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Sicario (Denis Villeneuve)

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    Es gibt 93 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The Fiend.

      Ich fands live ja leider ziemlich hässlich. Völlig blanke Rückseite und der Lack ist auch nicht gerade der beste.


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
      Endlich gesehen und ich wurde (natürlich) nicht enttäuscht. Die Story ist zwar an sich eher simpel, aber das ist ja nichts Schlechtes. Es passt einfach alles zusammen. Die typische, ruhige Inszenierung von Villeneuve, die er selbst bei Actionszenen voll durchzieht, die beklemmende, teils melancholische Atmosphäre, die interessanten Charaktere, die gewaltigen Bilder von Deakins, der großartige Score von Jóhansson, der den Zuschauer in seinen Sessel presst und und und. So stelle ich mir einen packenden Action/Crimethriller vor.

      Interessant sind auch die Specials auf der Blu-ray. So erfährt man zum Beispiel, dass die Szenen mit den Nachtsichtgeräten wirklich im komplett dunklen gedreht wurden, dass die verschiedenen wunderschönen Aufnahmen des Himmels eher zufällig entstanden sind und dass der Sturm, auf den der Polizist zufährt, nicht am Computer entstanden ist, sondern real ist und die Szene schnell gedreht wurde, als schon alle ihre Sachen am packen waren, da die Dreharbeiten unterbrochen werden mussten.

      8,5/10

      Nun das zweite Mal gesehen, diesmal im Heimkino, da bereits im Kino gesichtet. Unterstreicht meine Einschätzung nochmal fett mit Edding.

      Kritik von damals

      Bavarian schrieb:

      Ganz starkes Stück. Villeneuves Vita wächst und wächst - hält dabei die bemerkenswerte Qualität aber konstant hoch. Ein sehr bildstarker Film. Der Kartell-Thriller fokusiert seine Figuren sowie deren Momentaufnahmen und Entwicklungen, anstatt auf Story-Anteile rundum Ermittlungen oder permanten Schießorgien und den anderen, üblichen Verdächtigen zu setzen. Blunt als strapazierte Identifikationsfigur funktioniert bestens, während Del Toro und Brolin mit Charimsa punkten.

      Inszenatorisch sehr ambitioniert und folglich erfolgreich, dank toller Kamera sowie sinvoll eingesetzer Musik, die total unter die Haut gehen, sich aber auch unterordnen kann. Spannungssituationen reizt man konsequent aus. Und diese beherrscht man in den lauten, aber auch in den subtilen Momenten. Villeneuve ordnet die Inszenierung sicherlich über, vergisst dabei aber keinesfalls die Authentizität. In diese sehr ruhige Art des Regisseurs habe ich mich bereits in "Enemy" verliebt, funktioniert ebenfalls hier bestens, doch im Mittelteil nimmt sich das Werk vielleicht sogar ein Stück zu viel Auszeit, was story-orientierte Momente angeht und badet sich in seinem (genialen) Style. Aber hier suche ich wirklich das Haar in der sonst verdammt intensiven Suppe.

      Atmosphärisch und untypisch. So kennt man den Kanadier.




      Nur, dass ich den Film diesmal noch stärker erlebt habe, was ich in dem Ausmaß nicht erwartet hätte. Ich kenne mich zwar und weiß, dass subtilere Filme, die primär über das Visuelle und den Ausdruck kommen, oftmals zuhause im Heimkino intensiver von mir wahrgenommen werden, obwohl man meinen müsste, ein Sicario profitiert von der ganz großen Leinwand. Aber nein.

      Filme, die mir ein derart konstantes Spannungslevel auf diesem Niveau geliefert haben, kann ich an zwei Händen abzählen und "Sicario" gehört hiermit dazu. Wahnsinn, was der Streifen eben mit mir gemacht hat. Er mausert sich damit sogar zu meinem Lieblings-Villeneuve, so geil ich Enemy und Prisoners auch finde.

      Die Aussage, dass heutzutage keine großen Filme mehr gemacht werden, führt der Kanadier nun zum dritten Mal in Folge ad absurdum.

      Diese Stimmung und diese Bilder - furios.






      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Bavarian“ ()

      Das war er also der oft hochgelobte und als Meisterwerk titulierte Thriller Sicario!!!.....

      Ich war echt gespannt nach dem vielversprechenden Trailer und dem hochkarätigen Cast vom Prisoners Regisseur VilleneuveMeiner
      Meinung nach kommt er an sein Vorgänger Werk nicht ganz heran aber das
      Thema ist auch gänzlich verschieden und der Vergleich ist daher auch
      nicht ganz passend^^

      Auf der Haben Seite stehen wie schon
      erwähnt der tolle Cast mit einem gewohnt coolen Josh Brolin, einer nach
      Edge of Tomorrow wieder mal taffen Emely Blunt und Benicio del Toro,
      dessen Charakter undurchsichtig wie nie zuvor ist

      Das Setting und die Landschafts aufnahmen sind beeindruckend und die
      Atmosphäre des in Erdfarben gefilterten Films, ist bedrohlich und
      authentisch aber am bedrückendsten fühlt bzw. hört sich der bis ins Mark
      gehende Score an!!!Dynamische Paukenschläge wechseln sich ab mit
      elektronischen Brummen

      Die Story und das abrupte Ende sind vielleicht die Punkte weshalb es mir nicht
      ganz zum Herz gereicht hat und manchmal waren ein paar "Hänger"drin die
      nicht immer zum mitfiebern geführt haben aber okay ,Sicario ist trotzdem
      ein sehenswerter Vertreter seines Genres

      7.5/10
      Eben mal im PSN mitgenommen und ich wurde nicht enttäuscht. Es war eine schöne Mischung aus Nervenkitzel und Thriller mit einer deprimierenden Wendung.
      Spoiler anzeigen
      Blunt's Charakter war ja "nur" Anhängsel um die Mission zu legitimieren. Zum Schluss muss sie sogar unter vorgehaltener Pistole unterschreiben, dass alles nach Vorschrift verlaufen ist. Im Grunde wurde sie in Situationen hineingezogen, für die sie nicht gewappnet und gar unschuldig war.


      Die Darsteller haben alle eine super Leistung abgegeben und die wunderbaren Aufnahmen runden das Ganze ab.

      8.5/10 Punkten


      "My country did not send me 5,000 miles to start the race; they sent me 5,000 miles to finish the race."
      John Stephen Akhwari

      Den Schluss fand ich genial. Als del
      Spoiler anzeigen
      Toro Sinngemäß frägt ob sie ein Wolf sei und man dann denkt weil sie nicht schießt sie sei keiner. Meine Theorie dazu ist, dass sie dadurch eigentlich die Stärke beweist indem si ihren Idealen treu bleibt und del Toro sie nicht zum Wolf/skrupellosen gemacht hat.

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      Das war mal ein Brett von einem Film. Wow. Es wurde ja schon alles gesagt, aber die Bildsprache ist wirklich atemberaubend und der Score dazu sorgt dafür das man gebannt vorm Bildschirm sitzt und es einen vor Spannung fast zerreißt. Schauspielerisch ist der Film auch erste Liga und das harte, aber konsequente Ende tun ihr übriges. Die Schießereien wurden wirklich extrem realistisch eingefangen und auch ansonsten wirkte alles sehr authentisch. Kein Film zum wohlfühlen und unter anderem aus diesem Grund einer der besten Thriller der letzten Jahre.

      Die 9 ist selten geworden, aber hier ist sie sowas von angebracht.

      9/10 Sicarios
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Wuchter“ ()

      Sicario

      Am Samstag das zweite Mal überhaupt gesehen und er hat mir sogar noch besser gefallen als bei der ersten Sichtung. Muss dazu sagen, das ich damals wohl unrealistisch hohe Erwartungen hatte und deshalb sogar etwas enttäuscht war.

      Aber dieses mal konnte ich mich komplett drauf einlassen, wusste was mich erwartet und in welcher Richtung das ganze gehen wird. Fesselnd, erschreckend, spannend und schockierend.
      Spitzen Cast, wobei ich Del Toro hier als meinen Favorit sehe. Er hatte auch meiner Meinung nach die beste Rolle.
      Klasse Aufnahmen, tolle Kamerafahrten, schöne Farbgestaltung. Dazu noch denkwürdige Szenen die puren Nervenkitzel ausstrahlen und alles wird mit einem stimmigen Soundtrack begleitet.

      Irgendwie fehlt dem Film für mich eine gewisse Griffigkeit, aber dafür versucht man nicht mit aufgesetzten Szenen besonders zu schockieren (die Befürchtung habe ich etwas bei dem kommenden zweiten Teil). Es ist sehr sehr vieles wirklich furchtbar was gezeigt wird, aber es wirkt authentisch. Was ja umso schlimmer ist.

      Zwar gefallen mir Filme wie Traffic oder Savages einen Tick besser, aber Sicario ist trotzdem richtig stark.

      8,5 von 10 Punkten
      bei der Erstsichtung hätte ich vermutlich so 7,5 gegeben.

      Sicario habe ich mir zum ersten Mal letzten Sonntag angeschaut. Packender Film, sehr authentisch gedreht, tolle Aufnahmen, überwiegend auch sehr ruhig gedreht. Nie verfällt man in (Kamera-)Hektik. Vieles wirkt brutal, dank der realistischen Darstellung, ohne in eine Gewaltorgie auszuarten. Ein intelligenter Film, in dem Del Toro am stärksten aufgeht. Tolle Rolle, auch stark verkörpert. Aber irgendwas, hat mir am Ende doch gefehlt. Ich will das auch gar nicht zu negativ auslegen. Ich kann aber nicht einmal sagen, was mir genau gefehlt hat. Vielleicht verschwindet auch dieses Gefühl, wenn ich ihn noch 2-3x gesehen habe.

      So, würde ich mal 7,5 von 10 vergeben.

      Kann man auf jedenfall empfehlen. Tut gut, so einen Film in der heutigen 0815-Kinowelt zu sehen. Einfach mal was anspruchsvolles, ohne Verschönerung, was zum nachdenken.