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Loving (Joel Edgerton, Ruth Negga)

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    Es gibt 24 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von The_Ghost.

      Loving (Joel Edgerton, Ruth Negga)

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      Loving ist der Name eines Ehepaares, das im Juni 1958 im US-Bundesstaat Virginia heiratete - Sie Schwarz, er ein Weißer. Daraufhin wurden die beiden überfallartig festgenommen und vor die Wahl gestellt: ein Jahr Gefängnis oder die Ausweisung aus Virginia....

      Regie: Jeff Nichols

      Cast: Marton Csokas, Joel Edgerton, Nick Kroll, Michael Shannon, Ruth Negga

      US- Kinostart ist der 04.11.2016


      Loving (2016) - Box Office Mojo


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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Erster Clip:


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
      werd ich sicher mal anschauen, denke aber die couch wird es, ist ja von Nichols
      Trailer:


      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      Schwer einzuschätzen, aber mir gefällt das bisher. Edgerton wohl wieder mit einer astreinen Performance. Falls der Film nicht zu plump kitschig wird, hat er großes Potenzial, auch im Hinblick auf die Awardseason. Aber da vertraue ich Nichols mal.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „freido“ ()

      Schöner Trailer. Negga und Edgerton sind ziemlich nah am Original, gibt eine gute HBO Doku über das Ehepaar.

      Ich erwarte einen trotz der Thematik sehr zurückhaltenden Film mit starken Leistungen der Schauspieler, insbesondere bei Ruth Negga. Mit der Narrative im Gepäck dürfte es bisschen was zu holen geben in der kommenden Awardseason.


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
      Neuer Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Negga und Edgerton verdienen wohl das meiste Lob. Ihre Interpretationen der Lovings sind wirklich nah an den Vorbildern, aber ansonsten ist "Loving" eher ein unauffälliges Drama und fast schon klassischer Oscar bait. Das möchte ich Nichols aber nicht vorwerfen, der Film passt lediglich in dieses Schema. Handwerklich zwar sauber, aber bei mir wird der Film eher keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auf emotionaler Ebene hat er mich nicht so wirklich abgeholt, ganz im Gegenteil zu den anderen TIFF-Filmen, die ich so gesehen habe, und irgendwie hat mich dann die Einblendung am Ende am meisten getroffen, als dort stand, dass
      Spoiler anzeigen
      Richard Loving sieben Jahre nach dem Sieg vorm Supreme Court von einem betrunkenen Autofahrer getötet wurde.
      Sicherlich kein schlechter Film, aber Nichols kann mehr.

      6,75/10

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      Neuer Clip:

      Spoiler anzeigen


      Höh? Noch keine Meinung zu diesem fantastischen Film hier? Was da los? :D

      Nichols geht diesmal andere Wege. Inhaltlich, und teils inszenatorisch. Keine übernatürlichen oder solch anmutenden Inhalte, keine Mysterien rundum die Figuren - nein, ein geradliniges, bodenständiges und konsequent leise vorgetragenes Biopic/Drama, das aber eine große Geschichte zu erzählen hat. Loving beweist, dass man eine Story rundum Rassimus erzählen kann, ohne hochtrabende Einstellungen, Theatralik und den großen Reden. Die Mimik der Darsteller und die damit einhergehenden lethargischen Stimmungen sind absolut selbsterklärend und sorgen für eine massiv beklemmende Wirkung, von der ich mich jetzt noch nicht ganz erholt habe..

      Ich kann mir gut vorstellen, dass die sehr wortkarge und handlungsarme Herangehensweise nicht jedem schmecken wird, doch mir hat dieser sensible Film durchaus imponiert. Man entwickelt für die kleinen Momente ein noch tieferes Verständnis und kauft dem Werk - wie in meinem Falle - wirklich jede Sekunde ab. Edgerton und Negga brillieren und die authentisch-intime Erzählweise genauso. Zusammen mit Take Shelter wohl des Regisseurs bestes Werk bis dato. Und zusammen mit Moonlight, Manchester by the Sea und Jackie wohl das beste, was die reinrassige (*hust*) Drama-Front 2017 so hergibt.






      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Bavarian“ ()

      Bavarian schrieb:

      Höh? Noch keine Meinung zu diesem fantastischen Film hier? Was da los? :D


      Doch, hier :winke: Mag zwischen den 50 Trailern und Clips aber untergegangen sein.
      Ist jetzt schon bald 1 1/2 Jahre her, aber wenn ich mir meinen Post so ansehe, fand ich den damals nur ganz nett. Vielleicht muss da doch mal ne Zweitsichtung her. Eventuell im Zuge eines Nichols-Reruns. Mud fehlt mir nämlich immer noch.