Orange Is the New Black [Netflix]

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    Es gibt 82 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Burning.

      Befinde mich aktuell bei Folge 9 der ersten Staffel und bin doch recht angetan. Eine verhältnismäßig angenehme Serie, gemessen an der Thematik. Erfrischende und unterhaltende Dramedy, die man da auf die Beine gestellt hat. Man leidet einfach mit Chapman mit, und das ist das Herzstück der Serie. Aber auch die Szenen außerhalb gefallen mir immer recht gut, da sympathisch und mit gekonntem Wortwitz geschrieben. Die Plots der anderen Insassinnen haben es mir zwar nicht so ganz angetan, für gelungene Momente ist hier aber auch gesorgt. Flash-Back´s sind natürlich bei einem eingeschränktem Setting ebenfalls eine willkommene Dynamik. S1 ist bisher total konstant. Eine Serie, die mich nun nicht endlos begeistern kann, aber einfach wert ist, angesehen zu werden.
      Folge 10, die vielleicht beste Episode bisher. Inhaltich wahrscheinlich auf einem Niveau mit der Pilotepisode, bloß mit dem Unterschied, dass einem die Figuren einfach bereits näher ans Herz gewachsen sind. Der gesamte Ablauf war von Dynamik und einfach vielen guten Szenen geprägt. Ob Chapman´s „Ansprache“ mit der Besucherin, oder der sehr beklemmende Drama-Impuls gegen Ende mit anschließend gut eingefangenen Emotionen. Zuvor gab es was zu lachen, am Ende sogar ein Anflug von Spannung. Nach „Shameless“ das wohl gelungenste Dramedy-Paket, das aktuell läuft. Freue mich auf die letzten drei Episoden.
      Geschickte elfte Folge. Man ließ die tragische Story aus Folge 10 berechtigterweise nachwirken. Es gab wie immer etwas zu lachen, und auch ein paar Nebenplots, z.B. die kleinen, aber feinen Szenen mit Claudette, konnten mir diesmal imponieren. Dabei war ich bisher eigentlich nur so richtig vom Haupthandlungsstrang angetan, den man stetig entwickelt. Schön zu sehen. Die letzten 5-10 Minuten waren dann sehr dicht gestaltet und entfesselten Emotionen. Lediglich die Story um die religiöse Fanatikern ließ mich kalt. Was Tempo und Drehbuch angeht macht man eigentlich keine Fehler. Tolle Episode, welche die nicht ganz so starke Phase im Mittelteil endgültig hinter sich lässt. Würde sie sogar noch ein Stück vor der Zehnten einordnen. Ich hoffe die Qualität bleibt auch in den beiden letzten Episoden bestehen.
      Die vorletzte Folge war meines Erachtens nicht ganz auf der Höhe. Ungewohnte Längen machten sich bemerkbar. Die Chapman-Story hat sich zwar solide weiterentwickelt, aber bei Weitem kein Highlight. Die Story um Dayanara war etwas berechenbar und nicht so gut, wie sie hätte sein können, während mir die religiöse Irre ziemlich auf den Senkel geht. Auch hier wirkt alles etwas zu klischeebeladen, gerade die zwischenzeitliche Kehrtwende, mal ganz davon abgesehen, dass mich die Figur einfach nicht unterhält. Scheinbar wird sie im Finale aber eine Rolle spielen. Wird hoffentlich nicht zu Over the Top. Folge 12 also eine der schwächsten, gerade im Kontrast zu meinem bisherigen Höhepunkt Folge 11. Natürlich auch hier sehenswert, denn von grundlegenden Stärken profitiert man nach wie vor. Habe mich bewusst nur den Kritikpunkten gewidmet.

      Aber das Finale darf zulegen. ^^

      Bavarian schrieb:


      Aber das Finale darf zulegen. ^^


      Das tat es. Zwar am Ende keine Highlightfolge in meinen Augen, aber doch spannend, mit immer wieder guten Momenten versehen. Ansonsten ist meinerseits soweit alles gesagt. Ich zähle die Show momentan als bestes Dramedy-Format nach "Shameless". Sympathisch geschrieben, eine Hauptfigur, mit der man sich identifiziert und eine angenehme Balance aus Comedy und Drama. Ob manche Folgen wirklich eine Laufzeit von bis zu einer Stunde benötigt hätten, sei mal dahingestellt. Ich denke mit konstanten 45-Minuten wäre die Webshow sogar noch besser weggekommen, aber das nur am Rande.

      Staffel 2 ist damit natürlich mehr als nur ein Thema.
      @Bavarian Dann fehlt ja nur das das abschließende Fazit für die gesamte Staffel! :goodwork:

      Ich habe Staffel 2 bisher noch nicht gesehen, aber ich werde es bald mal in Angriff nehmen. Weil ich Moment aber so viele Filme gucke, komme ich kaum noch dazu, Serien einzuschalten. Wird mal wieder Zeit für einen Wechsel. :D
      Hab mir jetzt mal die erste Folge angesehen und Interesse wurde auf jeden Fall geweckt. Piper will ich auf jeden Fall noch ein bisschen weiter zusehen. Die Prämisse hat ziemlich viel Potential, die bisher eingeführten Charaktere könnten mit ein paar weiteren Folgen ebenfalls ganz interessant werden und die Serie mittragen.

      Würde der ersten Folge so 7 von 10 geben.
      Hab nun S2 früher begonnen als zunächst geplant. Die ersten zwei Episoden sind verbucht. Der Auftakt war recht einnehmend, mit so einigen unangenehmen Momenten für unsere Protagonistin. Die Ungewissheit wurde ziemlich gut transportiert. Vielleicht insgesamt sogar leicht überladen. Der Twist am Ende der Episode wirkte etwas übereilt. Aber ganz bestimmt sehenswert dieser Auftakt. Episode 2 konnte mich dann nicht endgültig überzeugen. Vielleicht sogar die bisher schwächste Folge der Serie. Dabei sollte man doch von den nun erweiterten Möglichkeiten was das Wechseln von Schauplätzen angeht profitieren. Dieser Job-Contest brachte aber einige Lacher mit sich. Bin aber dennoch guter Dinge. Das Vertrauen in die Show hat man sich mit dieser konstanten ersten Staffel verdient.
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      Der Twist in Folge 1 war nicht schlecht, bleibt aber komplett ohne Konsequenzen. Das ärgert mich immer noch massiv. Die zweite Staffel ist in Ordnung, das Ende etwas arg "zufällig", aber dennoch recht lustig. Ich hab mich wieder gut unterhalten gefühlt.
      Mhh, ne, aktuell will mich die Serie mit ihrer zweiten Staffel nicht so wirklich begeistern. Gut, das muss sie auch nicht, aber das S1-Niveau ist in meinem Empfinden nach aktuell nicht vorhanden, aber habe auch erst vier Folgen auf dem Buckel. Ich hoffe doch, das ändert sich noch. S1 brachte Drama und Comedy besser unter einen Hut, hatte mehr Tempo und interessantere Plots. Die Story um Chapman stagniert und hat verhältnismäßig wenig Sreentime. Ansonsten gibt´s ein paar nette Anekdoten, aber den großen Plan erkenne ich da aktuell nicht dahinter. Das, was sich außerhalb des Knasts zu entwickeln vermag, scheint auch nicht sonderlich kreativ zu sein, aber abwarten. Bin jetzt keinesfalls davor abzubrechen, nie und nimmer, anschauen kann man sich das ganz gewiss, aber auf eine Steigerung im Laufe hoffe ich dann doch.
      Komme nur sehr mühselig und schleppend voran, wie man gut an meinem Konsum-Tempo erkennen kann. Es ist nicht schlecht, doch in der vergangenen Season war ich einfach näher an den Figuren, fieberte mehr mit, empfand das Geschehen als erfrischender sowie kreativer, zumal ich mehr lachen konnte. Vieles nutzt sich ein wenig ab. Die Unterhaltung ist durchaus da, daher mache ich auch weiter, doch

      Spoiler anzeigen
      Plots wie z. B. die Beziehung zwischen dem Guard und der Insassin plätschern mittlerweile so dahin. Außerdem ist die Entwicklung zwischen Piper´s Freund und ihrer Freundin außerhalb den Gittern schon etwas arg soapig im Verlauf. Dafür bleiben die ausgegliederten Rückblenden ein Pluspunkt und die Story um die alte verwirrte Dame drückt ein wenig auf die Tränendrüse. Und naja, von Alex hat man sich nun einfach mal so mir nichts dir nichts entledigt, weil´s nichts mehr zu holen gab? Ist ja okay, aber das wirkte in diesem Kontext etwas übereilt und nicht ganz stimmig.


      ..das prangerst du zurecht an, @patri-x

      Nun gut. Etwas enttäuscht bin ich ja doch. Die Show war nach "Shameless" zunächst in kleines Dramedy-Genre-Highlight. Mit der bisherigen S2 aber eher eine solide Serie unter vielen meiner Meinung nach.
      Trailer zur dritten Staffel.




      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Mit bedächtigem Tempo geht´s bei mir weiter und langsam nähert sich S2 dem Ende. Vorhin Folge 10 und 11 gesehen, die wieder etwas Aufschwung brachten.

      Spoiler anzeigen
      Der Knoten des soapmäßigen Plots (Piper´s Ex und ihre beste Freundin betrügen sie) ist nun geplatzt. Man hat´s nicht ganz so klischeebeladen augeschlachtet, wie man hätte erwarten können. Das ging klar, wobei das dennoch nicht vor Kreativität strotzt. Als Trotzreaktion wird nun wohl wieder Alex ein wenig aufgewärmt, wie es scheint. Der Chapman-Handlungsstrang in S1 hat mir jedenfalls mit aller Deutlichkeit mehr gefallen.

      Der Hungerstreik hat so seine Szenen und der Mendez-Plot, an dem man lange gearbeitet hat, ist nun was die Brisanz angeht an seinem bisherigen Zenit. Da hat´s ihn erwischt.


      Das ist nun alles keine große Kunst, aber unterhalten tut es mich wieder etwas besser als zuvor. Mal sehen, wie sich das mit dem Finale in Spielfilmlänge verhält. Mir sind ehrlich gesagt die 60 Minuten pro Episode bei diesem Format schon zu lange. Vor S3 brauche ich jedenfalls eine lange Pause, sofern ich überhaupt weiter mache.
      Folge 12 hatte etwas besonderes. Die Situation war anders und die damit einhergehende Stimmung auch. Viele Figuren hatten so ihre Schlüsselmomente, wodurch ebenso ein paar Nebenplots, die mich nicht völlig mitreißen konnten, nun etwas mehr reizten. Das Finale mit Überlänge war, naja, lang, aber doch ganz gut. Der Dialog des "3er Gespanns" im Besucherraum war schon ziemlich geil, in erster Linie in Form von Piper.

      Es gab amüsante wie traurige Momente mit Crazy Eyes, die Rückblenden der Nonne waren unterhaltsam und die letzte Szene konnte definitiv berühren, musikalischer Volltreffer inklusive. Die "Fehde" zwischen Red und Vee kann ich bloß leider nicht so ganz ernst nehmen. Das wirkt einfach dermaßen Wannabe-Gangster-mäßig, sodass ich mich da nur schwer einlassen kann.

      Insgesamt konnte S2 meines Erachtens nach nicht mit S1 mithalten, wobei es am Ende dann doch sehenswert war. Die Motivationsprobleme meinerseits im Mittelteil kann ich aber nicht ganz ausblenden. Eine lange Pause vor S3 dürfte mir gut tun. Irgendwann wird es aber bestimmt weiter gehen. :)
      Neuer Trailer zur dritten Staffel.




      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      gerade die ersten zwei folgen gesehen ..man ich bin begeistert

      das ist seit six feet under endlich wieder ne Serie die mich ganz für sich gewinnen kann

      einfach weil sie sehr clever geschrieben ist ... und es macht total viel spass zuzukucken wie sich das alles entwickelt

      toll ... schade dass sie kaum fans hat ... aber ich hoffe netflix bleibt dran