Black Mirror [Channel 4 / Netflix]

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    Es gibt 114 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hockenberry.

      Bin auch durch mit Staffel 4.
      Wie bei bisher jeder Staffel "Black Mirror" gabs auch hier wieder geniale Folgen, (sehr) gute Folgen und solide Folge. Aber richtig schlechte Folgen gab es in der gesamten Serie bisher meiner Meinung nach nicht, weil jede Geschichte, auch wenn sie schlussendlich vielleicht schwächer umgesetzt war als andere, stets ihren besonderen Reiz und faszinierenden/interessanten Ansatz hatte.

      Meine Folgen-Reihenfolge für Staffel 4 sieht so aus:

      1. USS Callister
      2. Hang the DJ
      3. Black Museum
      4. Arkangel
      5. Crocodile
      6. Metalhead

      "Hang the DJ" war absolut genial, sowohl was die Geschichte, die sich daraus entwickelnden Emotionen und den super Twist anging. Die Folge war von Anfang bis Ende "Black Mirror" vom Allerfeinsten.

      "USS Callister" landet aber dennoch auf Platz 1, weil die Folge für mich persönlich einfach noch einen Zacken besser war und mein "Star Trek"- und Nerd-Herz so richtig schön angesprochen hat. Die Geschichte an sich war schon supergut, aber auch wie man sie optisch umgesetzt hat war allererste Klasse. Zudem fand ich Jesse Plemons (aka Meth Damon :D ) perfekt für die Rolle des Captain. Also bei der Folge hatte ich ein dickes Grinsen von einem Ohr zum anderen im Gesicht, und das Ende mit dem Kurzauftritt von Aaron Paul (im O-Ton zumindest) hat die Folge perfekt abgerundet.

      "Black Museum" mit ein kleines bisschen Abstand hinter den beiden, aber auch eine sehr gute Folge. Fand ich damals schon bei "White Christmas" super gemacht mit den verschiedenen Geschichten, die am Ende zusammengeführt werden.

      "Arkangel" hat mir das Thema richtig gut gefallen und war auch gut umgesetzt worden, aber am Ende hatte ich mir eine bösere Konsequenz erhofft.

      "Crocodile" hatte zum Ende hin ein paar richtig krasse Momente zu bieten, an denen man schwer zu kauen hat. Leider war die letzte Szene leider ziemlicher Quatsch und hat die eigentlich gelungene Folge runtergezogen.

      "Metalhead" war meines Erachtens die schwächste Folge dieser Staffel, aber keinesfalls schlecht. Der Schwarzweiß-Stil hat mir sehr gut gefallen, ebenso die Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit. Aber von der Story her wars eher durchwachsen und eine Botschaft, Warnung etc gabs hier auch nicht so richtig (oder ich habe sie nicht erkannt).

      8/10 für Staffel 4.
      Trotz ein paar lediglich soliden Folgen (die aber die Minderheit darstellen) bleibt die Serie insgesamt gesehen einfach nach wie vor klasse. Das Grundthema und die Ideen sind und bleiben gleichermaßen faszinierend und beunruhigend, unter anderem auch weil die meisten der behandelten Technologien und technologischen Entwicklungen durchaus im Bereich des Möglichen sind und eventuell so eintreten könnten. Vielleicht nicht so krass und auf die Spitze getrieben wie in einigen Folgen, aber der Funke Wahrheit steckt in jeder dieser Folgen drin.

      Blöd halt, dass die 6 Folgen ratzfatz vorbei sind und man nun wieder ewig warten muss....
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RP_McMurphy“ ()

      So, ich habe es nun auch endlich mal geschafft die vierte Staffel zu schauen.

      Insgesamt hat es mir wieder sehr gut gefallen, vor allem "USS Callister" (Meth Damon sehe ich ja echt richtig gerne), "Hang the DJ" und "Black Museum" haben mir äußerst gut gefallen. Die Raumschiff-Folge sticht wohl am meisten aus der Serie heraus, aber insgesamt fande ich glaube ich "Hang the DJ" am besten. Tolle Geschichte, mit einer netten Wendung und sympathischen Darstellern. Ebenso "Black Museum", hat mir sehr gefallen, dass hier sämtliche Episoden verknüpft wurden, wurde dazu auch noch super umgesetzt.

      Am wohl ödesten fand ich "Metalhead", die zwar sehr stylisch inszeniert war, aber im Grunde dann doch nur eine ganz gewöhnliche 08/15-Handlung präsentiert, die nicht so ganz zum Black Mirror Standard passt.

      Aber so kann es ruhig gerne weiter gehen, Black Mirror macht nach wie vor jede Menge Spaß und bietet tolle Settings und Geschichten, auch wenn zwischendurhc mal so etwas wie eben "Metalhead" dabei ist.
      Manchmal sind es die Zufälle, die einem zum Glück verhelfen.

      Als gestern der Thread hier durch das verlinkte Robotervideo nach oben geholt wurde, erinnerte ich mich an Black Mirror, eine Serie, die mir vor einiger Zeit von jemanden empfohlen wurde, doch welche ich bislang nicht geschaut und sogar wieder vergessen hatte. Eigentlich sah mein Plan so aus, dass ich mich demnächst nochmals an Twin Peaks versuchen wollte ( vor ca. 2 Jahren hatte ich nach der Hälfte der ersten Staffel abgebrochen, da ich vor allem mit Kyle McLachlan bzw. dessen dargestellten Charakter große Probleme hatte ). Das werden jetzt höchstwahrscheinlich große Twin Peaks wie @Emily oder @Bavarian nicht gerne hören wollen, aber McLachlan ist meiner Ansicht nach einer der talentbefreitesten Schauspieler Hollywoods. Ich kann mich an keine einzige nennenswerte schauspielerische Darstellung von ihm erinnern. :/ Und wenn einem der Hauptdarsteller einer Serie absolut nicht zusagt, ist das leider schon von Beginn an eine denkbar ungünstige Voraussetzung. Ich werde es in nächster Zeit nochmals versuchen, gerade weil die Thematik der Serie mir sehr gefällt, aber allzu große Hoffnung, dass sich nun etwas geändert hat, habe ich nicht.

      Aber zurück zu Black Mirror: Als ich den Thread jedenfalls dort oben angezeigt bekommen habe, erinnerte ich mich wieder an die Serie zurück, wollte dadurch mal eben schnell die Pilotfolge antesten und mich danach Twin Peaks widmen, doch was ich dann in der ersten und vor allem in der zweiten Folge zu sehen bekam, hat mich nur noch ungläubig vor dem Bildschirm sitzen lassen. Nur soviel: Twin Peaks muss definitiv erst einmal warten.^^ Und was mir auch sehr gefällt ist die Tatsache, dass man nach den Episoden sich noch einige Zeit so seine Gedanken zu dem eben gesehenen macht - man kommt eigentlich gar nicht drum herum. Also mir ging es zumindest so, dass ich den Inhalt erst einmal verarbeiten musste. War Episode 1 schon harte Kost ( 08/10 ), gefiel mir die zweite Episode noch einmal ein ganzes Stück besser ( 09/10 ). Absolut krank und gleichzeitig so genial, was sehr zum Nachdenken anregt.


      Wow, einfach nur wow. Wenn das von der Qualität auch nur ansatzweise so weitergeht, freue ich mich ungemein auf die weiteren Staffeln. Aber wenn ich das richtig sehe, gibt es leider noch keine deutschsprachigen DVDs oder Blu-rays ( im Gegensatz zum Ausland ). Schade, aber ich hoffe, dass da noch was kommt.

      Da 70% des Beitrags um Twin Peaks handelt, hätte der Post fast besser in den dazugehörigen Thread gepasst. :D Aber hey, bin ganz froh, dass solche absurden Aussagen zu MacLachlan nicht im wichtigsten Foren-Thread stehen. :P ;) Über Twin Peaks hinaus habe ich mit dem guten Kyle zwar auch nicht viel am Hut, doch was er unter Lynch performt, ist für mich großes Kino.

      Zumindest bei Black Mirror kommen wir auf einen Nenner. ;) Feier die Show zwar nicht ganz so hart, aber da hast du noch viel guten Stoff vor dir. Viel Spaß.

      Mein Filmtagebuch & Mein Serienarchiv



      Pokemon - The Curse of Kanto
      Directed by David Lynch
      @Snow
      Ich hatte seit ich Black Mirror gesehen habe schon mehrfach Situationen, in denen zufällig eins der Themen der Serie aufkam. Neulich meine meine Kollegin, das in ein paar Jahren bestimmt jeder Säugling einen Chip implantiert bekommt - Black Mirror. Unterhaltung über soziale Netzwerke und die negativen Auswirkungen von der sucht nach likes - Black Mirror. Alice und was mit ihr schief gehen kann - Black Mirror. Und wie gesagt der robodog. Wirklich eine Serie, die einem nachhaltig zu denken gibt.

      Aber kyle maclachlan solltest du noch eine Chance geben ;)
      Every life comes with a death sentence.
      Netflix hat eine fünfte Staffel der Anthologieserie "Black Mirror" bestellt.

      Link(Quelle): Black Mirror renewed for season 5 | EW.com


      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

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      Gestern auch die letzte Folge der vierten Staffel gesehen.
      Hat mir ebenfalls wieder gut gefallen, wobei ich auch sagen muss, das Chrocodile und Arkangel eher mittelmäßige Folgen waren und ich sogar so weit gehen würde und Metalhead komplett gestrichen hätte.
      Gerade Letztere war irgendwie so nichtssagend. Wäre für einen 10-15 minütigen Kurzfilm okay gewesen, aber für 40 Minuten etwas arg dünn.

      Dafür war USS Callister und vor allem Hang the DJ richtig geil. Allein für die beiden Folgen lohnt sich die Sichtung und hatte auch meiner Meinung nach die besten Schauspieler und Figuren. Und auch die Geschichten waren hier wesentlich durchdachter und fühlte sich einfach rund an. Also die 2 Episoden waren richtig großes Kino.

      Black Museum war auch ziemlich cool, vielleicht etwas dick aufgetragen und eine Idee zu überzogen, aber war gut und interessant. Ende war erschreckend. Ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen,
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      als wenn einem die eigene Mutter ständig zuschaut, bei allem was man macht (ja, in dieser Geschichte gibt es den Pause-Knopf, aber es ist trotzdem weird (und selbst wenn man den drückt, Mütter scheinen trotzdem immer Bescheid zu wissen :P )). Siehe auch Arkangel.


      Wie gesagt, Höhen und Tiefen, aber das empfand ich bisher bei jeder Staffel so. Wobei die Tiefen auch nie wirklich schlecht sind. Nur Metalhead fand ich wie gesagt total überflüssig und auch wenn es wieder einige Zeit her ist, seitdem ich die vorherigen Season´s gesehen habe, glaube ich, das war bisher die schlechteste Episode der kompletten Serie. Also für mich.
      Trotzdem hat es wieder Spaß gemacht und ich freue mich auf Staffel 5.

      7,5 von 10 Punkten

      @shun
      Hm, ich denk meine Wortwahl war nicht ganz so geschickt. Handwerklich ist meines Erachtens auch Metalhead nicht schlecht und stimmt schon, die Ausgangslage ist auf alle Fälle spannend und unbehaglich.
      Aber irgendwie fehlt der Episode doch etwas, gerade wenn man sich den Rest der Staffel vor Augen führt. Das scheint dort alles irgendwie außergewöhnlicher, trotz bekannter Themen wie Überwachung, Dating usw. Dagegen fällt Metalhead leider etwas ab.
      Und auch der Regisseur David Slade hat schon wesentlich besseres gemacht.