James Bond 26

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 308 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hulk.

      Es gibt übrigens bei den Buchmachern derzeit einen interessanten Geheimtipp: Chiwetel Ejiofor.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      ANZEIGE

      Burning schrieb:

      Versteckter Rassismus, soso.
      Es ist also vollkommen in Ordnung dagegen zu wettern, dass man für ein Recasting einen Schauspieler nimmt der halt eine dunkle Hautfarbe hat, nur weil die Rolle seit jeher von einem Weißen gespielt wurde? Und tut mir leid, wenn ich den letzten 24 Bond Filmen etwas verpasst habe, aber ich wüsste nicht, dass es jemals ein ausschlaggebendes Merkmal von James Bond war, dass er weiß ist.

      Im Jahr 2018 sollte man doch auch mal akzeptieren können, dass sich eine Figur äußerlich auch ändern darf (und innerlich sowieso), vor allem bei einem fiktiven Werk.


      Um das geht es doch gar nicht. Es geht darum, dass die Produzenten im ersten Schritt die Hauptfarbe bestimmten und sich dann auf einen Schauspieler festlegen.

      Warum sucht Hollywood nicht einfach den besten Schauspieler für den neuen Bond OHNE eine Präferenz für die Hautfarbe? Hat man Craig damals genommen, weil er "weis" ist? Was wäre denn los, wenn ein Produzent sagen würde: Auch der nächste Hauptdarsteller muss wieder weis sein. Das wäre purer Rassismus.

      Ich hätte gerne einen farbigen Bond. Ich würde auch einen weiblichen Bond cool finden. Aber immer diese Quoten-Sprüche: "Es ist Zeit für einen farbigen Bond. Es ist Zeit für einen weiblichen Bond. Es ist Zeit für einen weiblichen Präsidenten." Warum nimmt man nicht einfach den besten Schauspieler für die Rolle und gut is?

      Mich stört das auch beim Buffy-Remake. Es muss eine schwarze Hauptdarstellerin sein. Warum kündigt man nicht einfach die Hauptdarstellerin an und wenn sie schwarz ist, eine Asiatin oder eine Inderin ist, ist doch völlig egal. Beim Sport ist es doch auch egal. Da wird auch der Beste auf den Platz gestellt. Welcher Trainer würde mit Verstand sagen: Unsere Stürmer müssen alle die "folgende Hautfarbe" haben ...
      Ich bin auch dafür, dass Bond so bleibt, wie er damals ausgedacht wurde. Ich kann da auch keinen Rassismus entdecken. Craig gefiel mir nicht, ich fand die Brosnan Bonds in allen Belangen am Besten. Einen realistischen Ansatz wie in Craigs Bond mag ich nicht. Skyfall war noch am Ehesten am klassischen Bond dran.
      Das ist arrogante Anmaßung!
      EIn Glück, dass ich nicht der einzige Nicht-Nazi bin, der Vielfalt durchaus schätzt, Rassismus und Denk-Diktate ablehnt und daran glaubt, dass alle Menschen von Geburt aus gleich sind und daher alle die gleichen Rechte und Freiheiten besitzen sollten, aber sich dennoch einen weißen Dandy als Bond wünscht. ;)

      Warum Bond einfärben? Nur einem (verrückten und auf die Spitze getriebenen) Hype zu folgen und dann sich als supertolerant zu verkaufen, ist billig. Wenn einem Diversität so wichtig ist, dann sollte man einen eigenen schwarzen Spion entwickeln und durch das Vertrauen (und das Budget und die Werbekohle des Produzenten) daraus einen Hit machen. Aber eine altenglische weiße Figur (deren Background beibehalten wird, nur aus der Mom wird dann halt die schwarze Putzfrau in den 60ern) einfach für ein SJW-Publikum einzufärben, kann doch nicht ernsthaft als tolle Entwicklung angesehen werden.

      :S
      1.schwarze Bond Bösewicht Yaphet Kotto über die Debatte:

      "James Bond", sagte Kotto, "kann nicht schwarz sein. Zum Teufel mit der politischen Korrektheit, wir müssen bei dem bleiben, was buchstäblich korrekt ist".

      Schwarze sollten aufhören, Rollen zu spielen, die von Weißen erschaffen wurden. "Diese Rollen sind nicht für schwarze Männer geschrieben." Es gebe doch die Möglichkeit, sich Rollen auszudenken, für die es noch keine etablierten Vorbilder gebe.

      Ian Fleming habe James Bond als weiße Figur erschaffen, die von weißen Schauspielern verkörpert werden sollte, sagte Kotto. Schwarze könnten "003 oder 006 sein, aber nicht 007". Es sei lächerlich, alles spielen zu wollen. "Wenn ich sage, dass ich JFK spielen will, sollte ich ausgelacht werden."


      Quelle:<span data-bbcode="quote" class="">spiegel.de/panorama/leute/jame…warzen-007-a-1027651.html</span>​​​​​​​
      Bin diesmal auf der Seite von @Hulk! Mir geht diese politische Correctness gerade bei solchen Dingen schon gehörig auf den Zeiger. Wo liegt denn das Problem darin, einen Film mit einem schwarzen Agenten zu entwickeln, ohne dabei auf den Namen James Bond zurückgreifen zu müssen? Nein, natürlich muss man eine weiße Romanfigur ändern und am besten noch homosexuell werden lassen, weil man ja so weltoffen ist. Damit tut man sich und der Vorlage einfach keinen Gefallen. Es sagt ja keiner was, wenn man eine neue Figur mit diesen Eigenschaften kreiert, aber lasst James Bond doch einfach James Bond sein.
      ​​​​​​
      ​​​​​​​Ein Agentenfilm mit Elba in der Hauptrolle und mit dem Budget eines Bond-Streifens? Darauf hätte ich schon richtig Lust! :D Nur hat Elba bei den meisten Zuschauern leider nicht einen ausreichenden Stellenwert, weshalb ich nicht so wirklich daran glauben mag - außer eben, er wird der neue Bond. Ihm würde ich das trotz Fake-News gönnen, dennoch würde ich die Entscheidung des Studios und der Produzenten mit einem Kopfschütteln wahrnehmen. Das hat weder mit Rassismus (ich wohne in Frankfurt, da hat man kaum deutsche Freunde), noch mit Homophobie (ich liebe "Call Me By Your Name") zu tun.
      Kotto is the MAN! :thumbup: Ich liebe seine Rolle in Midnight run! :thumbsup:

      Man kann seine Weltoffenheit und seinen Hang zu Diversity damit bezeugen (als Produzent), indem man eben eine originale Figur erschafft. Wenn ein schwarzer Bond sein Geld macht, wird es dennoch (zumindest aus manchen Quellen, besonders von denen, die sticheln wollen) heißen "der Film war ein Erfolg, wei es Bond ist und nicht weil [hier schwarzen Schauspieler einsetzen] die Rolle so gut verkörpert". Wird der ein Flop, haben wir wieder Rassendiskussionen wie "ein schwarzer Bond funktioniert nicht". Damit ist niemandem gedient, außer der Lobby der Leute mit Vorurteilen ...

      freido schrieb:

      JFK, Shaft... noch jemand mit solch grandiosen Vergleichen? :D


      Ja, BOND ... wäre auch komplett m( , dem einen schwarzen Anstrich zu verpassen.

      Oder wie wäre es mit einem brasilianischen Hamlet? Einem Transgender-Rambo? Einer lesbischen Jane McLane?
      Eine 180kg-Lara Croft? Einem Indianer äh American-Native als Othello?? Ein zwergenwüchsiger Pygmäe als Ethan Hunt?
      Ein ukainischer Crocodile Dundee? Jason Statham als Nanook of the North? Boris Becker als Shaft? Jackie Chan als Siegfried?
      Mel Gibson als Sindbad der Seefahrer? Heino als Mandingo? Will Smith und Conchita Wurst als Hänsel und Gretel?

      :hammer:
      Wie kann man sich nur so an der völlig irrelevanten Hautfarbe eines Geheimagenten aufhängen? Sicherlich wäre es unsinnig, jetzt zwanghaft einen schwarzen Schauspieler zu casten, aber grundsätzlich wäre ein schwarzer Bond kein Problemchen. Bond ist Brite, Elba ist Brite und bringt alle sonstigen Eigenschaften mit, die es für die Rolle braucht, fertig.

      ​​​​​​​Deine polemischen Aufzählungen kannste dir schenken. Bin raus hier.

      Wie kannst du dir die ganzen Thor/Avengers Filme eigentlich ruhigen Gewissens ansehen und komplett abfeiern, wo doch hier Heimdall ebenfalls von Idris Elba gespielt wird, was halt mal überhaupt nicht der Vorlage entspricht? Sowohl in den Comics, als auch in der nordische Mythologie.


      Dass Darsteller nicht nur aufgrund einer bestimmten Hautfarbe gecastet werden sollten, egal ob schwarz oder weiß, ist doch selbstverständlich. Auf Biegen und Brechen sollte so etwas eh nie getan werden oder nur um mit irgendeiner angeblichen Welle zu schwimmen. Doch gerade die Figur des Bond, die von jedem Darsteller anders interpretiert wurde, ist doch wie gemacht dafür auch mal ein solches Experiment einzugehen. Zumal wie @freido schon mehr als richtig sagte: "Bond ist Brite, Elba ist Brite und bringt alle sonstigen Eigenschaften mit, die es für die Rolle braucht, fertig". Und das hat auch absolut nichts mit "sich dem Druck der SJW zu beugen" zu tun, es ist einfach nur schlichtweg egal, da es keinerlei Relevanz für die Rolle hat wie er aussieht.

      Burning schrieb:

      Wie kannst du dir die ganzen Thor/Avengers Filme eigentlich ruhigen Gewissens ansehen und komplett abfeiern, wo doch hier Heimdall ebenfalls von Idris Elba gespielt wird, was halt mal überhaupt nicht der Vorlage entspricht? Sowohl in den Comics, als auch in der nordische Mythologie.
      ...


      Weil

      a) der Heimdall im MCU anders aufgebaut ist, was
      b) bei einer Nebenfigur zuerst nicht so Vorlagen-verändernd ist wie bei einer Hauptfigur. UND:
      c) man hat das für die Comics seit 10 Jahren so übernommen

      Und:

      Burning schrieb:

      ...

      Dass Darsteller nicht nur aufgrund einer bestimmten Hautfarbe gecastet werden sollten, egal ob schwarz oder weiß, ist doch selbstverständlich. Auf Biegen und Brechen sollte so etwas eh nie getan werden oder nur um mit irgendeiner angeblichen Welle zu schwimmen. ...


      Genau DIESER Eindruck wird aber geschaffen. Bond ist Brite. Aber Bond muss nicht weiß sein. Wieso ist das eine Merkmal wichtig, das andere nicht? Bond muss ja nicht unbedingt britischer Geheimagent sein, er könnte auch Israeli sein und für den Mossad arbeiten. Oder für Südafrika ...

      Das Austauschen von Kritierien ist mir ZU willkürlich und im Falle Bond so sinnlos. Natürlich ist das ein Anbiedern an den Snowflake-Zeitgeist. Auch wenn Alba ein Top-Darsteller ist, ihm eine traditionell weiße Rolle zu geben, hat ein Geschmäckle ... und zwar ein nicht gutes!

      Es gibt im Grunde auch keine Schwarzen, die fordern, Bond solle von einem dunkelhäutigen Briten verkörpert werden (oder zumindest eine Anzahl, die man ernst nehmen könnte). Die einzigen, die bei "Bond wird jetzt schwarz" ein Hurra-PC-Faß aufmachen, sind weiße SJWs ... Man kann sich also seinen Alltagsrassismuss, gegen den man dann als gerechter Oberlehrer vorgehen kann, schön selbst machen. Wenn's nicht so traurig wäre, wäre es ein Witz ...
      Also ob meine Meinung darüber entscheiden würde ... die Produzenten werden sich so oder so entscheiden. Mein Beitrag ist jedoch eines:

      meine Meinung, die ich hier kundtun möchte. Muss man ja nicht teilen ...

      :thumbup:

      Naja Japhet Kotto und ich sind halt doch engstirnige Nazis ... :uglyhammer:

      Shakespeare ... wie kannst Du nur, @Wucki ? Man sagt dieses böse Wort nicht, wenn Schwarze dabei sind, das ist purer Rassismus!



      ;) :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Hulk“ ()