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So viele Filme

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    Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Data.

      So viele Filme

      Ist nur ein kleiner Gedanke ... aber bietet vielleicht Gesprächststoff

      aber ich hab mir überlegt ... im grunde kann man jeden tag rund um die Uhr filme kucken ... und schafft in seinem leben gerade mal vielleicht ein viertel aller filme ... so viele filme gibt's schon

      mich fasziniert der gedanke

      weil

      es entwickelt sich weg von ich kenn alle filme ... sondern filme werden zu sowas wie einem persönlichen merkmal

      jede filmsammlung ist anders und wie ein cineastischer fingerabdruck

      jeder erlebt die filmwelt anders

      wie sehr ihr das ? wie bewegt ihr euch in der Filmwelt ? woher nehmt ihr eure Empfehlungen?

      oder um eine offene frage zu stellen:

      WAS ist euer cineastischer Fingerabdruck ?

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      Meine Sammlung ist im groben an meiner Kindheit bzw Jugend orientiert. Das heißt viel Old School Action, Monsterfilme, Toho und jede Menge Horror. Aber die Sammlung verändert sich auch stetig. Also ich halte gar nichts davon Filme aus der Sammlung zu werfen. Es sei denn sie sind doppelt. Ansonsten ist selbst der größte Fehlkauf ein Stück Sammlungsgeschichte.

      Mit Veränderungen meine ich das ich fast mit ausschließlich Horror angefangen habe zu sammeln. Inzwischen kommen da auch immer mehr Dramen, Komödien und animierte Filme dazu. Sogar die ein oder andere Liebesgeschichte kommt immer mal neu dazu.
      Meine Sammlung ist auch relativ breit gefächert und bietet eigentlich alles von den gängigen Genres. Aber natürlich gibt es auch hier Tendenzen wie etwa eher zu Dramen, Thrillern oder Action und nicht so viel Horror oder Liebesfilm.

      Der siebte Samurai schrieb:

      wie bewegt ihr euch in der Filmwelt


      Früher total impulsgesteuert, heute etwas mehr nach Plan. Als ich vor 5-6 Jahren den Film als richtiges Hobby für mich definiert habe, habe ich mich so ziemlich an allem ausprobiert. Jede Zeitspanne, jedes Genre, Blockbuster, Indi, Klassiker, Kunst- oder Oscarfilme. Demnach sieht auch heute meine Sammlung ziemlich wild aus. Hier hat sich dann herauskrisalliiert, was mich am meisten bewegt, auch wenn ich das nun nur schwer anhand Genres ausdrücken kann. Mit Lynch und Kubrick waren dann auch recht zügig meine favorisierten Regisseure gefunden, um die sich dann auch meine Sammlung gebildet und meinen Geschmack maximal geprägt haben. Pro Jahr kamen durchaus mal 300 neue Artikel in meine Sammlung und ins Kino zog es mich an die 50 Mal oder sogar mehr.

      Einige Jahre später sieht es so aus: Ich selektiere deutlich strenger. Ich bezweifle, dieses Jahr öfter als 15 Mal ins Kino zu kommen, in die Sammlung wandern lediglich Highlights und diese sehe ich dann gerne auch zwei oder drei Mal. Da war ich früher viel gieriger auf neue Erfahrungen. Es gibt aktuell ungefähr 30-40 Filme aus vergangenen Tagen, die ich unbedingt noch nachholen will, doch ansonsten spekuliere ich auf neues Material, da ich soweit alles gesehen habe, was mich interessiert. (Ohne damit behaupten zu wollen, ich hätte alles entdeckt.) Da ich nicht mehr so viele Filme kaufe wie früher, bin ich nun tatsächlich erstmalig an dem Punkt, fast alles aus meiner Sammlung gesehen zu haben. Bisher bin ich da meinem Kaufverhalten dramatisch hinterhergehinkt.

      Ansonsten bewege ich mich gerne mal von Regisseur zu Regisseur, und schaue die jeweilge Filmgrafien über ein paar Wochen verteilt. So in Vergangenheit z.B. mit Hitchcock geschehen, zuletzt/aktuell mit Dolan, Inarritu oder Villeneuve, und zukünftig mit Argento´s Vita geplant. Einen gesamten Werdegang zu sehen/verstehen, erschien mir früher keineswegs so reizvoll wie heute.






      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bavarian“ ()

      Bavarian schrieb:

      Da ich nicht mehr so viele Filme kaufe wie früher, bin ich nun tatsächlich erstmalig an dem Punkt, fast alles aus meiner Sammlung gesehen zu haben. Bisher bin ich da meinem Kaufverhalten dramatisch hinterhergehinkt.


      Das werde ich wohl in meinem Leben nicht mehr schaffen. Es sei denn, ich schließe mich mal für ein Jahr lang weg. :D

      Scholleck schrieb:

      Bavarian schrieb:

      Da ich nicht mehr so viele Filme kaufe wie früher, bin ich nun tatsächlich erstmalig an dem Punkt, fast alles aus meiner Sammlung gesehen zu haben. Bisher bin ich da meinem Kaufverhalten dramatisch hinterhergehinkt.


      Das werde ich wohl in meinem Leben nicht mehr schaffen. Es sei denn, ich schließe mich mal für ein Jahr lang weg. :D


      Hat was Beruhigendes. Also seine Sammlung zu kennen. ^^






      Es hat mit diesem Thread grob zu tun, daher stelle ich die Frage mal hier:

      Selbst als jemand, der sich seine Arbeitszeit selbst einteilen kann, sehe ich seltener Filme. Maximal einen Film am Tag oder aber 2-3 Folgen einer Serie. Mehr geht nicht. Nun gibts hier aber Leute, die zumindest meiner Meinung nach sehr viel mehr gesehen haben als ich und auch sehen. Daher meine Frage:

      Wie macht ihr das? Wieviele Filme/Serienepisoden oder auch -staffeln schafft ihr in der Woche? Oder schaut ihr gar nicht alle Filme sondern wirklich nur eine relativ kleine Auswahl auf einem viel größeren, gewaltigeren Markt (der mit den Streamern noch weiter expandiert)?

      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Filme sind eher weniger das Problem, aber Serien nehmen inzwischen recht viel zeit in Anspruch wenn es geht gucke ich eigentlich eine Serie hintereinander weg. Es sei denn die Serie entwickelt sich gerade nicht ganz so gut dann mache ich zwischen drin eine Pause und gucke was anderes.

      Was sich in den letzten Monaten ein wenig verstärkt hat, ich breche Serien vermehrt ab wenn ich merke das mir Serien nicht mehr so wirklich gefallen das passiert auch bei Serien wo ich ein bis zwei Staffeln gesehen habe. Und mir dann nicht mehr unbedingt das gefällt was ich sehe, bin mal gespannt wie sich das dann in den nächsten Monaten entwickelt irgendwann kommt ja der Punkt wo man doch merkt das der Seriennachschub unterbrochen wurde.

      Hoffe zumindest nächstes Jahr mal wieder mehr zum Spielen zu kommen.

      GregMcKenna schrieb:

      Es hat mit diesem Thread grob zu tun, daher stelle ich die Frage mal hier:

      Selbst als jemand, der sich seine Arbeitszeit selbst einteilen kann, sehe ich seltener Filme. Maximal einen Film am Tag oder aber 2-3 Folgen einer Serie. Mehr geht nicht. Nun gibts hier aber Leute, die zumindest meiner Meinung nach sehr viel mehr gesehen haben als ich und auch sehen. Daher meine Frage:

      Wie macht ihr das? Wieviele Filme/Serienepisoden oder auch -staffeln schafft ihr in der Woche? Oder schaut ihr gar nicht alle Filme sondern wirklich nur eine relativ kleine Auswahl auf einem viel größeren, gewaltigeren Markt (der mit den Streamern noch weiter expandiert)?



      Ich schaffe so im Schnitt 9 Filme in der Woche (laut Letterbox). Hängt natürlich immer von vielen Faktoren ab, wie etwa
      • Wie stressig war die Woche? (Also wie müde ist der Körper? Wie ist Aufnahmefähig?)
      • Wie viele Termine in der Woche anstehen (Sport, Kids, Arbeit, Familie, Nebenjob usw)
      ​Der Pegel gibt also von 3 bis 10 eigentlich alles her

      ich habe mich auch bewusst gegen Serien und Pro Filme entschieden. Das machts auch ein wenig leichter, was das Zeitmanagement angeht.
      Bei mir geht alles, von 0 bis soviele Stunden der Tag hat. Unter der Woche schaffe ich i.d.r. nicht so viel, vielleicht 1-2 Folgen am Tag (hab mich eher auf Serien festgelegt), aber auch nicht jeden Tag. Wenn ich am Samstag oder Sonntag Zuhause bin, kann ich locker eine Staffel Modern Family durchgucken oder eine halbe Staffel einer anspruchsvolleren Serie.
      als ich Mal (wahrscheinlich) Gastritis hatte, habe ich von 10 vormittags bis 1 und nachts auf dem Sofa gelegen und praktisch die komplette erste Staffel dark geguckt :D

      Gewöhnlich gucke ich bei schlechtem Wetter wesentlich mehr, den Sommer über war ich eher viel draußen.

      In letzter Zeit leidet aber mein Serien/-Filme-Konsum unter der PS4 :D
      Every life comes with a death sentence.
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      Das ist bei mir auch tagesformabhängig und wie viel sonst noch gerade los ist.

      Unter der Woche schaue ich für gewöhnlich meine Serien - das sind oft so um die vier, fünf, sechs Stück parallel, weil ich binging verabscheue und auf diese Art mit nur einer (maximal zwei) Folge(n) pro Woche auskomme, weil ich dann für den Tag darauf was anderes auf dem Plan habe. Das Wochenende - sollten sonst keine Pläne existieren - sind dann für Filme reserviert. Ich schaffe dann am Abend manchmal einen Film mit Überlänge oder hin und wieder auch zwei Stück, welche Standardlauflängen haben. Seit ein paar Jahren führe ich Listen von Filmen, für die ich in's Kino gesehen gegangen bin und seit diesem Jahr zum ersten Mal auch eine Liste mit Filmen, die ich im Heimkino gesehen habe. Ist natürlich ein ungewöhnliches Jahr, in welchem man viel Zeit hatte, so was zu machen, aber ich bin mittlerweile bei stattlichen 92 Filmen plus 13 Kinobesuchen gelandet. Mehr würde ich wohl tatsächlich auch nicht unterkriegen.

      Übrigens ist das anders, als es noch vor ein paar Jahren bei mir war, als ich Filmeschauen eher hab schleifen lassen und mich mehr auf Serien konzentriert habe. Ich merke aber deutlich, dass der Serienmarkt - bedingt durch die scheinbar endlosen Angebote bei Netflix und Co. - mich zwischenzeitlich übersättigt hat und ich relativ wenig Lust verspüre, neue Dinge anzufangen.
      "I think there should be visuals on a show, some sense of mystery to it, connections that don't add up. I think there should be dreams and music and dead air and stuff that goes nowhere. There should be, God forgive me, a little bit of poetry." - David Chase