ANZEIGE

Zensur in Deutschland und im Ausland

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 97 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Belphegor.

      Zensur in Deutschland und im Ausland

      Wenn ich schöne Artikel finde die für Filmfans interessant sein können dann verlinke ich diese hier. So wie diesen Artikel über Zensur:

      filmstarts.de/nachrichten/18491276.html?page=3

      Ich habe dazu keinen allgemeinen Thread gefunden, ist aber ein Thema über das man schön diskutieren kann. Lest Euch den Artikel mal durch und lasst Eure Meinung hier.
      ANZEIGE
      Typischer 0815 Filmstarts Artikel. Die bringen sowieso nur noch Schrott. Eine einfache Aufzählung, mehr nicht. Zum Teil sogar völlig übertrieben und zugespitzt.

      Eine große Überraschung ist auch nicht dabei. Dass ein Film antiamerikanisch oder antijapanisch sein kann, oder vielmehr dem jeweiligen Land nicht passt, ist bekannt. Die einen zensieren direkt und die anderen sorgen für große Diskussion sodass Kinoketten einknicken. Ebenso, dass Hollywood Bibelverfilmungen, wo über die Realitätsnähe gestritten werden kann, in religionsnahen Ländern unerwünscht sind. Genauso mit den Russen und ihrer Homophobie.
      2016 Filme - 028 | 05 - Seasons 2016
      2015 Filme - 183 | 21 - Seasons 2015
      2014 Filme - 139 | 19 - Seasons 2014

      #supportrocketbeans

      Thepic schrieb:

      Typischer 0815 Filmstarts Artikel. Die bringen sowieso nur noch Schrott. Eine einfache Aufzählung, mehr nicht.

      Clickbait halt.

      Hm. Zum Thema: Naja. Zensur in Deutschland gibts in der Form ja eh nicht, die der Begriff "Zensur" impliziert. Bestenfalls die Schere im Kopf. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Religiöse Filme sind immer ein Minenfeld. Egal, was man macht, man kanns nicht jeder Gruppierung recht machen. Und die Diskussion um das Whitewashing in "Exodus" ist eher eine wirtschaftliche als eine über moralische Standards. Um die Liste der typischen Verdächtigen aus dem Artikel mal noch zu ergänzen: "Monsieur Claude und seine Töchter" hat in den USA keinen Verleih gefunden. Wegen Rassismus.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Gerade in Deutschland natürlich ein leidiges Thema. Das wir einen strengen Jugendschutz haben ist nunmal offentsichtlich. Da wird dann ja auch an Filmen etc. geschnitten was das Zeug hält, damit dann auch ja eine 18er Freigabe bei rumspringt. Die eh nur Erwachsene erwerben können, genauso wie indizierte Titel. Die ich ebenfalls nur als Erwachsener erwerben kann. Sinn? Gute Frage. Jugendschutz ist wichtig keine Frage. Aber es macht eben keinen Sinn.

      Kann mir alles egal sein. Ich bin alt genug, besitze eine Kreditkarte und kann mir im Ausland soviel indizierte und beschlagnahmte Sachen bestellen wie ich lustig bin. Da bin ich immer froh das ich in der Schule nur bei Mathe gepennt habe und nicht bei Englisch :D
      Jugendschutz muss sein, keine Frage! Aber als erwachsener voll geschäftsfähiger Mensch, sollte ich doch selbst entscheiden können, ob ich einen Film sehen will/kann. Und dann soll mir das Recht darauft, einen Film uncut zu sehen, nicht verwehrt werden. Es gibt Altersfreigaben und wenn sich die Verkäufer daran halten, sollte es doch keine Probleme geben.
      Kein guter Artikel da oben im Link von Filmstarts. Reißerischer Aufbau, aber inhaltlich eher Allgemeinplätze und "über einen Kamm scheren". Der dt. Jugendschutz (über den man sicher diskutieren kann) ist keine Zensur und es ist falsch, das mit wirklicher Zensur (wie sie z.B. noch in China bei ungeliebten Themen stattfindet) gleichzusetzen.

      So wild wie in den Anfangszeiten von Video VHS und V2000 wird es heute gar nicht mehr betrieben. Sicher, es gibt Grenzfälle, aber das hält sich zahlenmäßig im kleinen Rahmen. Und man hat als Erwachsener die Möglichkeit, die (vergleichsweise wenigen) Filme, bei denen sich der Verleih für Kürzungen entschieden hat, über Österreich zu bestellen.

      Inwieweit man eine spio-Fassung auch noch schneiden muss, obwohl die ja nicht beworben werden darf, ist dann für Deutschland so ein Grenzfall. Würde man es so machen, dass diese Fassungen nicht ausliegen, sondern man die wirklich nur auf Anfrage beim Händler am Ladentisch bekommen kann, sähe ich dann eigentlich keine Jugend- und Idiotengefährdung. Solche Fassungen würden sich zu 90% sowieso nur Leute holen, die sich informiert haben. Ebenso kann man über die riesigen Flatschen unterhalten. Bei 18er und 16er kann ich es verstehen, aber warum man ein Cover mit "ab 0" verschandeln muss (da es ja KEINEN gibt, den man davor schützen muss), ist natürlich Unsinn ...

      Bei den anderen Fällen wie eben religiöse Themen (bei denen sich immer einer aufregt, egal was man macht) oder Whitewashing (wie Greg bereits erwähnt, eher eine marktwirtschaftliche Entscheidung) kann man sich ewig unterhalten. Jedes Land hat etwas, was es partout nicht veröffentlichen will. Bei uns sind es Hakenkreuze ... wobei ich bei verherrlichendem 3. Reich-Zeugs auf jeden Fall FÜR das Verbot bin. Bei z.B. Comics wie Captain America, die ja ganz klar und unmissverständich GEGEN die Nazis ins Feld ziehen, finde ich das übertrieben. Aber OK, das ist bei uns so, das ist eben der Schatten unserer Vergangenheit und ich kann damit leben ...

      In China gibt es auch viel Bewegung, was Freiheit und freie Meinungsäußerung betrifft. Sicher, das sind kleine Schritte, aber auch wir haben lange dafür kämpfen müssen (und es gibt immer noch Gebiete, wo man besser den Mund hält). Es wird noch ziemlich dauern, bis es soweit ist, aber man merkt, dass sich etwas tut ...

      Hulk schrieb:

      Ebenso kann man über die riesigen Flatschen unterhalten. Bei 18er und 16er kann ich es verstehen, aber warum man ein Cover mit "ab 0" verschandeln muss (da es ja KEINEN gibt, den man davor schützen muss), ist natürlich Unsinn ...


      Die fand ich am Anfang auch eher nervig, aber inzwischen finde ich das gar nicht mehr so schlimm. Im DVD Profiler sogar nett für eine schnell Übersichtlichkeit.

      Hulk schrieb:

      Bei uns sind es Hakenkreuze ... wobei ich bei verherrlichendem 3. Reich-Zeugs auf jeden Fall FÜR das Verbot bin. Bei z.B. Comics wie Captain America, die ja ganz klar und unmissverständich GEGEN die Nazis ins Feld ziehen, finde ich das übertrieben.

      Ist das bei Comics so? Ich kenne das folgendermaßen: Man darf Hakenkreuze benutzen, wenn es sich dabei um ein Kunstmedium handelt (Benutzung abgedeckt durch Kunstfreiheit, solange kein Tatbestand der Volksverhetzung vorliegt). In Film, Fernsehen und Büchern ist es also erlaubt. Schwierig wirds bei Computerspielen, die ja lange nicht als Kunst galten. Bei Computerspielen bestände nun - da diese auf dem besten Weg sind, als Kulturgut anerkannt zu werden - die Möglichkeit, Hakenkreuze gegen bestehende Praxis einzubauen und sich das Recht darauf einzuklagen - da Spiele mittlerweile landläufig aber noch nicht juristisch als Kultur- bzw. Kunstgut anerkannt sind. Das Problem daran ist wiederum, dass kein Publisher oder Entwickler vor Gericht ziehen will, um das Recht auf Benutzung einzuklagen. Denn der befürchtete Image-Schaden wäre enorm: Man würde als "Hakenkreuz-Publisher" hingestellt werden usw. Wie sieht das bei Comics aus?

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Panini retuschiert da eigentlich immer. Die hatten glaube ich schonmal Stress deswegen, damals in den Nullerjahren. Denke mal, da gibt es einiges an Grauzonen, da das auch so schwammig formuliert ist. Das mit dem "Hakenkreuz-Publisher" dürfte da auch bei Comicverlagen der Grund sein, dass man da retuschiert. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Panini theoretisch gegen die Hakenkreuzretusche bei den Captain America Comics klagen könnte ... aber es ist sicher da auch eben eine Geldfrage und man will nicht als Hakenkreuzpublisher bekannt werden ...

      Bei CAP werden aus Hakenkreuzen immer 4 Quadrate ...
      Ich packe es mal hier rein weil mir nichts passenderes einfällt auch wenn es keine Zensur im klassischen Sinne ist. Trotzdem: wohl dem der eine Filmsammlung hat und NICHT das Gutwill von Streaminganbietern angewiesen ist. Es passiert nämlich genau das wovor ich seit Jahren warne:

      "Vom Winde verweht" und "Little Britain": Filme aus Programm verbannt!!!
      „Vom Winde verweht“ landet vorerst im Giftschrank

      Die Serie Cops wurde wohl auch schon eingestellt und ich denke das ist nur die Spitze des Eisberges. Und das Ganze wegen nichts. Klar ist schlimm mit Floyd aber das hat ja nichts mit Rassismus zu tun (sondern das Problem der allgemeinen Polizeigewalt in den USA) und die einzige Reaktion ist direkt wieder eine Bevormundung. Erinnert mich ein wenig an die Balkonklatscher von vor 8 Wochen... wo sind die eigentlich abgeblieben? :gruebel:

      Gefühlt ist es aktuell so das man gar nicht so viel nachkaufen kann, wie in den Giftschrank gestellt wird. Schlimme Zeiten sind das in denen wir leben und das erinnert mich mittlerweile stark an die 90er und auch Anfänge der 2000er wo eben noch nicht so gut wie jeder film einfach so zu haben war. Bin jetzt echt am überlegen ob ich mir Vom Winde verweht sichern muss auch wenn der bis dato gar nicht auf meiner Wunschliste stand. Aber wenn so ein übergroßer Klassiker verbannt wird (zum Glück aktuell ja nur bei den VOD Diensten) muss man schon mal drüber nachdenken wie man damit umgeht.

      :stern: :stern: :stern: UHD/BD/DVD-Counter: 2.130 :stern: :stern: :stern:

      Meine Moviebase: Tritt ein, sterblicher!
      Passwort: Welcome


      Deep in our hearts and never forgotten: Excelsior "Hulk" - The Man



      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Belphegor“ ()

      Bevor der Aufschrei groß ist, weil Leute wie immer nur die Schlagzeile lesen und nicht den ganzen Text: "Vom Winde verweht" wird NICHT für immer entfernt. "Vom Winde verweht" wird NICHT geändert, geschnitten oder sonstwie ZENSIERT. "Vom Winde verweht" wird lediglich VORÜBERGEHEND aus der MediaLibrary genommen, und dann mit einer entsprechenden Einführung oder einem sonstwie gearteten Kommentar zur Einordnung des Filmes in seinen zeithistorischen Kontext wieder ABRUFBAR sein. Ich sehe nicht, was daran verwerflich sein soll, im Gegenteil, das ist eigentlich genau der richtige Weg, wie mit solchen Werken umgegangen werden sollte.

      Ich wusste, als die Meldung gestern kam, dass hier sofort einige aufspringen werden...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Daleron“ ()

      Belphegor schrieb:

      Es passiert nämlich genau das wovor ich seit Jahren warne:


      Blödsinn. Der Film ist doch in Kürze wieder da, nur mit einer Texttafel vorweg, die klar macht, dass der Film ein Kind seiner Zeit ist.
      Bei "Vom Winde verweht" in meinen Augen auch richtig. Sooo extrem viel offensichtlicher Rassismus, der warscheinlich damals nicht mal bös gemeint war.... Stereotype Farbige wo du auch immer hinguckst...

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.

      Belphegor schrieb:

      Ich packe es mal hier rein weil mir nichts passenderes einfällt auch wenn es keine Zensur im klassischen Sinne ist. Trotzdem: wohl dem der eine Filmsammlung hat und NICHT das Gutwill von Streaminganbietern angewiesen ist. Es passiert nämlich genau das wovor ich seit Jahren warne:

      "Vom Winde verweht" und "Little Britain": Filme aus Programm verbannt!!!
      „Vom Winde verweht“ landet vorerst im Giftschrank

      Die Serie Cops wurde wohl auch schon eingestellt und ich denke das ist nur die Spitze des Eisberges. Und das Ganze wegen nichts. Klar ist schlimm mit Floyd aber das hat ja nichts mit Rassismus zu tun (sondern das Problem der allgemeinen Polizeigewalt in den USA) und die einzige Reaktion ist direkt wieder eine Bevormundung. Erinnert mich ein wenig an die Balkonklatscher von vor 8 Wochen... wo sind die eigentlich abgeblieben? :gruebel:

      Gefühlt ist es aktuell so das man gar nicht so viel nachkaufen kann, wie in den Giftschrank gestellt wird. Schlimme Zeiten sind das in denen wir leben und das erinnert mich mittlerweile stark an die 90er und auch Anfänge der 2000er wo eben noch nicht so gut wie jeder film einfach so zu haben war. Bin jetzt echt am überlegen ob ich mir Vom Winde verweht sichern muss auch wenn der bis dato gar nicht auf meiner Wunschliste stand. Aber wenn so ein übergroßer Klassiker verbannt wird (zum Glück aktuell ja nur bei den VOD Diensten) muss man schon mal drüber nachdenken wie man damit umgeht.


      I smell bullshit.

      Daher verweise ich einfach nochmal auf das, was @joerch gesagt hat.

      Und es tut mir echt leid, ich bin ja quasi neu hier, aber an dieser Aussage "Polizeigewalt hat nix mit Rassismus zu tun" ist sooooo vieles falsch, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Sicher ist aber, dass das nur von jemandem kommen kann, der in seiner sicheren, kleinen white privilege Blase lebt und jeden kleinen Konsens, den er treffen muss, als Einschränkung auf seine persönlichen Freiheiten sieht, weil Gott bewahre, dass angestaubte Filme mit rassistischen Unter- und Obertönen plötzlich mit einem Warnschild versehen werden.

      Vielleicht kann ich dich auf das Video von John Oliver vom letzten Sonntag verweisen, in dem genau diese bescheuerte Kernaussage sehr präzsise widerlegt wird und ich hebe besonders die letzten paar Minuten hervor, die vielleicht auch dir zu denken geben könnten:


      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      <p>

      TheKillingJoke schrieb:

      M&uuml;sste man nicht auch ohne Warnschild erkennen k&ouml;nnen, dass der Film nicht von 2020 ist und dementsprechend einige Dinge einfach anders sind?
      </p>

      <p>Viele = ja</p>

      <p>Die Menge = nein</p>

      <p>Sieht man auch, wenn man hier mal etwas aufmerksamer liest....<br />
      Behindert dich der Hinweis? Mich nicht - von daher in meinen Augen alles richtig gemacht....</p>

      <p>M&uuml;sste man ohne Vorwort nicht erkennen, dass &quot;Mein Kampf&quot; ein rassistisches, menschenfeindliches und zutiefst verachtenswertes Buch ist?</p>

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.
      @joerch

      Ja, das müsste man erkennen, wenn man den Namen des Autors kennt, das Erscheinungsjahr liest und sich vielleicht ein bisschen eigenständig mit den Hintergründen befasst.

      Das mit den Warnschildern hat etwas Bevormundendes an sich. Dem Zuschauer wird nicht zugetraut, sich selbst ein Urteil zu bilden, beziehungsweise ein mündiger Zuschauer zu sein. Und überhaupt, müsste man dann nicht hunderte oder gar tausende Filme mit Warnschildern versehen? Ist Rassismus das Einzige, vor dem man warnen muss? Was ist mit Diskriminierungen oder aus heutiger Sicht falschen Frauenbildern? Da müssen eine Menge Leute eine Menge Textafeln zu einer Menge Filmen schreiben.

      TheKillingJoke schrieb:

      Ja, das müsste man erkennen, wenn man den Namen des Autors kennt, das Erscheinungsjahr liest und sich vielleicht ein bisschen eigenständig mit den Hintergründen befasst.


      Du unterstellst tatsächlich das die Menge der Zuschauer so drüber nachdenkt wie du und ich das vielleicht tun?
      Scroll nur mal weiter nach oben hier....
      Wir leben in einer Welt in der Leute auf der Straße behaupten, dass Bill Gates uns Nanobots injizieren will.. In der dir viele junge Menschen nicht mal sagen können von wann bis wann der zweite Weltkrieg ging... Und du glaubst, dass die meisten das erkennen?
      Du hast eine viel positivere Sicht auf die Menschheit als ich muss ich sagen :uglylol:

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.

      TheKillingJoke schrieb:

      Das mit den Warnschildern hat etwas Bevormundendes an sich. Dem Zuschauer wird nicht zugetraut, sich selbst ein Urteil zu bilden, beziehungsweise ein mündiger Zuschauer zu sein. Und überhaupt, müsste man dann nicht hunderte oder gar tausende Filme mit Warnschildern versehen? Ist Rassismus das Einzige, vor dem man warnen muss? Was ist mit Diskriminierungen oder aus heutiger Sicht falschen Frauenbildern? Da müssen eine Menge Leute eine Menge Textafeln zu einer Menge Filmen schreiben.


      Warum hat es denn etwas Bevormundendes an sich? Aus dem selben Grund gibt es doch nicht Hitlers "Mein Kampf" unkommentiert im Handel. Und im Geschichtsunterricht wird nicht einfach eine "Jud Süß"-VHS ausgepackt und den Schülern kommentarlos vorgesetzt. Oder würdest du das auch lieber anders sehen?

      Nein, du verwechselst Bildung mit Bevormundung. Wenn dein Argument stimmen würde, dann könnte man sich jegliche (politische) Bildung ja sparen.

      Daleron schrieb:

      Warum hat es denn etwas Bevormundendes an sich? Aus dem selben Grund gibt es doch nicht Hitlers "Mein Kampf" unkommentiert im Handel. Und im Geschichtsunterricht wird nicht einfach eine "Jud Süß"-VHS ausgepackt und den Schülern kommentarlos vorgesetzt. Oder würdest du das auch lieber anders sehen?


      Vor 2 Tagen habe ich in einer Facebookgruppe gelesen wie jemand geschrieben hat, dass die kulturelle Vermischung nicht funktionieren kann, weil Krokodile ja auch nicht mit Gazellen zusammen leben....
      Genau diese Leute laufen rum.... Gut die wirst du mit ner Texttafel auch nicht erreichen, aber wenn du sie darüber informierst BEVOR sie so werden ist das durchaus richtig....
      Jud Süß oder andere Filme aus dieser Zeit wollte ich auch erst erwähnen ;) Der Film sollte unter umständen sogar gezeigt werden - aber halt nicht unkommentiert...

      Hupengröße ... die ja essenziell für eine Rolle wie die der Wonder Woman ist.