La La Land (Ryan Gosling, Emma Stone)

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    Es gibt 63 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Gambit.

      Einer der besten Filme, den ich in letzter Zeit sehen durfte und das obwohl ich eigentlich kein riesiger Musical-Fan bin. Aber die Inszenierung ist einfach fantastisch, die Musik wunderbar, die Hauptdarsteller hervorragend, von der Chemie zwischen beiden ganz zu schweigen. Zu dem hat Chazelle mit seinem erst 3. Film und der Poolparty-Szene mal eben eine meiner absoluten Movie-Favorites kreiert. :love:

      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: - 9/10

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Scholleck“ ()

      Schön. Das trifft´s wohl. Ja, doch, wirklich schön. Stufe La La Land zwar mindestens eine Stufe unter Chazelles Whiplash ein, aber das ist bei dieser Qualität sicherlich keine Schande. Mit Live-Musicals habe ich rein garnichts am Hut, jedoch konnte ich mit den paar Versuchen, die ich im Filmgenre gewagt habe, durchaus arbeiten, wie z. B. Les Miserables (2012). Hab mich von der melancholischen Stimmung, dem Szenenbild, der bemerkenswerten Gosling-Stone-Dynamik und den betörenden Bildern einlullen lassen - ich geb´s zu.

      Eine seichte Auseinandersetzung mit dem Hollywood-Dream, viel Hommage und die Frage, wie Nostalgie eigentlich tickt. Die Musik gefiel - ist bei einem Musical wohl auch von Vorteil - und die Choreografien ebenfalls. Jau, La La Land ist relativ belanglos, doch hier und heute konnte mich dieser handwerklich bemerkenswerte und in Märchen-Romantik schwelgende Film überraschend gut entertainen. Die Entscheidung, ob 7 oder 8 Punkte, nahm mir schließlich die letzte Szene ab. An meinem bisherigen 2017er-Highlight, Manchester by the Sea, der völlig anders gepolt ist, kommt das Werk aber nicht ganz vorbei.

      Fazit: Seh- Seh- Sehenswert.

      8 / 10

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      "Nolite te bastardes carborundorum, Bitches."
      Ich habe diesen Film nun auch gesehen und um es vorweg zu nehmen: Er ist maßlos überbewertet.

      Dennoch hatte ich wirklich kurzweilige Unterhaltung, puren Eskapismus und weniger Singsang als befürchtet (ich hasse Musicals einfach). Und als es um Singsang ging, waren dies wirklich aufwändige Choreographien, die mit einer ausgesprochen super Kameraführung eingefangen wurden. Toll inszeniert.

      Aber generell habe ich das Gefühl, dass La La Land insbesondere handwerklich punkten kann. Die Farbgebung, die Retro-Aspekte, die Kamera. Und auch die Darsteller konnten überzeugen. Es gab einige Stellen, die fand ich gut, aber ob Emma Stone den Oscar nun verdient hatte, kann ich gerade nicht beurteilen, weil ich die Mitstreiter gerade nicht auf dem Schirm habe und nicht nachschauen möchte. Aber wie gesagt, manche Szenen waren wirklich gut.

      Aber wenn wir ehrlich sind, ist die Story Käse. Konnte die mich zu Beginn noch verzaubern, so ließ sie schnell nach. Zwar gab es irgendwo die Fragestellung, was man bevorzugt (Karriere oder Liebe), aber wirklich kritisch oder dramatisch ist man letztlich nicht damit umgegangen. Vielleicht habe ich dann auch zu sehr an Mulholland Drive gedacht, irgendwann war auch der Punkt, dass ich sagte, das sei nur ein Traum. War es nicht.
      Ich denke, wenn man das Thema "scheiternede Träume" aufgegriffen hätte oder intensiver mit dem Konflikt der Karriere und der Beziehung umgegangen wäre, hätte das was werden können. So hatte man einen wirklich gut inszenierten Film, der viel Wert auf Hommage setzt, aber am Ende doch nur ziemlich belanglos, oberflächlich und inhaltsleer war. Und das ist eigentlich sehr schade, denn auch die gut gelungene Leichtfüßigkeit hätte etwas tiefgründiger sein können, ohne weniger leichtfüßig daherkommen zu müssen.

      Punkte möchte ich erstmal nicht vergeben. Es gab viele Stärken, aber auch viele Schwächen.
      Break through the surface and breathe.