Black Panther: Wakanda Forever

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    Es gibt 202 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Black.

      -Makaveli- schrieb:

      Solche starken Figuren gab es da doch auch schon Jahrzehnte vorher (Shaft, Blade)

      Das ist natürlich richtig. Aber ich spreche bewusst nicht von "starken Figuren" sondern von "Superhelden". Shaft als auch Blade sind Antihelden und eher düster besetzte Charaktere - und man mag Blade zwar für cool halten aber er ist kein Strahlemann. Black Panther ist ein strahlender Held: Reich, intelligent, überall beliebt, charismatisch, gewandt und ein König (!). Er ist jemand, mit dem sich Kids identifizieren können. Er ist ein Vorbild. Man kann gar nicht oft genug betonen, welchen Eindruck Black Panther als Figur und Kinofilm vor allem auf farbige Kids hat(te). Und die hatten durch eigenes Alter und auch das von Shaft und Blade weniger Zugang zu beiden. Und wenn Kinder eine Figur lieben (und machen wir uns nichts vor: Marvel hat sehr viel dafür getan, damit die Figur kinderfreundlich ist), dann lieben auch Eltern die Figur.

      KBBSNT schrieb:

      Und ich bezweifle auch stark, dass die Masse da reingelaufen ist, weil Sie diverse Handlungsstränge auf sich oder sonstige weltweite Probleme bezieht, oder diesen Film komplett auseinander-analysiert.

      Sie haben es nicht analysiert. Aber wir müssen Filme nicht verstehen, um sie zu fühlen. Und all die von mir genannten Dinge haben Menschen in dem Film gefühlt. Sie haben sich angesprochen gefühlt. Sie haben einen glorreichen Superhelden gesehen, der aussieht wie sie. Und sie haben einen Film gesehen, der sowohl in ihren Hinterhöfen von black communities wie in Oakland spielt als auch in einem Fantasy-Königreich, in dem alles möglich ist - und das alles, ohne dass Weiße das ermöglicht haben. Das erzählerisch zu verbinden ist schon eine große Leistung. Und du kannst den Film auch weiterhin gerne für schwach halten - das ist vollkommen okay. Ich will dir deine Meinung da keineswegs ausreden. Recht hast du auch damit, dass Marvel in früheren Filmen Stereotypen bedient hat (Black Widow in "Iron Man 2") und auch in den neueren Filmen durchaus doppelzüngig auftritt (Militär-Werbung für Air Force und Boeing im Feminismus-Meisterwerk "Captain Marvel"). Und was ausgerechnet die CIA bzw. Agent Ross in Afrika zu tun hat, könnte man noch mal in einem ausführlichen Beitrag über "Black Panther" kommentieren ...

      Aber wenn ich ein wenig Neugier auf die Dinge wecken kann, die für uns so selbstverständlich sind und für andere Menschen etwas Besonderes - dann würde mich das auch freuen. :P

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Ich hab mich damit abgefunden, dass es einen Level gibt, auf den ich Black Panther einfach nicht verstehen kann. Das ist so ähnlich wie wenn ich Anime schaue, da gibt es auch immer eine Barriere für mich, weil Japanische Kultur für mich oft unverständlich ist. Auf der anderen Seite habe ich mich auch damit abgefunden, dass Captain Marvel mich auf eine Weise berührt, die viele Leute einfach nicht verstehen können.

      Black Panther hat hervorragende Schauspieler, kreiert eine interessante Welt, and während es einige Dinge daran gibt, die besser sein könnten, sind diese Probleme nicht so groß, dass ich sagen würde, dass sie den Film ruinieren. Er wird nie in meine Top ten der MCU Filme sein, aber das liegt mehr daran, dass es so viele wirklich gute MCU Filme gibt und nicht daran, dass Black Panther irgendwie schlecht ist.
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