Star Wars: Die letzten Jedi [engl. Star Wars: The Last Jedi] (Episode VIII)

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    Es gibt 3.872 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von -Makaveli-.

      dna111 schrieb:

      ich finde, dass es mit der ernste star wars film ist

      Dann sind 2 verschiedene Fassungen im Umlauf. Ich muss somit die andere gesehen haben. Gaga-Gags, teilweise ohne Ende. Alleine schon was da alles auf Lukes Einsamen Felsen los ist, das wäre die perfekte Inspiration für ein Spoof-Movie vom ZAZ-Trio ("Die Nackte Kanone"). :P


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      Selten einen Film erlebt der so spaltet und so unterschiedlich aufgenommen wird.

      Wenn ich sehe dass über die Hälfte der Wertungen hier bei der Umfrage über 8/10 Punkte verteilt haben.

      Pro lese ich oftmals dass er ernst und konsequent ist und neue Impulse mit sich bringt. Vielleicht liegts an den modernen Sehgewohnheiten oder ich werde einfach alt, aber ich sehe alles genau umgekehrt:

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      Die Ernsthaftigkeit geht durch die bekannte Methode verloren etwas ernst aufzubauen und dann mit aprupten Humor genau das Gegenteil zu bewirken. Dafür gibt's auch nen Fachbegriff, aber mir fällt der nicht mehr ein. Genau diesen Fehler machen auch die aktuellen Marvel Filme. Bauen eine Szene episch auf wie etwa die Entwicklung eines Helden sich der Aufgabe zu stellen und dann kommt plötzlich eine witzige und peinliche Szene und macht alles kaputt. Wie etwa das Telefonat am Anfang der Flucht in Episode 8. Das nenne ich selbst jetzt gerne den Guardians of the Galaxy Effekt. Passiert so auch zum Beispiel bei Dr. Strange. In Star Wars nimmt man der Bedrohung so jegliche Ernsthaftigkeit und die Bösewichte werden als Witzfiguren abgestempelt.
      Theme konsequent. Konsequent wäre es gewesen Fin bei der Aufopferungsszene sterben zu lassen. Geht natürlich nicht weil der Charakter nicht weiß ist. Hätte nur für böses Blut gesorgt bei den ganzen Aktivisten. Stattdessen baut man hier die dümmste Liebes Szene überhaupt ein. Das hatte sich überhaupt nicht entwickelt dass Fin auch etwas für Rose empfunden hat. Rose handelt klischeehaft wie es schlimmer gar nicht geht und sorgt mit ihrem Egoismus dafür dass die bis zu dem Zeitpunkt letzte Hoffnung oder Chance auf Rettung besteht. Ich meine Fin opfert sich für seine Freunde, ist bereit dafür und dann das. Und dann freut man sich gemeinsam damit eigentlich den Untergang aller herbeizuführen. Über Laura Derns Charakter lass ich mich gar nicht erst aus. Die Opferung hingegen war nur um zu zeigen hey hier gibt's fähige und starke Frauen. Wow: erstens ist sie doof und es gibt keinen Grund Poe ihren Plan vorzuenthalten. Aber das dient einzig und allein dazu den unnötigen Handlungsstrang mit dem Hacker einzuführen. Letztendlich ohne Ergebnis. Ahh nicht ganz. Hier baut man ein was alle ja so geliebt haben in der Prequel Reihe. Und ja man zeigt hier die Sklaven Kids und einer davon hat die Macht. Für die eigentliche Handlung hat das aber keine Relevanz und schon gar nicht mit wirklicher Charakter Entwickelung. BB8 ist die Roboter Version von Mary Sue oder Gary Stue und kann alles. Toll.

      Unter dem aktuellen Feminismus leidet auch die ganze Reihe in Sachen Marie Sue. Die Rey Darstellerin hat nicht verstanden dass man mit der Aussage sich nicht gegen sondern für Feminismus ausspricht. So landet der Charakter selbst auch wieder in der Klischee Ecke. Wenn man unter starken weiblichen Charakteren Personen versteht, die einfach perfekt sind und alles können, dann gute Nacht. Hier muss man dann wenigstens eine Erklärung liefern wenn man es schon nicht zeigt, aber es einfach so abzutun raubt doch jede Glaubhaftigkeit. JJ hatte sicher als Produzent letztendlich nicht so viel zu sagen, sonst hätte man nicht so vieles was er aufgebaut oder angeteasert hat einfach so fallen gelassen. Alleine schon die erste Szene mit Luke ist eine völlig andere. Und hier ist man wiederrum sich nicht einig und die Reihe läuft nicht einheitlich und konsequent mit einem roten Faden weiter. Losgelöst von Episode 7 hätte 8 sicherlich nicht ganz so viele Probleme die mich stören, aber das ist kein eigenständiger Film ohne Vorgeschichte. Der Regisseur kann mit seiner neuen Trilogie ruhig dann machen was er will. Immerhin hat er dann Zeit alle drei Teile nach seinen Ideen umzusetzen. Da gibt's dann wenigstens keine kreativen Differenzen.
      Verstehe nicht warum Disney und Lucas Arts hier nicht auch die Marvel Formel wenigstens angewendet haben. Unterschiedliche Regisseure die auch eigene Ideen einbringen dürfen, sich aber an den roten Faden halten müssen und das Ziel schon vorgegeben ist. Was JJ jetzt mit Teil 9 macht wird spannend. Alles wieder gerade biegen von wegen nein nein das war nicht so, oder nur ein Trick. Snoke lebt noch, alles ein größerer Plan. Kylo hat auch gelogen bezüglich Rey. Kann alles noch schlimmer und unglaubwürdiger machen. Letztendlich weiß ich jetzt schon dass Teil 9 vieles besser aber sicher nicht mehr alles ausbügeln kann. Ähnlich ja schon mit Episode 3 erlebt, der mit Abstand beste Teil der Prequels. Leidet trotzdem unter dem was vorher schlecht vorbereitet und aufgebaut wurde. Ich kann ein Auto noch so schön später auskleiden, jede Menge features einbauen. Wenn der Motor scheiße ist und schnell kaputt geht fährts trotzdem nicht mehr weiter.

      joerch schrieb:

      dna111 schrieb:

      da musste ich in der ersten triologie mehr lachen.


      Wenn du mit der ersten Trilogie 1-3 meinst und nicht die chronolgisch erste Trilogie (also 4-6)....
      Bei Epi I - III war mir mehr zum weinen zu mute als zum lachen...


      ok dann hab ich mich falsch ausgedrückt: es gab mehr gags, hast aber recht, dass es mehr zum weinen war. bezieht sich auf EP 1-3.

      @Wuchter so sehe ich das auch mit EP8, die gags sind einfach unplaziert. ich finde trotzdem, dass es sehr wenige gags in den 2 1/2 stunden gibt.

      Mich stören diese kleinen Einlagen in denen es humoriger zugeht kein bisschen. Es sind für mich höchstens klitzekleine Momente die nicht weiter ins Gewicht fallen. Das ist bei den Superheldenfilmen anders. Dort wird mittlerweile jede Bedrohung weggelacht.
      Der Grundton dieses SW Filmes ist dagegen eher ernster Natur. Mir würde höchstens die Anfangssequenz einfallen, die auf Krawall auf Witzig macht, ansonsten sind es kleine Lacher oder Schmunzler für zwischendurch, was man bei Star Wars aber immer mit drin hatte. Mal mehr, mal weniger ;)

      Vartox schrieb:

      Mich stören diese kleinen Einlagen in denen es humoriger zugeht kein bisschen. Es sind für mich höchstens klitzekleine Momente die nicht weiter ins Gewicht fallen. Das ist bei den Superheldenfilmen anders. Dort wird mittlerweile jede Bedrohung weggelacht.
      Der Grundton dieses SW Filmes ist dagegen eher ernster Natur. Mir würde höchstens die Anfangssequenz einfallen, die auf Krawall auf Witzig macht, ansonsten sind es kleine Lacher oder Schmunzler für zwischendurch, was man bei Star Wars aber immer mit drin hatte. Mal mehr, mal weniger ;)


      genauso sehe ich das auch. wobei in der anfangsszene

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      ​poe ja nur auf die aufladung wartet und ihn extra mit seiner art zeit schindet, auf eine lustige weise.
      Nicht zu vergessen Poes Reaktion in Episode 7, wo er Kylo Ren trifft und nur fragt "Okay, wer sagt zuerst was?"

      Humor gab es in jedem Star Wars Film, mal mehr mal weniger gut. Episode 5 hat dank Keshner die perfekte Balance gehabt, in den Prequels war der Humor für mich immer too much, Jar Jar, C-3PO als Kampfdroide oder R2 fackelt Kampfdroiden ab.

      Vartox schrieb:


      Der Grundton dieses SW Filmes ist dagegen eher ernster Natur.


      Wenn man ausgerechnet den Befehlshaber der feindlichen Truppen zur absoluten Witzfigur degradiert, kann ich die Bedrohung nicht mehr ernst nehmen und jeder Versuch, dem Film eine "eher ernste Natur" zu verleihen, ist zum Scheitern verurteilt. Und wenn mir ein Film weiß machen will, dass das Schicksal der gesamten Galaxie bedroht ist, muss er mir ernstzunehmende Gegner liefern, die diese Bedrohung auch glaubhaft machen. Das tut er nicht, wenn ein Poe zu Beginn des Films eine peinliche, pseudo-coole Show abliefert und diesen vermeintlich bedrohlichen Gegner mit albernen Sprüchen abspeist. Und das tut er nicht, wenn die Kommandokette dieses angeblich ernstzunehmenden Gegners zu Witzfiguren gemacht wird.
      Die Erste Ordnung hat ihre Bedrohung nur in ihrer Übermacht, richtig. Sie ist zusammengestellt aus jungen Möchtegern Imperiale, die nicht mal ein Fingerhut dessen ist, was damals das Imperium war.
      Das stört mich allerdings nichts. Denn es ändert nichts daran, dass sie dem Widerstand gnadenlos überlegen sind.
      Das alles ist aber nur ein Nebenschauplatz. Denn das essentielle von dem Film sind die Figuren Luke, Kylo und Rey. Für alles andere hat man Bücher, Comics, Fernsehserien oder vielleicht Videospiele um diverse Erzähllücken zu fühlen.
      Das Problem ist aber, dass man von dieser Ära zuwenig weiss. Das drumherum der alten Trilogie hat man auch erst über die Jahre erfahren und ist damit aufgewachsen.
      Jetzt kommt eine völlig neue Ära und nur weil man über alles noch nicht die Hintergründe hat, ist es nicht schlecht.
      Ich geb mich dem neuen hin und amüsier mich über die Möchtegern der ersten Ordnung. Denn für mich müssen sie kein komplett funktionierender Haufen sein.
      Sie hatten eigentlich nur einen Führer der sie dahin brachte. Sicherlich kann man das auch über das Imperium und Palpatine sagen, aber der Imperator hatte eine militärisch erfahrene Führungscrew aus den Klonkriegen.
      Somit ist die Erste Ordnung etwas gänzlich anderes und wer weiss, vielleicht erleben wir im nächsten Film eine etwas besser durchgeplante Organisation. Denn das der nächste Film zeitlichvetwas später spielt dürfte klar sein. ;)
      Joseph Gordon-Levitt verteidigt "Star Wars: The Last Jedi."

      “That a big Hollywood studio would take such risks on such a big property — again, to present their central hero in a drastically different light than ever before, to unflinchingly deliver the ominous message that even the most pure-hearted idealists can struggle through darkness and doubt — these are not the kinds of decisions that get made when short-term profitability is prioritized above all else. These are risks taken in the interest of building a world that is not only good for selling popcorn and action figures this year, but that thrives in the long-run on a bed of literary substance and artistic dignity.”

      Link(Quelle): heroichollywood.com/joseph-gordon-levitt-defends-star-wars/


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Ein 46-minütiger Fan-Cut von "The Last Jedi" erobert derzeit das Internet, der jegliche Frauenrollen verloren hat.




      Link(Quelle): movieweb.com/last-jedi-fan-cut…men-de-feminized-fanedit/


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Und Rey als weibliche Hauptdarstellerin haben die Heinis im Film gelassen?

      Ich wüsste sogar noch nen besseren Film-Cut für Episode VIII:

      Spoiler anzeigen
      Wir starten gleich auf Craig und der Film dauert nur 30 Minuten.

      Rebellen sind in Panik und dann taucht Rey im Falken und wenig später Luke als Geist auf.

      Vorteile:

      - Die sinnfreie Handlung mit Holdo und die Sidequest von Finn & Rose wären nicht im Film.
      - keine sinnfreie Verfolgungsjagd mit der First Order.
      - Luke wäre "kein Arschloch im Exil".
      - Leia würde nicht im Weltraum rum fliegen.
      - Rey hätte keine Macht-Skype-Gespräch mit Kylo Ren
      - Snoke würde nicht so leicht abgeschlachtet werden wie zuletzt Boba Fett in der Saga

      Luke wäre der Held, der die Rebellen rettet. Rey seine Schülerin, die Luke dabei hilft. Kylo hätte einen coolen Kampf mit Luke. Luke hätte einen würdevollen Tod. Wir hätten noch die tolle Szene mit Leia und Luke vor dem Kampf.


      Halt blöd, dass die ersten 110 Minuten von Episode VIII so schlecht sind. Die letzten 20 Minuten sind dagegen toll :)