Call Me by Your Name (Luca Guadagnino)

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    Es gibt 9 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Daleron.

      Call Me by Your Name (Luca Guadagnino)

      Call Me by Your Name


      Regie: Luca Guadagnino (A Bigger Splash, I Am Love)
      Drehbuch: Luca Guadagnino, James Ivory und Walter Fasano; André Aciman (Roman)
      Darsteller: Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg
      Genre: Drama
      Laufzeit: 130 Minuten
      Kinostart: 01.03.2018 (DE), 24.11.2017 (US) - Premiere: 22.01.2017 in Sundance
      IMDB: Klick
      Metacritic: - Klick
      Inhalt: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des amerikanischen Schriftstellers André Aciman.
      Klappentext des Buches:
      Völlig unvorbereitet trifft Elio seine erste große Liebe: Oliver ist für sechs Wochen bei Elios Familie an der italienischen Riviera zu Gast, wo der Harvard-Absolvent sein Buch über Heraklit beenden will. Oliver, der wie Elio jüdische Wurzeln hat, ist weltgewandt, intelligent, schön. Oliver ist alles, was Elio will, vom ersten Moment an. Ein fast unerträgliches Spiel von Verführung und Zurückweisung beginnt und wächst sich allmählich zur Geschichte zweier Seelenverwandter aus, die wissen, dass diese Liebe die vollkommenste und zugleich unmöglichste ihres Lebens sein wird. In einem kurzen Sommer zwischen Obsession und Angst, Verlangen und Verzweiflung suchen zwei Menschen nach dem Augenblick der absoluten Erfüllung: dass jeder sich in den Andern verwandle.


      Nach I Am Love und A Bigger Splash offentlich der nächste große Wurf von Luca Guadagnino. Die ersten Reaktionen aus Sundance sind überwiegend positiv.


      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Wucki“ ()

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      "No form of art goes beyond ordinary consciousness as film does,
      straight to our emotions, deep into the twilight room of the soul.
      "
      Ingmar Bergman

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      Morgen startet "Call Me by Your Name" in unglaublichen 4 US-Kinos. Schon etwas traurig. Zumindest auf die 100 Kinos hätte man gehen können, damit der Film flächenmäßig in den Staaten abgedeckt ist. Oder "Justice League" ein paar Säle wegschnappen, was ich hörte sind manche ohnehin sehr mager besetzt. :tongue: Aber wer weiß, bei einem möglichen Oscar-Triumph wird er sowieso auf dem Radar erscheinen. Die Reviews versprechen jedenfalls allerhand. Bei einem Average Rating von 9,2 kann man sich vorstellen nicht wenige Kritiker haben die volle Punktzahl ausgepackt. Bei uns heißt es auf den 1. März 2018 warten, falls man ihn nicht schon im Februar 2017 in Berlin gesehen hat.


      Vergesst, was ich gesagt habe. Zumindest ein Film kommt dieses Jahr an "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" ran: Call Me by Your Name. Unbedingt ansehen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Burning“ ()

      - gesneakt -

      Entsetztes Aufstöhnen des Kinopublikums bereits beim Vorspann, gefolgt von einer Massenflucht nach nicht mal 30 Minuten, wie ich es in einer Sneak noch nie erlebt habe. Aber diejenigen, die bereits so früh gegangen sind, haben das Beste verpasst, denn nach gut 50 Minuten war auf einmal die Leinwand grün, weil der Film oder der Projektor den Geist aufgegeben hat. Was folgte war die zweite große Massenflucht während einer 20minütigen Pause und 2 Fehlstarts, bevor der Film dann endlich unter höhnisch-tobenden Applaus des Restpublikums endlich weiterging.
      Also es ging aufregend zu Außenrum.

      Aufregender jedenfalls als es der Film war, denn der war wirklich ein sehr sehr sehr langsam erzählt, und man merkt jede einzelne Minute gut über 2 Stunden Laufzeit. Keine wirkliche Handlung, keinerlei Spannungsbogen, der Film verweilt einfach im Moment und lässt sich enorm viel Zeit bei allem. Was absolut zur beschaulichen Idylle der ländlichen Gegend in der Toskana in einem Sommer im Jahr 1983 (?) passte, in der nicht allzu viel los und in der viel Ruhe und Gemütlichkeit an der Tagesordnung war. Also gerade mit dem nicht vorhandenen Tempo habe ich mich wirklich schwer getan, und dabei mag ich eigentlich Filme, die sich Zeit für den Aufbau und das Erzählen ihrer Geschichte nehmen. Zweifellos war das ein wirklich schönes Coming-of-Age-/Liebesdrama, das einfühlsam erzählt war, ehrlich rüberkam, sich real anfühlte und von den beiden Hauptdarstellern Timothée Chalamet und Armie Hammer toll gespielt war. Aber so wie es zwischen den beiden gefunkt hat hat es zwischen mir und dem Film leider nicht gefunkt, jedenfalls nicht so wie ich mir das erhofft hatte.
      Alles eben erwähnte Positive war definitiv vorhanden und ich verstehe auch, warum dieser Film wohl zurecht so hochgelobt wird, aber irgendwie ... keine Ahnung ... entweder war ich nicht in der richtigen Stimmung dafür (und ich denke mal, dass man gerade bei dem Film in der richtigen Stimmung für diese Art Film sein muss) oder ich habe schlicht und einfach ein kaltes Herz (gleichwohl ich sagen muss, dass die emotionalen Szenen am Ende des Films dann doch bei mir angekommen sind). Vielleicht muss ich auch mal noch ne Nacht drüber schlagen, so dass der Film vielleicht im Nachhinein seine Wirkung bei mir entfaltet.

      Aber bis dahin gibts total unfaire und ungerechtfertigte 6/10 von mir. Aber mit klarer Tendenz nach oben, denn dieser eine Monolog von einem abermals starken Michael Stuhlbarg war der Hammer!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RP_McMurphy“ ()