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Godless (Netflix, Steven Soderbergh)

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      Habe nun die ersten beiden Episoden gesehen und bin ziemlich begeistert.

      Godless ist extrem ruhig, gefühlt bewegt sich die Handlung so gut wie kaum vorwärts, aber nichts desto trotz ist es sehr interessant, die Figuren und Dialoge sind gut geschrieben und ganz besonders hervor stechen eindeutig die wirklich wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Fürs Auge ist die Serie generell was, gibt etliche gute Bilder, schöne Kamerafahrten etc.

      Bin gespannt, wie sich die Serie jetzt weiterentwickeln wird in den nächsten/letzten fünf Folgen. Definitiv einer der besten Neustarts des Jahres bisher, und wenn sich da mehr allzu viel an der Qualität abfällt, dann ist es zusammen mit Mindhunter zumindest schonmal die beste neue Netflixserie dieses Jahr.
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      Bin gerade mitten in der ersten Folge, also der Auftakt ist schon einmal richtig stark dazu kommt durch das Bildformat und die Länge ein richtiges Kinofeeling auf. Werde wohl am Wochenende erst die restlichen Folgen gucken, hatte die Serie nach dem Trailer ja etwas aus den Augen verloren, und auch nicht richtig eingeplant aber der Auftakt hält mich Definitiv bei der Stange. Aktuell würde ich sagen das ganze ist ein wenig eine Mischung aus "Deadwood" "Hell on Wheels" und "Open Range".

      Wobei die Serie bei mir auch Pluspunkte beim Cast bekommt, von Michelle Dockery bin ich seit "Good Behavior" ein grosser Fan, und Jeff Daniels war einer der Gründe das man "The Newsroom" überhaupt zuende gesehen hat.
      Bin nun mit der Serie durch. Gott, ging das schnell, gestern die ersten drei Episoden, heute die restlichen vier =O

      Trotz des langsamen, ja fast schon meditativen Tempos habe ich Godless wie im Rausch geschaut und konnte einfach nicht mehr aufhören. Schon alleine die Bildgewalt, die wirklich wunderschönenen Landschaftsaufnahmen und die tolle Kamera haben mich an den Bildschirm gefesselt. Dazu kommen dann noch klasse Farbfilter in einigen Szenen, die überragenden Dialoge und natürlich die perfekt gewählten Darsteller. Vor allem Michelle Dockery, Merritt Wever und Jeff Daniels möchte ich hier loben, die ihre Rollen fantastisch verkörpert haben.

      Die langsame Inszenierung und die teilweise mehrere Minuten langen Szenen in denen so gut wie nichts passiert haben eine klasse Atmosphäre erzeugt, die zwar allseits gefährlich durch die nahende Gefahr durch Jeff Daniels Figur war, aber auch gleichzeitig beruhigend und unglaublich faszinierend. Die Bildsprache tat dann ihr übriges dazu und durch das äußerst breite Bild kam fast schon Epik auf.

      Einziger Kritikpunkt, wenn man es denn so nennen möchte, ist die Handlung. Die erzählt altgewohntes, bietet im Grunde den Stoff, den etliche Western schon vor ihr geliefert haben, nur halt um ein vielfaches länger. Dies tut der Serie aber meiner Meinung nach keinen Abbruch, sondern wertet sie sogar noch auf, da so all die kleinen Nebenhandlungen in gebührender Länge gezeigt werden können und somit eine der besten Westerngeschichten schaffen kann, auch wenn sie so gut wie nichts Neues im eigentlichen Sinne zu bieten hat.

      Godless ist alles in allem eine richtig gute Serie geworden, die mit Netflix genau die richtige Heimat gefunden hat. So kann man die Miniserie am Stück wie einen äußerst langen Film genießen und ich denke gerade dies fügt der Serie nochmal ein Schippchen an extra Atmosphäre hinzu. Ganz großes Fernsehen war das, ich bin schwer begeistert.
      Ich habe glaube ich 2 Tage für die ersten 3 Episoden gebraucht, den Rest gab es dann gestern. Wow, was für eine tolle Serie. Absolut tolle Qualität, diese Bilder, die Inszenierung, die Charakterzeichnung, die Darsteller, die Dialoge. Soviel Gefühl und eine wahnsinnig tolle Chemie zwischen den Darstellern, wo sie benötigt wird. Und trotzdem spannend.

      Ich fand es zudem sehr bemerkenswert, wie immer noch aktuelle Themen dort integriert wurden, ohne dass es nach einem Holzhammer aussah.

      Wie Burning bereits schrieb, ist der Hauptplot nicht unbedingt neu, aber durch die Feinheiten und Kleinigkeiten der Story kann ich gut drüber hinwegsehen.

      Was ich jedoch nicht ganz so gut fand bzw. etwas seltsam, war am Ende, als
      Spoiler anzeigen
      die Damen auf 30 Männer schießen. Mindestens zwei Damen treffen, die anderen werden auch schon mal getroffen haben. Ich fand, dass die Schießerei irgendwie unglaubwürdig lang war, denn die Männer hätten alle schon vorher schon tot sein können. Zumal die Damen auch eine bessere Ausgangslage hatten. Gut, hier war es dann relevant, dass der Sheriff und Roy noch eintrudeln, weswegen Frank natürlich nie getroffen wurde, damit es noch einen Showdown zwischen "Vater" und "Sohn" gibt.

      Und auch wenn das Ende stimmig und rund ist, die Chemie zwischen Alice und Roy fand ich so toll (Mann, diese Blicke während der ersten Episoden), und zudem wurde ja schnell klar, dass der Junge Roy schnell als Vaterersatz sieht, so dass ich es doch schade fand, dass die nicht doch irgendwie zusammen sind. Die Fletchers hätten meinetwegen mitgehen können oder was auch immer. Naja, es gibt halt nicht immer ein romantic happy end.


      Eine zweite Staffel soll ja angeblich grünes Licht haben, wenn es gut läuft, aber dennoch unwahrscheinlich sein. Die Geschichte ist erzählt. Sehe ich auch so. Da ich die Charaktere aber so toll fand, würde ich mich über weiteres sicherlich trotzdem freuen.


      PS: Mir dudelt übrigens seit Tagen der Titelsong im Kopf, der mich übrigens stark an den Tool Time-Song (also nicht von Hör mal wer da hämmert, sondern wirklich von der Sendung in der Sitcom) erinnert.







      Heute Abend bin ich mit Narcos S3 durch und dann widme ich mich sehr gerne dieser Serie.
      Was mann alles über diese Serie liest und hör kling nach was echt guten , da bin ich immer wieder froh
      das sich so was im Riesen Dschungel der ganzen Serien heraus kristallisiert.

      "Ich bin der Dude! Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar! Entweder so, oder seine Dudeheit, oder Duda, oder ... oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt."
      Wow, da hat Netflix mit Godless ein ganz großes Ding rausgehauen. Vermutlich ist es die beste Produktion, die der Streaming-Anbieter bis Dato veröffentlicht hat. Ich bin restlos von der Serie begeistert. Godless ist eine wunderbare Serie geworden, die durch ihre langsame und ruhige Erzählweise auffällt. Die Dialoge sind toll geschrieben, auch die Momente, die ohne Dialoge auskommen sind toll inszeniert. Generell ist die Serie von der ersten Minute der ersten Folge bis zur letzten Minute der 7. Folge grandios inszeniert.
      Das Schauspiel-Ensemble ist super gecastet, allen voran Jack O' Connell, Michelle Dockery und Jeff Daniels spielen toll. Die Figuren sind schön und glaubwürdig geschrieben. Godless sieht auch umwerfend aus, dieser "Kino-Look" ist schön anzusehen und hebt sich von dem "seltsamen" Look üblicher Netflix-Serien ab.

      Jetzt habe nur mit Superlativen um mich herum geworfen, aber das verdient Godless absolut. Einfach eine wundervolle Serie und zwar in allen Belangen.