Robin Hood (2018)

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    Es gibt 68 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von -Makaveli-.

      joerch schrieb:

      Naja - eines muss man denen lassen - die machen nicht den 10ten Aufguss, der sich am bekannten orientiert...
      Fürs Kino wirds um Längen nicht reichen aber auf Netflix werd ich den dann schauen....


      Mich stört ja weniger die Diebes-Story, sondern die Kostüme, die einfach viel zu modern aussehen (die Oberteile, die die beim Training tragen wirken so als wären sie am Tag zuvor bei H+M auf der Stange gehangen) und das ganze Setting, das mir zu sauber und teilweise auch zu modern (die "Straße", der grün angemalte von Eisen gehaltene Holzbalken) wirkt. Und eben das (vermutliche) Love-Triangel, das nach damaligen Maßstäben vermutlich Inzest wäre.

      Hulk schrieb:

      Ich mag Jamie Fox sehr. Auch Eggsy ist kein schlechter Typ ... aber dieses diverstiy-washing vergangener Epochen ... oh je, ich hoffe, das ist nur eine Modeerscheinung ...


      Es gibt Funde, die die ersten schwarzen Einwohner Englands auf die Zeit der römischen Besatzung zurückführen lassen. Ich meine auch, eine BBC-History-Doku gesehen zu haben, in der gesagt wurde, dass es durch Knochenfunde, diverse Schriftstücke, etc. sehr wahrscheinlich ist, dass es zur Zeit des 11. und 12. Jahrhunderts Schwarze in England gab.

      Hulk schrieb:

      Das meine ich nicht ... ich denke da an so Sachen wie Will Smiths WWW und Konsorten. DIe generellen hippen Frisuren von allen Beteiligten ... mag ja diesen schnellen Stil manchmal schon, wenn's passt, aber das sieht mir halt alles seeeehr over the top aus ...

      Sieht mir auch zu künstlich, zu gewollt cool aus, so dass das Ganze einfach nicht mehr funktioniert. Die gesamte Machart ist aber auch mal so gar nicht mein Ding. Ich rechne auch mal mit einem Flop, das sage ich jetzt einfach mal so. :D

      Shatiel schrieb:


      Es gibt Funde, die die ersten schwarzen Einwohner Englands auf die Zeit der römischen Besatzung zurückführen lassen. Ich meine auch, eine BBC-History-Doku gesehen zu haben, in der gesagt wurde, dass es durch Knochenfunde, diverse Schriftstücke, etc. sehr wahrscheinlich ist, dass es zur Zeit des 11. und 12. Jahrhunderts Schwarze in England gab.


      Also im Mittelalter können das in Mitteleuropa aber nicht viele gewesen sein. Das mit den Römern leuchtet ein, die rekrutierten für ihr Heer ja im gesamten Reich und die Legionäre wurden mal hier, mal dorthin geschickt. Aber das römische Reich brach zusammen und Nachfahren von dunkelhäutigen Soldaten dürften sich nicht in besonders großer Zahl gehalten haben. Anders dürfte das dann zur Kolonialzeit, oder allgemein in der Neuzeit geworden sein. Als globalere Handelsbeziehungen zunahmen, waren glaub auch zunehmend Schwarze als Händler in den Hafenstädten.

      Im Prinzip fand ich das ganz in Ordnung, was sie im "Robin Hood" mit Costner gemacht haben. Der spielte zur Zeit der Kreuzzüge und so fügte sich Morgan Freemans Figur doch einigermaßen natürlich in das mittelalterlich-englische Setting ein. So ein bisschen interreligiös-interkultureller Dialog schwang da auch mit...auch wenn das jetzt natürlich nicht im Zentrum des Films stand. ;)