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Zelda (Netflix)

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    Es gibt 65 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Rehabeam.

      Zelda (Netflix)

      Jap. Netflix entwickelt eine Live-Action-Serie auf Basis von "Zelda". Das ganze ist noch in der frühen Entwicklung, wird aber als "Game of Thrones fürs Familienpublikum" beschrieben.

      Quele: superherohype.com

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
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      Legend of Zelda (Netflix)

      Lt. dem Wall Street Journal, will Netflix eine Live-Action-Serie des Videospiels "Legend of Zelda" auf den Bildschirm bringen.

      Dem Bericht zufolge, plant der Sender eine familienorientierte Version von "Game Of Thrones." Nach den passenden Autoren wird derzeit gesucht.

      Link(Quelle): comicbookmovie.com/fansites/markcassidycbm/news/?a=114919

      Ich will an Bord!!!! Wie kann man Netflix US. kontaktieren ?!?!?! :D
      Die Idee ist generell nicht schlecht. Ein großer Kino-Blockbuster würde am Ende wahrscheinlich so enden wie aktuell "Seventh Son". Also kein großes Interesse seitens des Publikums und das Resultat wäre dann ein Film, welcher in 5 Jahren komplett in Vergessenheit geraten ist. Aber einen "Game of Thrones fürs Familienpublikum"-Plan ist womöglich noch heikler. Man stelle sich jetzt mal "GoT" ohne Sex, ohne Blut und viel Dreck vor? Noch interessant? ^^

      Viel Glück, die Köpfe dahinter werden es bestimmt brauchen können.
      Kleines Pandemie-Abc für Querdenker:
      Flattering the Curve: Corona-Auswirkung auf die Beliebtheitskurve der Regierung.

      © Salzburger Nachrichten
      Wenn man immer an "Der Herr der Ringe" denkt, dann kann das ja nur in die Hose gehen. Eine große Fantasy-Trilogie in heutiger Zeit würde eher dem "Hobbit" ähneln und der hat bekanntlich viele Gemüter erhitzt. Vergleiche mit einem Nonplusultra auf einem Gebiet würde ich eher unterlassen. Speziell solche Ausdrücke wie der "Batman Begins" unter den Filmen bringen mich zum grübeln. :D

      Der Vorteil einer Serie ist klar: momentan scheint da in diese Richtung alles zu funktionieren. Die meisten Serien kommen richtig gut an, weil die Zuschauer einschalten und an der Leine gehalten werden. Wenn selbst eine "From Dusk Till Dawn"-Serie Quoten erzielt, welche eine 2. Staffel rechtfertigen, dann scheint wirklich alles möglich zu sein.

      Ich hoffe nur die berauben Link nicht seiner Männlichkeit und seiner grünen Zipfelmütze. ^^
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      © Salzburger Nachrichten

      Olly schrieb:

      Wenn man immer an "Der Herr der Ringe" denkt, dann kann das ja nur in die Hose gehen. Eine große Fantasy-Trilogie in heutiger Zeit würde eher dem "Hobbit" ähneln und der hat bekanntlich viele Gemüter erhitzt.


      Der Hobbit hat vorallem nicht funktioniert, weil die Vorlage nicht genügend Stoff für 3 Langfilme hergegeben hat.
      Zelda hat aber genügend Stoff für eine Trilogie - Die Künstlerischen "Fehler" des Hobbits muss man ja zudem auch nicht wiederholen.
      Ich mochte Jacksons eher "einfache" herangehensweise beim DHDR deutlich lieber, als den übertriebenden Hobbit...

      Der Stoff wird im Serienformat aber defnitiv gut funktionieren. Hatte ich nur bisher noch nicht wirklich drüber nachgedacht...
      Sehen Sie: Einen wortlosen Hauptdarsteller 34 Minuten einer Folge durch Hyrule reiten. Sein Sidekick sagt an jeder Ecke "Listen!". Kevin Spacey spielt Ganondorf und denkt über die Gewaltenteilung zwischen Goronen und Zora nach. Und Peter Dinklage ... ach, den Gag mach ich jetzt aus politischer Korrektheit nicht.

      Nein, im Ernst: Bittebittebitte, macht was Anständiges draus. Egal, wer. Auch wenn das eine verdammte Herkulesaufgabe sein wird, die derjenige da zu stemmen hat. Aus Puzzle- und Springrätseln eine wirklich anziehende Serienhandlung zu machen ist eine Aufgabe, die wirklich nicht einfach werden wird. Aber die Serie könnte neben "WarCraft" ein Brecher für Videospielverfilmungen werden. Ich drücke alle verfügbaren Daumen.

      "You're fighting a war you've already lost."
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      Netflix steht für Qualität, dass steht mittlweile ausser Frage, aber Zelda verfilmen klingt irgendwie ein bisschen unmöglich.
      Ein Held der nie einen Ton sagt, schier endlose Dungeons, gerne mal etwas Backtracking etc. Bin gespannt wie man den Geister der Spiele in eine Serie verfrachten will. Kann ich mir gerade noch nicht so richtig vorstellen.
      Wenn ich Grad an majoras Mark oder Okarina of Time denke fällt mir schon genug ein was man in eine Serie packen kann. Der haupt Augenmerk sollte nicht auf Link liegen sondern auf der Welt hyrule (oder von mir aus an Staffel 2 in Termina). Hier liegt nämlich die Stärke von Zelda. Die Geschichte der einzelnen Figuren zu erzählen, welche dann alle auf ein grosses ganzes hinaus laufen :)
      Es wurde oft versucht und ist oft gescheitert. So hoffe ich auch das es hier nur bei einer Idee bleibt und eine Machbarkeitseinschätzung negativ ausfällt. Und wer wirklich auf Trash abfährt soll dann bitte schön hierbei bleiben:

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      Ash schrieb:

      Zelda verfilmen klingt irgendwie ein bisschen unmöglich.
      Ein Held der nie einen Ton sagt


      Ich sehe hier auch die größte schwirigkeit. Hatte das schonmal im Zelda Thread angesprochen.
      Die Problematik ist, dass Link nicht einfach nur nicht spricht - Dadurch das wir ihn im Spiel nennen können wie wir wollen und der Text den Link nicht ausspricht in unseren Köpfen entsteht, bedeutet das quasi das Link keine Charakterisierung hat - Er ist so wie jeder einzelne von uns sich ihn vorstellt.
      Egal wie man Link anlegen wird... Man wird immer auch jemanden enttäuschen... Das ist etwas mit dem man sich arrangieren muss, denn dieses Problem kann man nicht wirklich beheben.
      Über dies hinaus gibt es aber natürlich in diesem Franchise unzählige tolle Geschichten zu erzählen...
      Warum soll es eigentlich schwer sein, Zelda zu verfilmen? Dann spricht halt Link in der Serie. Wo ist das Problem?

      Grundsätzlich kann man ein Videospiel doch nicht 1:1 verfilmen. Ein Buch muss man auch an das Medium Film anpassen.

      Interessant wird es ja erst ab einer zweiten Staffel. Denn man kann ja Link nicht in jeder Season nach dem Triforce suchen lassen und am Ende Ganon als Gegner präsentieren. Das wird schnell langweilig.

      Zwar gibt es eine komplexe Zelda-Story hinter allen Games auf drei Zeitebenen, aber die kapieren ja 95% der Gamer nichtmal (inkl. mir). Von daher ist die Story eigentlich das größere Problem, wenn eine Serie mit vielen Staffeln erscheinen soll.

      An sich begrüße ich aber eine Zelda-Umstetzung. Das Zelda-Universum ist sicher eines der wenigen Nintendo-Ips, die sich überhaupt sinnvoll als Film oder Serie darstellen lassen. Bei Super Mario oder Pikmin würde das sicher nicht funktionieren ...

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Warum soll es eigentlich schwer sein, Zelda zu verfilmen? Dann spricht halt Link in der Serie. Wo ist das Problem?

      Das Problem ist der Charakter. Wenn eine Figur spricht, bekommt sie allein durch das Sprechen Charakter. Zwei Faktoren: Wie und was sagt sie? Wenn man Link eine Stimme gibt, bekommt er automatisch einen Charakter. Wenn er etwas sagt, definiert das seinen Charakter. Das ist einer der Gründe, warum Figuren in Spielen zB nicht sprechen (wie etwa auch Gordon Freeman in "Half-Life"): Die Spieler sollen quasi an die Leerstellen des Protagonisten ihre eigenen Worte setzen. Das ist ein Mittel der Immersion, das Filme aufgrund fehlender Interaktivität einfach nicht haben.

      "You're fighting a war you've already lost."
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      Pepe Nietnagel schrieb:

      Warum soll es eigentlich schwer sein, Zelda zu verfilmen? Dann spricht halt Link in der Serie. Wo ist das Problem?


      Wie ich schon sagte.
      Weil es Link nicht gibt. Du bist Link, ich bin Link, Belphegor ist Link.
      Die Figur hat keinen Charakter. Wir geben ihm einen. Das ist das Problem.
      Natürlich kann man ihm einen Charakter verleihen, aber damit wird man zweifellos auch viele enttäuschen die sich Link anders vorgestellt haben.
      Ich fand es immer schon komisch, dass Link in den Games nicht selbst spricht. Persönlich habe ich mich auch nie mit ihm identifiziert, weil ich ja selbst sprechen kann ;)

      Nur weil ich ein Zelda-Game spiele, bin ich doch nicht Link. Nur weil ich ein Mario-Jump-N-Run spiele, komme ich doch nicht auf die Idee, dass ich Super Mario bin. Ich halte mich auch nicht für einen Mörder, auch wenn ich gerne Fatalitys mit Scorpion bei Mortal Kombat Games mache.

      Wenn ich mich mit einer Figur identifiziere, heißt das doch nur, dass ich mit dieser Figur mitleide und Verständis für Ihre Handlungen und Erlebnisse habe. Das ich selbst die Figur bin beim schauen eines Filmes oder beim Zocken eines Videospiels, auf die Idee bin ich noch nie gekommen. Also soviel "Abstand" hat doch der normale Zuschauer zu einer solchen Figur.

      Ich habe schon mehrere Zelda-Games durchgespielt (ist nicht gerade meine Top-Reihe), aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich Link bin. Ich war ein Zuschauer, der wissen wollte, wie die Story weitergeht und welche Rätsel zu lösen sind. Mehr aber auch nicht. Und das kann man für TV-Zuschauer doch ohne Probleme umsetzen. Vielleicht ist es bei Zelda etwas komplexer als bei anderen Stories, aber unmöglich ist das sicher nicht!

      Pepe Nietnagel schrieb:

      Nur weil ich ein Zelda-Game spiele, bin ich doch nicht Link.

      Gewissermaßen doch. Denn "Link" ist genau das: Ein Link zwischen dir und der Videospielwelt. Was die Figur (nennen wir sie mal "Avatar") tut, bestimmst du mit deinem Knöpfchendruck. Du bestimmst, wer sie ist. Und da dein Handeln deinen Absichten entspricht, ist sie zu einem gewissen Teil du. Spiele wie "Fable" oder die BioWare-Games kokettieren auch mit diesem Stilmittel. Man kann sich eine Figur selbst erstellen und dann nach eigenem Gutdünken durch die Spielwelt lenken. Sie sind quasi eine Manifestation deiner selbst innerhalb dieser Welt. Ein Avatar. Ein Link. Bei BioWare zB gibt es keine Sprachlosigkeit sondern immer mehrere Dialogmöglichkeiten aus denen man die auswählt, die einem am nächsten liegt. "Fable" gibt dir sogar ein deutliches Feedback zu deinen Taten und wie sie sich auswirken.

      Das System des "Link", "Tabula Rasa" oder "Unbeschriebenen Blattes" gibts sehr oft in Videospielen mit Open World-Charakter. Die Charaktere sind dort meist ambivalent gestaltet. Ein Beispiel ist der Protagonist aus GTA: Immer irgendwie ein Bösewicht, immer irgendwie ein bisschen geläutert. Wenn man Fußgänger umnietet, ist das mit dem Charakter auf einer Linie, da das durch den Bösewicht abgedeckt wird. Macht er nur mit seinen Romanzen rum, wird das von seiner Läuterung abgedeckt. In Filmen gibt es die Variante in abgespeckter Form: Hier stößt meist ein Unwissender in eine neue Welt hinein und weil er so wenig weiß wie wir, wird ihm alles erklärt (zB Neo in "The Matrix" oder Jupiter in "Jupiter Ascending" oder Norman in "Herz aus Stahl"). Und damit auch uns.

      Ein Beispiel für eine gelungene Umsetzung fiel mir vorhin grade ein. Die Hauptfigur aus "Pokemon" war stets namenlos, auch da konnte man sich selbst was aussuchen. Aber für die IP gab und gibts ja dutzende Filme und Serien mit Ash und ... hieß sie Mia?

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