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Game of Thrones - Season 8

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    Es gibt 1.053 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Ratty.

      wohin ist Drogon am Ende hingeflogen ? diese Frage wurde nun beantwortet

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      Achtung: Westworld Spoiler ;)

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      Ratty schrieb:

      Es gibt ja auch die These, GoT sei alles Teil des Westworld Universums und das gar nichts echt gewesen sei. ;)


      In einer gerechten Welt wäre Stannis the Mannis auf dem eisernen Thron gesessen. :pimp:

      Das Ende fühlt sich für mich immer noch nicht Real an.

      Last Watch:
      1. Kuma Kuma Kuma Bear​ 2. Interspecies Reviewers 3. The Gymnastics Samuari 4. After the Rain 5. Hakumei & Mikochi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Tomtec“ ()

      Tomtec schrieb:

      Ratty schrieb:

      Es gibt ja auch die These, GoT sei alles Teil des Westworld Universums und das gar nichts echt gewesen sei. ;)


      In einer gerechten Welt wäre Stannis the Mannis auf dem eisernen Thron gesessen. :pimp:

      Das Ende fühlt sich für mich immer noch nicht Real an.


      Warum eigentlich?

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      ​Über die Art und Weise kann man streiten, aber Bran macht Sinn. Er ist sachlich und neutral, keinem Volk mehr ergeben. Eigentlich die beste Wahl, wenn man so drüber nachdenkt. Daenerys...kann man drüber streiten, aber die hat schon immer Völker geschlachtet, sogar als die Menschen sie angefleht haben, es nicht zu tun. Und sie trägt das Blut des irren Königs.

      Ratty schrieb:

      Tomtec schrieb:

      Ratty schrieb:

      Es gibt ja auch die These, GoT sei alles Teil des Westworld Universums und das gar nichts echt gewesen sei. ;)


      In einer gerechten Welt wäre Stannis the Mannis auf dem eisernen Thron gesessen. :pimp:

      Das Ende fühlt sich für mich immer noch nicht Real an.


      Warum eigentlich?

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      ​Über die Art und Weise kann man streiten, aber Bran macht Sinn. Er ist sachlich und neutral, keinem Volk mehr ergeben. Eigentlich die beste Wahl, wenn man so drüber nachdenkt. Daenerys...kann man drüber streiten, aber die hat schon immer Völker geschlachtet, sogar als die Menschen sie angefleht haben, es nicht zu tun. Und sie trägt das Blut des irren Königs.




      Weil er am Ende im Gegensatz zu den anderen seine Verfehlungen zumindest Angesicht des Todes zugegeben hat. Er hat auch schlimme Sachen angestellt, z.B. Tochter aber als erster die Gefahr hinter der Mauer wahrgenommen hat und ohne meckern die Nachtwache vor dem Einfallen der Wildlinge unterstützt hat.

      Last Watch:
      1. Kuma Kuma Kuma Bear​ 2. Interspecies Reviewers 3. The Gymnastics Samuari 4. After the Rain 5. Hakumei & Mikochi
      Autor George R.R. Martin will seinen neuen Roman ‘The Winds Of Winter’ im Sommer 2021 fertiggestellt haben.

      Link(Quelle): deadline.com/2020/06/next-game…martin-claims-1202971679/

      Dann kann ich ja doch endlich anfangen zu lesen , die ersten Bücher setzten langsam staub an !
      Würde mich sehr freuen wenn es klappt




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."

      Payback schrieb:

      Dann kann ich ja doch endlich anfangen zu lesen , die ersten Bücher setzten langsam staub an !
      Würde mich sehr freuen wenn es klappt


      1. Ist es leider nicht das erste Mal, dass sich GRRM eine eigene Deadline setzt, die er dann nicht einhält. Gab es in den vergangen Jahren schon häufiger.

      2. Ist "The Winds of Winter" erst das vorletzte Buch. Wenn er dann für das letzte "A Dream of Spring" nochmal 10 Jahre braucht, dann kannst du noch etwas warten :S
      Ja mist, hatte vergessen das das ja auch noch kommt. Bei der ganzen verschieberei habe ich das glatt übersehen..... Mich juck es schon gewaltig die Bücher zu lesen aber ich denke das der das nicht mehr schaft.... Also wer bring es dann zuende??
      Ich überlege es mir mal!




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."

      Payback schrieb:

      Ja mist, hatte vergessen das das ja auch noch kommt. Bei der ganzen verschieberei habe ich das glatt übersehen..... Mich juck es schon gewaltig die Bücher zu lesen aber ich denke das der das nicht mehr schaft.... Also wer bring es dann zuende??
      Ich überlege es mir mal!


      Ich glaube leider, dass sich GRRM einfach total verrannt und verzettelt hat. Das hat man schon im letzten Band gemerkt, der ein deutlicher Qualitätsverlust gegenüber der vorherigen, besonders der ersten drei Bände war, weil das Pacing und der Spannungsbogen nicht mehr stimmt. Man spürt, dass er da einfach nicht mehr so richtig im Flow war - und das wird beim nächsten Band nicht anders sein. Wie auch, wenn man 10 Jahre lang daran rumbastelt?
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      Daleron schrieb:

      Wie auch, wenn man 10 Jahre lang daran rumbastelt?

      Ich glaube, das liegt an etwas anderem. Und das hat auch schon das Ende der Serie gekillt. Und zwar gibt es beim Storytelling zwei Ansätze: Einerseits den der Architekten und den der Gärtner (nennen wir es einfach mal so). Architekten machen erst einen Plan mit Plot, Figuren, Handlungsbögen - eine Blaupause der Story. Dann geht es an die Planung und Kommunikation, das Schreiben der Story - und am Ende nimmt alles seinen geplanten Platz in dem Plan ein. Von Anfang bis Ende. Planung und Ausführung sind hier zwei Paar Schuhe. Dem gegenüber steht der Gärtner (denen auch GRRM angehört). Sie legen den "Garten" mit einer Welt und Figuren an und legen direkt los. Die Figuren entwickeln sich in verschiedene Richtungen, es sprießt und blüht und grünt und alles wird bunt und wild - aber eben auch ungeordnet. Das Ende einer Geschichte braucht immer Ordnung und Sinn. Eine Lektion und die Fäden müssen zusammengeführt werden. Das liegt GRRM als Gärtner nicht. Er hatte nie einen Plan sondern hat drauflos geschrieben. Und jetzt ist es eine wirklich scheißgroße Herausforderung, diesen wilden Garten zu einem einigermaßen funktionierendem Konstrukt zu machen. Das liegt ihm nicht und das spürt man auch. Die Serie hat gegen Ende auch an genau diesen Problemen gekrankt: Charaktere waren OC, Reisezeiten waren auf einmal der Notwendigkeit geschuldet und nicht mehr dem Realismus, usw. usf.

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      Daleron schrieb:

      Wie auch, wenn man 10 Jahre lang daran rumbastelt?

      Ich glaube, das liegt an etwas anderem. Und das hat auch schon das Ende der Serie gekillt. Und zwar gibt es beim Storytelling zwei Ansätze: Einerseits den der Architekten und den der Gärtner (nennen wir es einfach mal so). Architekten machen erst einen Plan mit Plot, Figuren, Handlungsbögen - eine Blaupause der Story. Dann geht es an die Planung und Kommunikation, das Schreiben der Story - und am Ende nimmt alles seinen geplanten Platz in dem Plan ein. Von Anfang bis Ende. Planung und Ausführung sind hier zwei Paar Schuhe. Dem gegenüber steht der Gärtner (denen auch GRRM angehört). Sie legen den "Garten" mit einer Welt und Figuren an und legen direkt los. Die Figuren entwickeln sich in verschiedene Richtungen, es sprießt und blüht und grünt und alles wird bunt und wild - aber eben auch ungeordnet. Das Ende einer Geschichte braucht immer Ordnung und Sinn. Eine Lektion und die Fäden müssen zusammengeführt werden. Das liegt GRRM als Gärtner nicht. Er hatte nie einen Plan sondern hat drauflos geschrieben. Und jetzt ist es eine wirklich scheißgroße Herausforderung, diesen wilden Garten zu einem einigermaßen funktionierendem Konstrukt zu machen. Das liegt ihm nicht und das spürt man auch. Die Serie hat gegen Ende auch an genau diesen Problemen gekrankt: Charaktere waren OC, Reisezeiten waren auf einmal der Notwendigkeit geschuldet und nicht mehr dem Realismus, usw. usf.


      Ähm, genau das habe ich doch eigentlich geschrieben :D Deswegen meinte ich ja, dass er sich "verzettelt" und "verrannt" hat. Er hat so viele Stränge aufgebaut und hat jetzt Schwierigkeiten, die wieder zusammenzuführen.

      Aber ja, du hast es natürlich nochmal etwas fachlicher ausgedrückt. Deine Analogie zum Architekten und Gärtner finde ich passend, vor allem ersteres. Frage mich da aber, wo jemand wie Stephen King da reinfällt - wobei der vielleicht wirklich auch ein Ausnahmetalent ist, der aus der Reihe tanzt. Ein Architekt ist er ja wirklich ganz und gar nicht. Er schreibt in der Regel drauf los. Aber Gärtner ist er eigentlich auch nicht - denn er legt nicht mal einen Garten vorher an. Meistens hat er irgendwie eine kleine Idee, eine Szene, ein kleinen Ansatzpunkt, den er spannend findet - und schreibt dann drauf los und die Geschichte und die Welt entwickeln sich von ganz alleine während des Schreibens (wie er sagt). Das merkt man aber natürlich dann vor allem bei einer Reihe wie dem Dunklen Turm, bei der er nicht umsonst den ersten Band nochmal umschreiben musste Jahrzehnte später, weil da nix mehr so zusammengeapsst hat mit den späteren Werken :D

      Daleron schrieb:

      Ähm, genau das habe ich doch eigentlich geschrieben Deswegen meinte ich ja, dass er sich "verzettelt" und "verrannt" hat. Er hat so viele Stränge aufgebaut und hat jetzt Schwierigkeiten, die wieder zusammenzuführen.

      Dann ... äh ... mea culpa. :P

      Daleron schrieb:

      Frage mich da aber, wo jemand wie Stephen King da reinfällt - wobei der vielleicht wirklich auch ein Ausnahmetalent ist, der aus der Reihe tanzt.

      Naja, es ist keine binäre Sache. Was ich beschrieben habe, sind Extreme (zu denen GRRM gehört). King - wie die meisten Autoren - ist irgendwo dazwischen. Manche planen den Plot minutiös aus und lassen die Charaktere dann innerhalb dessen etwas Spielraum ohne aber die Handlung aus dem Blick zu verlieren (Nolan, Lucas). Andere wiederum schreiben starke Charaktere und passen die Handlung immer wieder daran in Form von Überarbeitungen an (Anderson, Sorkin).

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."

      GregMcKenna schrieb:

      Daleron schrieb:

      Wie auch, wenn man 10 Jahre lang daran rumbastelt?

      Ich glaube, das liegt an etwas anderem. Und das hat auch schon das Ende der Serie gekillt. Und zwar gibt es beim Storytelling zwei Ansätze: Einerseits den der Architekten und den der Gärtner (nennen wir es einfach mal so). Architekten machen erst einen Plan mit Plot, Figuren, Handlungsbögen - eine Blaupause der Story. Dann geht es an die Planung und Kommunikation, das Schreiben der Story - und am Ende nimmt alles seinen geplanten Platz in dem Plan ein. Von Anfang bis Ende. Planung und Ausführung sind hier zwei Paar Schuhe. Dem gegenüber steht der Gärtner (denen auch GRRM angehört). Sie legen den "Garten" mit einer Welt und Figuren an und legen direkt los. Die Figuren entwickeln sich in verschiedene Richtungen, es sprießt und blüht und grünt und alles wird bunt und wild - aber eben auch ungeordnet. Das Ende einer Geschichte braucht immer Ordnung und Sinn. Eine Lektion und die Fäden müssen zusammengeführt werden. Das liegt GRRM als Gärtner nicht. Er hatte nie einen Plan sondern hat drauflos geschrieben. Und jetzt ist es eine wirklich scheißgroße Herausforderung, diesen wilden Garten zu einem einigermaßen funktionierendem Konstrukt zu machen. Das liegt ihm nicht und das spürt man auch. Die Serie hat gegen Ende auch an genau diesen Problemen gekrankt: Charaktere waren OC, Reisezeiten waren auf einmal der Notwendigkeit geschuldet und nicht mehr dem Realismus, usw. usf.


      Die Metapher hat George R.R. Martin selbst auch schon so verwendet, um seinen Prozess zu beschreiben. Ich würde dennoch nicht sagen, dass er völlig planlos ist. Er hat ja schon mehrere male betont, dass er das Ende der Geschichte schon kennt. Das Problem ist - und das hast du ja auch geschrieben -, dass man einen Autoren nicht in die eine Schublade stecken kann. Die Abgenzungen zwischen Gärtnern und Architekten verschwimmen und ich denke, er hat das Konstrukt wie ein Architekt bereits fertig, nur tendiert er dazu, jede neue Ecke, die er entdeckt, näher zu erkunden, was zu dem Problem führt, dass er sich oft im Detail und in Kleinigkeiten verrent (das sage ich aber als jemand, der - wie @Payback, die Bücher noch nicht gelesen hat). Das Problem, das A Dance with Dragons so lange verzörgert hat, war wohl der Meereenesische Knoten - ein Event im Buch, das wohl viele Handlungsstränge zusammenführen musste und das Martin wohl den letzten Nerv gekostet hat, bis es richtig geworden ist. Ähnliches, denke ich, lässt ihn wohl auch beim neuesten Band nicht zum Ende kommen.

      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase

      Ich denke die Bücher im Vorfeld zu lesen bevor das Ende kommt oder nicht ist bei der oben genannten Thematik ein guter Grund .
      Jetzt habe ich schon lust zu lesen wie er das in den Bücher aufgebaut hat !




      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."

      Ratty schrieb:

      Tomtec schrieb:

      Ratty schrieb:

      Es gibt ja auch die These, GoT sei alles Teil des Westworld Universums und das gar nichts echt gewesen sei. ;)


      In einer gerechten Welt wäre Stannis the Mannis auf dem eisernen Thron gesessen. :pimp:

      Das Ende fühlt sich für mich immer noch nicht Real an.


      Warum eigentlich?

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      ​Über die Art und Weise kann man streiten, aber Bran macht Sinn. Er ist sachlich und neutral, keinem Volk mehr ergeben. Eigentlich die beste Wahl, wenn man so drüber nachdenkt. Daenerys...kann man drüber streiten, aber die hat schon immer Völker geschlachtet, sogar als die Menschen sie angefleht haben, es nicht zu tun. Und sie trägt das Blut des irren Königs.


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      Die Frage ist halt, was nach Bran (so er denn sterblich ist) kommt - ein neuer König wird gewählt, akzeptieren dann seine Kinder die Wahl oder kommt es zu Aufständen wie der Blackfyre-Rebellion? In den Büchern ist ja auch das Kingthing der Eiseninseln nicht die Regel sondern ne absolute Ausnahme. Ich bin mir nicht sicher, ob die Lösung im Buchkontext funktionieren kann - wobei ich bezweifle dass man das Ende jemals lesen wird. Dany halte ich für nachvollziehbar (alleine wegen dem Atombomben-Interview von Martin), war aber in der Serie viel zu gehetzt bzw. auf Schockmoment getrimmt.


      Tomtec schrieb:

      Ratty schrieb:

      Tomtec schrieb:

      Ratty schrieb:

      Es gibt ja auch die These, GoT sei alles Teil des Westworld Universums und das gar nichts echt gewesen sei. ;)


      In einer gerechten Welt wäre Stannis the Mannis auf dem eisernen Thron gesessen. :pimp:

      Das Ende fühlt sich für mich immer noch nicht Real an.


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      ​Über die Art und Weise kann man streiten, aber Bran macht Sinn. Er ist sachlich und neutral, keinem Volk mehr ergeben. Eigentlich die beste Wahl, wenn man so drüber nachdenkt. Daenerys...kann man drüber streiten, aber die hat schon immer Völker geschlachtet, sogar als die Menschen sie angefleht haben, es nicht zu tun. Und sie trägt das Blut des irren Königs.




      Weil er am Ende im Gegensatz zu den anderen seine Verfehlungen zumindest Angesicht des Todes zugegeben hat. Er hat auch schlimme Sachen angestellt, z.B. Tochter aber als erster die Gefahr hinter der Mauer wahrgenommen hat und ohne meckern die Nachtwache vor dem Einfallen der Wildlinge unterstützt hat.


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      Ich bin wahrlich kein Fan von Buch-Stannis, aber dass der Mann, der sich sogar weigert, eine Kriegsgefangene als Opfer zu verbrennen und die Verbrennung grad mal als Hinrichtungsmittel für Kannibalen verwendet, im Schneesturm in die Schlacht bei Winterfell reitet und verfügt, dass sollte er sterben, seine getreuen versuchen sollen, Shireen auf den Eisernen Thron zu setzen (da gibts nen Winds of Winter-Leak, in dem das vorkommt) dann auf die Idee kommt, seine kilometerweit entfernte Tochter (Stannis ist in Winterfell, Shireen blieb mit ihrer Mutter und Melisandre in der Schwarzen Festung) zu verbrennen, ist einfach absurd (da halte ich es für plausibler, dass Melisandre Shireen verbrennen wird, um durch das Opfer Jon, den sie für Azor Ahai hält, wiederzubeleben). Ja, Stannis ist ein spröder und ernster Charakter und solche wollen die D´s halt nicht und dann wird halt aus einem geradlinigem, spröden Charakter ein machthungriger Glaubensfanatiker. Ich glaub fast, durch die falsche Darstellung von Stannis in der Serie werd ich am Ende selbst noch Stannis-Fan.


      Daleron schrieb:

      Payback schrieb:

      Dann kann ich ja doch endlich anfangen zu lesen , die ersten Bücher setzten langsam staub an !
      Würde mich sehr freuen wenn es klappt


      1. Ist es leider nicht das erste Mal, dass sich GRRM eine eigene Deadline setzt, die er dann nicht einhält. Gab es in den vergangen Jahren schon häufiger.

      2. Ist "The Winds of Winter" erst das vorletzte Buch. Wenn er dann für das letzte "A Dream of Spring" nochmal 10 Jahre braucht, dann kannst du noch etwas warten :S


      Hat er nicht letztes Jahr angekündigt, er hoffe, das Buch bis zur Worldcon 2020 fertigzuhaben (da müsste er Stand jetzt ja schon weit sein, Pandemie hin oder her, denn der ursprüngliche Worldcon-Termin war Ende Juli)? Irgendwie haut er gefühlt jedes Jahr so ne Nachricht raus, dass es vorangeht, er auf eine Veröffentlichung im nächsten Jahr hofft und er sich nur auf das Buch konzentrieren will (um dann halt andere Projekte reinzuschieben, denn Fire and Blood schrieb meines Wissens nach zu der Zeit als er sich zu 100 % um WoW kümmern wollte. Dann kommen halt noch Serien an denen er zumindest als Produzent beteiligt sein wird, das Computerspiel an dem er mitwirkt, ...).

      Ich glaube, neben dem Verirren im Plotdschungel (nicht nur die zahlreichen Nebenplots die er aufgemacht hat, sondern auch Hauptplots wie Jons Wiederbelebung* wo er sich eigentlich in eine Situation navigiert hat, aus der er schwer raus kann ohne zu unlogisch zu werden) spielt auch die hohe Erwartung der Fans ("Martin würde das nie so schreiben, Er würde Stannis nicht verhunzen") dass er es soviel besser und logischer macht als die Show mit rein. Er muss de facto was gutes abliefern oder er lässt es sein und kann sich dem Rest seines Lebens der Illusion hingeben, dass er das Ende besser gemacht hätte. Und die Fans haben ja ein Ende seiner Buchreihe durch das Ende der Serie.

      *ich meine ja nur: der ehemalige Lord Commander der Nachwache kommt her und will eine Armee aufstellen. Was er nach eigener Aussage darf, da er ja von einer roten Priesterin wiederbelebt wurde und deshalb ist er kein Deserteur, da sein Eid ja mit dem Tod endete. Da wird ihm das wohl kein Lord so richtig glauben und ihm gleich mal den Kopf absäbeln. Die Serie ignoriert sowas schnödes wie Logik, Martin wird das nicht können bzw. wollen.

      Ich bin nicht gerade guter Dinge, dass er Winds of Winter und A Dream of Spring veröffentlichen wird, maximal Winds of Winter wird er (nach zahlreichen verschobenen Ankündigungen, das Buch stehe kurz vor der Vollendung) in ein paar Jahren raushauen.