Game of Thrones - Season 7

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    Es gibt 420 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hockenberry.

      burtons schrieb:

      ich fand die von kleinfinger lustiger.^^


      war auch cool ...

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      Ich fand Baelish''s

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      Ableben etwas zu plötzlich und überhastet. Der Mann der Komplotte und Intrigen wurde mal ganz schnell ins Jenseits befördert. Dafür habe ich den Charakter doch eher an finalen Entscheidungen der Serie gesehen. Ich glaube die Autoren haben nicht wirklich gewusst, was sie mit ihm hätten anstellen sollen. Ob das George Martin so auch in dem Sinn gekommen wäre, wage ich zu bezweifeln.

      patri-x schrieb:

      Genau so sieht's aus! Und leider wäre die Serie damit dann mittlerweile schon sehr vorhersehbar, was früher einfach nicht der Fall war.


      Ist aber im Grunde auch leider der Natur der Serie geschuldet. Über knapp drei Staffeln werden unzählige Fäden aufgesponnen, und im Grunde alle Charaktere (außer die wenigen Charaktere in den einzelnen Arcs) vorgestellt sowie deren Wesen und Motive innerhalb der Handlung gezeichnet. Nun hat man (leider) alle Fäden auf einmal zusammenführen wollen und aufmerksame Zuschauer und Kenner der Charaktere können diese halt nach mittlerweile sechs Staffeln einschätzen.

      patri-x schrieb:

      @Scholleck
      Ging mir trotzdem zu schnell, sprunghaft und war auch vom Kampf her nicht sonderlich berauschend.
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      Er tritt 3x in dieselbe Stelle und merkt doch, dass er Theon damit nichts anhaben kann. Aber Nein, die Leuchte versucht es einfach weiter... :crazy2: :rotfl:


      Hab bei der Szenerie

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      ​im Kopf das "What could be the worst..."-Spiel von Baelish gespielt...erst ein intensiver Dialog zwischen ihm und Jon, dann die Konfrontation mit dem Kapitän. Als der Strand gezeigt wurde, war klar, dass es Stress geben wird...und die Einstellung der Kamera und das ständige Wiederholen des Trittes war für mich dieser "worst case", der eintreten konnte, um die an und für sich starke "Wiedergeburt" von Theon madig zu machen.


      Einen genaueres Fazit werde ich allerdings erst nach einem Re-Run der siebten Staffel abgeben...irgendwas nagt an mir, taugt mir nicht ganz und es ist nicht der Umstand, dass Benioff und Weiss keine guten Drehbücher schreiben können oder ich mir im Grunde 6,5 Folgen dieser Staffel schon vorher denken konnte... :uglylol:
      Vielleicht einfach nur nach starker 6.Staffel umso auffallender, wenn die Staffel danach lahmer ist...war bei 5 ebenso der Fall.

      In einem kleinen Marathon habe ich nun auch die verpassten Folgen aus dem Urlaub nachgeholt und gestern dann auch "endlich" das Staffelfinale gesehen.

      Insgesamt hat mir Staffel 7 wieder gut gefallen - auch wenn die Serie nie mehr an die Qualität der ersten vier Staffeln heran reichte. Staffel 7 hat aber wieder einige gute Akzente gesetzt, auch wenn es diesmal echt ein wenig zu gehetzt wirkte, was wohl dem nahenden Ende geschuldet ist. DIE Sache mit Jon & Dany ist jetzt nicht so meins und nachdem eine gewisse nicht mögliche Eigenschaft Danys in den letzten drei Folgen gefühlte hundert mal angesprochen wurde, wissen wir ja alle was nächste Staffel passieren wird ;)

      Der "Cliffhanger" hat mir gefallen, bietet er doch eine interessante neue (letzte) Ausgangssituation. Ich bin gespannt in was für einem Spektakel die Serie enden wird.
      GoT hat sein Mojo verloren. Gut, hat es bereits nach Season 4, aber immerhin stiegen die Schauwerte an. Auch in diesem kurzen Vergnügen werden Nebenhandlungsstränge einfach fallen gelassen, selbst bei den groß angelegten Actionszenen verliert sich die Logik, die Schreiber mühen sich möglichst episch-dramatische Momente zu liefern, die durchaus funktionieren, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Selbst Einstellungen aus BotB wurden kurzerhand recycelt. Das klingt alles nach negativer Suppe, nein, GoT kann auch toll sein. Egal wie löchrig die Drehbücher sind, es huscht immer ein kurzes Lächeln über die Lippen wenn sich Charaktere nach drei Staffeln wieder begegnen, "Beyond the Wall" lässt alte Gefühle aufblitzen und schiebt die Spannung an. Nach sieben Wochen fühlt sich die Show, wie befürchtet, gehastet an. Kein Genickbruch, aber dennoch ein Rückschritt zu Season 6.
      Das ist wohl der Fluch erfolgreich gewordener Serien...die Schauspieler verlangen für weitere Seasons immer mehr Gagen und das war anscheinend der Hauptgrund, die Serie jetzt zu einem Ende zu bringen. An manchen Stellen merkt man mit Sicherheit diese überhastete Drehbuchentscheidungen, allen voran das Ableben bestimmter Charaktere, die man Staffel für Staffel derart aufgebaut hat, um sie dann doch fallen zu lassen.
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      Baelish z. B.


      Heisst jetzt aber nicht, dass diese Season schlecht war, im Gegenteil. Aber für manche Personen hat man da ganz schnell den Radierer genommen.
      Season 7 habe ich binnen der letzten drei Tage regelrecht verschlungen. Gewiss ist die Show nicht immer SO groß, wie sie sich gibt, zumal vieles freilich berechenbar war, doch wenn mich die dann teils erwarteten Momente dennoch den Atem anhalten lassen, dann will ich mal lieber nichts gesagt haben. Die Plots sind manchmal holprig erzählt, und doch funktionierten für mich alle Handlungsstränge im Großen und Ganzen bestens. Das Tempo ist verdammt hoch, keine Folge ohne Gänsehaut - was mir wiederum überhaupt nicht die Gelegenheit gab, mich an relativen Kleinigkeiten aufzuhängen. Da lasse ich mich liebend gerne ein wenig blenden.

      Es brodelt an allen Ecken und Enden, da zwei Kriegsszenarien parallel für hohe Intensität sorgen. Eine souveräne Balance aus epischen und intimen Momenten. Mann, was hat uns George R. R. Martin da für ein abnormal geiles Figurengeflecht beschert. Dank höchst interessanten Figurenkonstellationen, dichter Finalstimmung aber auch bemerkenswerten reflexiven Momenten, kann Game of Thrones sein fulminantes Niveau meiner Meinung nach auch zu diesem späten Zeitpunkt absolut halten. Sicherlich existieren in dieser Serienlandschaft komplexere und inhaltlich hochwertigere Serien, doch diese blutig-epische Seifenoper, gespickt mit WTF-Momenten, geilen Twists, Drachen und natürlich Ed fuckin´ Sheeran, konnte mich auch mit dieser siebten Staffel außerordentlich gut unterhalten...

      9 / 10
      Bin nun auch durch, so ultra gehyped war ich eh nie. Sie gehört aber zu den besten Serien unserer Zeit, was optisch da abgeht ist schon krank(positiv)

      Ganz ehrlich die ganzen Schnellreisen fand ich gut, ich will nicht mehr sehen wie einer ne halbe Staffel braucht um von A nach B zu kommen. Auch wenn es unrealistisch ist :D

      wenigtens weiss man nun warum
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      der nachtkönig so lange wartet um endlich mal anzugreifen :D


      Mein "Wunschende" sieht so aus:
      pack es mal in spoiler
      Spoiler anzeigen
      ​Aufnahme Westeros in trümmern
      Kamerade schwenkt langsam vom Nachtkönig weg, irgendwann erkennt man dann john snow, und alle anderen neben ihm stehen als Generäle der Toten :D
      Cut zu black und Abspann :D

      Stormbringer schrieb:

      Mein "Wunschende" sieht so aus:
      pack es mal in spoiler

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      Aufnahme Westeros in trümmern
      Kamerade schwenkt langsam vom Nachtkönig weg, irgendwann erkennt man dann john snow, und alle anderen neben ihm stehen als Generäle der Toten
      Cut zu black und Abspann


      noch besser

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      letzte einstellung:

      ein dicker Ami mit Brille und Vollbart und ner komischen Captain Iglo Mütze wacht auf und merkt das er nen komischen Traum hatte


      :P
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      Also hab die Staffel auch vor ein paar Tagen zuende gebracht. Game of Thrones bleibt immer noch großartig.
      Aber ähnlich wie Euch stören mich diverse Dinge, die ich einfach mal bei Euch kopiert habe und meine
      Kommentare dazu:

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      patri-x schrieb:

      Jamie am Ende metertief ins Wasser taucht? Eben noch mit dem Pferd am Strand geritten, in der nächsten Einstellung über 10m tief im Wasser... Jaa nee, ist klar! Übrigens wird er nicht tot sein, Gewicht der Rüstung hin oder her. Hätten sie ihn sterben lassen, dann wäre das durch den Drachen passiert!
      Hat mich auch massiv gestört... dachte mir: wie lange braucht man um unter Wasser 300 m zu tauchen in voller Rüstung? Klar ich kann auch eine halbe Stunde die Luft anhalten.

      Wuchter schrieb:

      Ich kenne ja die Bücher nicht, aber da es einigen alles zu schnell geht stellt sich mir die Frage warum man nicht doch wie immer 10 Episoden gemacht hat!?
      Genau die Frage habe ich mir auch gestellt. 3 Folgen mehr und man hätte so manchen Plot runder machen können. Vermutlich eine Geldfrage.

      Karl_113 schrieb:

      Lassen wir das Budget mal aussen vor, keiner weiß ob das wirklich der Grund für die Reduzierung der Folgen war. Storytechnisch glaube ich nämlich schon das 1-2 Folgen mehr auch dieser Staffel gut getan hätten. Dann wäre der Erzähldruck vl. nicht so groß gewesen.
      Ganz genau.

      Karl_113 schrieb:

      Ja das Zeiptproblem ist wirklich massiv, erst rennt der Baratheon Bastard wie verrückt zur Mauer .. dann zündet ein Rabe wohl den Nachbrenner um nach Dragonstone zu kommen, und zum Schluss trifft Dany rechtzeitig ein. Stimmt alles, aber stört mich das wirklich? ne eigentlich nicht
      Mit eines der Dinge die mich an der Staffel am meisten gestört hat. Ein Rabe fliegt in wenigen Stunden über einen ganzen Kontinent. Der Drache auch. Und die weißen Wanderer benötigen Tage für die selbe Strecke die der Schmied in kurzer Zeit rennt? Extrem unlogisch. Aber was macht man nicht alles für die Dramaturgie?

      Olli86 schrieb:

      Wenn Drachenglas die Wanderer tötet, warum dann nicht einfach ein Pfeil aus Drachenglad herstellen und ihn direkt auf den Nacht König schießen.
      Freie Schussbahn hätten Jon und co. gehabt...
      Das hätte vermutlich den krieg im Norden sofort beendet oder?
      Oder warum die Drachen nicht den Nachtkönig gezielt angreifen lassen?

      Wucki schrieb:

      Warum der NK auf einen der fliegenden und nicht auf den liegenden mit allen menschlichen Widersachern bestückten Drachen wirft, hmm? Will wohl das Drehbuch so. Benjen Ex Machina darf noch irgend einen Unsinn brabbeln, bevor er in den sicheren Tod reitet. Es ist inzwischen völlig egal wie dumm ein Plan und wie unglaubwürdig und unlogisch das Handeln einzelner Figuren ist, so lange dabei am Ende ein Eisdrachen entsteht, wohaa cool.
      Benjen war der Typ der da angeritten kam um Jon das Pferd zu überlassen und sich selber zu opfern? Reitet durch tausende von Weißen Wanderern durch um sich dann von 3 oder so überwältigen zu lassen. Wieder mega unrealitisch. Woher wusste er wo Jon war? Woher wusste er das Jon in Gefahr war? Warum hat er sich geopfert?

      Wucki schrieb:

      Das Jon sich im letzten Moment vom Drachen entfernt macht leider auch nicht sonderlich viel Sinn. Die Untoten hätte Drogon sehr leicht beseitigen können. Er hätte wahrscheinlich sogar den NK erwischt. Die Szene ist nur für den späteren Benjen Moment. Ich bleibe dabei, das Storytelling ist einfach schlechter als früher.
      Ja dachte ich auch... du Depp steig einfach auf den Drachen und nichts wie weg. Stattdessen hat er noch Zeit da ein bisschen rumzukämpfen. Und die richtige Reaktion des Drachen auf die Bedrohung durch den Nachtkönig wäre gewesen sich umzudrehen und ihn abzufackeln.

      Scholleck schrieb:

      Beim ersten großen Aufeinandertreffen von Jon und seiner Armee mit den weißen Wanderern in S5(?) wirkten diese auf mich nahezu unschlagbar und konnten nur unter größtem Aufwand getötet werden. Aber in der aktuellen Folge hielten sich die paar Menschen doch sehr wacker und hatten kaum Probleme Dutzende Wanderer aufzuhalten.
      Jupp... zuerst konnten einer kaum von einer Armee aufgehalten werden. Dann können eine handvoll Menschen hunderte Wanderer stoppen.

      TheKillingJoke schrieb:

      Zunächst mal muss ich sagen, dass ich den gesamten Plan schon in der letzten Folge doof fand. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Einzelkämpfern will in den Norden gehen, um einen Zombie zu fangen, in der Hoffnung, dass man damit Cersei überzeugen kann
      Ja war wohl im Nachhinein eine blöde Idee. Ohne den Drachen wären die Wanderer nicht so leicht an der Mauer vorbei gekommen.

      TheKillingJoke schrieb:

      Die Truppe ist ja mit Sicherheit mehrere Tage unterwegs gewesen. Jetzt soll ich abkaufen, dass Gendry innerhalb von weniger Tagen zur Mauer kommt, von dort aus ein Rabe nach Dragonstone geschickt wird und Daenerys auf ihrem Drachen angeflogen kommt - und die Truppe während der ganzen Zeit auf dieser mickrigen Insel in eisigen Temperaturen ohne nennenswerte Proviante oder Lagerfeuer überlebt? Die hätten allesamt erfroren sein müssen. Diese - in meinen Augen - Logikfehler haben mich derart angesprungen, dass ich die Kampfszene nicht genießen konnte.
      Jupp

      -Makaveli- schrieb:

      Was haltet ihr eigentlich von der Theorie, dass Bran der Night King sein könnte?
      Das wäre zumindest mal ein echter Hammer den kaum jemand so kommen sehen würde.

      Wucki schrieb:

      Trotzdem schlechteste Staffel.
      Sehe ich genauso. Aber trotz der diversen Plotholes immer noch sehr unterhaltsam. Aber es wäre mehr drin gewesen denke ich. Bin auf Staffel 8 gespannt.


      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Ich habe gestern Abend was anderes gesucht, aber dann wurde mir dieses Video angezeigt. Und ich habe mich köstlich amüsiert:
      (Achtung, Spoiler bis Staffel 7 oder so in etwa)


      Game of Thrones - Staffel 7

      So, in 2 Tagen durchgesuchtet. Das ist auch gemein, da hat man eine Episode beendet und man will sofort wissen wie es weiter geht und was als nächstes passiert.

      Trotzdem muss ich leider sagen, das die siebte Staffel doch die bisher Schwächste war. Immer noch gut, keine Frage, aber für Game of Thrones Verhältnisse zu wenig und kommt dazu noch erschreckend kommerziell daher.
      Es haben mir diese WTF-Momente komplett gefehlt, die die Serie ja immer auch ein Stück mit ausgemacht hat. Sehr vorhersehbar, kaum Überraschungen und einige Fehler im Drehbuch, die ich ja von anderen Sendungen gewohnt bin, aber nicht hier.
      Ich hoffe mal, das die siebte Staffel einfach ein großes Luftholen vor dem großen Knall war, der uns hoffentlich mit der achten und leider letzten Staffel erwartet.

      Aber dennoch bin ich wieder gern in die Welt von Game of Thrones zurückgekehrt und freue mich schon gewaltig auf den Re-Run, den ich mir vor der Finalstaffel mit Sicherheit gönnen werde.
      Es ist einfach schön wieder die vielen Charaktere zu sehen, denen man schon so lange begleitet, auch wenn der ein oder andere über die ganze Season gesehen, vielleicht nur fünfzehn oder zwanzig Minuten Screentime bekommen hat. Teilweise auch weniger. Aber das ist eben der Vielfalt geschuldet.
      Arya hat glaub ich mittlerweile Tyrion als meinen Lieblingscharakter abgelöst, wobei ich sehr froh bin, das Letzterer wieder etwas mehr Bedeutung bekam als noch in Staffel 6, wo er ja fast schon zum Hofnarr und Klassenclown degradiert wurde und kaum was sinnvolles beizutragen hatte.
      Ansonsten natürlich auch immer wieder faszinierend Cersei zuzusehen, die noch am meisten für Zündstoff in der Serie sorgt und obwohl sie schon abscheuliche Dinge getan hat, kann ich ihr irgendwie nicht böse sein. Also für mich ist sie keine Hassfigur so wie es z.B. Joeffrey war.

      Kulissen sind nach wie vor sehr schön gewählt und vor allem der Norden jenseits der Mauer gefiel mir. Nur, kam es mir nur so vor oder hat sich die Lage der Festung an der großen Mauer verändert? Lag die schon immer
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      an der Küste?

      Dazu mochte ich in der finalen Folge wie sich
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      so langsam der Nebel über das Land legt und die Endsequenz war natürlich auch Bombe.


      Score war auch wieder in Ordnung und gerade das Theme wird mir wieder tagelang nicht wieder aus dem Kopf gehen.

      Und jetzt noch ein paar Storydetails:

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      Kleinfingers ableben fand ich nicht gut. Ganz ehrlich, das wäre eigentlich für mich die Figur gewesen, die ich am Ende auf dem eisernen Thron gesehen habe. Außerdem habe ich gehofft, das er noch ein bisschen für Intrigen sorgt und noch ein paar Leute gegeneinander ausspielt. Dachte da vor allem an Theon, den er vielleicht auf Grund seiner labilen Art so manipulieren hätte können, das er den ein oder anderen ausschaltet, der Kleinfinger im Weg gestanden hätte.
      Aber das er die zwei Schwestern gegeneinander ausspielen wollte, sorry, das war Quatsch von Seiten der Autoren. Man hat zwar auf Biegen und Brechen versucht, das einigermaßen glaubhaft zu vermitteln, aber Arya jetzt plötzlich so hinstellen zu wollen, als hätte sie Bock gehabt Lady von Winterfell zu werden, ne, das hat nicht zu ihr gepasst.
      Und so wurde meiner Meinung nach ein höchst interessanter Charakter einfach so liquidiert ohne das volle Potenzial auszuschöpfen.

      Die Liebschaft zwischen Jon Schnee und Daenerys war auch wenig originell und Inzest schockt mich in dieser Serie schon lange nicht mehr. Überhaupt, ich weiß nicht ob es nur mir so geht, aber mir ist das eigentlich vollkommen egal, von wem Jon wirklich abstammt. Auch ob er jetzt der rechtmäßige Thronanwärter ist juckt mich mal so gar nicht. Kenne aber auch die Buchvorlage nicht, vielleicht hat das dort eine größere Bedeutung für den Leser.
      Aber ich stell mir das komisch für die Schauspieler vor. Die kennen sich ja mittlerweile auch schon jahrelang und dann "müssen" die sich nackt im Bett herumwälzen. Aber ich schätze mal Kit Harrington wird´s verkraftet haben ;)

      Die Geschichte von Sam fand ich am Anfang etwas schleppend, entwickelte sich dann aber recht interessant. Vor allem als es zum Treffen mit Jorah kam, bei dem es mich auch freut, das er wieder da ist.

      Und Gott sei dank, wirklich Gott sei dank hat es endlich mal einen Drachen erwischt. Nicht falsch verstehen, ich finde Drachen extrem cool, aber die entwickelten sich mittlerweile zu den "Riesenadlern" der Serie. Egal wie schlecht es stand, die waren immer der Joker mit dem man alles gewinnen konnte. Und das der verstorbene Drache (weiß den Namen gerade nicht) jetzt ein untoter Drache ist, gefällt mir auch.
      Schön auch, das dieses mal alle Schattenwölfe (die ich viel cooler als die Drachen find) verschont wurden, auch wenn es mich gleichzeitig wurmt, das man Geist überhaupt nicht gesehen hat.
      Nur schien mir Daenerys nicht wirklich betroffen zu sein. Weiß nicht, reagierte verhältnismäßig kühl darauf, das eins ihrer Kinder gestorben ist.

      Schade fand ich das auch mit Ellaria und den Sandschlangen. Das ging mir auch zu schnell und auch wenn Erstgenannte theoretisch noch leben dürfte, glaube ich irgendwie nicht, das man sie noch einmal wieder sieht. Zumindest nicht in entscheidender Hinsicht.
      Selbes gilt für Olenna Tyrell. Mochte die alte Dame ganz gern.

      Werde jetzt nicht auf alles eingehen, aber was mir wirklich noch überhaupt gar nicht gefallen hat, war die Szene mit Onkel Benjen und repräsentierte auch genau das, was ich mit schlechtem Drehbuch meinte. Allein der Dialog:

      Benjen: "Steig auf das Pferd und reite Richtung Pass."
      Jon: "Komm mit mir."
      Benjen: "Dafür ist keine Zeit."


      What? Ernsthaft? Tut mir ja leid, aber da fehlen mir echt die Worte.


      Also wie gesagt, insgesamt die schlechteste Staffel, die ich aber trotz der zahlreichen Fehler wieder verschlungen habe. Und auch wenn ich jetzt viele negative Dinge aufgezählt habe, so überwiegen die positiven Anteile bei weitem.
      Die Serie lebt von den Charakteren, den Konflikten und Intrigen und auch wenn letzteres in dieser Staffel etwas zu kurz kam, sind das weiterhin die Stärken, die man in vielen anderen Serien vergeblich sucht und ist dabei noch unverschämt unterhaltsam.
      Und auch das angezogene Tempo finde ich jetzt nicht schlimm, obwohl ich natürlich gerne wieder drei Folgen mehr gehabt hätte.

      Die schwächste Game of Thrones Staffel kriegt von mir
      8 von 10 Punkten