte Joe Cornishs Spielfilmdebüt „Attack the Block“. Der Film gewann etliche Preise, darunter den Publikumspreis in Sitges, auf dem Festival South by Southwest in Austin, auf dem Latin American Film Festival und auf dem Fantasia International Film Festival. Ben Wheatleys „Sightseers“ wurde 2012 auf dem internationalen Filmfestival in Cannes mit einer Spezialvorstellung während der Quinzaine des Réalisateurs uraufgeführt und gewinnt nach wie vor internationale Preise.

      Der Psycho-Horrorfilm „In Fear“, den Jeremy Lovering schrieb und inszenierte, entstand für StudioCanal/Film4 und läuft im August 2013 an. Die Uraufführung fand 2013 während des Sundance Film Festivals statt.

      Nach der Fertigstellung von THE WORLD’S END arbeitet Park an der Endfertigung von James Griffiths‘ Tanz-Komödie „Cuban Fury“ mit Nick Frost in der Hauptrolle. Der britische Start folgt im Januar 2014.


      Working Title Films wird von TIM BEVAN und ERIC FELLNER (Produktion) seit 1992 gemeinsam geleitet und zählt zu den führenden Produktionsfirmen der Welt.
      Seit der Gründung 1983 hat Working Title knapp 100 Filme produziert und weltweit an die sechs Milliarden Dollar umgesetzt. Die Filme gewannen zehn Oscars® (für Tom Hoopers „Les Misérables“; „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“; Joel und Ethan Coens „Fargo – Blutiger Schnee“; Shekhar Kapurs „Elizabeth“ und „Elizabeth – Das goldene Königreich“; und Joe Wrights „Abbitte“ und „Anna Karenina“), 35 Preise der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) sowie Preise auf den internationalen Filmfestivals in Cannes und Berlin.

      Bevan und Fellner wurden mit zwei der höchsten Filmpreise für britische Filmemacher geehrt: dem Michael Balcon Award für Hervorragende Beiträge zum Kino bei der Verleihung der Orange British Academy Film Awards und dem Alexander Walker Film Award bei der Verleihung der British Film Awards der Tageszeitung Evening Standard. Außerdem erhielten sie beide den Orden Commander of the Order of the British Empire (CBE).

      Working Title arbeitet nach wie vor erfolgreich mit Filmemachern wie den Coen-Brüdern, Richard Curtis, Stephen Daldry, Paul Greengrass, Ron Howard, Edgar Wright und Joe Wright sowie mit Schauspielern wie Rowan Atkinson, Cate Blanchett, Colin Firth, Nick Frost, Hugh Grant, Keira Knightley, Simon Pegg, Emma Thompson und anderen zusammen.

      Zu den unterschiedlichen Working-Title-Produktionen zählen neben den schon erwähnten auch Mike Newells „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“; Richard Curtis’ „Tatsächlich… Liebe“; Roger Michells „Notting Hill“; beide „Bean“-Filme (inszeniert von Mel Smith und Steve Bendelack); Edgar Wrights „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“; Paul und Chris Weitz’ „About a Boy oder Der Tag der toten Ente“; Sydney Pollacks „Die Dolmetscherin“; beide „Bridget Jones“-Filme (unter der Regie von Sharon Maguire und Beeban Kidron); Joe Wrights „Stolz & Vorurteil“; Baltasar Kormákurs „Contraband“ mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale; beide „Die zauberhafte Nanny“-Filme (inszeniert von Kirk Jones und Susanna White); beide „Johnny English“-Filme (unter der Regie von Peter Howitt und Oliver Parker); Tomas Alfredsons „König, Dame, As, Spion“ mit Gary Oldman; Asif Kapadias „Senna“, die erste abendfüllende Working-Title-Dokumentation über den legendären Rennfahrer Ayrton Senna; Paul Greengrass’ „Flug 93“; und Ron Howards „Frost/Nixon“.

      Der Erfolg von Stephen Daldrys Spielfilm „Billy Elliot – I Will Dance“ wurde auf der Bühne mit „Billy Elliot The Musical“ fortgesetzt – Regie führte ebenfalls Stephen Daldry, Buch und Songtexte stammten von Lee Hall. Die Musik komponierte Elton John. Die Inszenierung gewann 76 internationale Theaterpreise und läuft derzeit sehr erfolgreich in London, Toronto und auf der US-Tournee. Drei Jahre lang lief sie am Broadway, und 2009 gewann sie zehn Tonys, darunter als Bestes Musical und für die Beste Regie. Zuvor lief das Stück in Sydney, Melbourne, Chicago und Seoul. Über sieben Millionen Zuschauer haben es weltweit gesehen.

      Zur aktuellen Working-Title-Staffel gehören John Crowleys „Closed Circuit“ mit Eric Bana und Rebecca Hall; Hossein Aminis „The Two Faces of January“ mit Viggo Mortensen, Kirsten Dunst und Oscar Isaac; Richard Curtis’ „Alles eine Frage der Zeit“ mit Rachel McAdams, Domhnall Gleeson und Bill Nighy; und Ron Howards „Rush“ mit Chris Hemsworth und Daniel Brühl.


      SIMON PEGG (Drehbuch) siehe „Darsteller“.

      EDGAR WRIGHT (Drehbuch) siehe „Regie“

      BILL POPE, ASC (Kamera) wurde in der Branche und bei den Kritikern bekannt als Kameramann von „Gefesselt“ und „Matrix“ der Wachowski-Geschwister. Mit seiner Leistung verbuchte er Nominierungen für den Independent Spirit Award und den Preis der British Film and Television Academy (BAFTA).

      Mit den Regisseuren drehte er auch die beiden „Matrix“-Sequels. Renommiert ist er auch aufgrund seiner Filme mit Regisseur Sam Raimi, „Darkman“, „Armee der Finsternis“, „Spider-Man 2“ und „Spider-Man 3“; und mit Barry Sonnenfeld, darunter „Men in Black 3“ und andere Projekte, die sie bereits während des Studiums an der New York University drehten.
      Als Kameramann verantwortete Pope auch Amy Heckerlings „Clueless – Was sonst!“ und Trey Parkers und Matt Stones „Team America“.

      Er drehte als Kameramann Musikvideos für Stars wie Sting und Peter Gabriel, inszenierte aber auch selbst Musikvideos für Künstler wie Chris Isaak und Metallica.

      Mit THE WORLD’S END-Regisseur Edgar Wright arbeitete Pope bereits an „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“.


      MARCUS ROWLAND (Produktionsdesign) arbeitete mit dem THE WORLD’S END-Team unter Regisseur Edgar Wright an der TV-Serie „Spaced“ und den Spielfilmen „Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ und „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“. Mit Letzterem wurde Rowland für den Satellite Award nominiert.

      Sein Beitrag zu Joe Cornishs „Attack the Block“ brachte ihm 2011 auf dem International Festival of Young Cinema in Turin eine besondere Erwähnung ein.
      Rowland arbeitet weiterhin im Werbebereich für einen großen Kreis von britischen und internationalen Kunden.

      PAUL MACHLISS, ACE (Schnitt) arbeitete mit Regisseur Edgar Wright zunächst an beiden Staffeln der TV-Serie „Spaced“ und schnitt später zusammen mit Jonathan Amos für den Regisseur „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“. Mit dieser Leistung wurden Amos und er für den Eddie, den Preis des Cutterverbands American Cinema Editors (ACE), sowie für den Preis der Online Film Critics Society nominiert. Außerdem gewannen sie den Preis der Filmkritiker in San Diego.
      Der gebürtige Australier lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Großbritannien. Er schnitt dort viele der beliebesten Sitcoms, darunter die mit dem Preis der British Film and Television Academy (BAFTA) ausgezeichneten Serien „Black Books“, „Peep Show“ und „The IT Crowd“, letztgenannte mit Chris O’Dowd, Katherine Parkinson und Richard Ayoade; sowie Episoden zu gefeierten Serien wie „The Hour“.

      Immer wieder arbeitet Machliss mit renommierten britischen Komödienregisseuren, -autoren und -darstellern zusammen: Dylan Moran, Peter Serafinowicz, Paul King, Ricky Tomlinson, Paul Kaye und Simon Pegg aus THE WORLD’S END, um nur einige zu nennen.
      Zu seinen zahlreichen Dokumentationen gehören die Musikfestival-Auftritte und Live-Konzerte von Künstlern wie Led Zeppelin, Diana Krall und den Pet Shop Boys.


      GUY SPERANZA (Kostüme) arbeitet derzeit an Peter Chelsoms „Hector and the Search for Happiness“, in dem Simon Pegg und Rosamund Pike nach THE WORLD’S END erneut gemeinsam auftreten.

      Zu seinen Spielfilmen zählen Jon Bairds „Cass – Legend of a Hooligan“ und seine Filmversion von Irvine Welshs Roman „Filth“ mit James McAvoy und Jamie Bell; sowie Nirpal Bhogals „Sisters‘ Hood – Die Mädchengang“ und Gary Loves „Sugarhouse“ jeweils mit Ashley Walters in der Hauptrolle. Er betreute auch etliche Kurzfilme der Regisseure Tony Grisoni und Peter Cattaneo.
      Speranza begann seine Laufbahn 2000 als Assistent in der Kostümabteilung und arbeitete an bedeutenden Filmen wie Lee Tamahoris „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“ und Marc Forsters „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“; Christopher Nolans „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ jeweils mit Kostümdesignerin Lindy Hemming; Paul und Chris Weitz’ „About a Boy oder Der Tag der toten Ente“; Mike Leighs „Vera Drake – Frau und Mutter“; Louis Leterriers „Kampf der Titanen“; und zwei Harry-Potter-Filmen unter der Regie von Alfonso Cuarón und David Yates jeweils mit Kostümdesignerin Jany Temime.

      JANE WALKER (Make-up und Frisuren) arbeitet seit Jahren mit Regisseur Edgar Wright sowie den Stars und dem Team von THE WORLD’S END zusammen – sie war für Make-up und Frisuren der Spielfilme „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis“ sowie der TV-Serie „Spaced“ verantwortlich.

      In dieser Funktion betreute sie auch Produzentin Nira Parks Spielfilme „Attack the Block“ (Regie Joe Cornish) und „Cuban Fury“ (Regie James Griffiths) sowie die TV-Serien „Black Books“ and „Free Agents – Zweisam einsam“. Hinzu kommt Parks „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ (Regie Greg Mottola), bei dem sie für Nick Frosts und Simon Peggs Make-up und Frisuren zuständig war. In diesen Funktionen betreute sie Pegg auch bei Robert B. Weides „New York für Anfänger“.
      Für Working Title kümmerte sich Walker um die Darsteller Samantha Barks und Sacha Baron Cohen beim Dreh von Tom Hoopers preisgekröntem Superhit „Les Misérables“. Hinzu kommen Stephen Sommers’ zwei „Die Mumie“-Filme mit Brendan Fraser, Rachel Weisz und John Hannah.
      Walker machte ihren Abschluss und ein Aufbaustudium in Bildhauerei am Duncan of Jordanstone College of Art. Im britischen TV-Bereich arbeitet sie seit über zehn Jahren für die BBC, aber auch an der Serie „Vera“ mit Brenda Blethyn und als persönliche Maskenbildernin für Anna Massey bei Richard Curson Smiths TV-Film „Pinochet’s Last Stand“, in dem Massey als Margaret Thatcher auftrat.

      STEVEN PRICE (Musik) ist Komponist und Musiker.
      Seine Leidenschaft für die Musik entdeckte er schon früh: mit fünf Jahren begann er Gitarre zu spielen. Sein Musikstudium an der Cambridge University absolvierte er mit Auszeichnung. Er arbeitete im Londoner Studio von Gitarrist/Produzent Andy Gill (Gang of Four), für den er programmierte, Streicher arrangierte und neben Künstlern wie Michael Hutchence und Bono auf Alben als Musiker auftrat.

      Als Programmierer, Arrangeur und Musiker arbeitete er auch für den Filmkomponisten Trevor Jones. Zusätzliche Musiken schrieb er für Projekte wie Roger Donaldsons „Thirteen Days“; Stephen Norringtons „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“; Frank Coracis „In 80 Tagen um die Welt“; die TV-Serie „Dinotopia“; und Tamra Davis’ „Not a Girl“, bei dem er als Gitarrensolist mit dem London Symphony Orchestra musizierte.

      Eine Empfehlung der Abbey Road Studios brachte ihn mit Howard Shore zusammen – Price arbeitete mit dem Oscar-preisgekrönten Komponisten als Musik-Cutter an Peter Jacksons Trilogie „Der Herr der Ringe“. In derselben Funktion betreute er Christopher Nolans „Batman Begins“ – gemeinsam mit seinen Cutter-Kollegen wurde er damit für den Golden Reel Award nominiert. Hinzu kommt Prices erstes Projekt mit THE WORLD’S END-Regisseur Edgar Wright, „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“, bei dem er auch mit dem Filmkomponisten Nigel Godrich zusammenarbeitete. Außerdem profitierte er in seiner Entwicklung von seiner Teamarbeit mit Hans Zimmer, James Newton Howard, Harry und Rupert Gregson-Williams, Patrick Doyle, George Fenton, Dario Marianelli und Anne Dudley.

      Price komponierte Musik für Werbekampagnen in Großbritannien und den USA. Nachdem er zusätzliche Musiken zu Richard Curtis’ „Radio Rock Revolution“ geliefert hatte, schrieb er die Originalmusik zu Joe Cornishs Überraschungserfolg „Attack the Block“ und gewann damit den Preis der Filmkritiker in Austin sowie einen Preis auf dem Katalonischen internationalen Filmfestival in Sitges.

      Aktuell lieferte Price den Score zu einem der mit größter Spannung erwarteten Filmen dieses Jahres: Alfonso Cuaróns „Gravity“ mit Sandra Bullock und George Clooney.


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