Hail, Caesar! (Joel & Ethan Coen)

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    Es gibt 45 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hockenberry.

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      leider nich so gut wie seine Vorgänger, aber immer noch sehr amüsant.
      die Story fordert vom Publikum wieder etwas mehr Vorwissen wie damals Filme gemacht wurden und Interesse zu politischen Ereignissen ab. ich denke, nur wenn man die hat, kann man das große intelligente Ganze hinter dem Film wirklich erkennen. für alle anderen ist es ein witziges Durcheinander, an dem man trotzdem seine Freude haben kann.

      7/10
      Gestern in OV begutachtet, und bis auf die Tatsache das das ausgewählte Kino ein Loch an Komfort und Planung war, hatte ich und meine bessere Hälfte großen Spaß.

      Er ist kurzweilig und mit viel Liebe gemacht. So würde ich es auf den Punkt bringen. Bis obenhin vollgestopft mit bekannten Gesichtern die ihren sichtlichen Spaß hatten. Highlights: Alden Ehrenreich - was für ein aufgesetzter Südstaaten-Akzent! - und Channing Tatum. Der Wortwitz saß sicher und die Gagdichte war verbunden mit der kurzen Laufzeit relativ hoch. Roger Deakins zeigt einmal mehr warum er die erste Wahl der Brüder Coen ist.

      Eine schöne Hommage an alte Zeiten.
      Sehr Coen-typisch, wenn auch im Erlebnis nur Coen-Light, in meinen Augen. Unterhaltsam war´s dennoch. Mit Herzblut katapultiert sich der Film in eine herrlich klassische Filmwelt der alten Schule zurück und reiht vielmehr Anekdote an Anekdote, um sich austoben zu können, was bei dem Regie-Duo kein neuer Mechanismus ist. Jeodch hat man da in Vergangenheit einfach schon einen besseren Erzählfluss aufbereitet bekommen. Der Cast macht (und hat sichtlich) Spaß, weswegen es im Minutentakt Anlass zum Schmunzeln gibt. Schön schrullig-nostalgisch, zweifelsfrei sehenswert, aber letztendlich einer der schwächeren Coens.

      Mein Filmtagebuch & Mein Serienarchiv



      Pokemon - The Curse of Kanto
      Directed by David Lynch
      Für mich haben die Coen Brüder zu Anfang, einen Knüller nachdem anderen rausgebracht. Mit "Burn After Reading" und "Ladykillers" traf man dann eigentlich erstmals so gar nicht meinen Geschmack. Der Film hier hat mich dann mal wieder wesentlich mehr unterhalten. Habe lange hin und her überlegt, soll ich ihn aufnehmen oder doch nicht, aber als ich dann bemerkt habe, das er von den Coen Brüdern ist, musste ich ihn doch gucken.

      Nostalgisch, schön, witzig, sind die treffenden Schlagworte. Rundum zufrieden, es ist nix besonderes, kommt bei weiten nicht an die alten Vorgänger "Barton Fink", "Fargo", "The Big Lebowski", etc. ran, aber war duchaus eine Sichtung wert.

      6,5/10
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      Laufende Serien: The Last Ship (2.), Lethal Weapon (1.), The Walking Dead (8.), The Muppets (1.)
      Serienstaffeln 2017: -30-
      Filme 2017:
      -57-
      Hail, Caesar!

      Hm, war ein merkwürdiger Film. Wirkte auf mich irgendwie chaotisch zusammengewürfelt und auch nicht so ganz fertig. Gab Licht und auch Schatten, ohne das jetzt eine Seite besonders überwiegt hat.

      Positiv war die Optik, die Ausstattung, das Ensemble und vor allem die augenzwinkernde Inszenierung, mit der man sich selbst gehörig auf die Schippe nimmt. Es waren die Coen-typischen Wortwitze vorhanden und auch die Wortgefechte wussten zu gefallen. Die Debatte der verschiedenen Religionsanhängern blieb mir da besonders in Erinnerung. Herrlich geschrieben.

      Aber teilweise kamen mir die Szenen seltsam aneinandergereiht vor und einige Momente und Auftritte waren zu kurz, während andere wieder zu lang waren. Die Balance hat öfter´s nicht gestimmt und manche Gag´s hatten viel zu sehr gezogen und waren dann nicht mehr witzig.

      Die Geschichte war an und für sich nicht schlecht, kam mir aber etwas überladen vor, wenn man die Laufzeit des Films betrachtet. Dadurch wirkt sie zwar schön absurd und grotesk, fühlte sich für mich aber nicht gut erzählt an. Auch hier empfand ich wieder die Balance als Problem.
      Zu viele Figuren, zu viele Handlungsstränge die neben dem Hauptplot liefen. Das zeigte zwar den chaotischen Alltag in Hollywood, aber war zum Großteil leider nur mäßig interessant.

      Josh Brolin hat mit Abstand die größte Rolle und macht das wie gewohnt souverän und cool. Er springt von einer Ecke zur anderen und versucht den Laden zusammenzuhalten wo es nur geht. Gerät von einer Situation in die andere, muss hier und da jemanden zufrieden stellen, sich über seine eigene Zukunft Gedanken machen und dabei stets dafür Sorgen, das die Maschine weiter läuft.
      George Clooney hat hier wohl die zweitgrößte Rolle, teilt sich diese Platzierung aber vielleicht auch mit Alden Ehrenreich. Beide waren okay. Es hat gereicht und hat schon gepasst, wobei mir Ehrenreich wohl einen Tick besser gefallen hat. Aber auch Clooney´s Filmausschnitte waren durchaus amüsant und nicht zu verachten.
      Der Rest hat viel zu kurze Auftritte, sodass ich nicht wirklich darüber urteilen kann. Waren alle in Ordnung, so recht herausstechen wollte für mich aber keiner.

      An und für sich konnte mich Hail, Caesar! schon unterhalten, aber nicht über die komplette Laufzeit. Zwischendurch war ich auch mal raus, weil es nicht wirklich packend oder interessant gefilmt wurde. Eine Hommage an die alten Zeiten und ein leichter, fast neckischer Seitenhieb gegen die Filmindustrie selbst, aber für mich wohl der schwächste Coen Film.
      Ich fand, er war einfach irgendwie seltsam und da sich gut und schlecht hier die Waage halten, gibt es von mir

      5 von 10 Punkten