Cinematic Universe(s) - Der neueste Trend in Hollywood

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    Es gibt 115 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von OmegaRed.

      Kong vs. Godzilla vs. Pacific Rim ???

      Steven S. DeKnight, Regisseur der kommenden Fortsetzung Pacific Rim: Uprsing, weiß die Antwort: „Diese Möglichkeit halten wir uns für das nächste Sequel offen“, erklärte der Filmemacher gegenüber Collider. Steven S. DeKnight weiter: „Ich will jetzt nicht sagen, dass wir im Film ein Easter Egg versteckt haben, aber wir haben uns die Crossover-Idee definitiv schon durch den Kopf gehen lassen. Ich persönlich fände eine Verschmelzung aller Reihen großartig. Zudem wäre es ohnehin nur ein logischer Schritt. Nach dem dritten Film könnte es wirklich dazu kommen.

      Quelle: blairwitch.de/news/kong-vs-god…-crossover-geplant-65744/

      Klingt für mich nach einer Schnapsidee. Sorry.


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      Ach ja die Sehnsucht der Studios nach einem einträglichen Cinematic Universe. Ich finde es ist der falsche Weg das vorher zu planen. Der richtige Weg ist eine großartige Geschichte zu erzählen das die Zuschauer begeistert und daher ein tolles Boxoffice einspielt. Das bei einem 2. und 3. Teil zu wiederholen... und wenn die Zuschauer dann noch nicht genug von der Story haben kann man sie weiter ausbauen. Gegen ein Planet der Affen Cinematic Universe hätte vermutlich kaum jemand etwas wenn die Qualität der 3 letzten Filme gehalten wird. Aber die Versuche mit dem Monsterverse etc... das will doch nicht wirklich jemand sehen. Das Konzept wurde am Reisbrett entwickelt aber es ist nicht gewachsen. Das Zentrum eines Cinematic Universe ist immer eine tolle Geschichte und Charaktere die man gerne wiedersehen möchte. Der Zuschauer lässt sich nun mal nicht für dumm verkaufen.
      Was wird aus dem Dark Universe (Mumie, Dracula, Frankenstein usw.)?

      Laut dem Hollywood Reporter wäre offenbar eine ganze Reihe von Filmen unter Leitung der Genre- und Low Budget-Spezialisten von Blumhouse denkbar, was auch den Gedanken der ursprünglichen B-Movie-Klassiker aufgreifen würde.

      Quelle: blairwitch.de/die-mumie-2017/d…auf-dem-pruefstand-97686/

      Das würde bedeuten Jason Blum müsste mit anderen Projekten kürzer treten und das gefällt mir ganz und gar nicht. Er hat zuletzt u.a. mit "Get Out" gezeigt, dass man mit Projekten, welche alle anderen ablehnen, durchaus was erreichen können. "Whiplash" dito.


      Hollywood hat doch auch versucht aus Tarzan, der King Arthur-Sage, etc. so ne Art von Superhelden zu machen.
      Sind nich auch noch einige neue Robin Hood-Filme in Planung?

      Es wird halt versucht, sämtliche bekannte Stoffe, Figuren, Helden, Monster, etc. zu Blockbuster-Filmen zu verarbeiten.
      Ich fand das Einspiel für die "Die Mumie" sogar vergleichsweise hoch, genauso das von "Tarzan". Das die wirklich mehr erwarten, find ich irgendwie absurd.
      Mir gefällt dieser Trend, ich wünschte nur, dass er abseits von Marvel erfolgreicher wäre. Sehr schade, denn das Interesse sollte doch beim Publikum vorhanden sein. Die Qualität ist natürlich so eine Sache. Aber wenn es ein gutes Konzept gibt, dass weit genug auf weitere Filme in der Zukunft vorbereitet ist und die Kontinuität gewahrt belibt, dann sollte es doch auch hinhauen.

      Ich möchte unbedingt noch den Kiemenmenschen und sehen und dann mal alle Monster in einem Film, dass wäre schon was.
      Das ist arrogante Anmaßung!
      Wahrscheinlich haben sie sich mittlerweile einen Universal-Historiker geholt der ihnen erzählt was das damals für eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der britischen Horror-Schmiede Hammer Productions war. Und wie diese Produktionsfirma mit ihren Low Budget-Filmen fast 3 Jahrzehnte mehr oder weniger Erfolge eingefahren hat. Christopher Lee hat ja immer ganz gerne damit geprahlt, dass der Erfolg seines "Dracula" von '58 Universal den Arsch gerettet hat. Am Set von "Der Herr der Ringe" hat er dies womöglich 1x pro Woche zum besten gegeben. ^^

      Aber das alles ist schon ein halbes Jahrhundert vergangen. Gothic-Fiction (Bram Stoker, Mary Shelley, Edgar Allan Poe und wie die Vertreter alle heißen mögen) war damals noch ein Thema, aber heute kann doch kein Mensch mehr was damit anfangen. Diese Schauerromantik ist heute gar nicht mehr gefragt. Leider. Mit "kein Mensch" beziehe ich mich natürlich auf die Boxoffice-Kunden. Ich traue einem Guillermo del Toro zu eine wunderbare gothic-Variante von "Frankenstein" zu kreieren (sein aktueller Film soll ja auch eine große Hommage an "The Creature from the Black Lagoon" sein, also einer weiteren Universal-Horrorikone). Aber gleich ein ganzes Universum wie es Hammer damals schaffte aus dem Boden zu stampfen halte ich für unmöglich. Zudem waren die Farbversionen dieser Monster von Hammer komplett neu. Heute flattern nur noch alte Hütte herum. Du hast diesbezüglich B-Movies und du hast Serien fast ohne Ende zur Auswahl.

      Man sollte sich auf einzelne Filme konzentrieren. Sobald sich ein interessantes Script zu einem "Dracula"-Film finden lässt, dann sollte man es umsetzen, aber ohne gleich wieder alle Schubladen aufzureißen. Mach einen guten Film und dann schau weiter!



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      Guillermo del Toro lehnte das Monster Universe ab!

      Ich habe viele große Gelegenheiten abgelehnt und nie zurückgeblickt. Eine Sache bereue ich aber doch. 2007 wurde mir von Universal Pictures auf unheimlich vornehme und schöne Weise das Monster Universe angeboten. Sie gaben mir die Zügel für diverse Marken in die Hand, aber ich habe abgelehnt. Das bereue ich. Zumindest diese eine Sache.

      Quelle: blairwitch.de/news/monster-uni…del-toro-lehnte-ab-76874/