Die Erfindung der Wahrheit - [engl. Miss Sloane] (Chastain, Mbatha-Raw)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es gibt 14 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Krabbe.

      Die Erfindung der Wahrheit - [engl. Miss Sloane] (Chastain, Mbatha-Raw)

      Bewertung für "Die Erfindung der Wahrheit - [engl. Miss Sloane]" 10
      1.  
        1/10 (0) 0%
      2.  
        2/10 (0) 0%
      3.  
        3/10 (0) 0%
      4.  
        4/10 (0) 0%
      5.  
        5/10 (1) 10%
      6.  
        6/10 (0) 0%
      7.  
        7/10 (4) 40%
      8.  
        8/10 (5) 50%
      9.  
        9/10 (0) 0%
      10.  
        10/10 (0) 0%
      "Miss Sloane" handelt von der Burnout-getriebenen aber ehrgeizigen Lobbyistin Elizabeth Sloane, die sich für eine Verschärfung der Waffenkontrollen in den USA einsetzt. Ebenfalls mit dabei sind Mark Strong, Michael Stuhlbarg, Alison Pill, Jake Lacy, Jonathan Lithgow und Sam Waterston. Die Regie führt John Madden ("The Debt"). Madden war von dem Script von Jonathan Perera äußerst angetan und lt. Stimmen aus der Produktion schlägt sich der Film wohl auch recht wacker. Ob er ein Zeichen setzen kann, bleibt noch abzuwarten. Ausgerichtet ist er als Star-Vehikel für Chastain und zeigt, wie Politik auf dem Capitol Hill gemacht wird.


      "You're fighting a war you've already lost."
      "Well, I'm known for that."
      ANZEIGE

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „-Makaveli-“ ()

      Neuer Clip:

      Spoiler anzeigen


      Neuer Clip:

      Spoiler anzeigen


      Deutscher Trailer.



      „Wonder Woman 2“

      5. Juni 2020


      Gestern war mal wieder Sneak Time ^^ und ich hatte mal auf nen
      echten Kracher gehofft aber wie so oft gabs was typisches dass man sich
      einmal anschaut und wieder vergessen hat....

      Für Politik interessierte wird Miss Sloane wahrscheinlich im höchsten Maße
      interessant sein....von der Thematik ähnelt er Erin Brockovich mit Julia
      Roberts die ebenfalls gegen einen riesigen Konzern vorgehen will, nur
      dass es aktuell halt den Waffen Konzernen an den Kragen gehen soll!
      Jessica Chastain liefert hier eine absolut grossartige,wenn auch nicht
      sonderlich sympathische Performance ihrer Rolle ab
      aber das aus vollster Überzeugung. Da können die anderen Darsteller
      fast gar keine Paroli bieten und mich würde es nicht wundern wenn sie
      eine Oscar Nominierung erhält....Mark Strong und Vor allem Gugu Mbhata
      Raw sind souverän und sehr authentisch da gibt's nix zu meckern^^

      Tja wie gesagt das Thema muss einen interessieren denn ansonsten könnte es
      sein dass sich der Film sehr in die Länge zieht, was bei über 130
      Minuten auch passieren kann...auch wenn er vielleicht manchmal langatmig
      oder sogar langweilig ist, wurde es gegen Ende nochmal spannend und
      durch den kleinen Twist hat man ein befriedigenden Schlussakt
      geschaffen.

      5/10
      Ich hab tatsächlich erst vom Projekt mitbekommen als ich im Programmkino saß und mir "Song To Song" angeschaut habe. Der Trailer lief vorm Hauptfilm und ich bin begeistert, eine Art "House Of Cards" mit Jessica Chastain? Count me in!

      Das wird wahrscheinlich kein Klassiker, aber für einen technisch gut gemachten Politthriller mit guten Cast und scharfen Dialogen bin ich immer zu haben.

      Eine Seltenheit, dass ich mal von einem Projekt übers Kino mitbekomme. Ich kann mich nicht erinnern, wann dies das letzte Mal zugetroffen ist.
      Mein Letterboxd Profil: letterboxd.com/patrick_suite/
      Etwas anstrengend, anfangs auch schleppend, kommt Miss Sloane daher und entpuppt sich mit fortschreitender Laufzeit zu einem echt guten Film, der ein paar klasse Punkte anspricht und das Ganze ansprechend präsentiert.

      Aber gerade zur Mitte des Films - und auch leider zu Beginn, vor allem da man hier komplett mit Informationen bombardiert wird, ohne großartige Struktur - kommt es zu der ein oder anderen Länge und eine Storyline hätte man meiner Meinung nach auch ruhig rauslassen können, da sie dem Film so ziemlich gar nichts gebracht hat, aber insgesamt ein guter Film, der dann doch überzeugen konnte, vor allem die letzten 40 Minuten.

      Auch Jessica Chastain als kalte Lobbyistin, die alles für einen Sieg tut war klasse besetzt und hat ihre Rolle hervorragend gespielt. Der Rest des Casts kann ihr nicht so richtig das Wasser reichen, was bei dieser Performance aber auch wirklich schwer ist.


      7/10
      :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2: :stern2:
      ANZEIGE
      Mir ist gar nicht bewusst wie ich vorhin über Miss Sloane gestolpert bin, aber mit meiner steigenden Begeisterung für Politthriller war das ein gefundenes Fressen. Ein House of Cards der ersten Staffeln. Die Story ist logisch und nicht völlig überdreht - was das Problem der fortschreitenden House of Cards Staffeln ist - und bleibt dabei auf dem Boden ohne auf Spannung und Twists zu verzichten. Die Characktere sind gut gezeichnet, allen voran Miss Sloane durch die großartige Chastain. Der immense objektive und unpersönliche Kampf in dieser Branche wird staunend und ungläubig ersichtlich. Wer sich gerne die Arbeit der besten ihrer Branche anguckt und sich von rhetorischen Gefechten mitreißen lässt, der ist hier bestens aufgehoben. Und auch wenn Miss Sloane teilweise als unbesiegbar daher kommt, ist die absolute Spannung geboten.

      Für Fans der Politik ist Miss Sloane ein Feuerwerk ohne nennbaren Längen. Aber der normale Zuschauer sollte zumindest vorher wissen was er kriegt.

      8/10 :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern: :stern2: :stern2:
      2016 Filme - 028 | 05 - Seasons 2016
      2015 Filme - 183 | 21 - Seasons 2015
      2014 Filme - 139 | 19 - Seasons 2014

      #supportrocketbeans
      Mord ist ihre Lobby - Zumindest wenn es nach dem Chef der skrupellosen Lobbyisten Elizabeth Sloane geht, denn diese soll eine Kampagne für die Waffenlobby gegen ein schärferes Waffensgesetz leiten. Nachdem sie die geplante Kampagne ins Lächerliche zieht, heuert sie bei einer kleinen rivalisierenden Lobby-Firma an. Zusammen mit alten und neuen Kollegen nimmt sie den Kampf gegen die übermächtig erscheinende Waffen-Lobby auf.

      Nach langer Zeit ist mit DIE ERFINDUNG DER WAHRHEIT endlich mal wieder ein spannender, wendungsreicher und hochkarätiger Polit-Thriller in die Lichtspielhäuser gekommen. Die Erzähltstruktur wird mit den verschiedenen Zeitebenen aufgelockert und steigert bis zum Schluss die Spannung. Dabei werden dem Zuschauer mit hohen Tempo saftige Dialoge im Stile eines Aaron Sorkin um die Ohren geworfen. Gerade zu Beginn kann man da leicht den Anschluss verlieren.

      Getragen wird der Film von einer erneut überragenden Jessica Chastain, welche die skrupellose Lobbyisten überzeugend verkörpert und der man trotz ihrer kalten und teils abstoßenden Art letztlich Sympathien entgegen bringen kann. Ganz starke Leistung mit der Jessica Chastain ihren Platz in der A-Liga Hollywood's weiter festigt.

      Abzüge in der B-Note gibt es aufgrund des arg plumpen und zu Hollywood-typischen Endes. Der gesamte Film bewegt sich auf einem verdammt hohen Niveau, bekommt zum Ende aber einen kleinen Dämpfer. Das war für meinen Geschmack etwas zu viel und letztlich sogar unglaubwürdig. Schade, etwas weniger dick aufgetragen und ich hätte ein absolut rundes Erlebnis gehabt.

      Als skrupellose Miss Sloane zieht einem Jessica Chastain in ihren Bann und liefert das Herzstück für einen überzeugende Polit-Thriller mit durchwachsenen Abgang.

      ​7/10
      Uh lala. Ein überraschend starker Film mit Themen, die relevanter nicht sein könnten. Ein unterhaltsamer wie raffinierter Einblick in die Lobby-Arbeit, rundum Meinungsmache und Maniuplation - intern wie extern. Wer etwas Geduld mitbringt, wird letztendlich durchaus belohnt. Das subtile Knistern war stets da, Chastain rockt das Ding sowieso ohne Ende und die zackig-scharfen Dialoge fangen die teils leicht drohende Trockenheit stets wieder auf.

      Inszenatorisch mit den gewissen Fincher-Vibes bzw. inhaltlich durchaus etwas für HoC-Sympathisanten. Das Ende steht zwar ein wenig im Kontrast zum restlichen Charakter des Werks, denn da ging man den reinen Entertainment-Weg, doch letztendlich hat mir das recht gut geschmeckt, auch weil man konstruktive Statements darin verpacken konnte. Ich geb zu: In den ersten beiden Akten gab es mal Momente, in denen ich auf die Uhr geschaut habe, doch es bleibt letztendlich das Gefühl, einen richtig guten Film erlebt zu haben.