The Man in the High Castle (Amazon)

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    Es gibt 61 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Kaibear.

      Bin jetzt auch mit Staffel 2 durch. Und ich bin ein wenig enttäuscht, nach der doch recht sehr guten ersten Staffel. Man merkt der Staffel deutlich an, dass sie über weite Strecken ohne Showrunner konzipiert wurde und über 2/3 der Folgen nicht weiß, wo sie eigentlich hin will. Der ganz Plot mit Julianna kurz nach Beginn bis weit in die Mitte der Staffel hat mir überhaupt nicht gefallen, auch Joes Handlung war nicht gerade berauschend, ebenso wie das private Gedöns von Obergruppenführer Smith (Rufus Sewell ist aber nach wie vor klasse in der Rolle).

      Der Anfang der Staffel war noch ganz gut, die Geschehnisse der ersten Staffel wurden gut weitergeführt und ich war auch voll dabei. Aber da war auch noch Frank Spotnitz dabei, der dann halt später nicht mehr dabei war, genau so wie ich. Irgendwann wurde es dann doch recht uninteressant, die Story kam stark ins schwimmen, ohne das irgendwo ein Ufer in Sicht war. So ab Folge acht etwa wurde es dann wieder etwas besser, und mit dem Finale hat man dann doch eine interessante Ausgangssituation für die dritte Staffel geschaffen. Diesmal dann auch wieder mit Showrunner, und mit Eric Overmyer sogar ein sehr guter, ich blicke der Zukunft der Serie also wohlwollend entgegen.

      Bavarian schrieb:

      In anderen Händen hätte die Show definitiv zu einer Ausnahme-Serie werden können, die auf politischer, soziologischer aber auch dramatischer Ebene viel tiefer hätte gehen können.

      Die Hände wechseln ja jetzt, und Eric Overmyer hat mit Treme eine absolute Dramaperle in seiner Biografie, die deine drei genannten Punkte super umgesetzt hat.

      Bavarian schrieb:

      Sowas wie Storytiefe gab´s im Anflug lediglich beim familiären Part rundum John Smith.

      Eigentlich finde ich so Sachen ja immer gut, wenn sie die Tiefe und Vielfältigkeit eines Charakters bereichern. Aber das hier war einfach nur lahm umgesetzt.

      Bavarian schrieb:

      Eventuell können ja Sneaky Pete und Goliath etwas mehr. Mal sehen, oder auch nicht.

      Sneaky Pete ist ist über weite Strecken super, und Goliath verlässt sich etwas zu sehr auf seinen Hauptdarsteller, ist aber ansonsten auch recht ansehnlich.
      Am Ende nahm ich beide Staffeln ähnlich wahr, was die Qualität angeht. War weder von S1 groß angetan, noch von S2 enttäuscht. Von Guilty Pleasure zu reden wäre wohl etwas zu streng, doch irgendwie drückt man bei mir die richtigen Knöpfe, obwohl man definitiv keine Serie sonderlich hoher Qualität ist.

      Burning schrieb:

      Die Hände wechseln ja jetzt, und Eric Overmyer hat mit Treme eine absolute Dramaperle in seiner Biografie, die deine drei genannten Punkte super umgesetzt hat.


      Jep, weiß ich. Da pflichte ich dir bei. Treme ist toll. Doch an eine großartige Weiterentwicklung glaube ich nicht. Für höhere Ambitionen hätte man wohl schon viel früher die Weichen legen müssen. Dazu hat man sich schon zu sehr auf seichte Unterhaltung beschränkt, um in S3 nun noch ganz groß aufzutrumpfen. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Aber ja - zumindest ein wenig Schrauben an genannten Punkten darf und soll man ruhig.

      Burning schrieb:

      Eigentlich finde ich so Sachen ja immer gut, wenn sie die Tiefe und Vielfältigkeit eines Charakters bereichern. Aber das hier war einfach nur lahm umgesetzt.


      War jetzt auch nicht hin und weg, aber in dieser Beziehung meines Erachtens zumindet der einäugige Charakter-Drama-Plot unter Blinden. :D Das System ist nur so lange gut, solange es einen persönlich nicht betrifft. Führt die ganze Stellung von Jon Smith angenehm ad absurdum. Da ging´s dann auch eher um das Statement.

      Bavarian schrieb:

      Doch an eine großartige Weiterentwicklung glaube ich nicht. Für höhere Ambitionen hätte man wohl schon viel früher die Weichen legen müssen. Dazu hat man sich schon zu sehr auf seichte Unterhaltung beschränkt, um in S3 nun noch ganz groß aufzutrumpfen.

      Ja, dass da jetzt noch eine große Revolution kommt, glaube ich auch nicht. Aber wenn es wieder so wie in Staffel 1 ist bin ich zufrieden, denn die fand ich ja durchaus sehr gut. Warten wir mal ab, vielleicht werden wir ja noch überrascht und am Ende mutiert TMITHC zur besten Serie aller Zeiten :uglylol:


      Bavarian schrieb:

      Burning schrieb:

      Eigentlich finde ich so Sachen ja immer gut, wenn sie die Tiefe und Vielfältigkeit eines Charakters bereichern. Aber das hier war einfach nur lahm umgesetzt.


      War jetzt auch nicht hin und weg, aber in dieser Beziehung meines Erachtens zumindet der einäugige Charakter-Drama-Plot unter Blinden. :D

      War ja auch nicht allzu schwer :D
      First-Look-Trailer zu Staffel 3



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Nachdem mich Staffel 1 regelrecht gefesselt hat und ich die Staffel an einem Wochenende durch hatte, hat das Staffel 2 höchstens in den letzten Folgen ansatzweise hinbekommen.

      Spoiler anzeigen
      Hitlers Tod, die Erkenntnis das Joes Vater der Verräter ist, der Anschlag auf die Kenpeitai und der gerade noch so verhinderte Atomkrieg haben die Staffel vor einem totalen Desaster gerettet. Ansonsten fand ich höchstens interessant, dass Abendsen (?) die Verkettung der Umstände vorhergesehen hat(weil Juliana George erschießt, wird Smith nicht verhaftet und kann den Atomkrieg verhindern) und dass Tagomi nicht der einzige ist, der in ein Paralelluniversum reisen kann.


      Juliana in New York mit den vielen Kaffeeklätschen war zwar anstrengend, aber gegen Joe auf Vaterfindungstrip und Franks abstruser Yakuza-Story war die ganze Storyline sehr gut.

      Frank
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      Da gibts so viel zu bemängeln. Frank mutiert vom liebenswerten Menschen (Staffel 1, Rückblende) zum fanatischen Widerständler, der nicht mal davor zurückschreckt, Kinder zu ermorden. Dann auch noch der Yakuza-Plot, der aber so aufgelöst wird, dass der Ober-Yakuza erschossen wird und damit Ed, Childan und Frank keine Schulden mehr bei der Yakuza haben. Pluspunkte gibts allerhöchstens für Ed und Childan, die als Duo doch den ein oder anderen tollen Moment hatten.


      Joe
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      Anfangs war ja Joe seinem Vater und dem Nazireich ablehend gegenüber, das legt sich allerdings, als er seinen Vater, Nicole und ein paar weitere Nazi-Hippies kennenlernt und sich die Birne zuknallt. Als er dann von der Bombe erfährt, die auch Buddy (den Sohn seiner Ex-Freundin, mit dem er ne Art Vater-Sohn-Beziehung hat), hat er nichts besseres zu tun als Nicole flachzulegen. Der negative Höhepunkt war für mich, als Smith mit den "Beweisen" einer japanischen Atombombe daherkommt und Joe auf die Möglichkeit, dass Rita und Buddy sterben könnten, ganz emotionslos reagiert. Herrgott, da nölt er lange rum, wie böse er auf seinen Vater ist, weil der sich nie richtig um ihn gekümmert hat - um auf den möglichen Tod seines "Stiefkindes" mit nicht mehr als nem Achselzucken zu reagieren. Ich bin ja sicher, dass Franks Mutation zum Arschloch/Kindermörder nur passiert ist, dass Joe als potenzieller Partner für Juliana auch nach Staffel 2 noch in Frage kommt (nach dem Motto "er ist nicht ganz so schlimm wie Frank")
      Neuer Trailer zu Staffel 3



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Nachdem mich Staffel 2 doch sehr enttäuscht hat, hat mir zumindest die erste Folge der dritten Staffel gut gefallen - am liebsten würde ich gleich weitergucken (das Bedürfnis hatte ich bei Staffel 2 nach keiner Folge), aber da ich morgen die neue Wohnung putzen muss, muss ich wohl bald schlafen gehen *grummel*.

      Spoiler anzeigen

      Trudi 2 ist also (so wie Kotomichi) aus einem Paralelluniversum. Stellt sich halt die Frage, ob die immer reisen können, oder ob erst das Pendant in dem zu bereisenden Universum sterben muss, um das Raum-Zeit-Gefüge nicht zu stören.

      Nachdem ich Joe in der vorigen Staffel einfach nur nervig fand, tat er mir in dieser Folge schon nach wenigen Folgen leid. Von Mengele (ich nehm mal an, der Psychoarzt wird Mengele gewesen sein) gefoltert und gezwungen, seinen Vater umzubringen. Dass er am Ende Smiths Assistenten tötet, hat mich doch irgendwie überrascht (aber so scheint es nun so, als wäre er doch kein loyaler Nazi).

      Apropos Smith: Thomas dürfte wohl tot sein, ich hab ja auf eine Wunderrettung gehofft. Aber war natürlich im Gegensatz zu der Rettung von Ed in Staffel 2 komplett unrealistisch. Da triffts John und Helen im Moment des sozialen Aufstieges total und die beiden scheinen sich zu entfremden.

      Fun (?) Fact am Rande: George Lincoln Rockwell (der Obernaziführer auf Thomas Gedenkfeier) war in unserer Welt der Gründer der American Nazi Party.

      Die Rolle von Jason O' Mara gefällt bisher, ebenso die Frau von Abendsen. Frank scheint wirklich tot zu sein.


      Noch ein kleiner Buchspoiler

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      Im Buch nennt sich Joe, als er auf Julianna trifft, Joe Cindella (ist mir nur eingefallen, weil sein Deckname laut den Papieren Cinadella war). Im Buch ist er aber ganz anders, ein überzeugter Nazi, der den Mann im Hohen Schloss töten will - am Ende bringt ihn Julianna mit einem Rasiermesser um. Vielleicht ist der Name in Omen für Joes Schicksal in der Serie???
      So krankheitsbedingt hätte ich am Wochenende ausreichend Zeit für die Glotze ...

      uns so so hab ich Staffel 3 in einem Rutsch durchgeschaut...

      So langsam kommt Licht in das ganze

      Spoiler anzeigen
      ​​​​​​​ Die Welten wechseln kann also nur derjenige dessen anderes ich nicht mehr lebt. Für Smith natürlich die Chance seinen Sohn aus der Nebenwelt zu importieren...

      die enthauptunsszene mit Kido fand ich schon irgendwie krass, aber auch da gibt es jetzt natürlich die Chance das der Frank der NEbenwelt wechselt und Charakter somit wieder zurück bringt

      ​​​​​​​


      eines kann man jetzt schon sagen: nach dem Ende wird es auch eine 4.staffel geben....
      Bin nun auch durch und fand die Staffel jedenfalls wieder besser als Staffel 2....

      Spoiler anzeigen
      Der Part von Fank ist meiner Meinung nach zuende, er hat mit seinen Zeichnungen eine Art Symbol für den widerstand erschaffen und damit hat er seinen Zweck erfüllt. Weil ansonsten hat er zur Geschichte ja eher wenig beizutragen, sondern war immer eher im Dunstkreis von Juliana ich denke auch das der Part von
      Wyatt Price dafür dann grösser wird was sich dann zum Schluss auch angedeutet hat. Dafür bin ich mal gespannt was aus Juliana wird ob sie ihre Verletzung überlebt und in welcher Welt sie dann landet.
      Soeben die Staffel 3 beendet, kommt es mir nur so vor oder wurde das Budget nochmals erhöht ?
      Die VFX sehen noch ein stück weit besser aus, und die NS Ästhetik noch schöner (Bitte steinigt mich jetzt nicht für die Aussage, ich spreche rein vom Visuellen Aspekt!) und es verschlingt einen immer tiefer in die Welt.
      Das der Mystery grad erhöht wurde sagt mir Persönlich schon mal sehr zu.
      Irgendwie fehlen zwar noch ein paar Nazi Märchen wie Neuschwabenland und Reichsflugscheiben, aber wer weiss was noch kommen kann ;)
      Die Staffel ist schon richtig Heiss, ich könnte ewig weiterschauen. Aber habe so das Gefühl das es Storytechnisch doch in Grösseren schritten vorwärts geht, könnte mir vorstellen das es mit Staffel 6 oder sowas endet.
      Einige Wendungen waren zwar vorhersehbar, andere wiederum garnicht, so manch einen Tod kann ich fast nicht glauben.
      Nunja, wir wissen ja durch die Finale Episode ein wenig mehr ;)
      ​​​​​​​Kann es aber fast nicht fassen das es wieder ein ganzes Jahr dauern soll :(
      Da gabs aber auch Probleme, dass ein neuer Showrunner erst ein paar Monate nach der Ausstrahlung der zweiten Staffel gefunden werden musste, die Konzepte des während der zweiten Staffel ausgeschiedenen Showrunners erst dann unter die Lupe genommen wurden und erst dann Drehbücher geschrieben wurden. die Probleme gibts jetzt offenbar nicht, da schon an der vierten Staffel gearbeitet wird.
      Habe mir die ersten drei Episoden der dritten Staffel angesehen und werde die Serie nun abbrechen. Die Figuren sind zwar okay, das Setting keinesfalls uninteressant und man ist auch mal immer für eine ordentliche Szene gut, doch am Ende muss ich mich doch immer sehr zwingen weiterzusehen. Es bleibt bei einer recht seichten, mainstreamigen und glattgebügelten Serie, die selten mal so wirklich tiefe Inhalte liefert. Bzw. diese wären da, werden aber zu grob abgehandelt. Es gibt viel Leerlauf, es bahnen sich bereits wieder irgendwelche Füller-Romanzen an und die jüngsten Storyentwicklungen gefallen mir generell nicht so wirklich.