Kommissar Maigret (Rowan Atkinson)

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    Es gibt 5 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von kinski.

      Kommissar Maigret (Rowan Atkinson)

      KOMMISSAR MAIGRET


      Herstellungsland: UK
      Herstellungsjahr(e): 2016 - ...
      Deutsche Erstausstrahlung: 01.01.2017

      Genre: Krimi / Drama
      Buch: Georges Simenon
      Drehbuch: Stewart Harcourt
      Musik: Samuel Sim
      Regie: Ashley Pearce, Jon East

      Darsteller:
      Rowan Atkinson (Jules Maigret)
      Lucy Cohu / Fiona Shaw (Madame Maigret)
      Shaun Dingwall (Janvier)
      Leo Staar
      Aidan McArdle

      Story:
      Kommissar Maigret (Rowan Atkinson, bekannt als "Mr. Bean") ermittelt im Paris der fünfziger Jahre. Mit einer Tabakspfeife im Mundwinkel verwendet er dabei, neben der üblichen Polizeiarbeit, Empathie als wichtigste Ermittlungsmethode. Wenn er in die Atmosphäre eines Verbrechens eintaucht, sucht er den Menschen hinter einem Verbrechen und findet den Täter.(RS/ARD)

      Der Pariser Kommissar Jules Maigret gehört zu den berühmtesten Krimihelden der Literaturgeschichte. Mehrfach wurden Georges Simenons Romane erfolgreich verfilmt. Die britische TV-Produktion "Kommissar Maigret: Die Falle" bildet den Auftakt einer neuen Reihe aufwendiger Krimis, bei der kein Geringerer als Rowan Atkinson in die Rolle des Pfeife rauchenden Ermittlers und melancholischen Menschenkenners schlüpft. Der Hauptdarsteller, weltbekannt durch seine Comedy-Figur "Mr. Bean", beweist mit dieser ernsten Rolle sein Können als nuancenreicher Charakterdarsteller. Ashley Pearce, der bei Folgen der preisgekrönten Kultserie "Downtown Abbey" Regie führte, setzt hier das Paris der 1950er mit Eleganz in Szene.
      (ARD)




      Von Jugend an liebe ich alles was mit dem französischen Kommissar Maigret zu tun hat. Angefangen hat es mit der Fernsehserie, die Anfang der 80er im ZDF ausgestrahlt wurde (Hauptrolle: Jean Richard). Danach habe ich natürlich auch viele der anderen Verfilmungen und Serien geschaut, u.a. mit Jean Gabin, Heinz Rühmann, Bruno Cremer etc in der Titelrolle. Die Maigret-Romane von Georges Simenon habe ich alle im Schrank stehen, manche in zig Versionen und in verschiedenen Sprachen. Jetzt kommt eine neue Serie ... und da bin ich schon alleine auf Grund der Besetzung sehr gespannt. Die ersten beiden Episoden waren auf jeden Fall so erfolgreich, dass der Sender gleich zwei weitere Folgen - und somit Staffel 2 - in Auftrag gegeben hat.


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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kinski“ ()

      Die Darstellung von Atkinson fand ich sehr gut. Allerdings ist die Rolle des Maigret etwas komisch angelegt im Vergleich zu anderen Verfilmungen oder auch den Romanvorlagen. Eigentlich hat Madame Maigret keine so dominante Rolle gespielt, auch wurden Ermittlungsdetails nie im Freundeskreis besprochen (außer mit Doktor Pardon). Dieser "neue" Maigret rechtfertigt sich viel mehr als man es vom Original her gewohnt ist. Kann ich aber mit leben, da die Story und die Umsetzung stimmen und die Rollen durchweg gut besetzt sind. Für mich ist und bleibt Jean Richard der Maßstab, da ich Maigret mit ihm kennengelernt habe. Rowan Atkinson ist allerdings auf einem Level mit Darstellern der Neuzeit wie z.B. Bruno Cremer.

      7,5/10 mit Tendenz nach oben
      Starke zweite Episode, kann man nicht anders sagen. Für Maigret-Verhältnisse ging es ungewohnt hart zur Sache, auch wenn sich die meiste Brutalität eher im Kopf des Zuschauers abspielte. Atkinson nimmt sich in seiner Darstellung des französischen Kult-Kommissars sehr zurück, was mir mittlerweile gut gefällt. Sein Verständnis für die Leiden des "kleinen Mannes" wurde sehr gut in Szene gesetzt, so dass ich sogar soweit gehen möchte, "Ein toter Mann" als eine der besten Maigret-Verfilmungen überhaupt zu bezeichnen. Da freue ich mich auf die nächsten beiden Episoden, für die Atkinson ja bereits zugesagt hat.
      Gelugener Einstand von Rowan Atkinson. Er spielt den Maigret angenehm zurückhaltend und überzeugt in dieser ernsten Rolle. Ich kenne die Maigret-Bücher nicht, und es ist ewig her, dass ich mal eine Verfilmung gesehen hab, von daher kann ich nicht vergleichen, aber ich mag Atkinsons Darstellung. Einzig mit seiner dt. Synchronstimme werde ich nicht richtig warm, das Problem hab ich bei seinen anderen Filmen aber auch. Ansonsten habe ich mich bei den beiden ersten Episoden gut unterhalten. Das 50er-Jahre-Paris-Setting ist mal eine nette Abwechslung und wird authentisch rübergebracht. Auch die Fälle haben mir gefallen, vor allem die kleinen Wendungen, die dann doch alles etwas anders aussehen ließen.

      Staffel zwei kann kommen!

      7,5/10