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Cinematic Universe(s) - Der neueste Trend in Hollywood

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      Cinematic Universe(s) - Der neueste Trend in Hollywood

      Marvel hat es vorgemacht...und jedes große Studio versucht jetzt auf den Zug der Cinematic Univers aufzuspringen.

      Als Erstes kam Warner Brothers mit dem DC-Universum, welches nächstes Jahr mit Batman v. Superman beginnen soll und dann u.a. Justice League und weitere Solo-Filme mit Wonder Woman, Cyborg und weiteren DC-Helden fortgesetzt werden soll. Konkret gibt es hier bisher nur Suicid Squad, der gerade in der Vorbereitung ist.

      Universal versucht sich an einem Monster Cinematic Univers...sind mit Dracula Untold aber wohl erstmal gescheitert.

      Dann die Überlegungen ein Robin Hood Cinematic Univers auf die Beine zu stellen, die Pläne haben sich aber wohl erstmal im Sand verlaufen.

      Und jetzt ganz neu....ein Transformers Cinematic Univers... :headbash:

      Wie alle großen Studios nun versuchen Marvel und seinem Erfolgsmodel nachzueifern, bisher gibt es nichts Vergleichbares, es ist zwar alles in Entwicklung und Starttermine werden schon großzügig vergeben aber ob das Resultat was taugen wird?
      Mir geht es persänlich inzwischen ziemlich auf den Nerv, dass jedes Studio mit ein zwei bekannten Marken ein CU auf die Beine zu stellen, es nervt einfach nur und zeugt von der Ideen- bzw. Innovationsarmut der großen Studios.

      Oder seid ihr da ganz anderer Meinung?
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      Zu spät. Ich wollte heute einen ausführlichen Thread erstellen. zu spät. Du "Schwein"! :D

      Du könntest aber die aktuellen Beispiele noch im Eröffnungspost mit Infos einbringen. Speziell in einigen Jahren wäre es interessant zusehen wie es sich entwickelt hat.

      - Cinematic Universal Monsters Universe (beginnend mit "Dracula Untold")
      - Cinedigm Exploitation AIP Remake Universe (siehe hier: Cinedigm Exploitation AIP Remake Universe)
      - Ghostbusters
      - Transformers

      Naja diese Ideen einer langanhaltenden guten Einnahmequelle geht ja quasi fast schon 100 Jahre zurück. "Der Glöckner von Notre Dame", "Das Phantom der Oper", "Spuk im Schloß" usw. Teilweise mit dem ersten Horror-Star der Geschichte, Lon Chaney. Und auch mit einem Regisseur wie Paul Leni, der gleich mehrere Filme drehte. In den 20ern hatte also Universal noch vor dem Auftauchen von Dracula, Frankenstein usw. eine Idee langfristig ordentlich Geld zu machen. Mit einem Star und einem Regisseur. Und es funktionierte. Und später noch in den 40ern kam dann "Frankenstein Meets the Wolf Man". Also da hat man jetzt zwei erfolgreiche Filme in einem Crossover vereint.

      Das ist heute ja nichts anderes. Der Vorteil ist sicherlich, wenn ein solches Universe funktioniert, dann hat der Fan innerhalb kürzester Zeit eine Reihe von sehenswerten und interessanten Filmen. Nachteil: man heute doch immer größere Probleme überhaupt einen großen brauchbaren Action-Blockbuster auf die Beine zu hieven. Und nun willst du die mangelnden Ideen gleich auf mehrere Filme verteilen. Ui.

      James Bond, Jack Bauer, Jack Ryan und Jason Bourne bald vereint? Indiana Jones geht mit Lara Croft gemeinsam auf Artefaktejagd? Legolas vs. Hawkeye in einem separaten Universum?


      Black schrieb:

      Oder seid ihr da ganz anderer Meinung?

      Hm. Schwierig. Also so wie das im Moment produziert wird, ist es zum Scheitern verdammt. Universal hat das ja schon mitbekommen. Der Unterschied ist ja auch, dass man bei Universal, Sony, etc. ein komplett neues "Shared Universe" aufbauen will. Marvel hatte dieses gewaltige Universum ja in Comicform schon immer - jetzt wird es ja eigentlich nur noch konsequent umgesetzt. Ich will Shared Universes nicht generell verdammen, da ich die Angelegenheit aus Produktions- und Organisationssicht sowie der des Storytellings sehr interessant und herausfordernd finde. Es kommt immer stark darauf an, wie man das angeht. Marvel betreibt gerade die Systematik, bei dem ein Film auf dem anderen aufbaut und alles ineinanderfließt. Warner scheint das (nach bisherigem Kenntnisstand) einfach zu kopieren. "Star Wars" scheint das schon wieder etwas anders anzugehen. Da gibt es einen Hauptplot (Episode I bis IX) und dann mit den Spin-Offs eher kleinere Stories aus demselben Universum, also eher ein "Expanded Universe".

      Es kommt also auf die Umsetzung an. Es gibt durchaus Möglichkeiten, bei denen ich durchaus neugierig auf ein Shared - oder Expanded Universe wäre. "Star Trek" wäre interessant. Paramount hat mit den Tom Clancy-Rechten auch etwas in der Hand, was extrem interessant wäre. Aber es wird natürlich schwierig, wenn alle nur Marvels Konzept kopieren anstatt sich zu überlegen, welche Art und Weise für ihr "Universe" am besten wäre. Und eintönig wird es dann auch.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Guter Threat. Deiner Kritik kann ich mich gerne anschließen. Bei Marvel macht so ein Cinematic Univers ja Sinn. Die haben ca. 30 Actionhelden, die man Verfilmen kann. Bei D.C. kann ich das auch noch nachvollziehen. Aber danach wird es schon dünn.

      z.B. versucht ja auch Fox aus den X-Men ein eigenes Universum zu schaffen. Noch lustiger bei Spiderman. Ein Held und vielleicht fünf interessante Schurken und Sony wollte ja auch eine Filmreihe aufbauen. Der Witz war ein (angeblich) geplanter Film über die Tante von Peter Parker :whistling:

      Selbst bei Star Wars stört mich der Ansatz. z.B. bräuchte ich jetzt diese SpinOffs garnicht. Der vermutete Inhalte des ersten SpinnOfs über irgendwelche Piloten reißt mich jetzt auch nicht vom Hocker. Bei Star Wars träumt es mir noch von einer dritten Trilogie. Ich fand das Konzept von Lucas mit seinen drei Trilogien immer toll und war dann schon enttäuscht, dass er die dritte Trilogie nicht mehr drehen wollte. Aber ob wir wirklich auch noch die Episoden X bis XII brauchen (die ja so sicher kommen werden wie das Amen in der Kirche), wage ich mal zu bezweifeln. Ich würde gerne nach Episode IX aussteigen, aber vielleicht wird die Trilogie garnicht abgeschlossen und Disney macht aus Star Wars eine unendlich Skywalker-Sopa-Opera.

      Was ich halt in Hollywood vermisse ist, dass man versucht, ein Sequel nur zu drehen, wenn man ne gute Story hat. Soviele Sequels in den letzten Jahren waren deutlich schlechter als die original Filme. Der Terminator ist da irgendwie das beste Beispiel. Eigentlich ist die Story schon Teil 2 vorbei. Aktuell plant man schon Teil 6 und Teil 7. Bei Indiana Jones brauche ich kein Reboot. Bei Fluch der Karibik hätte man es auch bei drei Teilen belassen sollen.

      Ich bin auch froh, wenn es keine weitere Tolkien-Verfilmungen gibt. Sechs Filme reichen doch. Und die Hobbit-Filme haben ja bewiesen, dass es keinen perfekten Filme werden, wenn die Buchvorlage nicht wirklich viel hergibt.

      Als Filmfan und Kunde kann man sowieso nur mit seinem Konsumverhalten (kaufen ja oder nein) etwas ändern. So gehe ich nur noch in die Kinofilme, die mich wirklich interessieren. Avengers 2 schaue ich mir an. Antman dagegen nicht. Das gleiche auch bei Dr. Stange. Nur weil ein Marvel-Logo draufklebt, muss ich nicht gleich ins Kino gehen. Batman vs Superman werde ich mir ansehen, den Suicide Squad dagegen nicht. Episode VII ja, erstens SpinnOf nein.

      Und man muss auch unbekanntere Filme unterstützen. Filme wie Instellar oder Lucy. Nicht jeder erfolgreiche Film muss automatisch aus einer Cinematic Univers stammen. Das muss man Hollywood ganz klar sagen und auch zeigen ...
      Cinematic Universe - nach 3D das nächste große Unwort bezüglich der Kinolandschaft. :) Es wurde ja jetzt schon viel geschrieben, aber ich möchte auch nochmal meinen Senf dazu geben.

      Wenn man von Cinematic Universe hört, denkt man unweigerlich an Marvel, beziehungsweise Superheldenverfilmungen. Ich war ein Teenie, als Sam Raimi mit "Spider-Man" den Comichelden für das moderne Kinopublikum schmackhaft gemacht hat. Ich fand diese Filme toll, gleiches gilt für Singers "X-Men"-Filme. Daneben gab es natürlich immer mal wieder vereinzelte Gurken wie "Daredevil" oder "Catwoman", aber das konnte man verschmerzen, denn es stand ja nicht im Zusammenhang mit den guten Filmen. Auf ein ganz neues Level wurde das Genre dann durch Nolan mit den "Batman"-Filmen angehoben.

      Nach "Iron Man" ging es dann irgendwann mit Marvels Cinematic Universe los. Es häuften sich Filme von Superhelden, die ich vom Namen her kannte, die mich aber nicht interessierten, beispielsweise Thor oder Captain America. Und irgendwann kamen dann die "Avengers". Ich habe den Film gesehen, fand ihn unterhaltsam, konnte beim besten Willen aber nicht verstehen, was die Leute so groß dran finden. Genauso wenig leuchtete mir die über 90-prozentige Wertung bei Rottentomatoes ein. In jedem Fall begann ab hier das, was ich für mich als die marvelsche Konditionierung bezeichne: Ähnlich Pawlows Hund, dessen Speichel fließt, sowie er ein Glöckchen hört, zückt der moderne Kinobesucher die Geldbörse, sowie auf einem Plakat Marvel zu lesen ist. Aus diesem Grund kann Marvel inzwischen im Grunde auch alles verfilmen, was jemals in ein Comicheft gedruckt wurde. Ich denke jetzt an "Guardians of the Galaxy", welches ohne Marvels Vorarbeit sicher kein so großer Erfolg geworden wäre.

      Ich denke, Marvel bedient sich bestimmter Formeln und einer geschickten Marktanalyse und geht größtenteils auf Nummer sicher. Hin und wieder wagen sie etwas, aber selbst "Guardians of the Galaxy" war doch nur nach außen hin ein mutiger Schritt. Im Kern war die Story ähnlich geläufig wie bei anderen Superheldenverfilmungen. Insofern erwarte ich aus der Richtung nicht wirklich einen Film, der für mich über das durchschnittliche Unterhaltungsmaß hinaus gehen wird. Es ist eigentlich nie ein wirklich, wirklich schlechter Film dabei, aber dafür auch keiner, der groß nach oben hin ausreißt.

      Das Problem für mich ist, dass es im Gesamten nicht stimmig wirkt. Klar, es gibt ganz viele, die das als genau richtig empfinden. Aber wenn ein Milliardär im Eisenanzug, ein nordischer Gott, ein mutierter Wissenschaftler und ein zeitreisender Supermensch auf der Leinwand zusammen sind und dann noch gegen Aliens kämpfen...ah, ich weiß nicht. Klar, in den Comics treffen sie auch immer wieder aufeinander, aber ich glaube, dass die Helden in eigenen, abgetrennten Universen besser aufgehoben wären, als in diesem Misch-Masch.

      Aber es geht hier ja nicht nur um Marvel. :) Cinematic Universes zu anderen Franchises: "Transformers" interessierte mich eh noch nie und die Idee, so etwas für Robin Hood oder die Ghostbusters aufzuziehen, finde ich einfach nur lächerlich. Gerade bei den Ghostbusters finde ich, sollte man die Sache einfach mal ruhen lassen. Es ist gut so, wie es ist.

      Gespannt bin ich noch ein wenig auf DCs Cinematic Universe. Gut, da könnte sich für mich das selbe Problem einstellen wie bei Marvel, wenn ein Milliardär im Fledermausoutfit, ein superstarkes Alien, eine antike Kriegeramazone und ein Roboter zusammen kämpfen. Aber möglicherweise gelingt es ihnen ja doch, mich zu überzeugen, auch wenn "Man of Steel" ein denkbar grottenschlechter Start war. Falls es DC mit "Batman v Superman" aber nicht schafft, dann ist für mich das Thema Comicverfilmungen erst mal für ein paar Jahrzehnte durch.

      Wobei ich nicht glaube, dass weder Marvel, noch DC ihre Pläne bis (gefühlt) 2050 so durchziehen werden, wie es jetzt geschrieben steht...

      Eine letzte Hoffnung hab ich da noch zwecks "Star Wars". Da hoffe ich aber auch, dass die Episoden VII bis IX die Hauptgeschichte erzählen und sich das größtenteils nach Space-Märchen anfühlt, so wie die klassische Trilogie eben. Die drei Spin-Offs (und dabei soll es auch bleiben) können meinetwegen in andere Genres reinschnuppern und sozusagen die eigenständigen "Star Wars"-Filme sein, die sich auch mal ausschließlicher an ein erwachsenes Publikum wenden dürfen.
      Also das MCU rockt, da werden mir die wenigsten widersprechen...Dazu glaube ich wird DC es auch ordenlich gebacken bekommen und das Cinematic Universal Monsters Universe hat meiner Meinung nach, ebenfalls enormes Potenzial...

      Also bin diesen Film Universen eher positiv augeschlossen, weil ich eh ein Fan von Crossovern bin.
      Ich stehe dem Thema kritisch gegenüber. Letztlich ist das nur ein Versuch der Studios Zuschauer langfristig an sich zu binden und somit sichere Hits zu garantieren (oder zumindest wahrscheinlicher zu machen). Über die Formelhaftigkeit des Ganzen habe ich schon an anderer Stelle gejammert und für mich gilt immer mehr... wenn man gute Filme sehen möchte muss man bei den kleineren Filmen schauen. Aus dem Blockbusterkino haben mich seit Jahren kaum noch Filme über das Mittelmaß hinaus unterhalten. Wo sind heute Filme wie Gladiator, Herr der Ringe oder Titanic (mal drei Beispiele)... die mit großem Budget produziert werden, die Kritiker überzeugen, beim Publikum gut ankommen, erfolgreich laufen und Gewinn machen, keine Fortsetzung, Remake etc. sind? Sie sind eine Seltenheit.

      sladge schrieb:

      Wo sind heute Filme wie Gladiator, Herr der Ringe oder Titanic (mal drei Beispiele)... die mit großem Budget produziert werden, die Kritiker überzeugen, beim Publikum gut ankommen, erfolgreich laufen und Gewinn machen, keine Fortsetzung, Remake etc. sind? Sie sind eine Seltenheit.

      Nun sind auch damals schon "Gladiator", "Herr der Ringe" und "Titanic" eher seltene Filme gewesen. Aber heute gibts sowas auch noch: "Tribute von Panem" (Gegenstück zu "HdR"), "Gravity" (Gegenstück zu "Gladiator") und "Avatar" (Gegenstück zu "Titanic").

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Also mich persönlich interessiert nur das Cinematic Universe von DC. Gucke zwar auch sämtliche Marvelfilme, aber das ist eher ein gucken und vergessen. Das Monsterding von Universal hätte mich theoretisch noch interessiert, wenn es sich an die Klassiker aus den 30ern angelehnt hätte, aber nicht dieser Quark, der letztendlich draus geworden ist. Transformers ist sowieso kein Thema. Habe bis heute keinen Teil gesehen. Ghostbusters reizt mich auch nicht.

      Generell ist das keine schlechte Sache, wenn es sich wie bei Marvel und DC eben anbietet. Aber der ganze andere Kram ist bisher nur der Versuch, die Welle irgendwie schnell mitzunehmen.

      Mich spricht der ernstere Grundton bei DC deutlich mehr an. Ich brauche bei Filmen, in denen es um den Untergang der Menschheit oder so geht, einfach eine bedrohliche Atmosphäre. Die verspüre ich bei Marvel nicht, weil die Filme anders konzipiert sind, auch wenn man mit Captain America 2 schon eher in die Richtung geht. Dazu mag ich Batman und Co viel lieber als Iron Man, Captain America usw.
      Was mich am DC Universe außerdem reizt, ist Snyder. Seine Filme sind für mich immer eine Augenweide. Er hat mit "Man of Steel" ja schon gezeigt, was man erwarten kann, und ich freue mich riesig drauf. Der Film kam hier ja nicht so gut an, aber das ist zum Glück nicht mein Problem ;)

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      Also ich freue mich zumindest wenn man manche Reihen etwas erweitert, auch wenn es bei manchen Filmen schon etwas lächerlich ist was man da so für Ideen hört. Aktuell mag zwar auch der Eindruck entstehen das jedes Studio in dieser Hinsicht auch etwas versucht. Doch wird es wie bei vielen so sein das man nicht über eine Planungsphase hinaus kommen wird.

      Diesbezüglich weiß man auch nicht ob es ein Fluch oder Segen ist, das manche Marvel Rechte woanders liegen, denn im Vergleich zu den Comics ist das MCU immernoch relativ Klein. Mann muss die Studios zumindest auch ein bisschen verstehen viele Filme haben in der Heutigen Zeit ein recht großes Budget, die meisten davon waren in der vergangen Jahren auch ein Finanzieller Flop. Diesbzüglich wollen die die Studios halt etwas mehr absichern, auch wenn das zeigt wie Mutlosig Hollywood in der heutigen Zeit ist.

      sladge schrieb:

      Aus dem Blockbusterkino haben mich seit Jahren kaum noch Filme über das Mittelmaß hinaus unterhalten. Wo sind heute Filme wie Gladiator, Herr der Ringe oder Titanic (mal drei Beispiele)... die mit großem Budget produziert werden, die Kritiker überzeugen, beim Publikum gut ankommen, erfolgreich laufen und Gewinn machen, keine Fortsetzung, Remake etc. sind? Sie sind eine Seltenheit.


      Solche Filme sind in jedem Jahrzehnt rar, aber ab und zu werden auch solche Filme wieder kommen. Wobei ich auch sagen muss das die letzten Jahren ohnehin etwas enttäuschend waren was das Gesamtpaket angeht. Selbst die meisten kleineren Filme fand ich wenig überzeugend, was wohl auch daran liegt das die meisten Interessanten Stoffe heute eher fürs Fernsehen Produziert werden.

      freido schrieb:

      Mich spricht der ernstere Grundton bei DC deutlich mehr an. Ich brauche bei Filmen, in denen es um den Untergang der Menschheit oder so geht, einfach eine bedrohliche Atmosphäre. Die verspüre ich bei Marvel nicht, weil die Filme anders konzipiert sind, auch wenn man mit Captain America 2 schon eher in die Richtung geht. Dazu mag ich Batman und Co viel lieber als Iron Man, Captain America usw.
      Was mich am DC Universe außerdem reizt, ist Snyder. Seine Filme sind für mich immer eine Augenweide. Er hat mit "Man of Steel" ja schon gezeigt, was man erwarten kann, und ich freue mich riesig drauf. Der Film kam hier ja nicht so gut an, aber das ist zum Glück nicht mein Problem ;)


      Kommt auch immer auf den Helden an, und wie der Film gedreht wird, bestes Beispiel ist auch die neue "Daredevil" Serie welche sich doch Grundsätzlich etwas abgrenzt von den bisherigen Marvel Filmen. Bei "Batman" erwartet man halt diesen etwas ernsteren Ton, und alle "Superman" Filme vor "Man of Steel" wirkten auch etwas komödiantisch und hatten wenig bedrohliches.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „GrafSpee“ ()

      Bisher kann man im Grunde nur die Idee verteufeln. Sonst nichts. "Dracula Untold" ist freilich ein misslungener Versuch den Vampirfürsten mal wieder aus seinem Sarg zu locken. Ich denke eine Gothic-Horror-Reihe mit einem Wan, einem Aja usw. als mächtigen Produzenten dahinter, welcher auch den Action-Gehalt nicht ganz außer Acht lässt, wäre die eindeutig bessere Idee. Ich glaube auch nicht , dass dieses Universe einem groß in Erinnerung bleiben wird. Aber noch kann man eben nicht darüber urteilen. Aus "Ghostbusters" ebenfalls ein derartiges Universum zu gestalten ist die nächste lächerliche Idee, aber auch hier: noch ist nichts passiert.

      Einzig Jeff Katz und seine Idee 10 Samuel Z. Arkoff-1950er-AIP-Filme neu zu drehen und die alle irgendwie miteinander zu verbinden finde ich verlockend. Nur wird daraus nichts werden. Das weiß ich jetzt schon. Am Ende fehlen einfach die Mittel um ein solches R-Rating-Franchise in kürzester Zeit zu kreieren. So eine geile Idee kann heutzutage leider nicht mehr in die Tat umgesetzt werden. Da ist es ebend relevanter zig "Transformers"-Filme zu produzieren.

      Bin ich froh, dass Mittelerde gut geschützt ist. Da kann einem ja richtig schwarz vor Augen werden, wenn man sich mal vorstellt was es da noch alles zu erzählen gibt. 1.000 Balrogs gegen 100.000 Hochelben. Willkommen im definitiven CGI-Zeitalter. 8| Glück gehabt! Noch! :P


      Olly schrieb:

      Bin ich froh, dass Mittelerde gut geschützt ist. Da kann einem ja richtig schwarz vor Augen werden, wenn man sich mal vorstellt was es da noch alles zu erzählen gibt. 1.000 Balrogs gegen 100.000 Hochelben. Willkommen im definitiven CGI-Zeitalter. 8| Glück gehabt! Noch! :P


      "World of Warcraft" steht in den Startlöchern, wer weiß was da so alles kommt wenn der Film so richtig einschlagen sollte, gegen mehr Fantasy Filme ala "Herr der Ringe" hätte ich zumindest trotzdem nichts auch wenn es schade ist das die letzten Filme da so sehr auf CGI gesetzt haben.

      Alexisonfire8 schrieb:

      e ich wird DC es auch ordenlich gebacken bekommen und das Cinematic Universal Monsters Universe hat meiner Meinung nach, ebenfalls enormes Potenzial...

      Also bin diesen Film Universen eher positiv augeschlossen, weil ich eh ein Fan von Crossovern bin.


      freido schrieb:

      Mich spricht der ernstere Grundton bei DC deutlich mehr an. Ich brauche bei Filmen, in denen es um den Untergang der Menschheit oder so geht, einfach eine bedrohliche Atmosphäre. Die verspüre ich bei Marvel nicht, weil die Filme anders konzipiert sind, auch wenn man mit Captain America 2 schon eher in die Richtung geht. Dazu mag ich Batman und Co viel lieber als Iron Man, Captain America usw.
      Was mich am DC Universe außerdem reizt, ist Snyder. Seine Filme sind für mich immer eine Augenweide. Er hat mit "Man of Steel" ja schon gezeigt, was man erwarten kann, und ich freue mich riesig drauf. Der Film kam hier ja nicht so gut an, aber das ist zum Glück nicht mein Problem ;)


      Also für mich hat D.C. auch mehr Potential als Marvel. Persönlich gefallen mir auch Batman und Superman besser. Bis auf Spiderman hatte ich mit Marvel als Kind nie Berührungserlebnisse. Die X-Men fand ich schon damals kitschig ... :D

      Ansonsten könnte auch aus Star Wars ein vernünftiges Univers werden. Mal schauen. Kommt drauf an, wie sich die SpinnOfs in den nächsten Jahren schlagen werden ...

      Ich glaube auch, dass man sich als Zuschauer einfach auf die ein oder zwei Universen fokussieren sollte, die einen wirklich interessieren. Denn sonst wächst das einem viel zu schnell über den Kopf, wenn zusätzlich auch noch Serien und sonstige Sache produziert werden ...

      Da ich nicht so der große Marvel-Fan bin, warte ich mal ab, wie mir die DC- und Star-Wars-Filme gefallen werden. Wenn Fluch der Karibik 5 ein großer Erfolg wird, wird Disney sicher überlegen, nicht ein Piraten-Franchise zu etablieren. Andere Piraten-Filme und irgendwann treffen sie dann Johnny Depp ... ;)
      Eine lustige Crossover Überlegung gibt es ja schon bei Sony mit 21 Jump Street und Man in Black. Inwieweit sowas sinnvoll ist sei dahingestellt.

      Was kommt als nächstes? Ein Crossover zwischen Mowgli und Star Wars? Zwischen Godzilla und den Transformers? Zwischen Fluch der Karibik und Tarzan? Zwischen Terminator und dem Pumuckl? Man darf gespannt sein :D
      "Terminator vs. Pumuckl" würde sogar von The Asylum als Quatsch abgestempelt werden. Aber "Indiana Jones meets Lara Croft" kann ich mir in vielen Jahren durchaus vorstellen, da es auf kuriose, fiktive Weise sogar noch Sinn ergeben würde. Alleine schon eine etwaige Liebesszene müsste doch für die beste Mundpropaganda sorgen. 8o "Legolas vs. Hawkeye" wäre hingegen schon etwas gewagter. ^^

      "Transformers" mit "G.I. Joe" oder "Planet der Affen" zu kreuzen halte ich auch nicht für ganz abwegig. Rechtlich zu meistern und inhaltlich mit einer starken Aussage Richtung jüngerer Gesellschaft. Ich würde mir das sogar ansehen, so wie ich mir vor Jahren mal "Überfall der Mörderrucksäcke" zu Gemüte geführt habe.

      Na immerhin spielt die größte Filmbranche der Welt mit Ideen. Das sollte man durchaus mal ein wenig positiv anmerken. Und wer weiß, vl. kommt sogar ab und zu ein Film dabei heraus, welchen man sofort mit ein wenig Stolz in die Heimkino-Sammlung aufnimmt.


      Das ein oder andere was hier versucht wird in ein CU zu quetschen macht recht wenig Sinn.
      Und das Hollywood zum Teil unter Ideenarmut oder Mutlosigkeit leidet wissen wir alle, da wird halt mal geklaut bei anderen wo es geht.
      Aber wo wir grade dabei sind hier Filmeihen zu vermischen, ein Film "Gremlins vs Killertomaten" würde ich doch recht interessant finden.
      Vorallem wenn sich dann Gismo mit George Clooney zusammentut um die bedrohung zu beenden. ^^


      Sportschießen fördert die Konzentration. Sportschießen in den Sportunterricht.

      Seestadtteufel
      Deutscher Schützenbund