The Americans (FX)

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    Es gibt 43 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Bavarian.

      Da gehe ich eigentlich von aus und ich weiß was du meinst. Sie hatten ja ursprünglich nur für fünf Staffeln geplant und FX gab ihnen plötzlich eine Verlängerung über zwei Staffeln bis zur sechsten. Da mussten sie die fünfte halt irgendwie füllen und jetzt in der sechsten können sie ihr Ding geplant zum Ende bringen ohne irgendwas strecken zu müssen. Wie gesagt, ich freue mich drauf ^^
      The Americans ist eine der wenigen Serien, die mich interessieren, ich jedoch nicht auf aktuellem Stand verfolge. Glaube, da warte ich jetzt bis die sechste Season durch ist, um dann mal wieder ne Serie an einem Stück durchziehen zu können. Ist auch mal wieder ne coole wie seltene Seherfahrung. Merk´s grad bei Halt and Catch Fire, das irgendwie an mir vorbeiging. In den meisten Fälle bin ich rein aus Neugier - wie wohl die meisten Junkies hier - sehr aktuell.

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      "Nolite te bastardes carborundorum, Bitches."
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      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

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      „Wonder Woman 2“

      1. November 2019

      Nun endlich angegangen. Und Season 1 auch relativ zügig binnen nur vier Tagen durchgezogen. Bin zufrieden, soweit angefixt und werde dran bleiben. Soviel schon mal vorweg..

      The Americans scheint mir bis zu diesem Zeitpunkt nun inhaltlich nicht überaus komplex, jedoch dennoch packend. Die Spannung ist soweit solide und das Tempo ist richtig ordentlich. Bis hier hin vielleicht sogar die größste Stärke der Show. Hier und da leistet man sich ein paar aufgesetzte Momente, aber das bleibt alles im Rahmen und leistet den nötigen Beitrag zugunsten der Unterhaltung. Der Figurenzeichnung fehlt es womöglich noch etwas an Feinschliff, doch eine gute Basis ist definitiv gelegt. Die zentralen Figuren konnten mich abholen. Läuft.

      Spionage versus Privates. Überzeugung versus Moral. Man bekommt das, was man im Rahmen einer Spionage-Drama-Serie erwarten konnte und die Verantwortlichen bereiten das auch souverän auf, zumal man sich eine, ich nenne sie mal, nette Walt/Hank-Situation geschaffen hat, die man im Laufe ordentlich zuspitzen kann. Inszenatorisch etwas zurückhaltend, aber doch sehr stilsicher. Insbesondere von den ersten fünf Episoden war ich noch nicht so recht überzeugt, doch spätstenst mit der sechsten Folge ging dann ein Ruck durch die Season, welcher nahezu alle Handlungsstränge qualitativ dauerhafte pushte.

      Bin an der Stelle zwar noch ne gute Spur davon entfernt, The Americans als große Top-Serie zu betiteln, doch ich weiß die Show durchaus zu schätzen und werde zweifellos dran bleiben. Erhoffe mir aber noch ein paar qualitative Sprünge.

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      "Nolite te bastardes carborundorum, Bitches."
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Bavarian“ ()

      Lass der Serie mal noch etwas Zeit um sich zu finden. Mit Staffel 1 tat ich mich damals auch noch recht schwer, aber die zweite empfand ich dann schon als ziemliche Steigerung. Was da später noch für Konflikte aufgemacht werden. Auch auf menschlicher Ebene. Ich hoffe du findest da noch genau so viel Gefallen dran wie ich, denn deine gewünschten qualitativen Sprünge kommen definitiv.

      Auch wenn Staffel 5 für meinen Geschmack etwas schwächer war, hat sich The Americans für mich zu einer der besten aktuellen Serien entwickelt.

      Burning schrieb:

      denn deine gewünschten qualitativen Sprünge kommen definitiv.


      Höre ich gerne. Die Serie deutet ja bereits immer wieder an, was möglich ist. Bin guter Dinge.. :)

      Daleron schrieb:

      habe jetzt 2x angefangen und jedes Mal im Laufe der 1. Staffel abgebrochen.


      War diesmal ebenso mein zweiter Versuch. Aber bin gewillt diesmal am Ball zu bleiben. Wahrscheinlich auch, weil ich in diesem Moment nicht ganz so überschwemmt werde an Serien der ersten Klasse.

      Jetzt mal eben Gomorrha S3 abchecken. Und dann geht´s hier mit S2 weiter. :)

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      "Nolite te bastardes carborundorum, Bitches."
      Vorhin Staffel 2 beendet. Erneut eine sehenswerte Performance. Die Stärken bleiben das gute Tempo, das konsequente Drehbuch, die konstante Spannung und das geschickte Zuspitzen der Plots im letzten Seasondrittel. Neben den grundlegenden Berufung versus Familie-Inhalten, behandelt Season 2 verstärkt Konflikte rundum Identitätskrisen und Traumata und zeigt im größeren Ausmaß auf, welche Schicksalsschläge und Tragödien sich innerhalb dieses kalten Krieges so abspielen. Innerlich zerissene Figuren an allen Ecken und Enden. Da schlummert noch Potential.

      Um The Americans jedoch auf ein Podest mit den absolusten Top-Serien der letzten Jahre zu stellen zu können, fehlt mir aber nach wie vor noch ein gutes Stück an Qualität. Aber wer weiß, was noch alles passiert. Ist aber auch gar nicht meine Erwartung an die Show. Manchmal habe ich ein wenig das Gefühl, man wiederholt sich ein wenig innerhalb der ganzen Zwiespälte und Spionage-Mechanismen. Viele ähnliche Szenen, lediglich verpackt in andere Situationen. Und so souverän man das auch alles inszeniert - etwas raffinierter und charakteristischer hätte man aus meiner Perspektive zu Werke gehen können.

      Aber soweit alles okay. Eine solide Serie, die runter geht wie Öl. Bei der ich mir sehr sicher bin, dass ich sie komplett durchsehen werde. Was will man mehr? :) Einige richtig starke Steilvorlagen für S3 hatte die Season jedenfalls gegen Ende noch parat.

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      Gut, gut. Vorhin mit S3 fertig geworden. The Americans macht sich. Die bisher wohl stärkste Performance. Zwar mögen S1 und S2 mehr Paukenschläge und spannendere Endphasen aufbereitet haben, jedoch war diese Staffel die wohl bisher konstanteste Performance mit dem gelungensten Erzählfluss. Da gab es durchaus vier bis fünf gute Reizpunkte, natürlich auch weil die solide Zuarbeit der bisherigen Staffeln nun noch mehr Charaktertiefe zulässt. Das Tempo wird gehalten, der Gewaltsgrad steigt und die Grenzen verschwimmen immer mehr. Lediglich nach dem großen Plotpoint in Episode 10 war kurzzeitg etwas die Luft draußen, doch ansonsten: Sehr ordentlich. Und vorallem kurzweilig.

      Zu den absoluten Top-Shows zähle ich die Serie weiterhin nicht - war auch nicht meine Erwartungshaltung - aber will mich dennoch erklären, da The Americans in einigen Kreise ja als solche definiert wird. Die Top-Serien unserer Zeit - nach meiner Definition - bieten da einfach noch feinere Dialoge, ein cineastischeres Feeling und eine emotionalere Wucht an. Da kann die Serie nicht ganz Schritt halten. The Americans erscheint mir manchmal zu zweckorientiert - irgendwo noch "zu sehr Serie".

      Weiß aber dennoch, was ich an dieser bemerkenswerten Produktion habe und freue mich auf S4-6. :)

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      Eben mit S4 fertig geworden. Erneut eine sehenswerte Leistung, bei der man viel geerntet hat, was man so über die Staffeln gesät hat. S4 hat plotmäßig viel investiert und das sorgte für Tempo und Kurzweiligkeit. S3 bleibt jedoch für den Moment meine Lieblingsstaffel der Show. Viel weiter brauch ich das auch gar nicht ausführen. Wie bereits hier im Thread geschildert, sehe ich nach wie vor die gleichen Stärken wie Schwächen, wobei am Ende das Pro eindeutig überwiegt.

      Spoiler anzeigen
      Der Nina-Tod - auch wenn er sich anbahnte - hat mich schon ordentlich getroffen, wie auch der von Gaad. Das wurde kühl und nüchtern abgehandelt, in bester Sopranos-Manier. Und damit erst recht effektiv.

      Mit Martha habe ich schon ziemlich mitgefühlt und auch William als tragische Smybolfigur am Ende war relativ gut geschrieben. Nicht weniger interessant war es zu beobachten, wie sich Paige nach und nach selbst Züge einer Agentin aneignet.


      Viel Licht, etwas Schatten. The Americans überzeugen mit einer weitern soliden bis guten Peformance, die mir zwar manchmal zu zweckorientiert vorgeht und die selben Konflikte hier und da etwas zu oft recycelt, aber dann doch stets mit starken Figuren und einer bemerkenswerten Grundspannung punktet und alle zwei/drei Folgen mit Highlightmomenten aufwartet.

      Season 5, ich komme. :)

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      Und somit kommt die beste Serie seit dem Ende von "Mad Men" zu ihrem Schluss. In der sechsten und finalen Staffel von The Americans wurde einfach mal klar, wie sehr es sich auszahlen kann, wenn man Figuren über mehrere Staffeln hinweg langsam aufbaut und welchen Impact ein sehr gutes Serienende dann haben kann. Bis zum Schluss bleibt sich The Americans treu, stets ruhig und charakterfokussiert, mit geschliffenen Dialogen und wunderbaren Darstellern. Ich hoffe Rhys und Russell bekommen nun endlich mal ihre Emmys und Holly Taylor wünsche ich eine ganz große Karriere und hoffe sie kommt ganz schnell in einer weiteren erstklassigen Serie unter. Die kann was und war sowas wie ein kleiner ungeschliffener Juwel in der Serie, der über den Lauf sechs Jahre immer weiter verbessert wurde. Ganz große Klasse.

      Mit dem Finale bin ich sehr zufrieden, so viele Highlight, seien es die Szene in der Tiefgarage, im Zug, das Telefonat oder einfach alle Szenen mit Stan im Büro. Auch klasse, wie die Serie es stets geschafft hat Spannung rein über Emotionen aufzubauen, ohne dabei auf irgendwelche sinnlosen Shootouts oder sonstiges zurückgreifen zu müssen. Das ist wohl auch noch einer der wenigen Vorteile, die das reguläre Fernsehen gegenüber dem bingewatching hat. So konnte ich über sechs Jahre eine Verbindung zu den Figuren aufbauen, was beim schnellen durchschauen der Serie evtl. verloren geht, oder zumindest nicht komplett so funktionieren kann. Bei diesem grandiosen Finale bringt halt sechs Jahre mit, die man in die Figuren und allem drum und dran investiert hat und es zahlt sich komplett. Eines der besten Serienenden der letzten Zeit.

      Wahnsinn, was Joel Fields und Joseph Weisberg hier geschaffen haben. Auf eine weitere Serie mit solchen Stärken in Dialog, Figurenentwicklung, Handlungsaufbau und Darstellern werden wir wohl lange warten müssen, sowas kommt leider viel zu selten. Sollte ein Wunder geschehen und die Serie es irgendwie in Deutschlan komplett zu Blu-ray Release bringen ... ich werde sie mir sofort nochmals ansehen.