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Game of Thrones - Season 8

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    Es gibt 1.056 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Karl_113.

      Staffel 8 war in so fern akzeptabel, dass man schon wusste, dass es nun in Rekordzeit zu Ende gebracht werden muss. Nicht die beste Lösung aber erträglich. Und GRRM hats ja mehr oder weniger mit abgesegnet. Wäre halt schön zu wissen, ober er es in den Büchern besser gemacht hätte, leider wird man es nie erfahren.
      Geiz ist nicht geil! Kino dafür umso mehr...
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      riggo schrieb:

      Ich sag nur Bran the Broken... best. Story. ever.


      Das ist aber (möglicher Buchspoiler folgt)

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      von Martin selbst. Das hat er in "Fire cannot kill a dragon" selbst bestätigt. "I told them who would be on the Iron Throne, and I told them some big twists like Hodor [...]". Klingt für mich immer noch als ne schlechte Idee (aber gemeinsam mit der Aussage, dass das in die Köpfe wargen von Leuten eine Obszönität ist, kann ich mir vorstellen, dass Bran auf dem Thron der "bitter Part" von "bittersweet Ending" ist. An Dany als Herrscherin habe ich nie geglaubt, gerade da Martin ihre Drachen mit Atombomben vergleicht und sowas gesagt hat wie "nur die stärksten Waffen machen noch keinen guten Herrscher", von daher hat mich ihr Wandel zur "Mad Queen" weniger überrascht als so manch anderen (und gerade in den Büchern ist sie nix ohne ihre Berater meiner Meinung nach).
      Ich glaube auch nicht, dass die meisten sich dran stören, dass
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      Bran auf dem Thron gelandet ist, sondern dass es so unglaublich plump erzählt wurde. 4 Staffeln lang fiebern wir bei seiner Reise in den Norden mit. Eine Staffel setzt er aus. Dann wird er als der neue three eyed raven vorgestellt mit unglaublichen Fähigkeiten. Tja...und dann sitzt er dumm in seinem Rollstuhl und hat nicht mal mehr die kleinste Relevanz für die Story. Und am Ende wird er uns als der neue König präsentiert. Mich persönlich stören gar nicht die Entwicklungen, auch die von Daenery nicht. Aber der Weg dahin und das Tempo mit dem es dann plötzlich vollzogen wurde stört mich ungemein und macht es für mich einfach nicht glaubwürdig.
      My name is John Crichton. I'm lost. An astronaut. Shot through a wormhole. In some distant part of the universe.Trying to stay alive. Aboard this ship. This living ship. Of escaped prisoners. My friends. If you can hear me. Beware. If I make it back. Will they follow? If I open... the door. Are you ready? Earth is unprepared. Helpless. For the nightmares I´ve seen. Or should I stay? Protect my home? Not show them...you exist? But then you'll never know...the wonders I´ve seen!
      Mich hat überhaupt nicht gestört wer auf dem Thron sitzt am Ende. Das mir allerdings erzählt wird,dass über die Person die beste Geschichte zu erzählen ist, ist einfach Quatsch.

      Und ja natürlich macht es mehr Spaß was zu kritisieren als zu sagen wie viel Spaß man an etwas hatte, trotzdem hab ich mich nach der langen Nacht einfach nur geärgert.
      Auf HBO kommt nach jeder Folge immer ein kurzer insight. Man merkt halt einfach wie wenig Bock D&D noch hatten. Ich sag nur “dany kinda forgot about the iron fleet”. Ja schade! Cu Rheagal.

      Auch immer wieder gut:
      Wenn man jemanden die Schuld an der Sache geben kann, wenn überhaupt, dann ist es George R. R. Martin.
      Er besitzt die Rechte über die Bücher, er hätte strenger seine Hand über das Projekt halten sollen und zumindest sein vages Ende offenbaren können und mehr Druck machen. Das hat er nun mal nicht und es dem Autoren-Team überlassen.

      Aber vermutlich weiß er selber nicht mal, wie es ausgehen soll.
      Seine Bücher könnten trotzdem dadurch leicht in Verruf geraten, mit der Verbindung der Serie.
      Wieviel Einfluss und Mitspracherecht Martin da am Ende noch hatte, kann man nur spekulieren. Bis auf ein paar Storyelemente vorzugeben und wo ein Charakter am Ende steht, aber eben nicht wie er oder sie dort hingekommen ist. Das wusste er damals wahrscheinlich selbst noch nicht. Er hatte sich auf jedem Zunehmend bei der Serie rausgenommen.
      My name is John Crichton. I'm lost. An astronaut. Shot through a wormhole. In some distant part of the universe.Trying to stay alive. Aboard this ship. This living ship. Of escaped prisoners. My friends. If you can hear me. Beware. If I make it back. Will they follow? If I open... the door. Are you ready? Earth is unprepared. Helpless. For the nightmares I´ve seen. Or should I stay? Protect my home? Not show them...you exist? But then you'll never know...the wonders I´ve seen!

      Wuchter schrieb:

      Ok. Der Vergleich mit BB ist hart. Sehr hart. Aber jeder wie er empfindet ;)

      Mir hat die letzte Staffel leider die Motivation für einen Rerun komplett genommen. Steht jetzt so im Regal und ich weiß echt nicht ob ich mich jemals wieder aufraffen kann.


      Ich versteh nicht, wieso man eine ganze Serie nur von ein oder zwei Staffeln abhängig machen kann. Ich finde, jede Staffel ist ein Highlight für sich. Daran ändert auch das Finale nichts. Im Grunde interessiert mich nicht mal so sehr, wer den Thron bestiegen hat oder das Daenerys verrückt spielt (was eigentlich schon etwas schlüssig ist, wenn man sieht, wie konsequent sie im Verlauf der Serie gegen Rebellion vorgeht).
      An diesen hochgeschraubten Erwartungen kann man eh nur verlieren.

      Wenn überhaupt, dann ist für mich

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      ​Langfinger's Ende


      zu abrupt herbeigeführt worden. Der Pläneschmieder schlechthin, ertappt in seiner eigenen Falle...aber ok, muss ich auch hinnehmen. ;)
      Joa, da verstehe ich euch auch nicht, dass man eine Serie, aufgrund der letzten Staffel - immerhin der 8. -, dann komplett boykottiert. In meinen Augen Quark, schließlich haben euch die anderen ja gefallen :shrug:

      Ich freue mich jetzt schon auf den Rerun der Serie und auch auf die Zweitsichtung der 8. Staffel, schließlich hatte die auch genügend Highlights zu bieten.
      Ich verteufel keineswegs die ganze Serie, lediglich die letzte Staffel, die ich ganz großen Bockmist finde, vor allem das Finale. Deswegen verspüre ich nicht weniger Lust irgendwann mal wieder nen Rerun zu starten, denn letztlich überwiegen die Stärken der Serie gegenüber der Schwächen.
      My name is John Crichton. I'm lost. An astronaut. Shot through a wormhole. In some distant part of the universe.Trying to stay alive. Aboard this ship. This living ship. Of escaped prisoners. My friends. If you can hear me. Beware. If I make it back. Will they follow? If I open... the door. Are you ready? Earth is unprepared. Helpless. For the nightmares I´ve seen. Or should I stay? Protect my home? Not show them...you exist? But then you'll never know...the wonders I´ve seen!
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      John Crichton schrieb:

      Ich verteufel keineswegs die ganze Serie, lediglich die letzte Staffel, die ich ganz großen Bockmist finde, vor allem das Finale. Deswegen verspüre ich nicht weniger Lust irgendwann mal wieder nen Rerun zu starten, denn letztlich überwiegen die Stärken der Serie gegenüber der Schwächen.


      Ist bei mir leider komplett anders herum. Aufgrund der miserablen letzten beiden Staffeln und dem beleidigenden Finale ist mir leider komplett die Lust an einem Rerun vergangen, obwohl ich in den ersten Staffeln ein Riesenfan der Serie gewesen bin :(
      Ich brauche keinen Rerun mehr. Habe die ersten 4 Staffeln eh jeweils 4 - 5 mal gesehen. Und da war die Serie bekanntlich am stärksten. Mit das Beste was jemals zu sehen war. Staffel 5 und 6 sind immernoch sehr gut und haben fantastische Momente. Habe ich je 3 mal gesehen. Aber mit Staffel 7 und 8 hat mich die Serie immer mehr verloren. Bei der letzten konnte ich meinen Kopf gar nicht mehr richtig ruhig halten so oft musste ich mir den schütteln...

      Deswegen. Es war ne schöne Zeit, aber es gibt Serien wo auf die komplette Länge stärker sind und wo auch das Ende gelungen ist. Lieber lege ich diese noch zig mal ein. So werde ich es auch machen :thumbup:

      John Crichton schrieb:

      Ich glaube auch nicht, dass die meisten sich dran stören, dass
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      Bran auf dem Thron gelandet ist, sondern dass es so unglaublich plump erzählt wurde. 4 Staffeln lang fiebern wir bei seiner Reise in den Norden mit. Eine Staffel setzt er aus. Dann wird er als der neue three eyed raven vorgestellt mit unglaublichen Fähigkeiten. Tja...und dann sitzt er dumm in seinem Rollstuhl und hat nicht mal mehr die kleinste Relevanz für die Story. Und am Ende wird er uns als der neue König präsentiert. Mich persönlich stören gar nicht die Entwicklungen, auch die von Daenery nicht. Aber der Weg dahin und das Tempo mit dem es dann plötzlich vollzogen wurde stört mich ungemein und macht es für mich einfach nicht glaubwürdig.


      Ah, dann hab ichs falsch interpretiert. Bezüglich

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      Bran möchte ich aber noch anmerken, dass auch in den Büchern seine Entwicklung äußerst schleppend vorangeht und er einer der langweiligsten Charaktere ist. Wenn Martin hier mit keinem Super-Wichtigem Plot für Bran kommt, wird sich hier imho nicht viel ändern. Persönlich kann ich mir aufgrund von Martins Aussagen ("It's an obscenity to go into somebody's mind. So Bran may be responsible for Hodor's simplicity, due to going into his mind so powerfully that it rippled back through time. ") sogar vorstellen, dass Bran auf dem Thron ein bitterer Teil des "bittersweet endings" sein wird.

      Zum anderen Teil - der beschleunigten Entwicklung - volle Zustimmung. Da liegt die Schuld klar bei den Drehbuchautoren, die seit Staffel 3 wussten, wie Dany enden würde, es aber nicht schafften, sie schlimmere Dinge tun zu lassen wie Sklavenhändler zu töten (einige vielleicht unschuldig, aber jetzt niemand wo die Masse sagt "oh, da hat sie aber den falschen getötet")*. Am Ende war man überrascht, dass die Leute die Hinrichtung der Tarlys nicht schockiert hat (da hätte man Randyll Tarly vielleicht nicht vorher als jemanden darstellen sollen, der Soldaten auspeitschen will und ein Verräter ist. Und Dickon hätte man vielleicht nicht zum Erwachsenen machen sollen, sondern buchkonform einen Teenie lassen sollen). Oder man hätte nicht schaurige Gewalttaten (z.B. die Frey Pies) als "gut" und "gerechtfertigt" erscheinen lassen sollen (und wenn es beim Publikum als "cool" ankam, auch wenn es nicht so gemeint war von den Machern sind die Macher schuld).

      *ehrlich gesagt, das einzige Opfer von Dany, mit dem ich sowas wie Mitleid empfand war Doreah, und die hatte sie ja übel hintergangen. Ansonsten hatten wir Sklavenhändler und Khals, die Dany vergewaltigen wollten. Nicht gerade Sympathieträger.


      riggo schrieb:

      Mich hat überhaupt nicht gestört wer auf dem Thron sitzt am Ende. Das mir allerdings erzählt wird,dass über die Person die beste Geschichte zu erzählen ist, ist einfach Quatsch.

      Und ja natürlich macht es mehr Spaß was zu kritisieren als zu sagen wie viel Spaß man an etwas hatte, trotzdem hab ich mich nach der langen Nacht einfach nur geärgert.
      Auf HBO kommt nach jeder Folge immer ein kurzer insight. Man merkt halt einfach wie wenig Bock D&D noch hatten. Ich sag nur “dany kinda forgot about the iron fleet”. Ja schade! Cu Rheagal.

      Stimmt, da war ja was mit "beste Geschichte" - oder auch dass Asha nicht für freie Eiseninseln einsteht,

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      nachdem Bran den Norden als "frei" erklärt. Aber die Folge war ja nachdem Dany ermordet wird, Drogon den Thron einschmilzt (aber nicht absichtlich, er will weder Mörder seiner "Mutter" noch das Symbol dessen, für das seine "Mutter" gestorben ist, vernichten, sondern die Wand) und Jon einfach so festgenommen wird, ohne dass die Unsullied gleich Rache üben kompletter Quark.


      Ratty schrieb:

      Wenn man jemanden die Schuld an der Sache geben kann, wenn überhaupt, dann ist es George R. R. Martin.
      Er besitzt die Rechte über die Bücher, er hätte strenger seine Hand über das Projekt halten sollen und zumindest sein vages Ende offenbaren können und mehr Druck machen. Das hat er nun mal nicht und es dem Autoren-Team überlassen.

      Aber vermutlich weiß er selber nicht mal, wie es ausgehen soll.
      Seine Bücher könnten trotzdem dadurch leicht in Verruf geraten, mit der Verbindung der Serie.


      Ich glaube schon, dass er es weiß, wie es grob enden wird, aber wie er dorthin kommen will, ist ihm unklar. Nehmen wir mal Jon

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      In der Serie wird einfach - in einer Welt, in der kaum jemand an Magie glaubt - die Story der Widerauferstehung geglaubt. In den Büchern glaube ich nicht, dass der Lord Commander der Nachtwache, der eine Armee zusammenstellen will, um gegen den aktuellen "Warden of the North" zu marschieren, auf viel Zuspruch seitens der Lords treffen wird, wenn er sagt "Nein, ich bin kein Deserteur. Mit meinem Tod endete meine Wache, nun bin ich wiederbelebt und frei". Eher wird er als Deserteur hinterichtet.

      Da hat sich GRRM in eine Position manövriert, aus der er - wenn er Qualität und Kontinuität wahren will - nicht so leicht rauskommt.

      Dann hätten wir am Ende des 5. Buches als "Nebenschauplätze" noch Rickon auf der Kannibaleninsel, Euron als neuen Big Player, Victarion auf seiner Mission (inkl. mysteriösem roten Priester), Young Griff, Dorans Masterplan, Lady Stonehart, ...

      Der hat sich einfach im selbstgeschaffenen Plotdschungel verirrt.


      Staffel 8 (und auch 7) ignoriere ich für mich und freue mich über 4 großartige und 2 gute Staffeln (ok, aus den guten Staffeln muss ich Dorne ausblenden)

      Shatiel schrieb:

      Lady Stonehart, ...




      Da du das ansprichst, das ist vielleicht der Plot den ich am meisten vermisst habe. Ich habe zwar die Bücher nicht gelesen, aber schon so den Haupttenor mitbekommen, was mit Catelyn Stark nach ihrem Anschlag passiert ist. Die Entwicklung hätte mich echt interessiert. Die Autoren hätten aber angeblich gemeint, eine zombieähnliche Kreatur aus der Taufe zu heben, hätte nicht ganz zu ihrer Serie gepasst.
      Anscheinend war sie dann auch für die Bücher nicht wichtig genug. Ich fand ihren Tod schon damals mit am traurigsten und hätte mir gerne eine Art Rachefeldzug gegen ihre Mörder gewünscht (vielleicht wurde deswegen auch Arya in ihre Rolle gesteckt), auch wenn man sie so nicht mehr wiedererkennt.