Akte X - (Revival)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 615 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Snow.

      Wenn es nicht nur 10 Episoden wären, sondern eine normal lange Staffel mit 20+ Folgen, dann würde ich wahrscheinlich aussteigen. So denke ich mir, dass ich es irgendwie bis zum Ende durchstehen werde. Aber nur im Nachtprogramm und mit dem Wissen, dass danach immer "The Orville" gezeigt wird.
      ANZEIGE
      Na, hallo, geht doch! Folge 11x08 (Familiar) war die erste gelungene Episode dieser Staffel. Während mich Season 11 bisher ansonsten ausnahmslos enttäuscht hat, hat sich diese Folge endlich wieder wie Akte X angefühlt! Es ist bezeichnend (und traurig), dass diese Epsiode von jemandem stammt, der bisher nichts mit den X-Files zu hatte, während die alten Hasen Carter, Wong und Co offenbar nicht mehr in der Lage sind, den Geist von Akte X adäquat einzufangen. "11x08 (Familiar)" hätte genauso so auch in einer der früheren Staffeln auftauchen können und ist Beweis dafür, was im X-Files-Revival eigentlich noch drin gewesen wäre.

      Und ich hab jetzt einen Ohrwurm vom Mr. Chuckleteeth! :tlol:
      Auch Folge 5 ("Ghouli") hat mich nicht überzeugen können. Von der Grundstory her ganz okay und auch mit nem starken Start ausgestattet, driftet die Folge dann im weiteren Verlauf wieder in die Hirngespinste von Dana Scully ab und wird von Minute zu Minute unsinniger. So langsam befürchte ich, dass AKTE X mit dieser finalen Staffel den ewigen Top 5-Listenplatz bei mir verlieren wird.
      Heute dann endlich mal dazu gekommen, Episode 6 "Kätzchen" anzuschauen. Bis jetzt für mich die stärkste Folge der Staffel, was in der Hauptsache an Mitch Pileggi gelegen hat. Schön, dass sich das Geschehen in der Hauptsache um ihn gedreht hat, da die Figur des Skinner nach wie vor zu wenig beleuchtet worden ist.
      "Rm9sbG93ZXJz" - Episode 7 der letzten Staffel - war wirklich mal wieder anders ... und richtig, richtig gut. Der Kampf Mensch gegen Maschine, eine albtraumhafte Zukunftsvision, die ja eigentlich längst Wirklichkeit geworden ist. Zusätzliche Düsteratmo erzeugt die Tatsache, dass außer Mulder und Scully keine anderen Personen auftauchen. Das Drehbuch stammt übrigens von Schauspielerin Kristen Cloke (Space 2063 /Millennium).
      Jetzt schon zwei hochklassige Folgen hintereinander ... nicht dass das jetzt bis zum Staffelende zur Angewohnheit wird! ;)
      Ich hab die finale Folge auch noch nicht gesehen, aber was einem da in der ersten Hälfte der Staffel geboten wurde, was einfach nur gequirlte Kacke. Lediglich die Episoden 6 & 7 waren für mich durchweg gut, 8 & 9 hatten gute Momente. Aber hey ... immerhin ist das hier AKTE X und das war mal eine der besten und innovativsten Serien der Welt. So sehr ich mich damals gefreut habe, dass Mulder und Scully wieder auf die Jagd gehen - ich muss leider zugeben, dass man es besser nicht getan hätte.

      Belphegor schrieb:

      Hä? Ich dachte das Revival mit Staffel 10 wäre richtig gut angekommen. Wie kann da Staffel 11 jetzt so schlecht sein?


      Wo ist Staffel 10 denn gut angekommen? Ich fand schon Staffel 10 höchstens mittelmäßig - und Staffel 11 ist da keineswegs besser geworden.

      Alles wirkt lieb- und lustlos. Mir will nicht in den Kopf, dass das die jeweils besten Ideen gewesen sein sollen, die Carter und Co zustande gebracht haben, nachdem sie diese einmalige Chance bekommen haben, einen würdigen Abschluss kreieren zu dürfen. Stattdessen hat man mythologisch gesehen alles über Bord geworfen, was man jahrelang aufgebaut hat und die MotWs betreffend keine sonderlich originellen Beiträge geschaffen. Ich glaub, ich hab das vor einigen Wochen hier mal geschrieben: Es ist bezeichnend, dass die besten Folgen des Revivals ausgerechnet die Episoden waren, die Akte-X "Neulinge" geschrieben haben, nicht die alten Hasen um Carter, Wong und Morgan.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Daleron“ ()

      Mir ist aufgefallen, dass ich ja noch gar nichts zur 11. und ( hoffentlich ) letzten Staffel geschrieben habe. Ich versuche es einigermaßen kurz zu machen: Die Staffel markiert den endgültigen Tiefpunkt der X-Akten und es macht mich weder traurig noch freue ich mich darüber. Nein, ich bin einfach nur erleichtert, dass dieses Trauerspiel und der Niedergang einer der einflussreichsten Serien aller Zeiten nicht noch weiter vorangetrieben wird. Die Staffeln 1-6 haben TV-Geschichte geschrieben, doch spätestens ab Staffel 7 stellten sich erste Abnutzungserscheinungen ein die mit den Staffeln 8 und 9 noch viel deutlicher wurden. Viele waren damals der Meinung, dass man den richtigen Zeitpunkt für das Serienende gerade noch geschafft hat ( aber nicht wenige sahen auch dort schon das Ende als missglückt an, da die Serie mit Staffel 8 hätte enden sollen ). Ich gehöre auch zur letzten Fraktion und finde, dass die Serie in ihrem Original Run eine Staffel zu lange lief, doch auch Staffel 9 hatte noch einige gute Folgen mit Patrick und Anderson als Ermittler, sodass ich die neunte nicht vollständig missen möchte.

      Die Vorfreude war jedenfalls immens, als ich von dem Revival las und Staffel 10 angekündigt wurde. Die letzten 3 eher mittelmäßigen Staffeln wurden so gut es ging aus dem Gedächtnis gelöscht, denn auch wenn es vielleicht nur eine einmalige Sache sein sollte, Mulder und Scully nochmals zusammen auftreten zu sehen lies einen Traum wahr werden. Das Revival war aufgrund der 6 Episoden äußerst kurz, doch mit 3 guten Folgen ( Gründer-Mutation, Mulder und Scully gegen das Wer-Monster und Heimat ) hatte man gezeigt, dass die Autoren ( bis auf Chris Carter ) nichts verlernt hatten. Staffel 11 konnte kommen. Und dann ging irgendwie alles schief was schief gehen konnte. Von 10 Folgen stachen meiner Meinung nach nur 2 Folgen heraus und das ist leider viel zu wenig. Mit Rm9sbG93ZXJz gelang der Serie sogar ein neues (Negativ)Highlight. Wir wurden Zeugen der wohl schlechtesten Folge aller 11 Staffeln. Unfassbar was man da zusammengeschustert hat. Die Intention der Folge ist klar, aber das hätte jeder 10 jährige besser und spannender inszenieren können. Die Drehbuchautoren sollten sich wirklich und Grund und Boden schämen. Aber, wie schon erwähnt gibt es auch wenigstens zwei Lichtblicke, wovon einer so hell erstrahlt, dass man sich als Zuschauer sofort wieder an die glorreichen Zeiten der frühen Staffeln zurück erinnert fühlt. Die Rede ist von Galgenmännchen ( gut ) und Der Mandela-Effekt ( genial ). Darin Morgen hat mit der zweiten Folge hier noch einmal ein letztes komödiantisches Meisterstück gezaubert. In bester Tradition von Jose Chung’s 'From Outer Space' und Humbug werden die Agenten hier in ein irrwitziges Szenario eingebettet bei dem alle Beteiligten sichtbar großen Spaß hatten. Die Idee für diese Folge hat sich die Crew wohl von Rick & Morty oder dem Angry Video Game Nerd geholt, wo ebenfalls solch ein Thema mal verarbeitet wurde. :D ;)

      Trotzdem können die beiden Folgen natürlich nicht über diese fatale Staffel hinwegtäuschen. Ich war sehr froh, als es dann vorbei war und jetzt, da
      Spoiler anzeigen
      ​​​​​​​Anderson
      eh den Ausstieg erklärt hat ist für Carter die Möglichkeit einer weiteren Staffel erheblich gesunken, da bereits Fox vor der Übernahme durch Disney meinte, dass sie unter dieser Voraussetzung einer weiteren Staffel kein grünes Licht geben. Gut so, lasst es einfach bleiben und ein Entschluss an dem sich Chris Carter mal ein Beispiel nehmen sollte. Ich habe für mich übrigens inzwischen die Entscheidung getroffen, dass Akte X nach der 8 Staffel endet und die anderen wenigen guten Folgen danach nur noch Beiwerk sind, aber nicht mehr zum Canon dazugehören.