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The Program - Um jeden Preis [Lance Armstrong - Biopic (3)]

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    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Emily.

      The Program - Um jeden Preis [Lance Armstrong - Biopic (3)]

      Ja, es sind ganze drei Filme mit Armstrongs Story in Entwicklung. Eines davon ist Stephen Frears' Variante, produziert von StudioCanal und Working Title Films. Und es ist der erste Film mit einem Hauptdarsteller und sogar einem Foto von ihm: Ben Foster als Lance Armstrong.



      Quelle: comingsoon.net

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GregMcKenna“ ()

      Deutscher Trailer.




      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      Neuer deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      02. Oktober 2020


      patri-x schrieb:

      So sehr ich Ben Foster auch schätze, aber dieser Arschstrong hat es absolut nicht verdient, dass sein Leben verfilmt wird!! Und dann auch noch 3x... Wo sind wir denn hier eigentlich?


      Auch wenn dein Beitrag schon ziemlich alt ist, so ist das ein guter Aufhänger für meinen Text ;-). Ich habe den Film vorgestern gesehen und Armstrong kommt alles andere als gut weg.

      Ich liebe es, die Tour de France zu schauen, und als Armstrong dabei war, war ich auch dabei (und dann verlor ich das Interesse, weil es mit ihm langweilig wurde, bin jetzt aber wieder voll dabei, sofern es die Arbeit zulässt 8o ).

      Wie dem auch sei, ich hatte immer ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Armstrong: Zum einen hatte er (vor Bekanntmachung des Dopings) unheimlich viel Symbolkraft. Krebs, es sah nicht gut aus, und zack kommt er wie Phoenix aus der Asche und holt sich die Tour gleich 7 Mal. Diese Story war super.

      Ihn selber fand ich immer sehr unsympathisch, er wirkte immer so, als könne er nicht lachen. Und das hat Foster absolut gut rübergebracht, diese Mimik, bei der man sich fragt, ob Armstrong jetzt nur einen Schlaganfall hat oder wirklich versucht zu lächeln. Und das Make Up hat auch alles richtig gemacht, denn die Ähnlichkeit haben sie gut hinbekommen.

      The Program ist ein Film, der Armstrong noch unsympathischer erscheinen lässt, auch wenn auf die Krebserkrankung und damit verbundene Motivationen eingegangen wird. Wie systematisch das alles war, ist schockierend. Und wie bereit man war, Grenzen zu überschreiten, ist absolut krass. Und dann eben direkt wieder dieses "aber der Sport, wir lieben unseren Sport und möchten diesem nicht schaden" und auch gerne das "aber ich habe eine Krebsstiftung". Ohnehin stellt The Program die Frage, was dem Sport mehr schadet: Aufdeckung, damit jeder schockiert ist, oder aber Geheimhaltung, was einem sauberen Sport im Weg steht?

      An mancher Stelle des Films geht es vielleicht etwas zu schnell, aber für sowas muss man wohl dann doch entsprechende Bücher lesen, wenn man es wirklich im Detail geliefert bekommen will. Etwas mehr Tiefe hätte ich mir dennoch gewünscht.

      Ist auf jeden Fall ein interessanter und kurzweiliger Film, der trotz aller wahren Begegebenheiten zu unterhalten weiß.