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Man of Steel 2

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    Es gibt 373 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von riggo.

      Primat schrieb:

      Ratty schrieb:

      Man muss aber einen Charakter immer zu Gute halten, dass es immer zwei Seiten gibt, eine böse und eine fromme, so wie wir normale Menschen auch funktionieren


      Genau das ist das Problem. Man hat aus Superman versucht einen "normalen Menschen" zu machen, mit böser und guter Seite. Klar, kann man machen. It'a free world.

      Für mich war Superman aber eben das totale Vorbild, die gottgleiche Lichtgestalt, die GERADE WEIL KEIN MENSCH als Vorbild als These funktioniert.


      Das ist aber genau das, was Superman Stories langweilig macht. Es gibt nur das reine Gute gegen das reine Böse. Das hat vielleicht früher mit He-Man und anderen Charakteren funktioniert, aber wenn man jegliche zwischenmenschliche(ausserirdische) Komponente weglässt, dann hat man Konflikte reiner stereotypischer Figuren. Aber gut das ist wohl Geschmackssache. Ich brauche da mehr als jemand, der immer nur ja sagt, und das tut, was der Bürger von seinem Superhelden erwartet.
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      Dann ist vielleicht Superman einfach nicht deine Figur. Es gibt sehr viele spannende Geschichten rund um Superman die nicht darauf aufbauen das er der mächtigste ist und total “brooding” seinen Gegner anschaut.

      Es verhält sich für mich ähnlich wie ein Batman der sich eine MG auf die Motorhaube schnallt und Gegner durchsiebt.

      riggo schrieb:



      Um jetzt wieder den Bogen zu Steve rogers zu schlagen. Das ist nämlich was hier so gut funktioniert. Steve Rogers hat noch die gleichen Werte, die er schon in den Comics hatte. Nur eben in der heutigen Zeit. Wie reagiert er als er Bucky wieder findet? Die einzige Brücke in sein altes Leben, nachdem er aus dem ewigen Eis befreit wurde? Nachdem er 90 Jahre geschlafen hat. Nachdem er immer noch versucht in der heutigen Zeit anzukommen? Er versucht ihn zu retten.

      Er wehrt sich gegen Ende nicht einmal mehr. Weil er weiß das darin irgendwo noch sein alter Freund schlummern muss. Und diese Hoffnung ist ihm wichtiger als der Sieg. Es geht darum der “bessere” Mann zu sein. Und deswegen gewinnt er!

      Wie reagiert Snyders Superman, als er die letzten kryptonier findet? Er haut ihm in die fresse.

      Obwohl er nach dem Tod seines Vaters die Welt bereist um endlich antworten zu finden wer er ist. Und Zod ihm genau diese Antworten geben kann.
      Aber er versucht es nicht einmal.


      Definitiv ist Steve Rogers ein sehr gutes Beispiel, wenn es darum geht, aufzuzeigen, wie eine nachvollziehbare Handlung eines Superhelden auszusehen hat, wenn dieser plötzlich die wohl letzte Chance bekommt eine Person aus seinem früheren Leben zu treffen bzw. sich von solch einer Person dringend benötigte Antworten erhofft. Steve Rogers wollte nicht wahrhaben, dass sein ehemaliger Freund für immer verschwunden ist und deshalb gibt er ihn nicht auf. Alles sehr gut erkannt und richtig, aber der größte Unterschied ist meiner Meinung nach hier die vom Charakter ausgehende Gefahr un die Bindung zu diesem. Es ist schon einige Zeit her, seitdem ich Captain America 2 und Man of Steel gesehen habe, aber ich meine mich erinnern zu können, dass die Bedrohung, die von diesen beiden Figuren, die eine Brücke zum alten Leben des Superhelden darstellen, ausgeht, komplett verschieden war in ihrem Ausmaß und Superman hatte überhaupt keine Verbindung zu Zod ( ok, letzterer war ein ehemaliger Vertrauter seines Vaters (?), doch trotzdem ist er Zod vorher, bevor dieser auf die Erde kommt, noch nie begegnet - ein gewaltiger Unterschied im Vergleich zu Rogers und Bucky ).

      Zod kam außerdem mit dem ganz klaren Ziel auf die Erde, diesen Planeten zu unterjochen und ihn nach seinen Ansprüchen umzugestalten. Die Bedrohung die von diesem Charakter ausgeht ist eine vollkommen andere, als jene welche von Bucky ausgeht. Ich bin der Meinung, dass der Superman aus Man of Steel diese Konfrontation auch am liebsten aus dem Weg gegangen wäre ( die Szene, in der er am Ende siegt, zeigt diese Verzweiflung mittels diesem Hilfeschrei perfekt ), doch er hat eigentlich gar keine andere Wahl den Kampf zu wählen und Zod zu besiegen, da viel zu viel auf dem Spiel steht. Ich kann mich wie gesagt leider nicht mehr komplett an beide Filme erinnern, aber wenn Superman in Man of Steel wirklich keinen einzigen Versuch unternimmt, um mit Zod zu diskutieren und ihn von seinem Plan abzuhalten, ohne gleich den Kampf zu eröffnen, dann ist das definitiv ein Schwachpunkt der Story. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass dieser Kampf mit diesem Ausgang unvermeidbar gewesen ist, da Zod ein ganz anderes Kaliber ist als Bucky, wo man nicht einfach mal so Schläge einsteckt, in der Hoffnung, dass dieser sich doch noch auf das Gute besinnt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Snow“ ()

      Es gibt ja auch nicht nur Zod in dem Film. Auch nur eine Handvoll andere böse Kryptonier. Die auch nicht mehr sind.
      Dazu kommt das es ja eine bewusste Entscheidung von Goyer und Snyder war Zod nur Böse zu zeigen und zu machen. Warum sehen nicht mehr von ihm und seinen Beweggründen? Warum muss ein Held vielschichtig sein, der Bösewicht darf aber nur böse sein. Und natürlich wird das mal in einem Halbsatz erwähnt aber darum geht es mir nicht.
      Mir geht das alles nicht auf. Und auch Nolan hatte ja bedenken mit Snyders Ausrichtung der Figur.

      Ja Zod mag ein anderes Kaliber sein, aber das sind Bucky und Steve auch. Zumal bei beiden Filmen Menschenleben auf dem Spiel stehen. Und wie viele ist ja erstmal egal da sie für den Zuschauer gesichtslos sind.
      Wie Steve allerdings versucht den Konflikt zu lösen ist was für mich heraussticht. Das hätte er genauso gemacht wenn er so stark gewesen wäre wie Superman. Und genau da liegt mein Problem. Superman ist einfach mehr!

      Ratty schrieb:

      Das ist aber genau das, was Superman Stories langweilig macht.

      Auch Steve Rogers ist grundgut und "The Winter Soldier" gilt als einer der besten Filme im MCU. Nur weil ein Mensch integer ist, ist er nicht langweilig. Wer meint, nur düstere Charaktere sein spannend, ist selbst mit vielerlei Sünde geschlagen, die er in anderen erkennen will um sich besser zu fühlen. Das ist okay, das ist ein Stück weit Zeitgeist, indem wir uns als Gesellschaft mit unseren eigenen Sünden auseinandersetzen, die uns heimsuchen. Der gesamte Erfolg von Nolans "Dark Knight"-Trilogie beruht darauf.

      Es ist aber auch notwendig, zu wissen, welche Charaktere das nicht betrifft. Marvel hat da den richtigen Ton getroffen.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      riggo schrieb:

      Falls tatsachlich an einem Justice League (oder Flashpoint) Film gearbeitet wird macht es ja nur Sinn Cavill auszutauschen wenn Affleck auch kein Teil des DCEUs mehr ist..


      Wenn's nach mir ginge, braucht's kein DCEU...lasst doch Marvel ihr Ding machen. DC Filme haben ohne Mashup's besser funktioniert, wobei BvS war eine sehr schöne Erfahrung, Batman und Superman zusammen zu sehen...
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      Cavill wäre auf jeden Fall gerne noch ml Superman

      "I have not seen any #SnyderCut. I don't know if there's anything that exists that's a #SnyderCut. I'm sure there's footage out there that's probably been pieced together over the years, [and] while I'm always interested in seeing how stuff like that turns out, that is very much a chapter in my past. I would rather talk about what's going to happen in the future- the future of Superman and how I can express that character from the comics. Which ties in nicely to Man of Steel. I really liked that movie and I'd like to tell the story from where it was left at that point."

      comicbookmovie.com/superman/ma…n-of-steel-sequel-a172000


      -Makaveli- schrieb:

      Cavill wäre auf jeden Fall gerne noch ml Superman

      "I have not seen any #SnyderCut. I don't know if there's anything that exists that's a #SnyderCut. I'm sure there's footage out there that's probably been pieced together over the years, [and] while I'm always interested in seeing how stuff like that turns out, that is very much a chapter in my past. I would rather talk about what's going to happen in the future- the future of Superman and how I can express that character from the comics. Which ties in nicely to Man of Steel. I really liked that movie and I'd like to tell the story from where it was left at that point."

      comicbookmovie.com/superman/ma…n-of-steel-sequel-a172000


      wenn man sich das Video anschaut sieht es Cavill übrigens recht ähnlich wie ich